Pünktlich kurz vor 10 war der UPS-Fahrer da und lieferte mein heißersehntes Nokia N810 Internet Tablet.
Einziger Wehmutstropfen: das Schätzchen soll mich lt. Lieferschein 472,00 Euronen kosten‽
Also wirklich, Nokia: für weniger Geld hätte ich das N810 schneller woanders bekommen … Ihr baut durchaus interessante Telefone (mit fehlerfreier Software habt Ihr’s, leider, wie viele andere Hersteller, nicht so) und auch die Idee der Intenet Tablets finde ich gut — über die Usability wird man hier demnächst nun mehr lesen ;). Aber, bei aller Liebe: EUER ONLINE SHOP IN DEUTSCHLAND IST UNTER ALLER KANONE! Sorry for shouting, aber das mußte mal gesagt werden …
/me ist mithin gespannt, was nun abgerechnet worden sein wird; 13,00 Euro Expressversand, wie es der Shop – verbindlich, wie er schrieb – mailte, 99 plus 13, also 112,00 Euro (Maemorabatt lt. Aktionswebsite plus Expressversand) oder 472,00 Euro, den Standardpreis des Nokia-Shops plus Expressversand … Wie auch immer — jeder Krauter um die Ecke bekäme das Handling besser hin, IMHO :(
Servicewüste
Auf eine Anfrage an einen Fotodienstleister nach dem Verbleib meiner Bestellung vom 17./18. Dezember 2007, gestellt über das leidige Webfrontend (0900er Nummern sind bei mir mental gesperrt) um den 22. Dezember letzten Jahres herum, bekam ich nun zeitnah und umfassend Antwort:
X-Spam-Status: No, score=-1.5 required=4.0 tests=BAYES_00,HTML_50_60, HTML_MESSAGE,NO_REAL_NAME autolearn=no version=3.1.5 X-Spam-Level: Received: from ftk-server01 ([000.0000.000.0000]) (authenticated user serviceftk@XXXXXXXten.de) by mx05.XXXXXXXten.de (Kerio MailServer 6.3.0) forme; Wed, 9 Jan 2008 12:01:58 +0100 Message-ID: <6189115.2951199876507296.JavaMail.SYSTEM@ftk-server01> Date: Wed, 9 Jan 2008 12:01:47 +0100 (CET) From: service@XXXXXXXten.de Reply-To: service@XXXXXXXten.de To:meSubject: AW: e-self Anfrage: Frage Lieferung ID[|#1695324880#350281#4380134#|] [...] [de-MIME-ifiziert] Sehr geehrte/r Frau/Herr Kai Siering, vielen Dank für Ihre Anfrage. Derzeit ist eine Beantwortung Ihrer E-Mail nicht sofort möglich, da Sie uns außerhalb der Geschäftszeiten kontaktieren. Diese sind von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr. Ihre E-Mail ist in unserem System hinterlegt und wird schnellstmöglich bearbeitet. Mit freundlichen Grüßen Ihr KundenserviceXXXXXXXtenGmbH [...] Aus dem deutschen Festnetz: 0900 -0000000(0,59 € / Min., Mobilfunkpreise können abweichen) aus dem österreichischen Festnetz 0900 -000000(0,676 € / Min., Mobilfunkpreise können abweichen)
Da muß wohl ein Java-Prozeß gestern Mittag unsanft geweckt worden sein — in 2008 habe ich mich dort nicht gemeldet.
Schade natürlich, daß die Korrespondenz von vor Weihnachten, in der ein anderer Empfänger für den Fall des späten Versands hinterlegt wurde, erst im Neuen Jahr und nach Ausführung des ursprünglichen Auftrags (die Sendung ist am 24.12. eingetroffen — leider mußte sie die Feiertage im kalten Briefkasten alleine verbringen) gefunden wurde. Organisation scheint dort keine Kernkompetenz zu sein.
Aber man kümmert sich. Genau 12 Stunden später erreichte mich die nächste Nachricht aus der Kategorie nicht-hilfreich:
Sehr geehrte Damen und Herren,
unser höchstes Interesse ist es, Sie als Kunden zufrieden zu stellen. Aus diesem Grund legen wir besonderen Wert auf die schnelle Bearbeitung Ihrer Anfrage.
Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass sich die Bearbeitung Ihrer Anfrage verzögern wird. Dies bitten wir zu entschuldigen. Wir versprechen Ihnen, den Verzug so gering wie möglich zu halten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kundenservice
Müßig zu erwähnen, daß dieses der erste und letzte Auftrag an diesesn Dienstleister war, oder?
N810 promotion code finally works in Germany
Heureeee… — I’ll finish that exclamation as soon as my N810 arrives at home, which should be on Thursday.
19:45 <cos> Huh?
19:46 <cos “the german Nokia Online-Shop finally accepted my discount code”
19:46 <cos> Meldung von 18:42
19:47 <cos> Verifying.
19:48 <cos> Discount works.
