Zuvorkommend

Jeden Tag eine neue Gemme hat es auf Lager, dieses coole Tool.
Hab’ ich ‘nen Virus? ‘nen heimlichen Mitbenutzer?
Was ich weiß ist, daß ich keinen Plan habe, was mir Notes heute wieder mitteilen wollte. Die Existenzberechtigung jener XP‐Installation ist eigentlich nur, Zugang zu Notes und Office bereitzustellen. Wieviele »Instanzen« welches »Updaters« da laufen — couldn’t care less, solange CPU‐Zeit vorhanden ist …

Dinge, die die Welt nicht braucht: »Window Aging«

Nachdem ich nun die 3D-Desktop-Spielerei Beryl an den Start gebracht habe, ein kurzes Zwischenfazit: bunt, nice to look at — aber eigentlich »außer Spesen nix gewesen«.
Sicher, die offenen Fenster auf einem Kubus plaziert statt auf einer langen planen Wand, über Shortcuts diesen Kubus drehen und dabei auch versteckte Fenster sehen zu können oder auch die alle‐Fenster‐Miniaturansicht – alles furchtbar nett, aber eben auch nicht mehr als ein nice‐to‐have.
Lustig anzusehen ist auch das mit zunehmender Zeit der Nichtaktivität zunehmende Durchscheinen von tiefer liegenden Fenstern – quasi als ob man Butter auf einem Papierstapel verliert – siehe Bild. Nett. Bunt. Und nicht nutzbar auf älterer Hardware …
Naja, dank Vistas Resourcenhunger wird jeder moderne PC und Laptop ausreichend Power mitbringen, derlei Gimmicks zu berechnen und anzuzeigen, insofern sicherlich gut, daß es auch unter Linux diese Optionen existieren.
Als olvwm-Anhänger könnte ich allerdings auch 2008 noch ohne derlei Kinkerlitzchen überleben ;)

You drive me crazy

*seufz* Nicht mal lausige JPEG‐Attachments kann dieses Dreckstool anzeigen?
Sicher, es kann immer mal was schiefgehen – Lotus Notes scheint aber die Schieflage zur Kür gemacht zu haben.
Vom (funktionierenden) Funktionsumfang und der Bedienoberfläche her, durchaus produktivitätsbeeinflussende Faktoren, gebe ich Notes 6.5 im Schulnotensystem knapp noch eine 4-. Und den Vermerk: »Versetzung insgesamt gefährdet«.

Kommt jetzt die Online-OBU für alle?

Nachdem der Bundesinnenminister klar gestellt hat, welche nächsten Schritte auf seiner Agenda in den Präventivüberwachungsstaat zum Schutze vor Anschlägen stehen, darf man spekulieren, wie es mit dem unbeschwerten unbeobachteten Autofahren weiter geht.
Deutschland sieht sich – prinzipiell – der gleichen Gefahr durch autofahrende Selbstmordattentäter ausgesetzt wie der Irak, Afghanistan oder die USA. Das ist sicherlich unstrittig.
Diese Leute schrecken nicht davor zurück, wieder und wieder Tanklastwagen zu Bomben umfunktionieren und damit regelmäßig erheblichen Sach- und z. T. auch Personenschaden anzurichten (siehe Wuppertal, München, …).
Selbstmordattentäter schreckt man nicht durch Strafandrohung ab – auch dies ist klar: Wen juckt es schon gefahrzulaufen, lebenslänglich in einer Zelle schmoren zu müssen, wenn auf die spektakuläre gewaltsame Beendigung des eigenen Lebens eine metaphysische ewige Existenz analog der im christlichen Paradies winkt?

“Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch.”

Der amtierende Bundesinnenminister Schäuble im stern.de-Interview

Nach der neuen Schäuble‐Doktrin der ultimativen Prävention vor Straftaten kann der nächste Schritt nur der Zwangseinbau einer On-Board-Unit (OBU), die jedes Fahrmanöver aufzeichnet und möglichst online ans BKA sendet, sein. Damit wäre es dann möglich – sofern irgendetwas in der Lage ist, die alleine 3,6 Koordinatenmeldungen je Sekunde vom Frankfurter Kreuz (rechnerisch über den Tag, vgl. Wikipedia), die 1,7 Meldungen/Sekunde aus dem Elbtunnel (vgl. Wikipedia), den immerhin 0,25 aus dem Herrentunnel usw., kurzum die vielleicht 10, vielleicht 10.000 Koordinatenmeldungen je Sekunde (60fach je Minute; geringer darf das Intervall zur Verbrechensprävention sicher nicht sein) sinnvoll in Verbrechensvoraussagen umzurechnen – Anschläge mit Fahrzeugen im Bundesgebiet in Echtzeit vorherzusagen.
Die Kosten können gegenfinanziert werden durch den Abbau jeglicher sonstiger Verkehrsüberwachung, diese wie auch das Bußgeldwesen können dann zentral und mit deutlich höheren Trefferquoten, sowohl finanziell effektiver und auch prinzipiell gerechter, betrieben werden.
Zuverlässiger liesse sich das System machen, würde eine Inbetriebnahme des Fahrzeugs erst nach Eingabe des Fahrziels in ein OBU‐integriertes Navigationssystem möglich, wobei der Versuch einer Abweichung von der vorberechneten Fahrtroute als potentieller Anschlagsversuch z. B. durch Stillegung des Fahrzeuges an Ort und Stelle geahndet werden könnte.

