Aufgrund eines ziemlichen Verrisses von OpenShot und meinen Problemen, die »AVCHD lite«-Videos meiner Panasonic TZ7 damit sinnvoll zu be- und verarbeiten (nicht so wie bei anderen, aber den 720p50-Clip nach 720p29.97 zu konvertieren, um ihn mit Videos der Kodak-Kameras zu vereinen, gelingt einfach nicht – der Ton wird nicht dem Bild endsprechend transkodiert :(), habe ich mir mal PiTiVi angesehen, da es ja auch in Ubuntu 10.04 integriert ist.
Tja, was soll ich sagen: während OpenShot wenigstens transkodiert (wenn auch nicht wirklich korrekt), bringt PiTiVi mit dem Test-Clip der TZ7 nicht mal irgendwas zustande; außer der Ausgabe “Rendering” und dem Anlegen des leeren Files geschieht genau … nichts.
Gut, ich muß zwangsläufig jedem Recht geben, der sagt, daß Videoschnitt und Linux Dinge sind, die heute noch immer in unterschiedlichen Sonnensystemen liegen. »Ja, es geht so lala« ist Lichtjahre von dem entfernt, was der Fallobstler mit z. B. Final Cut mal eben nebenbei erledigt.
Bezogen auf OpenShot würde ich zwar sagen, daß »you get what you pay for« hier deutlich untertrieben ist – für »lau« gibt’s hier ein weitgehend absturzfreies und recht intuitives, leistungsfähiges Programm -, aber leider ist da meines Wissens auch gleich das Ende der Fahnenstange erreicht. Wer weiß, vielleicht muß ich eine meiner vorsorglich gekaufen Windows-7-Lizenzen ja doch für einen physischen Rechner verwenden?
Schade, daß das menschliche Auge kein Photoshop eingebaut hat …
How to brick your DockStar, voiding warranty and installing Ubuntu … (Part III)
Tja, das mit der Reaktivierung von Hardware funktionierte jetzt nicht so, wie erhofft. Eines der Alt-Schlepptops hat – Li-Ion eben – tote Akkus und wohl auch sonst Alzheimer: beim Bootversuch über’s Netz (ohne Netzwerkkabel) hängt die Verarbeitung des Bootvorgangs. Und das schnieke Subnotebook hat zwar USB, aber keine Serielle eingebaut …
Back to Square One also; ich sitzte dann mal in der Sonne und ersurfe mir eine Alternative *sigh*
Immerhin sollte mein GuruPlug dieser Tage eintreffen; auch wenn ich mit dem Trackingcode aus der Versandnachricht vom Montag noch kein Glück hatte …
Warum man Flash eigentlich nicht will
Ich mag Flash, Adobes resourcenfressende Lösung für »rich content« und den aktuellen De-facto-Standard für Videos im Web, nicht besonders. Auf den Netbooks (1. Generation; VIA- als auch Atom-basiert) surfe ich eigentlich nur mit NoScript und Flashblock, da sonst nach wenigen Tabs im Firefox Schicht im Schacht, die CPU ausgelastet, ist.
Zu Flash auf dieser schwachbrüstigen Mobilplattform hatte ich schon mal was geschrieben (mit Video ;)), jetzt stolperte ich über ein erstes Video, welches eine Beta-Version von Flash auf Android 2.2 zeigt. Man beachte den Aufruf der flashlastigen Pro7-Homepage um 0:38 herum im Video und wie die durchaus beachtliche Rechenleistung des 1-GHz-Snapdragon-Prozessors des verwendeten Nexus One sich in Wohlgefallen auflöst … Auch hier wieder: ich bin absolut nicht einverstanden mit einem Großteil der Firmenpolitik des Herstellers mit dem Fall Obst, aber ich freue mich wirklich darauf, daß dessen standhafte, wenn aus meiner Sicht auch eher marktpolitisch motivierte (wie heißt der neue Werbedienst und wo, neben Videos, findet sich beim Browsen gerne Flash-Content?), Weigerung, Adobes Flash-Technik auf die beliebten Geräte zu lassen, den Markt verändern wird. Video-Anbieter beginnen, Alternativen zu Flash zu implementieren, mit Googles »Codec-Geschenk« VP8 steht zudem ein zumindest quelloffener Codec zur Verfügung (wie das mit den Lizenzen ist, wird sich zeigen) und ich schätze, auch die Werbungsanbieter werden sich kurz- bis mittelfristig zumindest für mobile Plattformen von Flash lösen (und da zweigleisig teurer als eingleisig sein dürfte, irgendwann Flash komplett entsorgen).
Nun habe ich das Fehlen von Flash lange als Fehler bei sowohl Apples Geräten als auch bei Android gesehen, dies aber in erster Linie aus dem Grund, daß viele Seiten auf diesen Unsinn zur Navigation setzen und ich nicht ausschließen kann, daß auch ich mal von einer solchen Seite unterwegs Informationen haben möchte — und »unterwegs« mit einem Pad wäre ggf. auch schon »programmbegleitend« auf dem Sofa. Den Effekt, den 20 dumm blinkende und keine Nutzlast nachladende Flash-Applets auf einer Seite auf die nochmals schwachbrüstigeren Prozessoren von Smartphones oder Tabs/Pads haben würden, habe ich dabei allerdings nicht bedacht.
Kurzum: ich bin nach wie vor gespannt auf Flash auf meinen Androiden, aber hoffe auch, daß es sowas wie Flashblock auch für den Android-Browser geben wird, ein aktueller aktueller Artikel auf Golem.DE deutet zumindest eine separate Anschaltbarkeit an. Was Optimierungen durch Adobe angeht, sehe ich nur beim Bereich Video wirklich Luft durch die Nutzung ggf. vorhandener Decoding-Hardware, aber ich bin kein Adode-Entwickler ;)
(Hmm, allerdings lädt ProSieben.de auf meinem 2.0er Milestone grade schon zwei Ewigkeiten (mehrere Minuten nach einem geleerten Cache; so lange, daß der Screenblank kam … WTF?) und legt das Telefon faktisch lahm in der Zeit, insofern müßte man die gleiche Seite zeitgleich auf einem Nexus One ohne Flash zum Vergleich laden, um den Effekt sicher auf Flash schieben zu können.)
How to brick your DockStar, voiding warranty and installing Ubuntu … (Part II)
Nachdem auf Part I mehrere Nachfragen – sogar auf XING ;) – kamen, ein kleiner Zwischenbericht:
Mein DockStar ist derzeit ein Brick; das hängt primär damit zusammen, daß mein Pegelwandler aus, hmm, vor 2008, noch auf RS-232 als Schnittstelle basiert; seit 2008 allerdings hat sich mein Rechnerpark erneuert und weder Laptop noch stationäre PCs verfügen noch über eine RS-232-Schnittstelle :-(
Da meine USB-to-RS-232-Konverter am SheevaPlug in Benutzung sind, ist das derzeit ein »Blocking Point«, wie ein Kunde es ehedem so eloquent ausdrückte. Ich schwanke derzeit zwischen Reaktivierung von Hardware aus den Anfängen dieses Jahrtausends und der Neuanschaffung von Pegelwandlern auf USB-Basis; letzteres dürfte die zukunftssicherere Investition sein …
… und jetzt zu Sonne und Wind noch Regen. Harry, hol' schon mal den Wagen …
Abschlußaktivitäten
Quick and dirty, ein kurzes Statement von @ifranz zu seiner Haltung zu Fahrgeschäften im Allgemeinen und zur Gütersloher Kirmes nach 23 Uhr im Besonderen ;)





