Herbstlicher Kehraus in der heimischen IT

Es find letztlich damit an, daß ein weiteres meiner heiß und innig geliebten, also auch viel eingesetzten, D1171-Boards von FSC, diesmal in einem Scenic B, rumalzheimerte …
Aber von vorn … Im Zuge des Green-IT-Wahns habe ich vor geraumer Zeit den Full-Blown AMD Athlon XP im Keller stillgelegt — er war nur noch VDSL-Router und OpenVPN-Endpunkt und damit ziemlich oversized … Geplant ist (war) eigentlich, den GuruPlug Plus als VDSL-Router und OpenVPN-Endpunkt einzusetzen, da GlobalScale hier aber leider nur einen Heizkörper anstelle eines im Rahmen der initialen Spezifikationen funktionsfähigen Computers produziert hat, fällt diese Option erst einmal flach.
Und da nichts länger hält als ein Provisorium … hat sich hier auch lange Zeit nichts weiter getan, der neue Router, ein Scenic B, bekam eine zweite, LowProfile, Netzwerkkarte und hatte somit auf eth0 die heimischen Netze und auf eth1 die Verbindung zum VDSL-Modem.
Irgendwann begann dann, bei meinen nur noch kurzen Besuchen auf der Heimatbasis, das WLAN rumzuzicken, 30% und mehr Packetloss, das ist unspaßig, aber dermaßen auch … Und da mehrere Geräte nun über n-Draft-WLAN verfügten, lag es irgendwie nahe, auf wenigstens den n-Draft-150-MBit/sec-Zug aufzuspringen — zumal Edimax BR-6226N für 17,– EUR brutto bei Reichelt grade im Angebot waren. (Auch latent hackbare Boxen, linux-driven …) Jene lösten dann die betagten WRT-54G (nein, die wurden lange vor Existenz der “GL”-Modelle angeschafft und mit OpenWRT versehen) ab, in der Hoffnung auf bessere Verbindungen. Zugleich wurde damit dann das gute alte WEP-WLAN »UU Home« entsorgt; es wird ja bald schwierig, noch Geräte zu finden, die überhaupt noch das so-gut-wie-offene WEP unterstützen ;) Schade nur für die WLAN-basierte Ortung; aber ich bin sicher, die spionierenden Geräte von u. a. Apple und auch die ganzen Androiden werden die neue Situation schnell in den Datenbanken vermerken …
Tja. Nun habe ich also schnelle(re)s WLAN — aber die Probleme bleiben. Zudem hängt sich immer öfter der Router weg, dann routet er zwar noch mit wechselndem Paketverlust, im Usermode ist aber tote Hose (kein SSH-Login mehr, nicht mal das login auf der Console tat nach der Eingabe von “root” noch irgendwas). Quick- and dirty-Lösung: Fernschaltbare Steckdosenleiste vor den Router, bei Nichtantwort auf ssh-Verbindungen einen Power-Cycle initiieren. Das half … nicht wirklich, aber besser, als die bessere Hälfte dies händisch bei Entdeckung »Netz geht nicht« machen zu lassen …
Aber was nun tun? Im Keller laufen sowieso schon zwei Dockstar als Fileserver, und endlich sind die USB-Ethernet-Dongles angekommen — was also liegt näher, als einen Dockstar zum Router aufzubohren? Ich meine, hey, ein 08/15-Intel hat VDSL mit den beiden VLANs und den igmpproxy und das olsr-und-openvpn-Geraffel hinbekommen, wie schwer kann es sein?
Vorweg: ziemlich. Aua. Das war wieder einmal ein Griff in die volle … braune Brühe, in der ich dann gen Abend hin knietief watete. Denn so ein Router, der braucht so ziemlich alles, was ein Fileserver grade nicht braucht. Das fängt dann bei so Details wie vconfig und dem 8012q-Modul für’s VLANing langsam an, hört mit Details wie »das 100-MBit-USB-Dongle nutzt andere Treiber als das 1000er« nicht auf und gipfelt dann in der Notwendigkeit von »Advanced Router« (für verschiedenen Routingtabellen; einige Geräte, z. B. das Entertain-Böxchen, müssen über die T-VDSL-IP rausgehen statt über den meinen PI-Adressbereich bereitstellenden Tunnel) oder »Multicast Routing«, ohne das ipgmproxy nicht spielen mag.
Erschwerend kam hinzu, daß ich die ersten drei meiner Dockstars noch nach »Schema Holler« aufgesetzt hatte, d. h. in den freien Flashbereich des Standard-Dockstar wird ein USB-Boot-fähiges uBoot installiert, welches stumpf /boot/uImage vom ersten Laufwerk bootet. Dieses Setup hat den Vorteil, daß man weniger Flashen muß, zumal, wenn man wie hier im Stundentakt neue Kernel bäckt (diverse der Optionen sind im Kernel verankert); es hat aber leider, zumindes bei mir, den Nachteil, daß ein Reboot nicht möglich ist, beim Warmstart findet das neue uBoot zwar noch USB-Geräte, bei bzw. vor der Erkennung des USB-Storage-Geräte allerdings verabschiedet es sich sang- und klanglos — ohne Power-Cycle geht nichts :( Ein weiteres Detail, welches letztlich dazu führte, daß ich VLAN 7 und 8 über meine GS108T aus dem Keller ins Arbeitszimmer im 1. OG »legte«; ganz so mobil bin ich derzeit leider nicht und gleich wieder mit dem Powercycle-per-Steckdosenleiste-Holzhammer zu kommen, das erschien mir auch nicht zielführend.
Da meine »Radikaloperation«, bei der der Dockstar einen neuen Kernel als auch ein neues (UBIFS-) rootfs geflasht bekommt, dieses Rebootproblem nicht haben – wobei, daran, daß es mir jetzt erst aufgefallen ist, sieht man, wie stabil die Dockstar-Büchsen als NFS-Sever vorsichhinwerkeln … –, werde ich wohl doch meinen letzten »Spare«-Dockstar nach diesem Schema behandeln und nur Kernel/Module ändern auf das fertig (auf einer Box in Berlin Cross-) kompilierte 2.6.32.2 ink. Dockstar-Patches von Alexander Holler. So eine grün leuchtende LED ist einfach schicker als eine hektisch grün blinkende ;)
Schade, daß die Dockstar jetzt wieder im Bereich (jenseits) der 30,– EUR kostet; ich hätte für dieses kleine Wunderkiste sicher noch die eine oder andere Idee, um selbst nicht den Überblick zu verlieren, hier mal meine bisherige »Horrorshow« (aus Sicht von Seagate ;)):

