Qual der Wahl

(Blogged via flickr)

Pixelpipe ist teilweise recht lahm in der Weiterverarbeitung geb flickr, daher habe ich nun das ping.fm-Frontend pingdroid ausprobiert. Nett gemacht, aber das erste Posting kam trotz positiver Rückmeldung auf dem Magic nie an :( Ich lasse ping.fm (boah, warum lernt diese bekiffte virtuelle Tastatur nicht die Worte, die ich tippe? Das kann ja jedes S60-Phone besser :() jetzt nach blogger.com und flickr Posten, mal sehen, wir das klappt. Nett an pingdroid/ping.fm ist, daß man zwischen Statusupdates, Microblog und Blog unterscheiden kann und die nachgelagerten Dienste direkt adressieren.

Kamera: HTC HTC Magic

Summer in the City

(Blogged via flickr)

… diese Woche in Gütersloh eher verregnet. (Gleichzeitig Test für die Android-Anwendung "pingdroid" für den Dienst ping.fm.)

Kamera: HTC HTC Magic

Es ist vollbracht.

(Blogged via flickr)

Nachdem es keinen locr-Client für #Android zu geben scheint, bin ich nun auf #pixelpipe als mobiles Frontent für flickr ausgewichen und habe mein Skriptwerk zum bloggen darüber entsprechend angepaßt.

Kamera: HTC HTC Magic

Vodafone und die zielgruppengerechten Tarife

Wie ein einem Kommentar schon angekündigt, hier eine weitergehende Betrachtung des Verhältnisses Vodofone vs. »Generation Upload«, von Anspruch und Realität:
Im Tarif SuperFlat Internet Festnetz, schlappe 44,95 verlangt Vodafone dafür, gibt es – grade für das Always-on-Google-Phone HTC Magic, folgende Leistungen:

  • Monatliche Inklusiv-Minuten (ins deutsche Festnetz inkl. Video-Telefonie): unbegrenzt[sup]1[/sup]
    Err… Kann mit jemand einen Festnetzgegenstelle nennen, die ich vom Handy aus per Videotelefonie erreichen kann? Also jetzt kein Mobiltelefon in dessen »Home Zone« unter einer Festnetznummer, was echt standortfestes, z. B. einen Asterisk-Server? (Mal abgesehen davon, daß das HTC Magic m. W. der Videotelefonie nicht mächtig ist.)
  • Monatliche Inklusivleistung: Vodafone HappyLive! UMTS[sup]18[/sup]: Vodafone live!-Flatrate,[sup]14[/sup] Vodafone MobileMail,[sup]15[/sup] ein Music-Download,[sup]12[/sup] Basiskanäle von MobileTV,[sup]13[/sup] 30 Minuten WebSessions[sup]19[/sup] sowie unbegrenzt E-Mails auf dem Handy versenden, empfangen und im mobilen Internet surfen[sup]3[/sup] sowie am Wochenende unendlich viele SMS und MMS ins dt. Vodafone-Netz verschicken
    Hammer. Abgesehen davon, daß formal nur die Kommata bei Vodafone Fußnoten bekommen und ich unvermittelt den Eindruck, daß jedes »Guten Tag« eines Mitarbeiters des Vodafone-Callcenters wohl mindestens drei einschränkende erklärende Fußangelnnoten hat: MobileTV kann das HTC Magic nicht (na, sagen wir mal, es hat derzeit keine Applikation dafür; letztlich sind das ja nur RealVideo- oder Flash-Streams …) und das »unbegrenzt im mobilen Internet surfen« hat seine Einschränkung schon in Fußnote 1.
  • Minutenpreis[sup]8[/sup] inkl. Video-Telefonie in alle dt. Mobilfunknetze: 0,29 (0,2437) [EUR (netto/brutto)]

Fußnote 1 regelt u. a. folgendes:

Sie telefonieren mit der Vodafone SuperFlat Internet Festnetz ohne zusätzliche Berechnung unendlich viel aus demdeutschen Vodafone-Netz ins deutsche Festnetz. Ausgenommen sind Konferenz-Verbindungen und Gespräche zuSondernummern. Standardgespräche in alle deutschen Mobilfunknetze führen Sie für nur 0,29 Euro/Minute. NationaleStandard-SMS kosten 0,19 Euro pro SMS. […] Sie schicken ohne weitere Berechnung am Wochenende von Samstag 0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr monatlich 3.000 SMS und1.500 MMS aus dem deutschen Vodafone-Netz ins deutsche Vodafone-Netz. […] Sie können außerdem mit der Vodafone SuperFlat Internet Festnetz unbegrenzt übers deutsche Vodafone-Netz im Internetsurfen. Dafür steht Ihnen bis zu einem Datenvolumen von 300 MB pro Abrechnungszeitraum die jeweils größtmöglicheBandbreite zur Verfügung. Ab 300 MB stehen Ihnen höchstens 64 KBit/s zur Verfügung. Wir behalten uns vor, dieVerbindung nach jeweils 24 Stunden automatisch zu trennen. Zum Abrechnen runden wir am Ende jeder Verbindung,mindestens aber alle 24 Stunden auf den nächsten 100-KB-Block. Sie dürfen die Vodafone SuperFlat Internet Festnetz nurmit Ihrem Handy nutzen. Mit einem Computer, einem ans Handy angeschlossenen oder drahtlos verbundenen Computersdürfen Sie den Tarif. nicht nutzen. Für diese Nutzung zahlen Sie 0,20 Euro pro 10 KB. Sie dürfen die Vodafone SuperFlatInternet Festnetz nicht für Voice over IP und Peer-to-Peer-Kommunikation nutzen. […]

