Günstig ‘nen 503 (Typ A) gefischt (Ultra-Sparversion der 7270v1), gefritzt, nun 350 statt 212 MHz für VDSL-25/2,5 (via 300HS) – sollte nun wirklich reichen :-)
Klarer Nachteil von Froyo: die ollen Flash-Werbungen, jetzt auch mobil da :-(
Tablets: Anforderungen an die Benutzerschnittstelle
Nachdem gestern HP sein »TouchPad¹« vorgestellt hat, ich mein Android 2.1-Telefon Motorola Milestone auf Android 2.2 gebracht habe und vorgestern mich kurz mit Christian ( @_refugee_ über (Android-) Tablets, Honeycomb und überhaupt ausgetauscht habe, ein paar Gedanken zu Handys, Tablet und so weiter …
Bislang – ich habe zugegebenermaßen keinen tiefschürfenden Gedanken mir bisher über dies Thema gemacht –, war ich der Ansicht, daß es ausreichte, ein von der Hardware her potentes Tablet mit gutem Touchscreen (kapazitiv, hinreichend hell) und Android 2.2 als Wohnzimmer-Surfdingens zu haben — nach mehr steht mir eigentlich nicht der Sinn. Statt des antiquirten Netbooks (antiquiert in OS (Windows XP), Rechenleistung (Atom Gen. I) und Bedienoberfläche (Keyboard, Touchpad, LCD)) würde sich ein Tablett als Surfstation gut machen, allerdings müßten alle real-existenten Inhalte – lies: Flash –, abrufbar sein. (Hier scheidet Apple-HW das erste Mal aus. Nur, falls wieder wer »iPad!« rufen wollte ;->)
Mittlerweile sehe ich das leicht anders. Nicht, daß Android 2.2 schlecht(er) wäre (als pre-2.2), eher im Gegenteil. Aber es bringt sichtbar nur marginale Änderungen und Verbesserungen gegenüber 2.1, einiges davon war auch schon nach 2.1 Update 1 zurückgeflossen. Naja, das stimmt nicht ganz: Andorid 2.2 ist (neben ausreichend potenter Hardware) Voraussetzung, will man Adobe Flash abspielen. Insofern ist die Frage 2.2 oder nicht schon eine, die über ein paar UI-Anhübschungen hinausgeht.
Aber eines hat mir die Misere mit Motorola und dem seit Juni 2010 seitens Motorola nicht erfolgten Update auch klar gemacht: ohne einen klaren Upgradepfad seitens des Herstellers ist man mit einem Android-Gerät Stand heute nach wie vor gekniffen — und es zeichnet sich irgendwie kein Weg ab, daß sich dies bessert.
In Analogie zu Flash – einer resourcenverschwendenden, überholten, leider auch extrem verbreiteten Technologie, Videos im Web zu übertragen –, bietet auch Android 3.0 dann doch etwas, was eher zu einem wichtigen Aspekt werden dürfte. Denn wenn auch Android-Anwendungen, die für ein Telefondisplay (das heißt bei Android derzeit bis ca. 800×480 Bildpunkten) gedacht waren, in der Regel auf existenten pre-3.0-Tablets laufen (z. B. dem Samsung Galaxy Pad): aus der größeren Fläche ziehen sie in der Regel keinen Nutzen. Insofern ist ein Tablet mit Telefon-Firmware nur die halbe Miete — das haben sowohl HP/Palm als auch Google früh erkannt:
Sicherlich, man kann Google Mail und andere Anwendungen auch auf einem 600×1024-Display nutzen, halt nur etwas größer gezogen als auf den 320×480 oder 480×800 Pixeln eines Telefons. Aber viel mehr Sinn machte es natürlich, den Raum auch dynamisch zu nutzen, also in einer Anwendung auf 320×480 z. B. Mail wie bisher darzustellen, bei 800×480 (Landscape-Modus, »besseres Telefon«) vielleicht zweispaltig zu werden und bei 1280×800 dann gar dreispaltig oder wie-auch-immer es für die Anwendung sinnvoll wäre. Für Android kommt Unterstützung hierfür mit Version 3.0; und insofern macht es wohl doch Sinn, noch etwas mit der Anschaffung eines Surf-Tabletts zu warten, falls nicht eine – zur Wandlung bei Nichteinhaltung berechtigende – herstellerseitige terminliche Zusage für ein Upgrade auf 3.0 vorliegt (oder man auf die Custom-ROM-Szene wie hier setzen will).
