Wieso behauptet mein Android, als o2-Kunde bei e-Plus im Netz zu sein? Meine Tschibo-SIM an der 7240 meldet weiterhin »Tchibo« …
Peter Hintze? Da war doch was?
Ach ja, das Sommerloch. Der Hintze will einen deutschen Roboter auf den Mond schicken – nette Idee, solange er das in Kohlscher Manier pseudo-privat finanziert, soll mir das recht sein. Aber: »Peter Hintze«? Der stand doch schon mal weiter vorne? Indeed, Wikipedia vergißt (hoffentlich) nicht:
Hintze war von 1990 bis 1992 Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU. 1992 wurde Hintze als Nachfolger von Volker Rühe zum Generalsekretär der CDU gewählt. Zu einer großen Kontroverse führte 1994 seine „Rote-Socken-Kampagne“ gegen das „Magdeburger Modell“. Diese Kampagne trug auch dazu bei, die im Wahlkampf in Führung liegenden Sozialdemokraten und ihren Spitzenkandidaten Rudolf Scharping abzufangen und der CDU unter Helmut Kohl den Wahlsieg bei der Bundestagswahl 1994 zu sichern. Gleichermaßen begünstigte diese polarisierende Kampagne das Image der PDS.[1] Als Hintze 1998 mit einer „Händedruck-Plakatkampagne“ an die alte Strategie anknüpfen wollte, wurde er aus den eigenen Reihen heftig kritisiert. Hintze wurde zum Teil für die Wahlniederlage und den Regierungswechsel mitverantwortlich gemacht. Nach zunehmenden Druck aus der Partei[2] trat Hintze nach der Wahl von seiner Position als Generalsekretär zurück.
Soso. Der abgehalfterte Ex-»General« möchte also wieder in die Schlagzeilen? Gerne doch: »Der kleine Peter Hintze möchte aus dem Kinderparadis abgeholt werden, ich wiederhole: der kleine Peter …«
Abrechnung mit Android
So geekig-geil ich auf [m]ein erstes Android-Gerät war, so ernüchtert bin ich dann doch vom – bar bezahlten¹ – HTC Magic der zensurgeilen Vodafone.
Pros & Cons
| Pro | Con |
|---|---|
| Das Magic hat einen grade noch ausreichend großen Bildschirm zum mobilen Surfen | Der Bildschirm ist wirklich bestenfalls »grade groß genug«; direkter Support für Flash-Videos existiert nicht (jedenfalls nicht kostenfrei: das gehört aber dazu), PDF-Viewer ebenfalls Fehlanzeige (gibt’s im Market, keines der getesteten taugt auch nur annähernd) |
| Kontaktverwaltung vorhanden | Es existiert kein offensichtlicher Weg, die – umfangreiche und über Jahre gepflegte – Kontaktliste von einem Symbian S60-Gerät zu importieren |
| Kameramodus und Videomodus vorhanden; Fotos werden automatisch GEO-tagged … | Die Kamera ist, im Vergleich zum Nokia N95 (2+ Jahre auf dem Markt!), mehr so eine kostenlose Beigabe; die Steuerung über einzig den Trackball ist fehleranfällig, die Bilder generell out-of-focus. Die Lichtstärke der Kamera hat bestenfalls E71-Niveau, immerhin werden die Farben in etwa korrekt wiedergegeben. Der Videomodus mit weniger als VGA-Auflösung ist 2009 … in-dis-ku-ta-bel |
| Schon erstaunlich große Auswahl an »Apps« im Android Market | Die Qualität der Anwendungen, der »Apps«, schwankt beträchtlich; für einige – für mich als Blogger elementare – Funktionen ist das »rooten«, also die Umgehung einiger Vorkehrungen gegen den UID-0-Zugang seitens des Herstellers notwendig: warranty void |
| Klein, schlank, wenig Knöpfe, gefällige Bedienung | Im Gegensatz zum G1 fehlen dem »G2«/HTC Magic neben dem Hardware-Keyboard auch noch separate Tasten zur Fotografie; leider erwartet manche »App« den Druck auf Tasten, die das Magic und auch das HTC Hero schlicht nicht vorzuweisen haben. Und daß der Startbildschirm und die Telefonapplikation nur hochkant funktionieren … ist ziemlich dämlich, wenn man mit einer Halterung das Magic im Querformat für die Navigation im Auto anbringt :( |
Kurzum: DAS Telefon verkörpert auch die aktuelle Android-Generation nicht für mich; der Weg ist latent richtig (wobei ich UID-0 sein möchte ohne Klimmzüge und ohne Garantieverlust), im Prinzip suche ich wohl ein Gerät mit Maemo- oder Android-Unterbau, bedienbar wie das N810 (BTW, der »kapazitive« Touchscreen ist toll, wenn der Androide in meiner Hand ist; an der Windschutzscheibe muß ich eigentlich das Ding mit zwei Händen anfassen, damit das sicher funktioniert … das ist, äh, unvorteilhaft) in der Größe des Magic und mit mindestens den Mulltimedia-/Kamera-Eigenschaften des Nokia N95 – von dessen Cam ich nach wie vor sehr angetan mit, super Ding für ‘ne Telefonknipse –, hachja …
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Genau, wehret den Anfängen!
