Angst …

… bekomme ich ja schon, wenn ich nach einem Neustart des N810 mir dmesg ansehe:

[ 2.875000] cx3110x: firmware version 2.13.0.0.a.22.8.
[ 2.898437] cx3110x: driver version 2.0.15 loaded.
[ 8.531250] tahvo: Registering interrupt 7 for device
[ 8.531250] retu: Registering interrupt 8 for device
[ 8.531250] retu: Registering interrupt 1 for device
[ 8.539062] tahvo: Registering interrupt 1 for device
[ 12.507812] attempt to access beyond end of device
[ 12.507812] mmcblk0: rw=0, want=4013848, limit=3932160
[ 12.507812] Buffer I/O error on device mmcblk0p1, logical block 501728
[ 12.507812] attempt to access beyond end of device
[...]
[ 12.507812] attempt to access beyond end of device
[ 12.507812] mmcblk0: rw=0, want=4014080, limit=3932160
[ 12.601562] menelaus 1-0072: Setting voltage 'VMEM' to 1500 mV (reg 0x0a, val 0xf8)
[ 12.617187] menelaus 1-0072: Setting voltage 'VIO' to 2500 mV (reg 0x0a, val 0xf8)

Ist das normal? Ich kenne diese Meldungen eigentlich nur z. B. von 2 GB-Speicherkarten, die leider nur mit 1 GB erkannt wurden u. dgl. …

Versuch' das mal mit 'ner Brombeere …

Ich habe mir das N810 ja nicht nur gekauft, weil’s zufällig günstig war, sondern weil ich ein Arbeitsgerät für unterwegs such(t)e. Zu den Arbeitsmitteln, mit denen ich zu arbeiten genötigt werde, gehört leider auch Lokus Nodes — als Corporate Mailplatform. Wie vieles andere auch habe ich Lokus für mich virtualisiert und greife in der Regel per rdesktop, seltenst wirklich lokal an der Kiste, darauf zu, Für mich funktioniert dies hervorragend — übliche Endgeräte, volgo Desk- oder Laptops, vorausgesetzt jedenfalls.
Auch für das N810 gibt es eine »Portierung« des freien rdesktop-Programms (»Portierung« in Anführungszeichen, weil generell Programme für das Linux- und X-basierte Tablet ja nicht wirklich einer Portierung sondern oftmals primär einer Kompilierung für die armv6l-Architektur hardwareseitig sowie die Maemo-Softwarelandschaft bedürfen; hier allerdings wurden einige Anpassungen hinzugefügt, so N8x0-spezifische Fragen zur Unterstützung z. B. einer BT-Tastatur und ähnliches), und, nunja, ich habe es ausprobiert.
Nun darf man auf 800×480 Pixeln keine Wunder erwarten, holt man sich auf dieses Guckloch einen ausgewachsenen Windows-XP-Bildschirm. Aber auch hier bin ich wieder positiv überrascht – und bin mehr und mehr geneigt, UWP Recht zu geben –, was alles mit dieser doch geringen Auflösung geht.
Sicher, Excel wird damit endgültig keinen Spaß mehr machen und ob rdesktop über UMTS noch Spaß macht (wobei: das habe ich, via Laptop, schon genutzt; mit HSDPA jedenfalls war’s sehr gut nutzbar (Excel-Exkursionen mußte ich da machen)) — nun, ich werde es feststellen.
Kleiner Tipp am Rande: zumindest bei mir funktionierten die Sondertasten auf dem N810-Keyboard im rdesktop anders als nativ; Fn bzw. Shift mußten zusammen mit der Zieltaste gedrück werden, um das Gewünschte zu übermitteln, also FN+W für eine 2, Shift+A gleichzeitig für ein großes A, … Nativ genügt der sequentielle Druck, also Shift und danach Taste A ergibt ein großes A, Shift-Shift schnell nacheinander entspricht Caps Lock, erneut Shift entrigelt wieder (analog Fn für insbesondere die Zahlen).
Für den Eee-PC wünsche ich mir klar ein Display mit zumindest höherer Vertikalauflösung — da ist immerhin auch mehr Platz, den man sinnvoll nutzen kann. Für ein Gerät in der Größe meiner Hand (Modell mittelalter Mitteleuropäer) nehme ich die 480 vertikalen Pixel als gangbaren Kompromiß hin — zumal wenn die Software darauf angepaßt ist. Hilfreich ist sicherlich auch, daß Microsofts RDP-Lösung automatisch die Desktopauflösung an die übergebenen Werte des aufrufenden Clients anpaßt (und die Maemo-Variante von rdesktop arbeitet von Haus aus mit einem Fullscreen-Fenster in 800×480) — also hier alle Fenster auf max. 800×480 Pixel zussammenstaucht und auf dem Bildschirm plaziert. Man muß also, anders als beim vnc-Ansatz, nicht mehr wild sein 800x480er Guckloch über die 1280×1024 Desktop-Pixel des Hosts schieben, um die Programm zu bedienen.
Ok, ich gestehe, ganz reibungslos ging’s nicht: als ich spaßeshalber das »Start«-Menü des XPs öffnete, begrüßte mich eine Meldung, daß zuwenig Platz für alle Elemente vorhanden sei und ich doch bitte die Auflösung vergößern möge — Windows und seine Sicht der Welt eben :-)

