Er hat es ja nur gut gemeint, der nette Kollege, aber
leider sind Plazes und ich offensichtlich inkompatibel.
Groß ist auch, daß der Link auf die »Terms« kein Popup oder ein neues Fenster öffnet — guckt man sich diese also nach Eingabe von Logindaten an, sind jene Eingaben futsch. Dreck2.0 …
[Update, 2007-07-28 20:10] Ein später gestarteter neuer Versuch klappte dann. Nun kann also auch ich Plazen … Erster Eindruck: Twitter mit Ortsangabe (und drauf aufbauenden Funktionen wie der Abfrage nach anderen Verrückten Plazern in der Gegend – dafür ohne die Benachrichtigungsoption z. B. auf’s Handy. Plazes ist poll, Twitter push in der Hinsicht — dafür hat Plazes ‘ne deutsche SMS-Zielnummer … [/Update]
Totale Überwachung
Etwas angestachelt vom Kollegen corona, habe dann auch ich angefangen, mein DSL-Modem statistisch zu begutachten. Allerdings setze ich seit Jahren auf Orca und anstatt den HTML-Quatsch zu parsen, gehe ich bei meinem Speedport W500V, den ich als dummes DSL-Modem betreibe, auf die dank alternativer Firmware vorhandene telnet-Schnittstelle. Naja, und das Speedport hängt bei mir auch nicht an einem OpenWRT-System sondern an einem Standard-PC — nachdem empirisch bewiesen ist, daß die Geode-1-CPU mit 233 MHz nicht über rd. 4 MBit/sec-OpenVPN-Traffic kommt und ich 16 MBit/sec sauber nutzen können will, ist das schon ein Thema …
T-Shirt || !T-Shirt
Aus dem Urlaub zurück, wunderte ich mich schon, daß noch immer kein T-Shirt angekommen war —
es lagen immerhin vier Wochen Urlaub dazwischen.
Eine Benachrichtigung per Mail, ob meine Bestellung denn nun angekommen ist, habe ich bislang nicht gesehen, aber die Hoffnung stirb ja bekanntlich zuletzt …
Und Hoffnung schürt der jüngste Eintrag im Teno-Blog — demnach sollte am Freitag oder Samstag das lang ersehnte Gratis-T-Schirt eintreffen; ich bin ehrlich gespannt! (Erwähnte ich schon, daß ich derlei Devotionalien durchaus gerne anziehe? *hint, hint*)
snd_bt_sco considered harmful
Na toll; nachdem ich mühsam mein BT-Headset mit Ubuntu verheiratet hatte, mußte ich jetzt die Kiste mal neu booten (aufwachen aus Hibernation bei leerem Akku kam nicht so gut :().
Leider tat sich dann nach dem einloggen in Gnome nix mehr, Mauszeiger war da und das war’s …
Des Rätsels Lösung: snd_bt_sco wird als Soundkarte angesehen, auch wenn kein taugliches BT-Gerät verbunden ist. Soundausgabe darauf blockiert dann unendlich – ganz, ganz groß.
Badge as Badge can
Vielleicht bin ich schon ein bißchen spät dran – seit Montag
liegt es nun hier rum, aber ich kam bislang einfach nicht zu bebloggen –, aber dennoch möchte ich kurz den Badge Maker vorstellen.
Badge Maker: Create an ID badge using your digital photographs
Make your own ID card, press pass, name tag, unofficial Flickr badge, or any other kind of identification. Print it out, laminate it, wear it with pride! Make any kind of identification* easily in just a few seconds.* Evil and/or unlawful uses are strictly prohibited. Please play nice. :-)
Nette Sache, für Deutschland stören ggf. die englischen Bezeichnungen. Have fun ;)
Mail-/Fileserver up & running again
Postlagernd
Die Christel Scherzkekse von der Post haben mich mal wieder ausgetrickst.
