Ok, rhetorische Frage …
Worum geht’s? Lt. Golem als auch heise online erforscht Microsoft Techniken, um einen Surfer anhand seines Surfverhaltens – auch ohne seine Zustimmung – zu identifizieren. Und konsequenterweise erforscht man derlei in China:
Bei Microsoft Research Asia in Peking wird für das AdLab von Microsoft an einem Programm gearbeitet, das aufgrund der Suchbegriffe und der besuchten Webseiten wichtige persönliche Merkmale des Internetbenutzers vorhersagen soll. Das berichtet New Scientist. Ziel sei, auch ohne direkte Abfrage der persönlichen Informationen oder trotz falscher Angaben Alter, Geschlecht, Wohnort, Religionszugehörigkeit, Beschäftigung oder Hochschulabschluss der Benutzer zu erkennen. Die Rede sei allerdings nicht davon, so auch den Namen herausfinden zu wollen, heißt es in dem Bericht.
Quelle: heise.de
Bei Golem findet sich ergänzend:
Langfristig erwartet Microsoft, dass sich mit Hilfe eines neuartigen “Cookies” auch persönliche Daten eines Internetnutzers herausfinden lassen. In diesnn Cookies werden nach dem Willen von Microsoft alle besuchten Webseiten protokolliert. Durch Auslesen des Browser-Caches und der neuen Cookies soll sich unter anderem der Name, […] in Erfahrung bringen lassen. Dazu muss der ausspionierte Nutzer nicht einmal zustimmen. Microsoft arbeitet derzeit an passenden Software-Routinen dafür.
Quelle: golem.de[html[</div>[/html]
Schon heute sollen anhand des Browsingverhaltens das Alter und das Geschlecht des Nutzers bestimmbar sein.
Da Microsoft auch der bestimmende sowohl Browser- als auch Betriebssystemhersteller ist und sein Browser nahtlos ins Betriebssystem integriert, bieten sich dort natürlich charmante Möglichkeiten. Wobei, auch ein »nach Hause« sich verbindender Firefox- oder Opera-Browser dürfte in vielen Setups nicht auffallen …
Im echten Leben gibt’s die Geruchsproben, in der virtuellen Welt wird heimlich das Nutzerverhalten analysiert und vielleicht bald der »Bundestrojaner« eingesetzt — scheint so, als bekäme Schäuble noch seine totale Sicherheit.