P.S.: Snapshots vom rdesktop zu machen, war gar nicht so trvial, da ich (noch?) keinen der Knöpfe mit einem Snapshot-Kommando belegen konnte und rdesktop, wie gesagt, ein eigenes, bildschirmfüllendes Fenster verwendet, an meinen osso-statusmonitor komme ich also gar nicht ran. Beholfen habe ich mir mit einem »sleep 35« vor dem Aufruf des eigentliches Screenshot-Programms — Shell-Skripte per Icon zu starten rockt einfach! ;)

Die Mär vom portablen Web – reloaded

Jetzt, mit meinem heißersehnten N810, mußte ich natürlich meine These, daß das Internet mobil gar nicht nutzbar ist, überprüfen. Das letztmalige Paradebeispiel – noradtrackssanta – hat leider mittlerweile auch den Jahreswechsel vollzogen, so daß andere Objekte herhalten müssen.
Das erste neue Objekt war Der Westen, wo das N810 sich beim Laden über exzessive CPU-Nutzung beschwerte — ein Zustand, der nach Abschluß aller Ladevorgänge allerdings nicht wieder auftrat. Normalen HTML-Content kann man augenscheinlich gut abrufen, was leider gar nicht funktioniert – über WLAN – sind Flash-Filmchen. Hier ruckelt und zuckelt es leider nur so vor sich hin, als ob man einen HD-Film auf einem P3 sich anschauen wollte — nicht nutzbar, leider. Dieses Problem tritt – deutlich vermindert – auch bei youtube auf, hier allerdings bleiben die Inhalte ansehlich, nur die CPU-Warnung alle paar Sekunden nervt ein wenig.
Auch die Seiten meines fimpernden Kollegen schmeißen CPU-Last-Warnungen, auch hier hört dies nach Abschluß aller Ladevorgänge auf. Allerdings bleibt die CPU-Auslastung auf einem sehr hohen Niveau (blau ist die CPU-, grün die Speicherauslastung). Ich habe es noch nicht weiter analysiert, meine mich aber zu erinnern, daß dort mehrere Flash-Applets in die Seite integriert sind — irgendwas beschäftigt jedenfalls mein N810 deutlich beim Betrachten von fimpern.de. Soviel KI, daß das N810 verstehen würde, was corona dort beblogt, soviel KI hat das neuste Internet Tablet dann doch nicht zur Verfügung ;)
Mein Zwischenfazit: das Nokia N810 Internet Tablet ist mein erstes Mobilgerät, welches einerseits weitgehend aktuelle Internetseiten darzustellen vermag (bild.de, imho ein Negativbeispiel heutiger Seiten, eingeschlossen) und außerdem noch über adäquate Texteingabemöglichkeit z. B. zum Bloggen verfügt. Nun mag man mir diesen Enthusiasmus vielleicht nicht abnehmen, da ich ja quasi von Nokia beschenkt wurde mit dem N810 — nunja. Es ist allerdings wirklich für mich das erste Gerät, vom 12″-Vaio seinerzeit abgesehen, welches mich glauben läßt, damit unterwegs wirklich (fast) alles tun zu können, was man (ich) unterwegs gerne tun würde mit einem mobilen Internetzugangsgerät.
Wer die Möglichkeit hat, ein N810 mal auszuprobieren, sollte diese Möglichkeit dringend wahrnehmen; für Linux-affine Leute wie mich ist es – derzeit zumindest noch – der Heilige Gral ;) Nicht verschweigen will ich, daß der Pricetag in umgekehrter Relation zur Größe des kleinen Kastens steht — und amazon.de listet den Eee-PC für 299,00 EUR, wohingegen das N810 dort derzeit nicht unter 429,00 EUR zu haben ist …