Da wir ja grade vier Wochen im Ausland waren, hatten wir Postlagerung beauftragt; am Montag war ich dann also kurz vor Toreschluß auf der Hauptpost, um die Sachen abzuholen. »Bis wann haben Sie denn beauftragt? Nein, daß brauchen Sie nicht abzuholen, das wird Ihnen ganz normal zugestellt.«
Was erst also wie ein toller Service aussah … entpuppte sich als schlechter Scherz: im Briefkasten war nur ein blauer Benachrichtigungszettel, daß eine »Büchersendung« nicht zugestellt werden konnte — wie sich dann bei der Abholung herausstellte, war dies eine Falschaussage, richtig hätte »Ihr Auftrag postlagernd« (oder so) angekreuzt sein müssen. Details.
Also Dienstag wieder zur Post — endlich konnte ich das stattliche Paket mit unserer gesammelten Post in Empfang nehmen.
Aber jetzt mal ehrlich: da man den – mittlerweile kostenpflichtigen? – Dienst nur bei längerer Abwesenheit beauftragt, welchen Sinn hat dann der Versuch der Zustellung in einem fetten Umschlag, der niemals in übliche Briefkästen passen wird?
So sehr ich mich auch über unsere DHL-Zustellerin manches Mal echauffiere, wenn Sie wieder einmal ein Päckchen stillschweigend auf der Terrasse versteckt hat — stören tut mich daran im Prinzip nur, daß sie keinen Benachrichtigungszettel in den Briefkasten wirft und ich ein um’s andere Mal nur durch Zufall über die Lieferung, sprichwörtlich, stolpere.
Die Zusteller der Briefpost hingegen legen brav einen Zettel rein, nehmen das, was nicht in den Briefkasten paßt, aber auch wieder mit — ich vermute, sie klingeln nicht mal zwecks Abgabe beim Nachbarn, wie es sämtliche Paketdienste tun …
Da trotz Lagerungsauftrag die Rechnungen von Vodafone im Briefkasten lagen – Vodafone verschickt nicht mehr mit der Post sondern privaten Diensten –, stellt sich mir natürlich die Frage, wie die Politik sich denn im Falle des Falls des Postmonopols die Lösung vorstellt? Es gibt mittlerweile schein’s schon im kleinen Gütersloh mind. 2 verschiedene private Zustelldienste neben der Gelben Pest Post, ein Postit am Briefkasten – »Sind vier Wochen weg, bitte keine Post einwerfen bis xx.xx.20xxx« – kann ja wohl nicht die Lösung sein‽ Da ich aber als Verbraucher unmöglich alle Dienste kennen kann, die meinen Briefkasten befüllen wollen, benötigte man doch eine Zentralstelle für diese Aufträge, und alle Zusteller müßten zwingend auf die Einhaltung eines Lagerungsauftrages verpflichtet werden; ein überquellender Briefkasten ist ähnlich einladend wie besagtes PostIt für Langfinger …
Aber zwischen den Saufgelagen Einladungen zu Veranstaltungen der Lobbyisten werden die Abgeordneten sicherlich Zeit finden, sich dieses Themas anzunehmen … Ganz bestimmt … Morgen kommt übrigens der Weihnachstmann kurz zu Besuch.
Terrorprävention
Der Wolfgang Schäuble, vielgescholten, sorgt sich ja um die Sicherheit der BRD. Ist wohl auch seine Aufgabe, so als Innenminister? Weiß ich nicht, es macht in Berlin eh’ jeder, was am meisten Profit bringt er/sie/es will — bevorzugt dabei: Pressestatements abgeben.
Nun hatte ich in meinem Urlaub ja auch Zeit – neben Entspannen, Ameisen vom Essen fernhalten, Mücken zerklatschen bevor sie mich aussaugen, Sonnebaden, Wein probieren, … –, aus dem marginal fernen Italien mir die Sicherheitsdiskussion, insbesondere bezogen auf das Internet, mal zu durchdenken.