Thomas Oppermann, »Schatten-Innenminister der SPD« (wobei, für Schatten bräuchte die SPD erst einmal wieder Licht am Ende des Tunnels …), teilte Spiegel Online mit:
SPIEGEL ONLINE: Ein Produkt der Innenpolitik der Bundesregierung ist die Piratenpartei. Wie will die SPD die Generation Internet zurückgewinnen?
Oppermann: Die Piratenpartei wird eine vorübergehende Erscheinung sein. Das Internet gehört allen und wir werden es nicht zulassen, dass es sich eine kleine Minderheit aneignet und selbst die Regeln bestimmen möchte. Ich finde die Piratenpartei intolerant.
Das klingt aber schon arg nach dem Bock, der den Gärtner gibt: die Piratenpartei erlebt in Deutschland meines Erachtens grade deshalb einen Höhenflug – der, da stimme ich mit Oppermann überein, sich nur schwer über die nächste Legislatur wird retten lassen können –, weil sie als einzige Organisation/Partei merklich dem politischen System und dessen Versuchen, sich »das Internet« anzueignen und mit neuen, aus der Steinzeit entliehenen Regeln, kaputt zu machen versucht, sich entgegenstellt.
Nicht die Piratenpartei versucht, sich »das Internet anzueignen«, diesen Vorwurf müssen sich die Großkoalitionäre schon selbst gefallen lassen. Und den, daß sie nicht wissen, was sie da tun — und trotzdem weitermachen. Extrapoliert man von der grob fahrlässigen Behandlung internet-naher Themen in der bundesdeutschen Politik auf andere Themenfelder, dann wird nur zu klar, daß es eben keine Experten sind, die da Gesetze zum Thema X, Y oder Z machen. Und das Weitsicht für Bundespolitiker bedeutet, daß sie bis zur nächsten Landtagswahl in einem Bundesland planen, bestenfalls bis zum nächsten Bundes-Wahltag.
Und, siehe Beispiel Rente, das ist sogar belegt (2002, 2009). Es wird allerhöchste Zeit: Zeit zum Ändern.
Selbst schuld?
Spiegel Online textet:
Solche Angriffe gehören zu den realen Gefahren des Internets, und sie sind nur aus einem Grund möglich: Nicht ausreichend vor Viren geschützte PC lassen Schadcode ein, ein entsprechendes Progrämmchen installiert eine Hintertür, durch die der Virenschreiber jederzeit wieder Zugriff auf den Rechner bekommen kann.
Ohne eine schädliche Monokultur (M$) durch eine andere (Unix/Linux/OSX) ersetzen zu wollen: wessen Verantwortung ist des denn, daß die Situation die ist, die wir alle heute auszubaden haben (all die Einbruchsversuche wie Aug 11 23:55:12 albert sshd[27618]: pam_unix(sshd:auth): authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=8.red-80-35-86.staticip.rima-tde.net user=root eingeschlossen)? Wer hat denn Hausfrauen eingeredet, mit ein bißchen Klicki-Bunti-Oberflächen ist jeder ein fähiger Heimnetzadministrator? Wer hat denn die Integration so weit getrieben, daß schon das vorbeisurfen an befallenen Seiten – oder die schiere direkte Internetkonnektivität per Modem/ISDN-Karte mit Windows – das heimische Windows infizierbar macht bzw. infiziert? (Been there, saw that; placed a router (ISDN) at my elder’s premises …)
Diese Unfähigkeit Microsofts, ihrer, ihrer Marktmacht entsprechenden, Verantwortung für fehlerfreie Software und ein sicheres OS nachzukommen, hat natürlich erst den Markt für Anti-Viren-Programme erzeugt — der perfiderweise jetzt gegen Microsoft zu verteidigen ist, sollten sie z. B. einen Virenschutz so in das Basissystem integrieren wollen wie sie es mit insbesondere dem Browser und dem Medienabspieler schon vorexerziert haben …
Ok, ich denke schon, daß unixodie Betriebssysteme per se sicherer sind als Windows XP (nicht nur in der Home-Fassung); wobei mangels Marktdurchdringung Viren für Linux, OSX oder gar *BSD auf absehbarer Zeit eine Randerscheinung sein dürften, diese These eine solche also bleiben wird. (Gefahr droht dort meines Erachtens eher von plattformübergreifenden Dingen wie Adobe AIR.)