  1. ds-1 ersetzte nlsug-1 (NSLU2) als Fileserver; derzeit auch »Zentralgestirn« (Router, DHCP-, DNS-, OpenVPN-Server).
    Peripherie derzeit: 4x USB-HDD, 1 USB-Ethernet

  2. ds-2 sammelte 3 weitere versprengte USB-HDD und serviert nun deren Daten ins LAN.
    Peripherie derzeit: 3x USB-HDD, 1 schaltbare Steckdosenleiste (SIS-PM)

  3. ds-3 wandert demnächst in den Keller als (HD-) VDR-Server und wird wohl 1-2 Scenic Xs mit insges. 1x DVB-S2, 2x DVB-S, 1x DVB-T ersetzen.
    Peripherie derzeit: 1x USB-HDD, 2x S2-3600, 1x S-2400 (planned)

  4. ds-4 steht im Office und malt bunte Smokeping-Graphen über die Netzanbindung …
    Peripherie derzeit: 1x USB-HDD

  5. ds-5 habe ich einem Kollegen als Spielwiese überlassen. Er macht darüber wohl IPv6-Experimente ;)
  6. ds-7 ist mein Router in Berlin (Alice-ADSL2, Alice-HSDPA, OLSR, OpenVPN, …), außerdem läuft FHEM drauf
    Peripherie derzeit: 1x USB-Stick als /dev/sda, 1x Huawei E620, 1x CUL

  7. ds-8 ist mein DVB-T-VDR in Berlin
    Peripherie derzeit: 1x USB-HDD, 1x MSI DIGIVOX Duo DVB-T

  8. ds-9 harrt noch einer Aufgabe.