So, two months after being selected I was finally able to use that code at Nokia Germany’s online shop. The N810 was on stock and I selected express delivery, thus, according to that shop’s terms and conditions, it is to be sent tomorrow and therefore to be expected at my place the day after.
iBrick-Erfahrungen
Harald Bögeholz schreibt bei Heise zum Thema »Ein Monat mit dem iPhone – ein persönlicher Erfahrungsbericht«. Er berichtet über seine anfägnliche Ablehnung der dem Kunden seitens Netzbetreiber und insbesondere Hersteller auferlegden Bürden, über die nicht wenigen Bugs — und wie er dem iPhone dennoch verfallen bleibt. Lesenswert, imho.
(Und ich kaufe mir dennoch keines …)
Na also, XING, …
… es geht also doch:
Update: Keine Werbung auf den Profilseiten der Premium-Mitglieder
Seit Samstag, den 05. Januar 2008, sind die Profilseiten von Premium-Mitgliedern generell frei von Werbung. Wir reagieren damit auf das anhaltende Feedback, wonach die Mehrheit unserer Premium-Mitglieder keine Werbung auf ihren Profilseiten für Basis-Mitglieder wünscht. Wir bedauern es sehr, dass wir die Situation falsch eingeschätzt haben. Dafür möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen. […]
Die Mär vom portablen Web
Vor rd. 4 Jahren habe ich angefangen zu versuchen, das Internet mobil zu nutzen. Die ersten Schritte fanden mit Pocket PC 2002- bzw Windows Mobile 2003-getriebenen PDAs statt — Acer N20W und FSC Pocke Look 610.
Schon damals war mit Hausmitteln – Pocket Internet Exploder – kein Blumentopf zu gewinnen; ich habe dann Access’ NetFront-Browser verwendet, mit dem Ergebnis, daß bei komplexeren Seiten der Hauptspeicher den PDAs ausging und wieder nichts mehr ging. Das Experiment habe ich mithin erst einmal wieder ad acta gelegt; auch die Windows Mobile 5-Geräte, mit teils größerem Display aber nur selten mit mehr Hauptspeicher, erschienen nicht der große Wurf zu sein als mobiles Surfterminal.![]()
Den nächsten Anlauf, von kurzen ssh-Eskapaden mit dem 6630 abgesehen, habe ich dann mit dem als »Multimedia-Computer« angepriesenen Nokia N95 unternommen. Vom »echten Internet unterwegs« kann auch beim N95 keine Rede sein: zu klein der Bildschirm, zu klein der Hauptspeicher — und moderne Seiten lassen sich mangels Plugins oft nicht darstellen.
Die komplexeren Seiten, die sich aufbauen lassen, brauchen auch per WLAN relativ lange — was hier nicht mehr an zu schmaler Anbindung liegen kann. Das größere Display – verglichen mit S60 2nd Edition – ist zwar hilfreich, insbesondere ssh-Sessions machen nun deutlich mehr Sinn als aus Spaß; aber so richtig Freude kommt bei Surfen nicht auf. Es ist und bleibt eben ein Notbehelf, kein Ersatz für ein Notbuch oder gar den Desktop.
Durch das größere Display – und erwartet auch größere Rechenleistung – der Sony PlayStation Portable (PSP) erhoffte ich mir in der PSP, neben einem formidablen Spielsystem, ein mobiles Surfbrett — Nokia wollte ja mir und anderen das N810 nicht vor Weihnachtenzukommen lassen.
Die Grundlegenden Probleme allerdings teilt leider auch die PSP — noradtrackssanta.org war auch hier mangels aktuellem Flash-Plugin nicht darstellbar, viel mehr habe ich damit dann, surfend, auch nicht unternommen.
Da Nokia Deutschland derzeit mit mir nicht reden möchte, wird’s wohl kein N810 mehr für mich geben — und auch bei den Amerikanern wird man ungeduldig, mehr und mehr bekommt diese Aktion »500 subventionierte N810 für’s Entwicklervolk« einen ziemlich faden Verarschungs-Beigeschmack, die fraglichen 500 Leute warten nun seit zwei Monaten auf das funktionieren ihrer Codes in Nokias Onlineshops. Was schade ist, denn an sich ist das N810 mit 128 MB RAM, 800x480er Display, integriertem Keyboard und dem Ansatz, eben kein Mobiltelefon zu sein, ein potentieller Kandidat für ein gutes mobiles Surfbrett.
Bleibt der Asus Eee-PC; hier stellt sich die Frage, inwiefern ein 800x480er Display bei einem laptopartigen Gerät im Jahre 2008 sinnvoll ist; bei einem Internet-Tablett mag dies ja ausreichend sein, als Kompromiß zwischen Auflösung und Gerätegröße. Bei einem Laptop, mit dem man nicht nur, aber auch, surfen können soll — also, ich habe bei einem 1024x786er Display heute oftmals schon Probleme, aktuelle Seiten sinnvoll zu nutzen. Ähnlich äußerte sich auch schon neuerdings.com:
Wichtiger als ein richtig grosses Display ist denn auch die erhöhte Auflösung: In unserem Test erwiesen sich die 800 mal 480 Bildpunkte als ungenügend. Der Bildschirm selber müsste demnach nicht grösser, sondern lediglich mit mehr Pixeln gesegnet sein – und das wird er, hat Golem der China-Times entnommen: 1024 mal 600 Bildpunkte werden es angeblich sein, an denen sich Käufer des neuen EEE erfreuen können. Das ist zwar noch immer keine Kinoleinwand, aber wenigstens hat der EEE PC damit eine Darstellungshöhe, auf der auch die Konfigurationsfenster der Linux Anwendungen und beispielsweise die Werkzeugpalette des Grafikprogramms Gimp Platz finden.