Sein volles Potential, da gebe ich Christian mittlerweile recht, spielt ein Servieruntersetzer-Androide dann doch erst mit Honeycomb aka 3.0 und entsprechenden Apps aus (zu denen auch ein entsprechedne Browser gehörte) … Also gespanntes Abwarten, was denn so nächste Woche in Barcelona präsentiert wird — und mit welchen Terminen und Preisen.
___
Der Begriff Touchpad [ˈtʌtʃˌpæd] bzw. Tastfeld bezeichnet eine berührungsempfindliche Fläche, die beispielsweise als Maus- und Tastenersatz in Notebooks meistens unterhalb der Tastatur angebracht sein kann. [..]
Test mit Android 2.2
#Motorola can't do – but the community delivers #Froyo for #Milestone
Sowas von peinlich. Motorola hat sich in der Beliebheit als Hersteller bei mir einen sauberen vorletzten Platz erkämpft, nur Sony, die neuerdings meine Hardware – und mein Netz? Ich kann’s nicht ausschließen, da nicht überprüfbar – mit Methoden von Kriminellen Berichten zufolge ausspionieren wollen, halte ich für noch untragbarer.
[Nachtrag, 18:15] Augenscheinlich »stellt« sich Motorola auf facebook der Kritik; keine Ahnung, der Worte sind genug gewechselt, statt an 2.2 rumzufrickeln, wäre eine mittlerweile eine Aussage zu 2.3 angesagt. Da Motorola aber bei der gezeigten Innovations- und Produktpflegegeschwindigkeit mit Android 2.3 für’s Milestone nicht vor 2013 fertig würde, ist das – mir zumindest – nun auch egal.
Power of Open Source (& Close-Source-Binary-Merging) rulez, dennoch werde ich kein Motorola-Gerät mehr kaufen, denn die untauglichen Sperren, mit denen man Fremdimages zu verhindern suchte, sind ein Unding. Es ist meine Hardware, Motorola hat daran keine Rechte mehr seit Kauf; und somit ist es alleine meine Entscheidung, welche – legale – Software ich darauf laufen lassen will. Das hat die chinesische Sony nicht verstanden und da Motorola das ebenfalls nicht versteht, kommt mir deren Dreckshardware halt auch nicht mehr ins Haus.
market.android.com – spot the error :-)
fsck ya … Jetzt mach ich mir selbst 'n FroYo-Meilenstein. Das, was #Motorola nicht schafft …
Motorola: Bestandskunden == arme Säue?
Wie unfähig kann ein Handyhersteller eigentlich sein? Bei Motorola stellt sich mir diese Frage nicht mehr, nachdem nun endgültig das Vertrauen in jenes Unternehmen verloren ging. Das hochpreisige Motorola Milestone wird faktisch vom Hersteller nicht mehr supportet; erst nach über einem Jahr bequemt man sich – vielleicht, denn Termine ankündigen und sie später nicht einzuhalten ist das Einzige, das Motorola bislang hinsichtlich einer aktiuellen Android-Version für das Milestone zustande gebracht hat –, die schon jetzt veraltete Android-Version 2.2 auf das Milestone zu bringen. Aktuell ist heute leider schon 2.3, mit 3.0 (zumindest für Tablets) anklopfend, wenn Motorola – vielleicht, vielleicht auch nicht – endlich 2.2 zu liefern sich willig zeigt.
