Suckers

Ich hab’s doch geahnt:

 Abrechnungs- Menge/Volumen/ Nettoeinzel- Nettogesamt- USt.
Die Leistungen im Einzelnen zeitraum tarifierte Zeit betrag (Euro) betrag (Euro) (%)
................................................................................................................................................................................................
Monatliche Beträge
Verrechnungsnummer 524 100 223 372 01.09.08 - 30.09.08
Hauptrufnummer 524100223372
[...]
2. BuLi auf PREMIERE pw.by T-Home 8,39 19
Monatlicher Grundpreis
vom 01.09. bis 30.09.08

Na, dann mal schriftlich widersprechen … Obwohl:

 Menge/Volumen/ Nettoeinzel- Nettogesamt- USt.
Die Leistungen im Einzelnen tarifierte Zeit betrag (Euro) betrag (Euro) (%)
................................................................................................................................................................................................
Sonstige Leistungen des Konzerns Deutsche Telekom
10. BuLi auf PREMIERE pw. by T-Home -8,39 19
Gutschrift Grundpreis
Summe Sonstige Leistungen des Konzerns Deutsche Telekom -8,39

Bundesliga via T-Entertain (bei VDSL) scheint nach wie vor kostenfrei zu sein? Gut, das entspricht dem Gegenwert, dem ich dieser Leistung beimesse — schließlich zahlen meine Steuern ja auch schon die Einsätze der staatlichen Ordnungskräfte …

FCB : Werder Bremen – 2:5 *grins*

Eigentlich nicht so mein Thema, aber als ich beim Zappen durch das T-Home-Entertain-Angebot auf das Spiel FC Bayern München gegen Werder Bremen stieß, mußte ich reinzappen. Und dranbleiben. Das Ergebnis war zwar nicht mehr ganz so desaströs für den FCB – zwei Anstandstore haben sie ja noch geschafft zum Endstand von 2:5 –, aber die Bayern mal gegen Werder zuhause verlieren zu sehen, daß war der Zeitaufwand von ca. 30 Minuten wert ;)
Was mich aber dann zum eigentlichen Thema bringt: wieso bekomme ich die olle Fußball Bundesliga noch immer per T-Home Entertain? Gebucht hatte ich die kostenlose Saison 2007/08, das sollte sich automatisch deaktivieren bzw. nicht verlängern. Ich meine, ok, meine Große freut das sicher – ich kann ja viel besser ohne als mit Fußball leben –, aber warum beschleicht mich das dumme Gefühl, ich sollte mal wieder die verfsckte Rechnung Online prüfen, ob T-Com nicht da zu großzugüg zu sich selbst war und mir ein Abo gebucht hat, was ich nie bestellt habe oder hätte … Vodafone macht sowas ja auch gerne mal, würde das mittlerweile als generelle Telko-Unsitte bezeichnen wollen.
Oder verkauft sich die Bundeslige auf neuen Wegen so schlecht? Immerhin spamt mich Vodafone auch vor und insbesondere während jedes Spieltages mit Dienstmitteilungen voll, die Links enthalten, womit ich, via Handy-TV, live dabei sein könnte.
Hmm. Das N95 hat ja ‘nen Videoausgang; ich sollte die Tage mal probieren, das Handy-TV auf den »großen Bildschirm« zu bringen. Sollte schon in PAL-Auflösung scheiße zum abgewöhnen aussehen ;)

Freiheit

Nach einem Reboot, einer sich selbst geleert habenden Platte und, als Nachzügler, einer …installation, die Kollegen morgen hoffentlich glattziehen … bin ich nun mehr so wach. Das neuartige Empfangsgerät bringt auf N3 »Ladies Night«, gestreamt über’s Netz. vdr++, btw.
Zeit also, den Feedreader mal schnell querzulesen, ich hinke da etwas hinterher. Und dabei stolpere ich grade über einen Eintrag bei F!XMBR: caschy sucht einen Job. Und herinnen ein Verweis auf einen anderen Artikel, der sich auch um neue Herausforderungen dreht.

Mein Kopf und mein Verstand schlagen schon seit geraumer Zeit Alarm. Wenn nun aber auch das Herz sagt, es geht einfach nicht mehr, ist es Zeit für eine Luftveränderung.

 

Man soll sich trennen, wenn man sich noch offen in die Augen schauen kann. Wenn man sich nach erfolgter Trennung am darauffolgenden Tag trifft, sollte man, ohne das etwas zwischen den Personen steht, einen Kaffee miteinander trinken können.