TAZ: Auf der Computerfestplatte findet man auch sehr persönliche Details zu Liebe, Gesundheit und Steuererklärung. Wie wollen Sie den “Kernbereich privater Lebens- führung”, dessen Schutz das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe besonders angemahnt hat, beachten?
Schäuble: Ich kenne und respektiere die Rechtsprechung des Bundesverfas- sungsgerichts zum Schutz der Privatsphäre. Aber wir müssen auch sehen, dass dieser Schutz in der Alltagswirklichkeit praktikabel bleibt. Verbrecher und Terroristen sind klug genug, so etwas auszunutzen. Die tarnen ihre Informationen dann zum Beispiel als Tagebucheintrag. So leicht dürfen wir es denen nicht machen.
Der Strafrechtsprofessor Matthias Jahn hat am Dienstag in einem taz-Interview vor der Einführung von Onlinedurchsuchungen eine Grundgesetzänderung gefordert, da es um Eingriffe in die Unverletzlichkeit der Wohnung geht. Sehen Sie das auch so?
Bisher nicht. Aber wir werden prüfen, ob eine Verfassungsänderung nötig ist.
[…]
TAZ: Sagen Sie das jetzt, weil man bei den Mautdaten schon einmal versprochen hat, dass sie nicht für Fahndungszwecke eingesetzt werden, und Sie das jetzt doch planen?
Schäuble: Ja, daraus habe ich gelernt. Ich bekenne, auch, ich habe Ende 2004 der Regelung im Mautgesetz zugestimmt, die eine Verwendung der Mautdaten für Fahndungszwecke ausdrücklich verbietet. Aber wie mein Kollege, der SPD-Abgeordnete Dieter Wiefelspütz, halte ich das heute für einen schweren Fehler.
TAZ: Warum?
Schäuble: Es kann nicht sein, dass der Staat diese Daten hat, sie aber ausschließlich für die Abrechnung der Lkw-Maut nutzt und deshalb einen Mord nicht aufklären kann. Das versteht ja kein Mensch.

Der amtierende Bundesinnenminister Schäuble im taz.de-Interview

Nach der obligatorischen Grundgesetzänderung im Zuge der Schäuble‐Vision der totalen Terrorprävention, zu der es trotz verbaler Nebelbomben aus allen Koalitionslagern spätestens 2008 kommen dürfte, wird dann neben dem Abschuß von vermutlich entführten Flugzeugen auch die Fernsprengung oder zumindest -stillegung potentiell als gefährlich eingestufter Fahrzeuge an Ort und Stelle auf Bundes- und Landstraßen zulässig sein.
Klingt wie Science‐Fiction, wie aus einem schlechten Film?
Gar undurchführbar auf Grund der schieren Datenmenge?
Nun, falls der amtierende Minister des Inneren wirklich das vorhat, was er jüngst in Interviews gesagt hat (s. oben rechts und rechts) – und daran besteht bislang nicht der Hauch eines Zweifels, Schäuble hat nichts davon abgeschwächt, eher ist das Gegenteil der Fall – und falls sich Frau Bundeskanzler Merkel nicht kurzfristig von diesen Plänen ihres Innenministers distanziert – zumindest die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag verspricht schon jetzt lt. deren Fraktionsvize Bosbach »rückhaltlose Unterstützung« für »jeden einzelnen Punkt […], den Wolfgang Schäuble zur Erhöhung der Inneren Sicherheit vorschlägt« – führt kein Weg an der Ausweitung der Überwachung auf jede Bewegung jedweder Person auf Deutschem Boden vorbei. Anderenfalls liesse Schäuble potentiell doch zu, daß Anschläge passieren, die verhindert hätten werden können – und das wäre, nach Schäubles Auffassung, »falsch«.
Die Vorratsdatenspeicherung in der Telekommunikation kann da nur der Türöffner sein; der von Schäuble schon geforderte Zugriff auf die Mautdaten – die, siehe Wikipedia, im Falle von nicht mautpflichtigen Fahrzeugen (wie PKW, Motorrädern oder LKW unter 12 t) erst einmal gespeichert werden müßten, derzeit werden sie aus Gründen des Datenschutzes sofort wieder gelöscht –, der direkte Zugriff auf die digital gespeicherten Paßfotos und sonstigen biometrischen Merkmale – ursprünglich zu anderen Zwecken von den Bürgern erhoben und von sich im Lande aufhaltenden Ausländern nicht verfügbar –, all das steht schon im Schäuble‐Katalog.
Umsetzung? Kommt. Ehrensache.