Ein Armutszeugnis — und gewiß eine Warnung an alle potentiellen Interessenten des Motorola Xoom-Tablets, welches aktuell als erstes Android-3.0-Gerät am Markt am Markt erwartet wird, nicht auf Produkt- oder Kundenpflege nach dem Kauf zu setzen. Denn das, so lehrt die Erfahrung, bieten chinesische Nachbauer noch eher als Motorola. Und anders als Motorola unterbinden jene nicht die Selbsthlfe; Motorola hingegen sperrt den Kunden auch noch von der gekaufenten Hardware durch kryptographische Verfahren aus.
Mein Milestone mit Android 2.1 Update 1 hat jedenfalls nach wie vor Probleme mit dem Autofokus, der Blitz löst, scheinbar tagesformabhängig, mal nur Sekundenbruchteile aus und die QUalität der Videos ist nach wie vor unterirdisch. Die Fotoprobleme bestehen wohlgemerkt mit der Android-eigenen Kamera-Anwendung als auch mit Vignette, Camera 360 und Co.
Hardwarefreak
Ich gestehe, ich bin ein bißchen verrückt.
Verrückt nach »hackable Hardware«, was aber primär der lausigen Firmware ansonsten potenter Hardware geschuldet ist.
Ich weiß nicht, was ich in einer Welt machen würde, die nicht dank BSD-Lizenz, GPL und Linux den Weg genommen hätte, den diese, in der ich existiere, genommen hat; vielleicht wäre ich tatsächlich Gärtner geworden … In dieser Welt allerdings reizt es mich, meine Vorstellung davon, wie Gadgets funktionieren sollten, auch umzusetzen. Auch im Rahmen von Trial and Error wie jüngst beim InfoFrame; nicht jedes geekige Gadget paßt in jede Lebensituation ;-)
Nun denn, auf der Suche nach sinnvollerer Hardware für »meinen« Infoframe bin ich einerseits auf den Insignia Infocast 8″ gestoßen, quasi ein »Chumby on Speed« (schnelle ARM-CPU, 800x480er Display) – über einen Bekannten, der mir auch schon meinen Pink PogoPlug besorgte, sollte ein Testmuster diese Woche in D erscheinen –, sowie jüngst auf den leider schon ausverkauften O2 Joggler – ein grade aus der Bucht gefischtes Exemplar bringt ein (Ex-) Kollege hoffentlich nächste Woche nach Berlin. Denn, bei aller Liebe, ein interaktionsloser Bilderrahmen an der Wand ist doch eher lame.
Das mit der Diashow und der permanenten Zeitanzeige ist schon mal nett. Hinweise per Einblendung, wie z. B. das das Terrarium wieder der täglichen kurzen Aufmerksamkeit bedarf, sind praktisch. Aber einen Kalender möchte man ggf. jetzt einsehen und nicht Minuten auf die vorgefertigte Grafik warten. Die Schaltzeiten der Terrariumswärmequellen möchte man direkt beeinflussen könne und nicht erst den Webbrowser auf dem Netbook starten. Die Squeeze Center-Infrastruktur möchte man ggf. an einem festen Ort bedienen können und nicht nur von grade abwesenden/leeren Androiden oder eben dem Netbook (via Web-UI).
Mal sehen, was sich davon auf Joggler (Atom-, also x86-based) und Infocast (ARM-based) wird umsetzen lassen; insbesondere hoffe ich ja, daß der Joggler sich als VDR-Frontend bewähjren könnte, das hätte definitiv was …
Und in der Zwischenzeit, wärend ich mit jener Hardware rumspiele, mag bitte das gemeine Android-Tablet mit jenseits 800 MHz, HW-Beschleunigung für Grafik und Android >2.1 auf um die 100 EUR sinken, dann kann man sowas auch guten Gewissens in der Küche liegen lassen (wo es ggf. verwechselt wird mit einem hitzebständigen Untersetzer :->) ….