VFAT für Flash-Medien?

Ein Beitrag in einem anderen Blog brachte mich drauf, doch mal zu gucken, wie beim N810 denn der Flash-Speicher eingebunden wird, so von wegen »noatime« und dergleichen …
Wie man oben sehen kann, nutzt Nokia beim N810 das gute alte VFAT für den internen Flash-Speicher, mit noch einigen weiteren Optionen, die mir ad hoc erst mal nichts sagen. Nutze ich Flash, z. B. in Form von CF-Modulen oder auch bei DoMs (Disk-on-Module), USB-Sticks, nehme ich für den reinen Einsatz unter Linux i. d. R. ext3; vielleicht mounte ich dann mit »noatime«, ein Automatismus ist derlei noch nicht geworden — für mich. Größere Ausfälle hatte ich auch noch nicht zu beklagen, selbst ein IP-Cop auf CF-Basis lief gut ein Jahr, bis er durch wohl ein äußeres Ereignis dahin gerafft wurde (der Thin-Client sagt praktisch gar nichts mehr).
Ist also VFAT die eierlegende Filesystem-Wollmilchsau für Flash-Speichermedien? Oder ist das mittlerweile durch bessere Chips und intelligentere Controller eher so egal? Wer Pointer zu aussagekräftigen Studien hat, bitte in die Kommentare damit, danke!

Screenshots mit dem N810

Ich dachte ja, mit der Installation von »osso-statusbar-cpu« hätte ich ein Screenshot-Programm installiert — leider wurde nur der Aufruf von, nicht aber auch osso-screenshot-tool selbst, installiert. Nun gut, mal wieder verkackte, weil nicht hinterlegte, Abhängigkeiten — ist mal als Linuxer ja irgendwie doch gewohnt … »sudo gainroot«, dann schnell ein »apt-get install osso-screenshot-tool«, Fehlermeldung mit Vorschlag von »screenshot-tool« – warum bitte installierst Du Held der Landstraße das dann nicht gleich‽ – und »apt-get install screenshot-tool«, Anpassen des Kommandos für Screenshot in »osso-statusbar-cpu« und … keine Screenshots in /home/user/MyApp/.images/.
Händisch aufgerufen offenbart sich das Problem, die pseudo-intelligente Erkennung, ob ein Speicherstick eingelegt ist, greift zumindest auf meinem N810 ins Klo — ein »grep mmc« ist immer da (2 GB interner Speicher), liegt aber unter /media/mmc2 — nun suche ich explizit nach gemountetem /media/mmc1 bevor der Pfad darauf gesetzt wird und, voilá, nun hagelt es Screenshots ;)
Das bei nokian810screenshots.com verlinkte »maemo screen-grabber« hingegen scheint ein Hoax zu sein: »Dieses Projekt hat bisher keine Dateien veröffentlicht.« Komisch, aber nicht tragisch, ich für meinen Teil kann erstmal mit »nur« screenshot-tool, ohne »osso-« vorweg, leben ;)

N810: It's amazing!