Was mich aber am Spiegel-Online-Artikel stört ist die unterschwellige Schuldabwälzung auf die Endanwender. Denn die wissen i. d. R. nichts von all den perfiden Fehlern, die in ihren Systemen lauern; und die frechen 90-Tage-Gratisversionen, wie sie Aldi & Co. vorinstallieren, helfen da auch nicht wirklich weiter. Der Schutz ist abgelaufen und mit dem – ja nun mangels Schutz latent infizierten – System soll der Kunden nun beim Hersteller per Kreditkarte oder Onlineüberweisung die Vollversion kaufen (abgesehen von perfiden Versuchen, nicht nur einen Virenschutz sondern Supa-Dupa-Rundum-braucht-nieman-Pakete unterzuschieben)? Wer das ohne nachzudenken tut, der frißt wohl auch kleine Kinder …
Immerhin, einem (Ab-)Satz kann ich vollumfäglich zustimmen:
Verwundbar ist das Netz vor allem an seinen Endpunkten. Wer mehr Sicherheit fürs Netz fordert, müsste damit also zunächst einmal bei jedem Nutzer zu Hause anfangen. Der Kampf gegen die echten Gefahren aus dem Internet – Hack-Attacken, Viren, Datendiebstahl, Betrug – aber ist ungleich komplexer und schwieriger, als sich lautstark über Inhalte aufzuregen, die einem nicht passen (“Killerspiele”, “Horror-Videos”, Pöbeleien).
Aber ich denke nicht, daß Schäube oder von der Leyen Spiegel Online lesen; geschweige denn, um diese Wahrheit nicht wüßten …
Statiker zugegen?
Akoya Mini, Aldi Netbook, und die Software
Mittagsprogramm
Ideen haben sie ja …
Bundespost-IWV-Telefon W48 an Fritz!Box
Mittlerweile habe ich so ziemlich alles durch, was (IP-)Telefonie angeht, Fokus liegt klar auf ISDN für lokale Endgeräte bzw. DECT-Basen für schnurloses Telefonieren, SIP für Interoperabilität und IAX2 für die Kopplung von Asterisken, insbesondere über Tunnel.
Aber irgendwie, als jüngst die Sprache auf alte Wählscheibentelefone kam, fand ich, es fehlte was — und zudem kennen meine Kinder ja nur Handys und Schnurlostelefone, bestenfalls ein Tastentelefon als DECT-Basis mit Display und Menü und so. Und, um ehrlich zu sein, ich habe den Nachbarn, der noch in den 80ern sein »Reichstelefon« hatte und allen Versuchen seitens der Deutschen Bundespost, dat olle Ding ihm abzuluchsen, heldenhaft widerstand, immer ein bißchen bewundert. Es war halt was anderes als der typische graue Kasten, den fast alle anderen hatten …
Also habe ich mir, wie schon angedeutet, einen orginalen Tischfernsprecher W48 aus der Bucht gefischt und heute dann – mithilfe eines Anschlußplans mit den Orginalfarben – an eine meiner Fritz!Boxen geklemmt — TAE-Stecker ans Kabelende, wo die Strippen lose baumelten, und fertig. (Anmerkung: Für den W48 reichen La/a1 und Lb/b1, was die Fritz!Box auch bereitstellt; W und E waren wohl mal für diese ausgefuchsten mechanisch-elekrischen Mehrgeräteschaltungen notwendig, da müßte man einen entsprechenden Bus aufbauen, wenn ich das richtig überreiße.)
Grade, wenn man das Gerät mal aufgeschraubt hat (bei mir prellte die Gabel gar fürchterlich und gab auch noch ein Rauschen dazu ab, sodaß ich eh’ mal kurz reinigen mußte) und die doch arg übersichtliche Technik in diesem »Endgerät« sich ansieht, muß man, finde ich, schon den Hut ziehen vor der Technik, oder vielmehr der Idee, mit so wenig Technik so viele Menschen zu verbinden … Und klasse ist das natürlich, daß dieses Stück Technikgeschichte, das wahrscheinlich älter ist als ich, auch heute noch, selbst im volldigitalen Netz, »mitspielen« kann. Da hat AVM bei seiner Fritz!Box-Lösung ganze Arbeit geleistet, Respekt!
Und wenn man wirklich will, kann man sogar ein bißchen Komfort beim IWV-Telephonieren haben mit einem W48 an einer Fritz!Box (siehe auch IPPF).