Schily² Schäuble: »Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken.«

Mit der Anständigkeit nehmen es Unions- und insbesondere CDU‐Politiker ja immer sehr genau (vgl. Geißlers Ausspruch aus 1983 und die folgende SPD‐Kampagne »Ich bin ein unanständiger Deutscher« — irgendwo müßte ich den Button auch noch haben …). Gut, das mit dem Einhalten von Gesetzen (s. »Old Schwurhand«, diverse Spendenaffären, Bruch des Amtseides durch Bundeskanzler a. D. Kohl) ist jetzt vielleicht nicht immer ganz einfach, aber als Politiker kann man offenbar auch nicht auf alles Rücksicht nehmen (das ist interessanterweise unabhängig von politischer Couleur).
Nun also wurde er in Berlin beschlossen, der Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung. Dieses durchaus umstrittene Vorhaben ebnet einen Weg, den lt. Interview mit dem stern der amtierende Bundesinnenminister, Wolfgang Schäuble, durchaus zu gehen bereit ist:

Schäuble spricht im neuen stern davon, dass der Grundsatz der Unschuldsvermutung im Kampf gegen terroristische Gefahren nicht gelten könne. “Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch.”

 
Basierend auf dieser, imho reichlich verqueren, Logik wird aber die Endlösung der Terrorfrage ziemlich einfach: erst jeden Verdächtigen erschiessen, dann stellen sich mittelfristig weder lästige Fragen zur Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz noch gibt es nach der Ausrottung jeglichen potentiellen Terroristenmaterials auf diesem Planeten eine Terrorgefahr.
Die Auslöschung des menschlichen Lebens wird man doch als Preis für die »Freiheit, die wir früher nicht hatten: weltweit zu reisen, zu kommunizieren, Geschäfte zu machen« gerne bezahlen.
Man darf also gespannt sein, was die Große Koalition, deren SPD‐Justizministerin mit einem Artikel »Warnung vor Überwachungsstaat« am 16.04.2007 auf SPD.de gefeatured wird, sich noch so einfallen läßt. Lt. besagtem Artikel erklärte Zypries, »dass sie sich nicht vorstellen könne, dass der Innenminister, der ja auch Verfassungsminister sei, einen solchen Gesetzentwurf [Fingerabdrücke aus dem Pass in einem Register zu speichern,] vorlegen würde«.
Wenn sie sich da mal nicht irrt, die Frau Minister; schon Anfang April schrieb Burkhard Hirsch in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung unter anderem:

Die Zeit freundlicher Kritik und ständiger Mahnung, bei der Terrorismusbekämpfung Augenmaß zu wahren, geht zu Ende. Nun ist Widerstand geboten. Unter der neuen „Sicherheitsarchitektur“, die der Innenminister Schäuble plant, verbirgt sich die Verwandlung der Bundesrepublik in einen Überwachungsstaat.
[…]
Der Bundestag verabschiedete im Blindflug das „Otto-Paket“ des Innenministers Schily mit drastischen Ermächtigungen […]. Bei einem Ausländer genügte ein Verdacht, ihn ungeachtet eines Aufenthaltsrechts abzuschieben.
[…]
Auch das reicht offenbar nicht. Der Zollfahndungsdienst soll sogar noch unbekannte Straftaten ermitteln können, also ins Blaue hinein. […] Die Maut-Daten sollen entgegen allen früheren Beteuerungen zur allgemeinen Kriminalitätsbekämpfung genutzt werden können. […]

 
Wirklich überraschend ist allerdings nichts, was seit 2001, als entführte Passagierflugzeuge als Bomben in Häuser gestürzt wurden, beschlossen oder geplant wird; es ist der Versuch zu spüren, alle Daten zu bekommen, um Anschläge wie in New York, Madrid oder London zu verunmöglichen.
Daß dazu im »alten Europa« allerdings auch munter Grundrechte beschnitten oder gleich gerodet werden, erstaunt. Geht es den europäischen Politikern bei der Vorratsdatensammlung und dem peinlichen Schwanz‐einkneifen bei der PNR‐Weitergabe (23 Einzeldaten zu jedem Flugpassagier) wirklich nur nur um den Schutz der Bevölkerung?
Für Deutschland steht zu hoffen, daß Hirsch und andere erfolgreiche Mittel und Wege finden, die Verkehrung zumindest der Bundesrepublik Deutschland in eine technologisch aufgewertete Variante Ozeaniens aus Orwells Roman »1984« zu verhindern.
Hirsch beschließt seinen Gastartikel mit den Worten:

„Man bekämpft die Feinde des Rechtsstaats nicht mit dessen Abbau, und man verteidigt die Freiheit nicht mit deren Einschränkung“, hieß es in einem Aufruf der Humanistischen Union von 1978. So ist es, und so bleibt es.