BTW, über günstige (unter 26,–/Stück inkl. Versand) Bezugsquellen würde ich mich freuen als auch über Hinweise auf andere, änhliche Geräte; Seagate scheint mit dem »FreeAgent GoFlex« ja eine abgewandelte Form des Dockstar auf dem Markt gebracht zu haben, aber außer, daß da zwei Platten direkt reinpassen und dafür nur noch 1x USB rausgeführt wird, scheint es »nur« ein teurerer Dockstar zu sein?

Es wird Winter …

Oh ja, der Winter kommt. Und zwar mit ziemlich großen Schritten. Nachts ist es wirklich schon empfindlich kalt bei unter 5 Grad, da jagte man keinen Hund mehr vor die Tür (geschweige denn ginge mit ihm freiwillig Gassi), und auch tagsüber ist es frisch.
Auch wenn meine über FHEM und CUL ausgewerteten Meßfühler aus der

keine hochpräzisen Instrumente darstellen, bei paralleler Messung lag der Unterschied im Bereich von unter einem Grad. Insofern meine ich, feststellen zu können, daß durchaus auch jetzt eine unterschiedliche Temperaturkurve in Berlin gemalt wird, daß es in Berlin vermutlich durch die »Grundwärme der Großstadt« tatsächlich marginal wärmer ist in diesen kalten Nächten. Wobei ein Grad Celsius den Kohl nicht fett macht — aber irgendwie intereressant finde ich es doch ;)

Amazons Notlüge? Oder saugt »nur« DHL derzeit?

Spannende Mail heute:

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass eine Lieferung aus Ihrer Bestellung (#…-…….-….962) als „unzustellbar“ an uns retourniert wurde. Hier finden Sie einige mögliche Gründe für unzustellbare Sendungen:

 
Spannend daher, weil es sich um die a) – auch heute noch – nicht bei DHL eingangsgescannte Sendung handelt, von der b) der andere Teil an die identische Adresse ja klaglos angekommen ist (der Belkin USB-GBit-Adapter war zu der Zeit als vorrätig aber mit 2-3 Tagen zusätzlicher Lieferzeit angezeigt worden (Außenlager?); der Rest der Bestellung trudelte brav nach 1 Tag Laufzeit ein, dieser Nachzügler von Belkin hingegen, aus der Bestellung, bis heute nicht). Für mich ist somit diese Aussage, das, ausweislich des DHL-Trackings nie dort eingegangene, Päckchen wäre als »unzustellbar« zurückgekommen, eine Schutzbehauptung, vulgo Notlüge … Für mich ist es den verfügbaren Daten nach wahrscheinlicher, daß der Fehler bei Amazon bemerkt wurde; immerhin habe ich auf die Nicht-Lieferung ja schon hingewiesen …

Auch sonst saugt Amazon grade recht heftig; eine gestern aufgegeben Amazon-Prime-Bestellung wurde wieder nur teilweise heute ausgeliefert. Während für beide Teile eine Auslieferung heute avisiert wurde, kam nur die Hälfte an. Und, daß, obwohl Amazon selbst wie folgt wirbt:

