Großartig, o2. Macht Ihr Helden auch eine Zwangstrennung bei HSPA? So taugt o2 HSPA jedenfalls nicht als DSL-Fallback :-(
Die Telekom und der Datenschutz
Datenschutz bei der Telekom im Angebot, das wollte ich mir vorgestern
schon nicht entgehen lassen, aber, leider, leider, gegen 15 Uhr war er schon alle-alle. So wie dann auch meine Telekommunikationsanbindung, jenes Bild war ironischerweise das letzte, was ich noch aus dem Internet bekam — und dann ging nix mehr, auch kein Speichern des Screenshots auf den remote eingebundenen Blog-Storage war mehr möglich …
Offensichtlich hat die Telekom derzeit wohl Probleme mit ihrem Onlinekaufmannsladen, denn zwischenzeitlich war Datenschutz wieder verfügbar, dann wieder alle — und jetzt hat man die Notbremse gezogen: Wartungsarbeiten.
Naja, wenn’s dem Datenschutz dient ;)
iBlue GPS Logger A+
May 13 13:41:57 brick kernel: [ 307.000074] usb 2-1: new full speed USB device using uhci_hcd and address 3 May 13 13:41:57 brick kernel: [ 307.165245] usb 2-1: configuration #1 chosen from 1 choice May 13 13:41:57 brick kernel: [ 307.577830] cdc_acm 2-1:1.1: ttyACM0: USB ACM device May 13 13:41:57 brick kernel: [ 307.580540] usbcore: registered new interface driver cdc_acm May 13 13:41:57 brick kernel: [ 307.580548] cdc_acm: v0.26:USB Abstract Control Model driver for USB modems and ISDN adapters May 13 13:42:19 brick NetworkManager: <info> (ttyACM0): ignoring due to lack of mobile broadband capabilties
Unter Kernel 2.6.30 RC5 in der Ubuntu-Inkarnation ist denn, wie schon woanders beschrieben, dieser GPS-Logger (Unterschiede: 747 A+: 66 channels, 4 MB; 747 A: 51 channels, ? MB) ansprechbar.
Leider funktionierte es nicht wirklich mit »MTKBabel Version 0.7« aus dem Ubuntu-Repository:
wusel@brick:~$ mtkbabel -p /dev/ttyACM0 -d7 16:22:20 TX packet => PMTK000*32 Writing 13 bytes to device; actually written 13 bytes 16:22:20 RX packet <= GPGSA,A,1,,,,,,,,,,,,,,,*1E 16:22:20 RX packet <= GPGSV,4,1,13,08,64,063,,10,55,211,,28,48,137,20,15,40,291,*79 16:22:20 RX packet <= GPGSV,4,2,13,07,23,063,,24,17,274,,27,16,245,,21,13,316,*7B 16:22:20 RX packet <= GPGSV,4,3,13,26,11,290,,19,09,045,,25,05,067,,03,04,020,*75 [...] 16:22:26 RX packet <= GPGGA,142226.500,5153.5729,N,00823.0484,E,0,0,,69.4,M,47.3,M,,*76 16:22:26 ERROR: packet_wait() failed for packet PMTK001,0, MTK Test OK 16:22:26 TX packet => PMTK604*30 Writing 13 bytes to device; actually written 13 bytes 16:22:26 RX packet <= GPGSA,A,1,,,,,,,,,,,,,,,*1E 16:22:26 RX packet <= GPGSV,4,1,13,08,64,063,,10,54,210,,28,48,137,18,15,40,291,*72 [...] 16:22:32 RX packet <= GPGGA,142232.500,5153.5729,N,00823.0484,E,0,0,,69.4,M,47.3,M,,*73 16:22:32 ERROR: packet_wait() failed for packet PMTK001,604, 16:22:32 TX packet => PMTK605*31 Writing 13 bytes to device; actually written 13 bytes 16:22:32 RX packet <= GPGSA,A,1,,,,,,,,,,,,,,,*1E 16:22:32 RX packet <= GPGSV,4,1,13,08,64,063,,10,54,210,,28,48,137,16,15,40,291,*7C [...] 16:22:38 RX packet <= GPGGA,142238.500,5153.5729,N,00823.0484,E,0,0,,69.4,M,47.3,M,,*79 16:22:38 ERROR: packet_wait() failed for packet PMTK705, MTK Firmware: Version: , Release: , Model ID: 16:22:38 TX packet => PMTK182,2,2*39 Writing 17 bytes to device; actually written 17 bytes 16:22:38 RX packet <= GPGSA,A,1,,,,,,,,,,,,,,,*1E
Sieht ein bißchen taub aus, sowohl auf Einstellung LOG als auch NAV ist der Ablauf so; bei OFF ist das Gerät aus und das Device auch weg ;)
Na, kommt Zeit, kommt bestimmt auch Funktion – als GPS-Maus sollte es so auch schnurgebunden schon mal gehen ;)
Mein Lobbyrepräsentant (im Nebenjob)
Eigentlich wollte ich nur kommentieren, allerdings sprengte es dann doch den Rahmen — ergo als eigener Blogeintrag:
julia seeliger (jul*****************e.de)
Dienstag, Mai 12, 2009, 02:17Sorry, Julia — ich habe keinen Abgeordneten, weder halte ich einen im Keller noch bezahle ich einen
Doch.
