Nein, kein Typo.
Nach langweiligen Automatenmarken und lustigen 2D-Einfarbbarcodes ist nun der zwölfstellige Druckbuchstabencode dran, wie bei neuerdings.com nachzulesen. Sehr amüsant nachzulesen, denn man sinniert erst einmal darüber, wann man in die Verlegenheit kommen sollte, einen Brief abschicken zu wollen ohne einen Briefmarkenspender auf weiter Flur.
Meine Erfahrung besagt ja eher, daß von dort, wo es nur Briefkästen, aber keine Briefmarken, gibt, jedes denkbar der Post anzuvertrauende Gut besser, will sagen schneller, selbst transportiert wird … Aber vielleicht treibe ich mich auch nur in den falschen Gegenden rum.
Beruhigend zu wissen, daß ich dieses Novum des alterwürdigen Postdienstes mit keiner meiner Prepaid-Karten (United Mobile, o2, FONIC, TIM, WIND) nutzen kann — wobei doch vielleicht grade Ausländer noch vor dem Problem stehen könnten, eine Briefmarke für die kurz-vor-knapp noch schnell zu verschickende Urlaubskarte nach Hause zu finden. Nun gut, denen würde dann im Zweifel eine deutsche Bedienerführung auch nichts nützen …
Folgerichtig resümiert denn auch neuerdings.com:
Fazit: Handyporto ist entschieden der komplizierteste und teuerste Weg, einen Brief zu frankieren.