 
Nun, es ist nicht gelogen; ich kann »unbegrenzt im Internet surfen«, nur leider wird es nach dem 300. MB im Monat gar keinen Spaß mehr machen, da auf unterirdische Performance gedrosselt. »Generation Schleichfuß« ist also das, was Vodafone unter »Generation Upload« versteht‽ Daß mich die Minute in alle deutschen Netze bei FONIC nur 0,09 EUR/Min kostet, bei Tchibo entweder 0,19 EUR/Min oder 0,38 EUR/Gespräch (<= 2 Stunden), von meinem DTAG-ISDN-Anschluß auch unter 0,20 EUR/Min und über VoIP noch weniger … geschenkt. Welcher Freak würde denn diese Kosten vergleichen ,wenn er einen Vertrag bei dem Provider machen kann, der mit dem Roten Irokesen aus Bärlin wirbt? Naja, wenn’s mich nervt, mache ich eben Call-Through durch meinen Asterisk. Über eine Festnetznummer — das ist ja voll erlaubt.
Immerhin, hier darf ich nur kein VoIP und kein P2P machen, Instant Messaging ist erlaubt. Und nach dem 301. MB/Monat fällt der Geschwindigkeitseinbruch dort insbesondere nicht auf.
Der Tarif SuperFlat Internet Wochenende ist mit 24,95 im Monat deutlich günstiger – es ist jeweils ein subventioniertes Handy im Preis enthalten –, bietet aber nur noch 200 MB Datenvolumen, darüberhinaus besagt die dortige Fußnote 1:

Sie haben mit der Vodafone SuperFlat Internet Wochenende außerdem ein Inklusiv-Volumen von 200 MB pro Monat fürs Internet-Surfen im deutschen Vodafone-Netz zur Verfügung. Für Surfen, das darüber hinausgeht, zahlen Sie 0,49 Euro proMB. Pro Verbindung, mindestens aber nach 24 Stunden, runden wir zum Abrechnen auf den nächsten vollen 100-KB-Block auf. Ungenutztes Inklusiv-Volumen verfällt am Ende des Abrechnungszeitraums. Sie dürfen das Inklusiv-Volumen nur mit Ihrem Handy nutzen. Mit einem Computer, einem ans Handy angeschlossenen oder drahtlos verbundenen Computer dürfen Sie das Inklusiv-Volumen nicht nutzen. Für diese Nutzung zahlen Sie 0,20 Euro/10 KB. Sie dürfen das Inklusiv-Volumen nicht für Voice over IP und Peer-to-Peer-Kommunikation nutzen.

 
Ein echtes Schnäppchen, wenn man mal – aus Versehen? – seinen PDA, Laptop, … über diese Verträge surfen läßt, kostet das MB(!) schlappe 20,00 EUR(!!) statt 0,49 EUR/MB. Was im übrigen zwingend deutlich macht, daß Vodafone eine genaue Inspektion des transferierten Daten vornimmt, wie sonst sollten sie einen tarifierbaren Unterschied ausmachen?
Sorry, Folks. Bei o2 (Germany) kostete vor Jahresfrist schon (oder ist es bald zwei Jahre her?) Genion S nüscht, mit Handy gab’s IIRC einen Aufschlag von 10,00 EUR/Monat. Die 5-GB(!)-Pseudoflat kostet nochmal 25,00 EUR/Monat, Gespräche irgendwas bei 0,20 EUR/Minute, IIRC. Vodafone bietet aus meiner Sicht mehr denn je Tarife an, die man einfach nicht haben will, weil sie a) unsinnige Bestandteile haben, die man mitbezahlen muß (MobileTV beim HTC Magic), b) kundenunfreundliche Limitierungen haben (300 MB sind sicherlich nicht wenig, ich habe meine 5-GB-Flat bei o2 selten zu mehr als 200 MB – Handy und Laptop – ausgenutzt; dennoch stellt sich die Frage, warum man schon dort die Drosselung ansetzen will, ist das Netz sooo schlecht angebunden?) und c) im Vergleich mit dem Mitbewerb gnadenlos überteuert sind. Randnotiz: die Tarifoption »Vodafone!live Internet Flat« (ca. 10,00 EUR/Monat für 5(?) GB Pseudoflat, aber nur mit dem Handy nutzbar) ist nicht zuwählbar; ein Handy im Vodafone-Netz soll nicht mehr als 300 MB/Monat flott transferieren dürfen — warum auch immer.
YMMV; ich werde wohl meine »mannensmann D2privat«-SIM wieder aus dem HTC MAgic prökeln und es mit der Tchibo-Prepaid betreiben. Googles Dienste liegen ja, anders als bei Apples iBrick, im Netz, und den Zugang dorthin vermittelt mir o2 deutlich günstiger – und ich kann auch mal mein Netbook über mein Handy ins Netz gehen lassen, ohne gleich Privatinsolvenz anmelden zu müssen.
An dieser Stelle frage ich mich wirklich, was »Deutschlands bekanntester Blogger« mit dieser Kampagne zu tun hat; solte er auch beraten haben, wäre das kein Aushängeschild für seine Beratungstätigkeit. Sollte er die beworbenen Produkte und Tarife wirklich kennen, so kann es ihm an Geld nicht mehr mangeln, wenn er diese mit seinem Konterfei »hoffähig macht«. Naja, Marketing …