 
Ich tendiere ja eher zum »Bierchen«, aber prinzipiell hat Chris Recht; es muß alles zusammenpassen … Ich bin gespannt, ob das Internet sich, wie in beiden Fällen gewünscht, ins Zeug legen wird:

Los großes Internet, zeig mal, was Du kannst.

 

Spambook

Genau das habe ich gebraucht. Endlich kann ich auch in Facebook daran glauben, daß jemand in mich verliebt sei, eine heiße Affäre nur einen Mausklick (und nicht, wie bei SMS, eine horrend teure Antwort-SMS) entfenrt. Hach, ich bin so aufgerecgt, ich kann gar nicht mehr richtig tippen!
Spaß beiseite, daß sich ein Portal refinanzieren muß, ist klar, Werbung für einen kostenlos für den Nutzer erbrachten Dienst ein akzeptiertes, notwendiges Übel.
Jener Text war aber ein so schöner Zufall, da ich vor gar nicht soo langer Zeit solche coolen Nachrichten per SMS, per eMail und selbst auf dem Festnetz bekommen habe — ok, im Falle Festnetz hatte mein Anrufbeantworter das Vergnügen. Daher mußte er als Aufmacher dienen :-)
Eigentlich schreiben wollte ich über des Gesichtsbuchs Ajax-Chat-Implementation; da poppt auf einmal ein Fensterchen auf, klein, unverrückbar und andere Komponenten des Browserfensters verdeckend. Also, würde ich nicht Googles Dienste kennen und mich vor ein paar Jahren, als mich Bekannte in die kunterbunte und frei verschiebbare Ajax-Wunderwelt auf googlemail.com einluden, ob der Möglichkeiten fast naß gemacht haben, ich würde das als tolle Leistung werten, so ein kleines aufgehendes Unterfenster.
Aber heute? Ende Q3 2008? Ein nicht verschiebbares Chatfenster, welches andere Objekte unabänderlich überdeckt? Jungs, das geht besser!

Allow Access?

Allowing Cities I’ve Visited access will let it pull your profile information, photos, your friends’ info, and other content that it requires to work.

 
Fragt sich nur, ob die Autoren es nicht genauer sagen wollen — oder können. (Und was wohl die schlimmere Variante ist.)

Auf der Jagd nach dem letzten Bit/sec …

Was soll ich sagen? Ganz glücklich bin ich mit meinem VDSL2-Anschluß der T-Com nicht, da trotz der doch eigentlich geringen Entfernung von ca. 900m (lt. Google Maps; Straßenentfernung dürfte nicht wesentlich unterschiedlich sein, da mein Indoor-Anschluß in der Vermittlungsstelle an der gleichen Straße liegt) ich »nur« – jaja, ein Luxusproblem aus Sicht derer, die bei oder unter 1 MBit/sec darben – 25/2,5 MBit/sec Down- bzw. Upstream bekomme statt, wie eigentlich erwartet/erhofft, 25000/5000 bekomme. Sprich: rund die Hälfte der theoretischen Upstream-Bandbreite fehlt mir.
Nachdem ich im Mammut-Thread zum Speedport 300HS gelesen hatte, daß die herstellerseitig mit Zugangserschwernissen (unbekanntes Passwort beim Debugmodus) gespickte Firmwareversion 1.07 »behandelt« worden und ein – leider nur für Windows verfügbarer – Firmwareupdater von den fleißigen Freaks ebenfalls bereitgestellt worden war, gab es natürlich kein Halten mehr. Als erfahrener Bastler allerdings habe ich mir vorab zwei Austausch-300-HS aus der Bucht gefischt, mit rd. 18,–/Stück sind sie einfach zu billig, als daß ich mein Einziges Gerät in Mitleidenschaft ziehen wollen würde.
Gut, heute abend habe ich dann a) einen »Datensammler« für ein offenes SP 300HS geschrieben und b) einen der beiden zusätzlichen Speedport 300HS auf die modifizierte Firmware geflasht und nun staune ich stolz über die Graphen — leider ist der Upstream nach wie vor nicht breiter ;( Als klarer Vorteil der neuen Firmware ist zu werten, daß nun auch die Meßwerte für den Upstream auslesbar sind. Leider muß ich mich mot folgenden Werten wohl ersteinmal zufrieden geben:

/ # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997csg 0 0 0 nReturn=0 nLine=0 nChannel=0 nDirection=0 ActualDataRate=2780000 PreviousDataRate=0 ActualInterleaveDelay=800 ActualImpulseNoiseProtection=4 / # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997csg 0 0 1 nReturn=0 nLine=0 nChannel=0 nDirection=1 ActualDataRate=25088000 PreviousDataRate=0 ActualInterleaveDelay=800 ActualImpulseNoiseProtection=4 / # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997lsg 0 0 nReturn=0 nLine=0 nDirection=0 LATN[0]=87 LATN[1]=454 LATN[2]=-32768 LATN[3]=-32768 LATN[4]=-32768 SATN[0]=87 SATN[1]=451 SATN[2]=-32768 SATN[3]=-32768 SATN[4]=-32768 SNR[0]=66 SNR[1]=69 SNR[2]=-32768 SNR[3]=-32768 SNR[4]=-32768 ATTNDR=3200000 ACTPS=0 ACTATP=59 / # /ifx/vdsl2/dsl_pipe g997lsg 0 1 nReturn=0 nLine=0 nDirection=1 LATN[0]=205 LATN[1]=577 LATN[2]=-32768 LATN[3]=-32768 LATN[4]=-32768 SATN[0]=205 SATN[1]=571 SATN[2]=-32768 SATN[3]=-32768 SATN[4]=-32768 SNR[0]=69 SNR[1]=61 SNR[2]=-32768 SNR[3]=-32768 SNR[4]=-32768 ATTNDR=32212000 ACTPS=0 ACTATP=118

Mehr als 32.212.000/3.200.000 ist angeblich nicht drin, also rd. 30 MBit/sec im Down- und gut 3 MBit/sec im Upstream.
Was ich aber nun nicht verstehe: warum synct das Modem nur auf 2,5 MBit/sec statt auf die möglichen 3 MBit/sec? Das hat sich leider auch mit der neuen Firmware nicht geändert; neu ist nur, daß ich nun auslesen kann, was die obere Grenze wohl sein wird.
Schade, daß man nicht genauer die Bandbreite verteilen kann; ich würde ja auch zwei bis fünf MBit/sec weniger Downstream für entsprechend mehr Upstream eintauschen …

Zeitreise

Auf den Hinweis eines Kollegen hin, habe ich mir grade mal ein paar Werte erstellen lassen von der »gzip«-Performance verschiedener, angestaubter und als auch aktueller, Rechner.
Getreu dem Motto »traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast«, habe also auch ich mal ein paar Werte aufgeschrieben; mit dabei bei der munteren Meßfahrt waren:

  • ein 12-Zoll-Laptop von ca. der jahrtausendwende mit einem topaktuellen 650-MHz-Pentium III-Rennpferd
  • ein aktuelles »Medion akoya Mini« mit Intels Atom CPU
  • eine nicht mehr ganz taufrische alte Dame: eine 14-CPU-E6500
  • eine knackig-junge T5121
  • zwei AMD-Rechner (1x Athlon XP, 1x Athlon X2)

Um es gleich vorweg zu nehmen — prozentual ist das Feld relativ geschlossen, s. Grafik rechts; der Großteil der Zeit geht für das komprimieren der Testdatei, drauf.
Aber wie so oft, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Die Rohdaten sprechen schon eine ziemlich deutliche Sprache:




































































































Host # CPU # Cores/CPU # Cores Takt (MHz) Speicher gzip -d gzip -9 md5sum Systemtext
P3 650 MHz 1 1 1 650 384 9.29 83.16 0.55 Pentium III (Coppermine)
T5121 1 8 8 1165 8064 4.59 66.37 0.75 SPARC Enterprise T5120′ @ 1165.3 MHz 8064 Megabytes
E6500 14 1 14 400 12288 8.78 73.25 1.47 Sun Enterprise E6500 @ 400.0 MHz 12288 Megabytes
AMD X2 4000+ 1 2 2 2100 1024 1.41 9.90 0.16 AMD Athlon(tm) 64 X2 Dual Core Processor 4000+
AMD XP 3000+ 1 1 1 2100 768 1.96 11.88 0.20 AMD Athlon(tm) XP 3000+
P3 1,4 GHz 1 1 1 1400 512 2.46 24.25 0.41 Intel(R) Pentium(R) III CPU – S 1400MHz
Atom N270 1,6 GHz 1 1 1 1600 1024 2.24 22.40 0.28 Intel(R) Atom(TM) CPU N270 @ 1.60GHz