 
Aufgrund der politischen Entwicklungen prangt daher – farblich gewagt – nun ein Banner »Stoppt die Vorratsspeicherung!« bis auf weiteres auf blogdoch.net, verlinkt auf die Iniative des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat), einem bundesweiten Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internet-Nutzern, der die Arbeit gegen die geplante Vollprotokollierung der Telekommunikation koordiniert.
Unter der URL http://www.vorratsdatenspeicherung.de/ findet sich auch ein Link zur Teilnahme an einer Sammelklage gegen die Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht. Nachdem die Bundesregierung heute den Entwurf dazu also, allen Bedenken und Protesten zum Trotz, verabschiedet hat, ein überlegenswerter Schritt, wie ich finde. Oder, um nochmals Burkhard Hirsch zu zitieren: »Nun ist Widerstand geboten.«

Reformiert

Soso. Neues Quartal, neue Abzocke: die Gesundheitsreform greift. In Q1 konnte man sich noch über den Wegfall der Zuzahlung freuen — aber es gibt eben nichts wirklich geschenkt vom Staat.

Spielkram

Mit Debian Etch RC aka 4.0RC wollte es nicht, mit Ubuntu Edgy Eft aka 6.10 (was für Namen …) habe ich es dann endlich hinbekommen: 3D-Desktop auf Laptop und Arbeitsplatz.
Was es bringt? Auslastung für die neuerdings mit dem Desktop chronisch unterforderten CPUs, insbesondere bei den Doppelherz‐Varianten – und auf älterer Hardware den einen oder anderen Aha-Effekt, sprich: ‘s tut nich’.

Zeitreise

Eigentlich suchte ich ja nur nach Hinweisen, wie man auf einer embedded Plattform die Last des pppoed senken kann, da bei ca. 4 MBit/sec die nicht mehr ganz taufrische CPU  …
root@gw:~ # cat /proc/cpuinfo
processor : 0
vendor_id : CyrixInstead
cpu family : 5
model : 7
model name : Cyrix MediaGXtm MMXtm Enhanced
stepping : 4
cpu MHz : 233.866
cache size : 16 KB
[...]
flags : fpu tsc msr cx8 cmov mmx cxmmx
bogomips : 444.00

… am Anschlag ist — Resultat: 30% der DSL6000‐Anbindung sind nur bedingt nutzbar.
Dank Google stieß ich dabei auf einen historischen iX‐Artikel vom 1996, damals war grade ISDN »in« und für Linux Neuland. Elf Jahre ist es her, fast vorgestern und doch eine kleine Ewigkeit.

JFTR: Eine Lösung (außer HW-Upgrade) für mein PPPoE‐Lastproblem habe ich natürlich noch nicht gefunden. Statt einer Such- eine Finde‐Maschine haben, das wäre jetzt schön.

Frohe Ostern!

Mit der Bitte um Beherzigung noch schnell ein paar gute Ratschlaege fuer den Umgang mit Kerzen. Gefunden in einer Packung Osterkerzen‐in‐Echteischalen, leider ohne konkreten Bezug zum gegenstaendlichen Produkt.
Warum auf dem Beipackzettel des angeblich aus (Nord-) Deutschland stammenden Produktes auf die Nutzung von Umlauten verzichtet wurde, erschließt sich mir nicht. Auch finde ich es befremdlich, derlei Anweisungen bei Kerzen vorzufinden — ist das auf neue EU‐Richtlinien zurückzuführen?
Anyway: Frohe Ostern Dir da draußen, was immer Du sein magst!

.6live

Beim Aufbau eines neuen VDR war auch mal ein Update der Kanallisten fällig (nicht zuletzt aufgrund von diversen Formatunterschieden zwischen der mittlerweile antiken Version 1.2.2 aus 2005 und der nun eingesetzten 1.4.5) – und beim händischen sortieren der gefundenen Kanäle stolperte ich dann über ».6live«.
Ich weiß nicht, was da abends und nachts läuft – am Karfreitag‐Nachmittag jedenfalls kommt nur ein Standbild‐Stream mit ca. 400 kBit/sec, voller Werbung für Hotlines mit 0137er oder 09005er Vorwahl bzw. 118er‐Auskunftsdienste. Daß sich sowas rechnet, irritiert mich schon ein wenig. Aber »Sex sells« heißt es ja nicht umsonst …