Es wird mithin spannend, di eweitere Entwicklung im Bereich der UMPCs als auch der speziellen Kästchen wie N810 oder Eee-PC zu beobachten. Preislich wäre der Eee zumindest geeignet, viele Wohnzimmer zu bereichen — als Internet-Gadget bzw. -Tablett.
Feinarbeit
Ist halt doch nicht so einfach, das Theme der Seite zu ändern … Ich denke, die aktuelle Farbzusammenstellung ist generell wieder besser lesbar, ferner hoffe ich, das UTF-8-Problem mit Feedburner (Umlaute im RSS-Feed via Feedburner waren Matsch; mit der direkten RSS-Funktion des Blogs tat’s noch *sigh*) gefixt zu haben.
Alles muß raus …
Jaja, das alte Jahr ist zu Ende, das nächste schon angebrochen — schon klar, daß da Platz geschaffen werden muß für neue Ware.
Aber, mal ernsthaft: kann man einem Versandhändler, der mit »Angebote bis -50%« wirbt und dann bei »Sportschuhe und Sneaker bis -50%« »-55%« als Rabattmarke setzt (bei »Digitalkameras bis -60%« werden zwar die 50% unterschritten, aber nicht auch die avisierten 60% für diese Produktgruppe), weiter trauen als man ihn werfen könnte?
Nein, XING!
Ich fürchte, Ihr habt da was falsch verstanden, XING-Verantwortliche. Ich zahle monatlich für eine Leistung; Ihr wollt nun zusätzlich etwas von mir, nämlich auf meinem Profil Werbung – ggf. für Marktbegleiter oder V!agr.a – einblenden.
Man kann über alles reden; geredet wird aber vorher, nicht nachher. Also, liebes XING-Team, sorgt Ihr jetzt umgehend dafür, daß der Ursprungszustand wieder hergestellt wird — danach dürft Ihr mich gerne ansprechen, ob ich vielleicht aktiv Werbung zu erlauben bereit bin. Alternativ können wir unsere Geschäftsbeziehung auch flugs auf eine andere Basis stellen.
Eee-PC statt N810
Nachdem meine Lust, Nokia weiter Geld in den gierigen Rachen zu werfen, mehr und mehr gen Null tendiert, ich aber dringend ein mobil einsetzbares Gerät suche – das N95 ist aufgrund der formatbedingten Restriktionen nur für den absoluten Notfall als ssh-Console (mit einem BT-Keyboard) und zum Surfen faktisch nicht geeignet und das E90 kommt aus naheliegenden Gründen nicht mehr in Betracht –, schweifen meine Äugelein wieder mehr zum anderen derzeit hippen Gerät, dem Eee-PC.
Doch leider kommt auch Asus nicht in den Quark, dank des günstigeren Preises (bei tendentiell ähnlicher Grundausstattung) wäre mir ein (funktionierender) Promotioncode allerdings auch weit weniger wichtig als beim zumindest theoretisch coolen N810. Verglichen mit den N810 ist der Eee-PC allerdings auch deutlich größer — für mich, der seit 2000 mit einem 12″-Laptop Vaio Z600NE (1,7 kg mit Akku, IIRC) rumgelaufen ist, ist die Größe aber nicht ganz das ausschlaggebende Kriterium …
Viel gravierender – und, sorry, absolut unverständlich – ist aber das Fehlen von Bluetooth an Board des Eee; momentan kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, was der Schwachsinn das soll.
BT ist für mich der Kurzstreckenfunk, über den vom GPS bis zum GSM-/UMTS-/HSDPA-Modem alles angebunden werden kann — und normalerweise wird. GPS-Empfänger auf dem Armaturenbrett, Laptop im Kofferraum (versorgt von Spannungswandler aus dem Bordnetz) — funktioniert hervorragend zum Aufzeichnen der Routen (und parallelen WLAN-Scanning, wenn’s eh schon alles läuft). Oder auch ein Verbindungsaufbau on demand zum Internet via Handy — kein Thema. Und keine störenden (USB-) Kabel … (Und bei UMTS bleibt man (sprach-) telefonisch weiterhin erreichbar.)
Da ich zwangsweise warten muß – da ich keinen Eee heute kaufen kann –, werde ich ich wohl die nächste Iterationsstufe, den Eee mit größeren Display, noch abwarten. Von BT steht bei dem zwar auch nix, aber ein Display mit 1024×600 statt 800×480, darauf zu warten lohnt sich allemal, imho.
