Nachdem, wie die Kontrollrechnung heute ergab, das Kaminholz in handlichen 12,5 kg-Netzen je cbm rund doppelt so teuer ist wie der einmalige Kauf eines Raummeters und letzterer zudem grade im Angebot, haben wir heute zugeschlagen. Doof war nur das Abladen und Verbringen zur Lagerstätte auf der Terrasse; aber als temporär Versehrter konnte ich ja nett zugucken :)
Reiche Ernte 2010
Going Green
Mit nur einem Tag Verspätung kam diese DHL-Express-Sendung nun an: die Erweiterung des ‘Multimedia-Ecken-Switches’ im Wohnzimmer von 5 auf 8 Ports. Und ja, ich bin durchaus erstaunt, das dort nun schon mehr als 4 Geräte einen Netzwerkanschluß benötigen — aber, hey, dieser Switch ist grün, allso ist doch alles gut, oder? :)
Neues vom Ex-WePad …
Nach neuem Namen und um einen Monat verschobenem Launch, nach Wechsel des Unterbaus von Ubuntu auf MeeGo, steht nun doch der Termin an, zu dem die breite Masse das holprig, ehemals noch als WePad gestartete, Tablet der Firma Neofonie bestaunen können soll. Allerdings gibt es ein paar Neuigkeiten, die zwar niemanden überraschen werden, der sich mit der Materie auseinandergesetzt hat, aber dennoch zumindest nicht in dieser Klarheit initial angekündigt wurden:
Das Berliner Unternehmen WeTab zeigt eine Woche vor dem offiziellen Marktstart ein fast fertiges Gerät, das mit Softwareupdates im Laufe der Zeit um neue Funktionen erweitert werden soll. […]
Auf dem Vorführgerät reagierte das Touchscreen bisweilen träge, manche Engaben musste wir mehrmals wiederholen. […]
Laut WeTab verbietet Google das Einbinden seines Android Market Place, da das WeTab keine Telefonfunktionen bietet. […]
Wetab will sein Tablet-PC unter allen Umständen zum 21. September 2010 liefern. Dafür nimmt es in Kauf, später Updates für WeTabOS nachzuliefern […]
Mit anderen Worten: Kein Android-Market auf dem WeTab; technisch mögen Android-Anwendungen laufen, praktisch allerdings wird es schwierig, überhaupt solche, die man dort gerne laufen lassen möchte, zu bekommen …
Daß die Betriebssoftware noch (immer) nicht fertig ist, nunja, ich find’s peinlich, nachdem man den Launch schon um einen Monat nach hinten geschoben hat; ist einfach ein weiterer Punkt, wo man dem Hersteller vertrauen muß, das zu liefern, was mal versprochen wurde …
Daß der Touchscreen auch in der Golem vorliegenden »vorerst endgültige Version« nicht sauber funktioniert, das stimmt mich allerdings mehr als nachdenklich; denn der Touchscreen ist nun einmal das wichtigste Element des Gerätes, was ohne Touchsreen ein ziemlich überteuerter Pictureframe ist …
Von wegen »abheben im Supermarkt« …
Großes Kino; hier in Berlin habe ich noch immer das Problem, einen Cash-Group-Automaten zu finden, denn die schwer verdiente Penunze den Bank-Raffzähnen bei Auszahlung bei Institut A statt bei Institut B, das belastet mich, nein, das ärgert mich doch stark.
Also wollte ich heute mal bei rewe die »kostenlose Barabhebung« (bei Einkäufen ab 20,– EUR) ausprobieren. Also munter eingekauft, teils auf Vorrat, um die 20 EUR zu erreichen. Zwischendurch kam auch noch aus den Lautsprechern der Hinweis auf die Möglichkeit der Bargeldbeschaffung …
… die dann an der Kasse durch einen A4-Ausdruck relativiert wurde: aus technischen Gründne gäbe es Probleme bei der Akzeptanz von EC-Karten, Barauszahlung sowie Kreditkarten funktionierten überhaupt nicht.
Also, so werden rewe und ich keine Freunde; statt mehr Bargeld im Portemonnaie bin ich nun völlig blank …
Von japanischen Katzen und Mäusen
Nach juristischen Winkelzügen gegen eine USB-Hardware, die lustige Dinge mit der PS3 anzustellen in der Lage war, ist, wie eigentlich zu erwarten, die Information über das »wie« des Exploits augenscheinlich geleakt und nun gibt’s die Software auch für populäre (linux-basierte) Telefone. Ob Sony jetzt versuchen wird, jedes Android-, WebOS- oder Maemo-getriebene Gerät als potentielle PS3-Knackmaschine verbieten zu lassen, ist eher unwahrscheinlich; klar ist aber nun, daß es gar keines Linux’ auf der PS3 bedarf, um die PS3 zu knacken. Logischer Schluß: die Erpressung seitens Sony, entweder die Möglichkeit, online zu spielen oder aber »OtherOS« zu nutzen, aufzugeben, war, ist und bleibt unverhältnismäßig, überzogen, nicht sachdienlich und, nach meinem Rechtsempfinden, unrecht.
Tatsächlich hat Sony mal wieder eine neue Firmware gebacken, die den aktuellen Angriffsweg versperrt; aber auch dieses Mal, wie Anfang April, wurde mit heißer Nadel gestrickt und die Firmwareaktualisierung kann mittels des guten alten DNS-Tricks umgangen werden …
Sicher wird Sony auch hier in Kürze nachlegen und die Überprüfung im PSN aktivieren/aktualisieren; spannend wird also sein, wann (nicht »ob«) es gelingt, eine PS3 so zu modifizieren, daß sie sich als <insert_current_version_here>-Box ausgibt, in Wirklichkeit aber eine stark modifizierte Firmware ausführt.
Ich überlege mittlerweile ernsthaft, die Festplatte meiner Zweit-PS3 auszubauen und für diesen Zeitpunkt aufzuheben. Denn wenn ich auch gar kein gesteigertes Interesse an illegalen Spielekopien habe (und die schiere Datenmenge ist IMHO zumindest in Deutschland noch immer der beste Kopierschutz), seit der Erpressung zur Aufgabe eines beworbenen und bezahlten Features steht Sony bei mir nun auf der »Feind«-Liste. Somit begrüße ich jedwede »Entdeckung«, die Sony zu neuen Gegenaktionen zwingt — Auge um Auge, …
Und, nunja, um ehrlich zu sein: meine legal erworbenen BD-Scheiben nicht mehr der permanenten Abnutzung aussetzen zu müssen, fände ich schon erstrebenswert — zumal m. W. mir niemand eine durch schiere Nutzung unbrauchbar gewordene Disk zu ersetzen verpflichtet ist (auch so ein Punkt im (deutschen) Urheberrecht, der dringend mal überarbeitet gehört: wer dem Nutzer durch Kopierschutztechniken, die der Nutzer ja nicht straflos umgehen darf, die Sicherung des Mediums nicht ermöglicht, ist für die Dauer von 10 Jahren uneingeschränkt zum bis auf das Porto kostenfreien Umtausch defekter Medien in identische nichtdefekte verpflichtet … *träum* Löste das Problem für meine US-Medien zwar nicht, aber irgendwas ist ja immer …).