Ich sitze grade beim Reifenhändler, am Zweitwagen auch mal Winterreifen aufziehen lassen, und vertreibe mir die Zeit mit meinem N810. Die UMTS-Verbindung hält mein altes Nokia 6630, dank openvpn habe ich vollen Zugriff auf meine Dienste zuhause, VoIP eingeschlossen.
Nach gut zwei Tagen mit dem N810 bin ich – alter Skeptiker, der ich bin – sehr positiv überrascht. Die Minitastatur ist erstaunlich nutzbar, die Akkulaufzeit Klasse (8+ Stunden online und noch Kapazität übrig) …
Allerdings schreit das 6630 nach rund drei Stunden lautstark nach einer externen Stromquelle — es wird überdeutlich, warum Nokia hier eben kein GSM-Modul eingebaut hat (wobei … bei mir hat es entweder über WLAN oder UMTS-über-BT Internet-Anbindung, jene Funken brauchen doch auch Energie?).
Leider habe ich, weder über die eingebauten SIP-Clientt noch über Gizmo, bislang kein Videotelefonat mit Ekiga – direkt oder über Asterisk – hinbekommen. Aber nachdem nun alle drei Kollegen ihre Maemo-Developerprogramm-N810 in ihren Händen halten, werde ich derlei wohl nächste Woche mal >85 mehreren N810 testen können :-)

Von wegen unbegrenzt …

Nun hat man endlich bei VictorVox Mut gefaßt und, siehe Golem.de, das Märchen von der unbegrenzten Flatrate auf dem 3G-Netz der deutschen Vodefone beerdigt. In den »MoobiCent mobileDSL flat Tarif AGB (PDF-Format)« (unten auf der AGB-Seite verlinkt) findet sich nun folgender Passus:

XIII. Verpflichtung und Haftung des Teilnehmers / SIM-Karte und SIM-Kartenpfand / Plug-In
[…]
11. Der Kunde ist verpflichtet, die Mobilfunkdienstleistungen, die dem Kunden unabhängig von einer Abnahmemenge zu einem Pauschalpreis zur Verfügung gestellt werden (z.B. im Rahmen einer Flatrate),
[…]
d. nicht in einer Weise, die zu einer derartigen Belegung einzelner GSM/UMTS-Zellen führt, dass andere Kunden von VICTORVOX von der Inanspruchnahme des Mobilfunkservices dauerhaft ausgeschlossen werden und
e. nicht für Dauerverbindungen aufgrund manueller oder automatischer Wahlwiederholung
zu nutzen.

 

Liiiiebe Victorvox/MoobiCent, das Verbot von »Dauerverbindungen aufgrund manueller oder automatischer Wahlwiederholung« bei einem Mobilfunkdienst, der noch immer mit den Worten »mobileDSL flat unterliegt keinerlei zeitlichen Einschränkungen« beworben wird — seid Ihr sicher, daß dies nicht nichtig wegen Unvorhersehbarkeit ist?
Auch lustig das Ansinnen, die technische Organisation des GSM-/UMTS-Netzes auf die MoobiCent-Nutzer in Buchstabe d abzuwälzen; so ein GSM-, UMTS- oder auch HSxPA-Netz ist im Grunde nicht anders als ein DSL-, ein Kabelnetz oder auch ein WiMAX- oder WLAN-Netz, welches für eine bestimmte Anzahl von Nutzern eine bestimmte Bandbreite vorhält. Kabelgebundene Netze sind hier etwas im Vorteil, können Sie die Bandbreite vom und zum Kunden ggf. auf Hardwareebene (dem Kabel ;)) kontrollieren — Funknetze hingegen bestreichen, vereinfacht, einen bestimmten Bereich mit einer vorgegebenen Bandbreite, in dem nun ein Nutzer Teile dieser Bandbreite nutzen kann.
Es ist mir als IP-over-MoobiCent-Nutzer allerdings schlechterdings unmöglich, z. B. kernel.org zu sagen »hey, Server, ich nutze grade MoobiCent und da muß ich auf andere potentielle Kunden Acht geben, also schick’ mal nicht mit Fullspeed sondern nur so mit 120 kBit/sec«. Die (gerechte) Aufteilung der Resourcen sicherzustellen, das ist Kernaufgabe des Netzes bzw. des Netzbetreibers. Wüßte ja gerne, wie Victorvox/MoobiCent die Beweisführung in diesem AGB-Punkt führen möchte …
Anyway; es wiederholt sich also, was schon vor Jahren mit der 79-DMark-Flatrate eines bestimmten Anbieters anfing: $ANBIETER kauft nutzungsabhängig tarifierte Vorleistung ein, startet Marketingkampagne für den Verkauf einer echten Flatrate zu einem nicht ganz geringen Preis, zieht dabei – vollkommen unvorhersehbar natürlich – grade die Intensivnutzer an und sieht schon nach kurzer Zeit es kommen, daß man seinen Businesscase bei der Insolvenzverhandlung belächeln würde. Da $ANBIETER es nicht so weit kommen lassen will, haben erst einmal die Intensivnutzer »technische Probleme«, bis man sich dann doch zur AGB-Änderung entschließt — und ggf. später das Angebot doch ganz einstellt …

