Hardwarefreak

Ich gestehe, ich bin ein bißchen verrückt.
Verrückt nach »hackable Hardware«, was aber primär der lausigen Firmware ansonsten potenter Hardware geschuldet ist.
Ich weiß nicht, was ich in einer Welt machen würde, die nicht dank BSD-Lizenz, GPL und Linux den Weg genommen hätte, den diese, in der ich existiere, genommen hat; vielleicht wäre ich tatsächlich Gärtner geworden … In dieser Welt allerdings reizt es mich, meine Vorstellung davon, wie Gadgets funktionieren sollten, auch umzusetzen. Auch im Rahmen von Trial and Error wie jüngst beim InfoFrame; nicht jedes geekige Gadget paßt in jede Lebensituation ;-)
Nun denn, auf der Suche nach sinnvollerer Hardware für »meinen« Infoframe bin ich einerseits auf den Insignia Infocast 8″ gestoßen, quasi ein »Chumby on Speed« (schnelle ARM-CPU, 800x480er Display) – über einen Bekannten, der mir auch schon meinen Pink PogoPlug besorgte, sollte ein Testmuster diese Woche in D erscheinen –, sowie jüngst auf den leider schon ausverkauften O2 Joggler – ein grade aus der Bucht gefischtes Exemplar bringt ein (Ex-) Kollege hoffentlich nächste Woche nach Berlin. Denn, bei aller Liebe, ein interaktionsloser Bilderrahmen an der Wand ist doch eher lame.
Das mit der Diashow und der permanenten Zeitanzeige ist schon mal nett. Hinweise per Einblendung, wie z. B. das das Terrarium wieder der täglichen kurzen Aufmerksamkeit bedarf, sind praktisch. Aber einen Kalender möchte man ggf. jetzt einsehen und nicht Minuten auf die vorgefertigte Grafik warten. Die Schaltzeiten der Terrariumswärmequellen möchte man direkt beeinflussen könne und nicht erst den Webbrowser auf dem Netbook starten. Die Squeeze Center-Infrastruktur möchte man ggf. an einem festen Ort bedienen können und nicht nur von grade abwesenden/leeren Androiden oder eben dem Netbook (via Web-UI).
Mal sehen, was sich davon auf Joggler (Atom-, also x86-based) und Infocast (ARM-based) wird umsetzen lassen; insbesondere hoffe ich ja, daß der Joggler sich als VDR-Frontend bewähjren könnte, das hätte definitiv was …
Und in der Zwischenzeit, wärend ich mit jener Hardware rumspiele, mag bitte das gemeine Android-Tablet mit jenseits 800 MHz, HW-Beschleunigung für Grafik und Android >2.1 auf um die 100 EUR sinken, dann kann man sowas auch guten Gewissens in der Küche liegen lassen (wo es ggf. verwechselt wird mit einem hitzebständigen Untersetzer :->) ….