Nehme ich doch einfach mal mich als Beispiel:
Ich habe nun eine Prepaid-SIM von TIM (Telecom Italia Mobile), abgeben mußte ich ein Personaldokument (wurde kopiert — den Italienern hätte wohl auch z. B. ein Führerschein gereicht, der in Deutschland ja explizit kein Ausweisdokument darstellt; Italiener gaben oft den Führerschein ab, ich brav meinen Personalausweis). Unterschrieben habe ich nichts, aber für 30,– EUR 9 GB Internettraffic im Monat zw. 17 und 9 Uhr werktags, Samstag und Sonntag ganztägig, inklusive (nur bei der Einbuchung ins ital. TIM-Netz — im Ausland wohl gegen Aufgeld). Trotz Videodownloads vom heimischen VDR habe ich nicht einmal die Hälfte des Volumens aufgebraucht …
Bei der Einwahl mit dieser SIM beim APN ibox.tim.it bekomme ich eine »italienische IP« (IP von Telecom Italia Mobile, die von den üblichen Diensten als in Italien liegend verortet wird). Ohne extensiven Datenaustausch der StrafPräventivverfolger mit (hier:) Italien könnte ich also, vor Ort oder gegen saftiges Aufgeld (und hunderte von TIM-Aufladekarten, die man in Italien aber an fast jeder Straßenecke anonym gegen Bargeld bekommt – mit einer italienischen Kreditkarte gehen auch Spielchen wie Aufladen per Web und autom. Aufladen …) auch aus Deutschland, munter meine terroristischen Pläne gegen die BR Deutschland schmieden — und Wolfgangs tolle Sicherheitsmaßnahmen griffen nicht, da a) sein Staatssicherheitsapparat nicht wüßte, daß ich eine ausländische SIM besitze (bzw. hier sogar: mein Eigen nenne (auch wenn TIM auf die Karte druckt, die Karte bliebe TIM-Eigentum)) und b) selbst, wenn der es wüßte, Wolfgangs krasse deutsche Staatssicherheitsgesetze in Italien nicht griffen …
Ist es valide anzunehmen, der internationale Terrorismus nage am Hungertuche und könne sich Roaming nicht leisten?
Ist es valide anzunehmen, daß der internationale Terrorismus nicht auf die Ideen eines roamingeplagten Urlaubers kommt?
Ist es valide anzunehmen, daß der internationale Terrorismus nicht flexibel eigene VoIP-Server betreibt und zu diesen nur unverschlüsselte Verbindungen aufbaut?
Ich jedenfalls glaube, daß jemand, der multiple Flugzeugentführungen zu Bombardementzwecken umzusetzen in der Lage ist, weder an aktutem Geldmangel leidet (→ Roamingkosten kein Thema) noch unfähig ist, sich technisches Know-How einzukaufen.
Back
Urlaub ist zu Ende, naja, fast. Montag morgen geht die Arbeit beim ISP bei der TelCo weiter. Die Nacht ist dem Recovery gewidmet, beim häuslichen File-, Mail-, DCHP- und Proxy-Server (man will ja die 2 CPUn auch ausnutzen – Konsolidierung mit Virtualisierung) hat’s das Root-FS zerhauen, und – wie soll ich’s sagen? – bei dem 8-GB-FS gibt’s die zweite Spiegelhälfte (ehedem auf ‘ner guten alten 9 GB-SCSI-Platte) leider nimmer. (SCSI-Platte verstarb etliche Monate vorher, die Repartionierung vorhandenen Platzes wäre mit Reboot verbunden gewesen und davor scheute ich immer zurück … *seufz*)
Naja, immerhin kann ich Kunden Anderen aus eigener Erfahrung berichten, wie wichtig die zeitnahe Wiederherstellung von Redundanz ist. Wieder einmal aus eigener Erfahrung sogar …
Da schau her …
Jo Schaefers Soso: [23:32] <mnemotron> im vorspann von Alles Atze steht ja “Idee: Hubertus Albers”
Hmm, »Albers«, »Atze« … Also, irgendwie war da mal was, oder?