shop.nokia.de …

… mein persönliches Lowlight im Online-Einkauf 2007/2008.
Gut, für die Nichtakzeptanz der Maemo-Promotion-Codes ist vielleicht eine andere Instanz zuständig; allerdings kann ich weder die halbstündige Nichtentgegennahme eines Anrufs auf der 01805-Hotline noch die stümperhafte technische Umsetzung des offiziellen Onlinevertriebswegs »shop.nokia.de« auf Unstimmigkeiten zwischen Maemo- und Nokia-Verantwortlichen schieben.
Derlei ist für einen Onlineshop im Jahre 2008 jedenfalls einfach nur ein peinliches Armutszeugnis:

Jan 8 20:32:44 famine smf-sav[4581]: sender check failed: <noreply_NokiaDEOnlineShop@nokia.com>, 216.39.102.208, DC20MAIL01.Colocation.ChannelWave.local, [00:00:14]
Jan 8 20:32:44 famine sendmail[32000]: m08JWNjX032000: Milter: from=<noreply_NokiaDEOnlineShop@nokia.com>, reject=550 5.1.8 Sender address verification failed
Jan 8 20:32:45 famine sendmail[32000]: m08JWNjX032000: from=<noreply_NokiaDEOnlineShop@nokia.com>, size=0, class=0, nrcpts=0, proto=ESMTP, daemon=MTA, relay=DC20MAIL01.Colocation.ChannelWave.local [216.39.102.208] (may be forged)

Bei aller Liebe, einen Server mit externer Kommunikation – einen Mailserver noch dazu – auf ».local« zu taufen, das ist schon frech.

wusel@brick:~$ host 216.39.102.208
208.102.39.216.in-addr.arpa domain name pointer DC20MAIL01.Colocation.ChannelWave.local.

Daß es nicht Nokia selbst ist, sondern lt. whois ein Unternehmen »Digital River, Inc.«, entlastet Nokia meines Erachtens nicht. Sowas ist schlicht grober Unfug, und er geschieht im Namen des Nokia Deutschland-Online-Shops.
Wobei, um das festzuhalten: der Ablehnungsgrund der Mail war nicht der hirnrissige DNS-Name der einliefernden IP, sondern der gefälschte – da unter nokia.com unbekannte – Absender »noreply_NokiaDEOnlineShop@nokia.com«. Daß Sender-Address-Verification ein probates, RFC-konformes und zielführendes Mittel zur Vermeidung von Spam ist, ist unstrittig; daß es notwendig ist, mögen diese Zeilen belegen:

Dec 31 18:12:30 famine smf-sav[4581]: sender check failed: <janna@nokia.com>, 200.121.231.72, client-200.121.231.72.speedy.net.pe, [00:02:05]
Dec 31 18:12:30 famine sendmail[14158]: lBVHAJ9a014158: Milter: from=<janna@nokia.com>, reject=550 5.1.8 Sender address verification failed
Dec 31 18:12:30 famine sendmail[14158]: lBVHAJ9a014158: from=<janna@nokia.com>, size=0, class=0, nrcpts=0, proto=ESMTP, daemon=MTA, relay=client-200.121.231.72.speedy.net.pe [200.121.231.72] (may be forged)
Jan 2 21:49:18 famine smf-sav[4581]: sender check failed: <harford3@nokia.com>, 83.29.211.102, bvn102.neoplus.adsl.tpnet.pl, [00:00:05]
Jan 2 21:49:18 famine sendmail[6289]: m02Kn71H006289: Milter: from=<harford3@nokia.com>, reject=550 5.1.8 Sender address verification failed
Jan 2 21:49:18 famine sendmail[6289]: m02Kn71H006289: from=<harford3@nokia.com>, size=0, class=0, nrcpts=0, proto=ESMTP, daemon=MTA, relay=bvn102.neoplus.adsl.tpnet.pl [83.29.211.102]
Jan 6 03:19:24 famine smf-sav[4581]: sender check failed: <faye@nokia.com>, 67.182.11.221,c-67-182-11-221.hsd1.ca.comcast.net, [00:00:18]
Jan 6 03:19:24 famine sendmail[20306]: m062IxMX020306: Milter: from=<faye@nokia.com>, reject=550 5.1.8 Sender address verification failed
Jan 6 03:19:24 famine sendmail[20306]: m062IxMX020306: from=<faye@nokia.com>, size=0, class=0, nrcpts=0, proto=ESMTP, daemon=MTA, relay=c-67-182-11-221.hsd1.ca.comcast.net [67.182.11.221]


Ein anderes Highlight ist die Behandlung der zugesandten Promotion-Codes; nicht nur, daß es schlappe zwei Monate gedauert hat, bis diese – mehreren früheren zugesicherten Terminen zum Trotz – endlich tatsächlich funktionierten — zumindest am 08. Januar 2007 gaben diese in Deutschland (und wohl auch Frankreich, zumindest theoretisch) scheinbar 100% Rabatt. In Deutschland waren’s gar 100% auf die gesamte (N810-) Bestellung, behauptet zumindest der Shop. Ich habe nicht probiert, ob eine solche Bestellung durchliefe; aber jemand, der alle relevanten Daten meiner Kreditkarte bekommt, der sollte in meinen Augen deutlich sorgfältiger arbeiten. Erst recht, wenn der Shop Signet und Name eines Weltmarktführers führt …

Sollte jemand von Nokia Deutschland mit mir Kontakt aufnehmen wollen: meine 01805er-Nummer habe ich dem Shop anvertraut — und ja, jene Nummer kostet auch schon, während man noch mit keinem menschlichen Gegenüber spricht …

N810: erste Eindrücke

Ich glaube, ich werde anfangen, nur noch klein zu schreiben. Nicht nur sind mir die aktuellen Regeln unklar, zum anderen tippt es sich auf dem N810 dann einfacher.
Es tippt sich für die Größe erstaunlich gut auf der kleinen Tastatur, auch die nicht üppige Auflösung stört noch nicht. Erste Amtshandlung war die Installation eines ssh-Clients (vo maemo.org), works like a charm!
Komisch ist das Verhalten in Browser-Textareas, da springt der Fokus, wie hier in der SPHPBLOG-Artikelmaske, gerne in die Felder davor bzw. dahinter … Aber es gibt ja schon das erst Update für OS2008 :-)
Ganz wichtig in der heutigen Zeit ist natürlich, daß das Nezteil des N810 energiesparend gelabeled ist :-)
blogdoch.net wird auch hinreichend dargestellt, bis auf einen kleinen Fehler beim »Eselsohr«, jenes bleibt beim scrollen über der Titelzeile hängen und scrollt mit, statt am rechten Rand zu bleiben. Aer es gibt ja schon ein Update für OS2008 :-)