Allerdings ist dies keine neue Erkenntnis; daß die »Niagara«-CPU hinsichtlich der sog. Single-Thread-Performance substandard ist, ist wohlbekannt. Aber dennoch, es ist schon bemerkenswert, wie langsam, im Vergleich zu selbst lange nicht mehr taufrischer Intel-Hardware, ein einsamer Thread dort doch ist. Und falls dies die nakten Zahlen nicht zu vermitteln mögen, hilft dabei hoffentlich die nebenstehende Grafik …
Wie gesagt, die ist kein offizieller Benchmark oder dergleichen; ich weiß aus eigener Erfahrung, daß bis zur Anzahl der Cores die Niagara-CPU stabil (langsam) ist. Sicher wäre es mal spannend, 1, 8, 16 und 64 (8 Cores zu je 8 möglichen Threads) zu vergleichen, grade die Single-CPU/-Core-Systeme dürften dort deutlich einbrechen.
Aber als Administrator muß man auch mal auf dem System arbeiten, man schreibt auch schon einmal cron-Jobs. Und wenn man dann auf ein simples »gzip -9« auf eine 63 MB große Datei (39 MB komprimiert) über eine Minute warten muß, wo man heute selbst auf einem Netbook nach gut 20 Sekunden den Prompt wieder bekommt, tja, dann fragt mich sich schon, wo man da grade gelandet ist …

Spaß mit USB/IP

Im Zuge der Green-IT-Debatten – und um den heimischen Serverpark weiter zu verkleinern – habe ich mir mal wieder das USB/IP-Projekt angesehen; es geht hierbei um die Anbindung von an über IP (TCP) erreichbaren Linux-Rechnern angeschlossenen USB-Geräten an einen anderen Linux-Rechner als lokales USB-Device. Das LAN/WAN übernimmt dabei die Funktion eines (sehr) langen USB.Kabels …
Geplant hatte ich eigentlich, anstelle rechenintensive Programmen wie camsource, motion oder ähnlichem lokal laufen zu lassen, einfach »nur die Webcam« über’s Netz zu »exportieren« (also quasi einen Videostream auf V4L-Basis bereitzustellen); ein zentraler, besser ausgestatteter Server hätte dann die einzelnen Cams reihum abgefragt und ggf. Aktionen (Aufzeichnung, Alarmierung per SMS, Steuerung von anderen Geräten per USB, …) ausgelöst.
Leider erwies sich die Qualität als zu schlecht — von einem P3 mit 1 GHz aus sollten 1 USB 2.0- und 2 USB 1.1-Webcams angesprochen werden; die Tests mit xawtv am per WLAN angebundenen Laptop (5m Luftlinie zum Accesspoint) zeigten viele Streifen, auch die Testbilder per fswebcam werden von Dropouts (den grünen Balken) verunstaltet.
Und unter Debian Etch – das ist der Unterbau des designierten Zentralservers hierfür – bekomme ich das benötigte Modul leider nicht einmal geladen …

Sep 9 02:43:36 x kernel: /usr/src/modules/usbip/src/vhci_hcd.c: driver vhci_hcd, $Id: vhci_hcd.c 59 2008-04-19 18:19:45Z hirofuchi $
Sep 9 02:43:36 x kernel:
Sep 9 02:43:36 x kernel: usbip: proving...
Sep 9 02:43:36 x kernel: vhci_hcd vhci_hcd: USB/IP Virtual Host Contoroller
Sep 9 02:43:36 x kernel: vhci_hcd vhci_hcd: new USB bus registered, assigned bus number 4
Sep 9 02:43:36 x kernel: usbip: stop threads
Sep 9 02:43:36 x kernel: usbip: release socket
Sep 9 02:43:36 x kernel: usbip: disconnect device
[Die letzten 3 Zeilen folgen noch weitere siebenmal ...]
Sep 9 02:43:36 x kernel: usbip: release socket
Sep 9 02:43:36 x kernel: usbip: disconnect device
Sep 9 02:43:36 x kernel: usbip: vhci_stop done
Sep 9 02:43:36 x kernel: vhci_hcd vhci_hcd: USB bus 4 deregistered
Sep 9 02:43:36 x kernel: modprobe : ***ERROR*** (/usr/src/modules/usbip/src/vhci_hcd.c,1052) vhci_hcd_probe: usb_add_hcd failed -108
Sep 9 02:43:36 x kernel: vhci_hcd: probe of vhci_hcd failed with error -108

Schade; da es unter einem 2.6.24er Kernel (Ubuntus Hängender Hodensack) funktioniert, unter Debian Etch mit 2.6.18 nicht, tippe ich mal wieder auf, von den Kernelentwicklern, karpott gespielte Sourcen. Hrmpft.

Wo wir grade beim Thema sind, …

…, sprich Politik: zur Christiansen-Show – oops, ist jetzt ja schon Anne Will, wie konnte ich das nur verwechseln? –, Sonntag abends in der ARD, mag man ja stehen, wie man will. Aber das, was da heute in der ARD ablief (noch: läuft), ist schon nur noch sehr schwer erträglich. Wird der Heil eigentlich künstlich beatmet, oder wie schafft er es, minutenlang – »zehn Jahre lang«, wie Christiansen eine Aussage von Heil aufgriff – ohne Punkt zu reden?