Ich bin gespannt, wie es dir gelingen wird, in nächster Zeit das Grundgesetz der BRD zu ändern. Wirst du darüber hier berichten?
Hmm, viele Paragraphen, magst Du mir auf die Sprünge helfen, wo da steht, daß ich einen – eigenen, persönlichen – Abgeordneten habe? Oder bezahle?
Daß irgendwer – den ich sehr wahrscheinlich nicht gewählt habe – für meinen durch den Wohnort bestimmten Wahlkreis nach Berlin gegangen ist, ist mir schon klar; ist das »mein Abgeordneter«? Aus meiner Sicht wäre ja der Direktkandidat, dem ich auch meine Stimme gegeben habe, eher »mein Abgeordneter« — was aber, wenn’s ihn/sie/es mangels Listenplatz und Stimmenzahl gar nicht in den Bundestag gespült hat?
Aber netter Querpaß, danke. »Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages […] sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.« Liegt es im Bereich des Möglichen, daß dem einen oder anderen Langzeitvolksvertreter dieses »Detail« nicht mehr ganz präsent ist? Und es ist nicht nur der Wiefelspütz; Stichworte: Fraktionsdisziplin bzw. -zwang.
Wie schon ausgeführt, aus meiner Sicht haben sich die sog. »etablierten Parteien« disqualifiziert, »das Volk« zu vertreten. Die leyensche Demagogie, ihre Herabwürdigung jeglicher kritischen Stimme als die eines wahrscheinlichen Kinderschänders und KiPo-Konsumenten; die – u. a. von meiner Generation und der meiner Kinder und ggf. Kindeskinder auszulöffelnde – scholzsche Aufkündigung des Generationenvertrages — die letzten Nägel zum Sarge.
Ich sage ja nicht, daß über 76.000 Petitienten bei einem Volk von 82.000.000 jetzt sofort den Rückwärtsgang bei Gesetzesvorhaben bewirken müßten.
Schlichtweg inakzeptabel allerdings ist die gezeigte Reaktion auf die artikulierten Bedenken von immerhin – bislang – 0,09% der Bevölkerung — wer darauf so arrogant bis dummdreist wie u. a. Wiefelspütz und Guttenberg reagiert, der hat, in meiner kleinen Welt, die Berechtigung des Führens des Ehrentitels »Volksvertreter« verwirkt. Dies sind dann »Parteivertreter« oder »Lobbyrepräsentanten« — vom Volk werden sie nur finanziell reich beschenkt; wobei, derlei zu alimentieren sieht aber das Grundgesetz doch gar nicht vor?
Was ich erwarten würde – und da sehe ich »meinen Abgeordneten« in einer Bringschuld, die Diskussion mit seinen Wählern zu starten; komischerweise hört und sieht man die (Möchtegern-) Abgeordneten vor der Wahl hektisch in der Fußgängerzone, nach der Wahl aber oft eben nicht im Saale – wäre eine gesellschaftliche Diskussion über die – vorgeblich noblen – Ziele u. a. von »Zensursula« und wie man diese optimal umsetzt. Wobei, »Experten« haben ja üppig sich zu Wort gemeldet — und mußten erfahren, daß sie eigentlich nur latent pädokrimineller Abschaum der Gesellschaft sind.
Ich habe die Petition – in demütiger Erwartung der Nutzlosigkeit dieses Unterfangens – unterzeichnet, weil ich nichts davon halte, mit ein bißchen (roter) Farbe so zu tun, als ob man gegen Kinderpornographie effektiv vorginge, indem man diese – bekannten! – Angebote einfach mit einem Stopp-Schild überklebte. Was von der Leyen – zu ihren Gunsten nehme ich an, sie wisse es wirklich nicht besser – hier fordert, ist genau das: klebt ein Stopp-Schild auf alles, was »böse« ist.
Guckt weg, dann ist es nicht mehr da.
So einfach ist das aber nicht. Der Belgier, der Franzose, der Tunesier – sie alle können sich, ggf. von deutschen Servern, weiter an dem ergötzen, was Frau Ministerin hierzulande auszubremsen glaubt. Und während sie eben nicht effektiv gegen die Verbreitung der Inhalte weltweit vorgeht, sondern nur den untauglichen Versuch unternimmt, ihn in Deutschland zu erschweren, ebnet von der Leyen, ihrem Namen alle Ehre machend, die Tür zu weitgehender Kontrolle der aus dem Internet abgerufenen Inhalte — denn es geht ja nur um Kinderpornographie. Sorry, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und selbst von der Leyen schließt eine zukünftige Erweiterung der BKA-Sperrliste auf andere »Tatbestände« nicht aus.
Kurz: es gibt keine Notwendigkeit, technisch laienhaft die Funktionen des Netzes zu verändern; es ist und bleibt Aufgabe der Politik, zwischenstaatlich dafür zu sorgen, daß derlei Inhalte schlichtweg im Internet nicht mehr vorkommen. Aber ein Schild »bitte weggucken« rauszuhängen, ist eine durchsichtige, rein populistische Maßnahme, die jeder aufgeklärte Wahlbürger mit einer Stimme für eben nicht die etablierten Parteien quittieren sollte — und, nicht vergessen: Nichtwähler wähen den Status Quo.