Allgemeine Informationen
Heute bestellen – morgen erhalten! Für fast alle Lieferadressen in Deutschland bieten wir für eilige Sendungen, mit Ausnahme bestimmter Artikel, auch Premiumversand an. Mit dieser Versandart erhalten Sie Ihre Bestellung garantiert schon einen Werktag nach Versendung. Die Lieferung erfolgt mit unseren Transportdienstleistern Deutsche Post DHL, DHL Express, der Hermes Logistik Gruppe und UPS. […]
Die Garantiebedingungen
Wenn Sie sich für die Versandoption Premiumversand entschieden haben und Ihre Bestellung ausschließlich Artikel enthält, für die wir die Lieferung per Premiumversand garantieren, stehen wir dafür ein, dass Sie die bestellten Artikel an dem von uns angegebenen Lieferdatum oder zu einem früheren Zeitpunkt erhalten. Das bedeutet, dass wir Ihnen die Versandkosten für den Premiumversand erstatten, wenn Ihre Bestellung nicht an dem angegebenen Lieferdatum oder früher bei Ihnen ankommt. Das garantierte Lieferdatum sehen Sie auf dem Bestellformular und in der Versandbestätigung.
Wie sehen Sie, dass wir die Lieferung per Premiumversand garantieren?
Ganz einfach: Auf dem Bestellformular erscheint auf der letzten Übersichtsseite für die Bestellung die Liefergarantie für Premiumversand in grüner Schrift. […]

 
Tja, für dieses Privileg zahle ich als Amazon-Prime-Kunde ja »flat«, Versandkosten wurden keine ausgewiesen — nettes Schlupfloch eigentlich ;)
Ob es an Anazon liegt oder DHL grade abloost — ich weiß es nicht. Indiz für letzteres sind weitere Bestellungen aus der letzten Woche, die ebenfalls nicht oder verspätet ankamen. In beiden Fällen handelt es sich um Amazon-Marketplace-Angebote, eines davon (lustigerweise zwei USB-Ethernet-Adapter¹) ist verschollen, für’s andere bekam ich Versandinformationen am Freitag als auch »aktualisierte« (mit der gleichen DHL-Trackingnummer) am Montag. Ach ja, und die am Samstag per Amazon Prime bestellten Bücher für Frau und Kinder, die am Montag hätten geliefert werden sollen, kamen ebenfalls erst heute an.
Da zumindest aus meiner Sicht als Amazon-Prime-Kunde das neuerdings fast chronische Brechen des Lieferversprechens in erster Linie auf Amazon zurückfällt, sollte Amazon IMHO dringend etwas tun, daß man den Versprechen auch wieder trauen kann.
___

¹ lustig deshalb, weil meine erste Bestellung jener nach Berlin leider seitens Amazon per UPS ausgeführt wurde, ich überraschend krankheitsbedingt aber in Gütersloh festsaß und ich ohne die Nummern auf den Benachrichtigungszetteln kein Umrouten vornehmen kann. Hab’s zwar auch Amazon gemeldet, die warten vom Ablauf her aber wohl lieber auf die Retoure und mögen mich dazu auch nicht informieren …
Somit bestellte ich zwei weitere bei einem günstigeren Marketplace-Anbieter nach GT; jena kamen leider aber nie an (Tracking-Info habe ich nicht erhalten); auf meine Nachfrage gestern abend teilte man mir mit, hat man nun eine zweite Sendung hinterhergeschickt. Um aber weiterzukommmen, bestellte ich also schon vor dieser Info den GBit-Adapter als auch ein 100-MBit-Teiclchen erneut per Amazon Prime; der 100er ist derzeit noch in Stauffenberg ;)

Plug-and-Play

Hab’ den verschollenen USB-(Gigabit-)Ethernet-Adapter nochmal bestellt, auf den ersten Blick eine gute Wahl:

Oct 12 12:20:33 tmp-dockstar kernel: usb 1-1.4: new high speed USB device using orion-ehci and address 18
Oct 12 12:20:35 tmp-dockstar kernel: asix 1-1.4:1.0: eth1: register 'asix' at usb-orion-ehci.0-1.4, ASIX AX88178 USB 2.0 Ethernet, 00:22:75:XX:XX:XX
Oct 12 12:20:35 tmp-dockstar kernel: usbcore: registered new interface driver asix
tmp-dockstar:/usr/src/unstable-vdr# ifconfig -a
eth0 Link encap:Ethernet HWaddr 00:10:75:XX:XX:XX
inet addr:192.168.5.235 Bcast:192.168.5.255 Mask:255.255.255.0
inet6 addr: fe80::[...]/64 Scope:Link
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:17012676 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:30088962 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1000
RX bytes:2192292229 (2.0 GiB) TX bytes:1109421631 (1.0 GiB)
Interrupt:11
eth1 Link encap:Ethernet HWaddr 00:22:75:XX:XX:XX
BROADCAST MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1000
RX bytes:0 (0.0 B) TX bytes:0 (0.0 B)
lo Link encap:Local Loopback
inet addr:127.0.0.1 Mask:255.0.0.0
[...]

Damit kann dann einer meiner Dockstars, dank des Adapters für den Festplattenanschluß (Reichelt USB ABU-ABU (Buchse-A auf Buchse-A) und COM 950 (Buchse-Mini- aus Stecker-A)) habe ich ja jeweils nun 4 nutzbare USB-Ports, auch als Router fungieren (eth0 ins LAN, eth1 hat dann auf .7 und .8 T-VDSL bzw. T-Entertain und auf .2 ‘nen Uplink zum Fallback-Router (3.5G)). Fraglich ist nur, ob igmpproxy sauber auf der ARM-Plattform rennt. Hmm, und ein neues Ziel für ‘nen CUPS-2-CAPT-Server brauche ich wohl, IIRC ist Canons Treibergedöns binary-only und nur für x86, nicht für armel, verfügbar :(

Dockstar als DVB-S2-VDR-Server

Nachdem mein DVB-T-VDR auf ‘nem Dockstar schon recht gut läuft, wollte ich diie beiden Intel-Pizzaschachteln (FSC Scenic Xs) im Keller ggf. auch durch einen Dockstar-VDR mit 2x DVB-S2 plus DVB-S ersetzen — da die Scenics nur 2 PCI-Slots haben, ist der Hardwareeinsatz für >2 DVB-S-Streams doch recht enorm, hinzukommt die umständliche Verwaltung (Server-Timer, Remote-OSD. Streamdev-Client — für vollständige Nutzung muß man dies alles mehrfach installieren auf dem Wohnzimmer-VDR-Frontend …).
Nach kurzer Vergewisserung, daß insbes. die Technotrend S2-3600 mittlerweile unterstütt werden, orderte ich also zweo davon sowie eine S-2400 beim DVB-Shop. Leider stellt die stetige Weiterentwicklung des 2.6er Kernels den geneigten Bastler mal wieder für lustige Fehlermeldungen, denn für die gewählte OS-Basis, Debian-Lenny mit Kernel 2.6.34 auf dem Dockstar tut’s ein aktuelles S2-Liplianin natürlich nicht …
Um es abzukürzen: mit »hg clone -r 14630 http://mercurial.intuxication.org/hg/s2-liplianin« bekommt man einen S2-Liplanin-Tree, der sauber auf dem Dockstar durchkompiliert und am Ende die benötigten Treiber liefert. VDR 1.7.16 habe ich vorher schon nativ auf dem Dockstar übersetzt, bis auf das Problem mit xineliboutput relativ einfach, wenn auch zeitaufwendig. Mittels w_scan eine channels.conf erzeugt, die remote.conf von einem anderen System übernommen (sonst ist das mit der Steuerung des VDRs durch vdr-sxfe eher Essig) und voilá, mit einer angeschlossenen S2-3600 rennt der VDR auf dem Dockstar — wie auch nicht anders erwartet.
Über die Performance kann ich noch nicht viel sagen, 9% CPU beim Ansehen eines DVB-S-Streams per vdr-sxfe über’s Netz klingt aber ganz gut. Potentielles Problem könnten konkurrierende Zugriffe auf dem USB werden, da sowohl die MPEG-Daten über USB reinkommen (und diese sind vom Timing her kritisch) als auch die Systemplatte (bei mir liegt da /var und /usr per binding-mount drauf) hier Bandbreite benötigt. Allerdings, auf meinem VDR in Berlin, der zeitweise auch auf einen Streamdev-Server im Netz zugriff und somit 3 parallele Aufnahmen anfertigen konnte (2x DVB-T via USB, 1x DVB-S via Streamdev), habe ich keine Probleme feststellen können.

Spaß mit Amazon

Ich warte derzeit auf eine Amazon-Premium-Lieferung:

Sendungsnummer 122701XXXXXX
Empfänger [myself]
Status vom 05.10.10 19:13 Uhr Die Auftragsdaten zu dieser Sendung wurden vom Absender elektronisch an DHL übermittelt.
Nächster Schritt Die Sendung wird im Start-Paketzentrum gescannt.

Heute Nachmittag habe ich dann mal reklamiert. Gut, wirklich machen kann Amazon auch nichts, aber die Aussage finde ich dann doch bemerkenswert:

Es tut mir Leid, dass Sie den bestellten Artikel “Belkin Gigabit USB Ethernet Adapter” noch nicht erhalten haben.
Selbstverständlich habe ich sofort in Ihr Kundenkonto geschaut um Ihr Anliegen zu prüfen.
In der Sendungsverfolgung der DHL sind bisher leider nur die elektronischen Sendungsdaten zu sehen. Die Sendung ist aber unterwegs, im Moment ist nur nicht erkennbar, wo sich diese befindet.
In diesem Fall habe ich ab dem 19.10.2010 die Möglichkeit ein Ersatzlieferung bzw oder eine Gutschrift zu erstellen. Darf ich Sie bis dahin um Geduld bitten?
Selbstvertsändlich haben Sie die Möglichkeit, den Artikel erneut zu bestellen und bei doppelter Lieferung an Amazon.de zurück zu senden, bzw sich anderweitig zu kaufen, so dass wir Ihnen nach einer kurzen Rückmeldung ab dem 19.10.2010 den Kaufpreis erstatten.
Ich bitte die Verzögerung zu entschuldigen und wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende

 
Letzten Endes ist Amazons kulante Rücknahmepolitik hier denke ich der Schlüssel, die Kuh vom Eis zu holen; mir als Kunden entsteht nur die Unannehmlichkeit des schon (per KK) gezahlten Preises und der fehlender Lieferung, ich muß aber nicht bis Sankt Nimmerlein auf die Sendung warten. Und daß diese Sendung jemals eintrifft, ist, denke ich, mehr als zweifelhaft: »Nächster Schritt: Die Sendung wird im Start-Paketzentrum gescannt.« Dies ist aber offensichtlich nicht erfolgt, d. h. zwischen Amazons Logistikzentrum, in welchem das Gadget wohl in ein entsprechendes DHL-Päckchen verpackt wurde, und dem nächstgelegenen DHL-Paketzentrum ist dieses, mein, Päckchen verlustig gegangen. Ob’s zwichen Lieferbänder oder vom Laster gefallen ist, keine Ahnung; aber immerhin sorgt Amazon dafür, daß derlei unkompliziert für mich als Kunden behandelt wird. Und anders als bei manchem DSL-Anbieter, wo sogar die Zubuchung von Optionen nur über kostenpflichtige Hotlines führt, ist hier alles unkompliziert per Web und Mail zu lösen.

Too much information …

(Blogged via flickr)

Es gibt wirklich Details, von denen ich als Betroffener eigentlich verschont bleiben möchte … *sigh*

Kamera: Nokia N900 (Brennweite 5.2mm, f/2.8)