Hmm, fällt mein Zug aus oder ‘nur’ der Halt in GT? Saftladen, elender.
Gedanken zur Schiene
Ich fahre nun seit knapp einem Jahr Bahn. Zeit für ein kleines Fazit.
Im Großen und Ganzen nähme ich die Bahn für die Strecke Gütersloh-Berlin gerne. Das liegt aber zum Großteil daran, daß ich hier schlimmstenfalls einmal, in Bielefeld, umsteigen muß — die sprichwörtliche Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn tangiert mich also nur peripher.
Denn pünktlich, das ist im Regelfahrplan in meiner Wahrnehmung die Ausnahme; und zeitnahe Information gibt’s nicht im Zug, sondern nur im Internet. Ah, aber nicht von @db_Bahn — dem Twitter-Account der Bahn –, sondern über m.bahn.de bzw. die App. Apropos Regelfahrplan: monatelang wurde zwischen Hannover und Berlin gebaut, und zwar so, daß es eine Baufahrplan für diese (und andere) Strecken gab; 15 Minuten früher los, um in Hannover pünktlich zu sein für den Umstieg von West-Ost nach Nord-Süd. Tja, zumindest in Berlin war ich in der Zeit fast nie verspätet, und auch die Ex-Kollegen, die in H nach HH umsteigen mußten, haben m. W. ihren Abschlußzug bekommen.
Und heute, mit Regelfahrplan und rd. 8 Minuten Umsteigezeit in Hannover? Nun, weder letzten Sonntag auf der Route BI-H-HH-B noch am Donnerstag in umgekehrter Richtung hat es reibungslos geklappt. Sonntag aus BI raus hat es wg. eines ‘Kommunikationsproblems’ 5 Minuten zu lange gedauert, und nur weil der ICE nach Hamburg auch verspätet kam, haben wir — ich und meine beiden Kinder samt Gepäck für eine Woche bei Großelterns — es mit hetzen geschafft. Und Donnerstag hat der ICE es ebenfalls geschafft, Harburg mit 5 Minuten Verspätung zu verlassen — bei 10 Minuten für 4 Bahnsteige war wieder Hektik angesagt. Wer immer die Taktfahrpläne macht, er fährt entweder privat nicht mit der Deutschen Bahn oder aber hat keine Kinder …
Bezeichnend aus meiner Sicht für die fehlende Serviceorientierung ist für mich schon die Tatsache, daß selbst daß Flagschiff, der ICE, unfähig ist beim Info(tainment)system die chronischen Änderungen im Betriebsablauf den Fahrgästen transparent zu machen — da werden stumpf die Plandaten angezeigt, obwohl sie veraltet sind. Wie das viel besser geht, zeigt die, ich möchte fast ‘private’ schreiben, Konkurrenz im Nahverkehr.
Notgedrungen werde ich weiter die Ex-Bundesbahn nehmen, denn Konkurrenz gibt es auf der Strecke nur in Form der Autobahn. Dazu ist mir meine Gesundheit mittlerweile zu wichtig, so nehme ich fehlende Internet-Versorgung, schlampige Information, chronische Verspätungen — für die die Bahn unverständlichlicherweise nicht einstehen muß — und serviceunwilliges Personal (Sonntag wollte man mir auf HH-B mal wieder nur Getränke, aber keine Speisen an den Platz in der teuer bezahlten 1. Klasse bringen) hin. Aber, liebe doch-noch-Bundesbahn: Euer ‘sänck juh vor tschusink Deutsche Bahn’ könnt Ihr Euch sonstwo hinstecken; ich fahre mit Euch zur Arbeit *nur* mangels wirklicher Alternative. Urlaubsreisen wären mir viel zu stressig, bei der Menge an Ausfällen, technischen Störungen und sonstigen Problemen.
Amazing
Yeah, sure, that’s what I needed: Easter vacation starts and three quite expensive TouchDown App (used only for accessing my company’s Exchange server) eats it’s shorts^Wdatabase. Fsck you, I won’t reconfigure this non-standard, flacky MS shit now … Never lost access credetials with an standard, i. e. IMAP4, server, hrmpft.
Happy Easter anyhow.
Testen, nicht glauben, liebe T-Com
Tja, augenscheinlich habe ich einen karpotten NTBA in GT, da geht nix mehr. Also alles bis auf den Speedport abgekabelt (um ohne S0 remote testen zu können), Störung gemeldet und im Zuge dessen Rufumleitung auf meinen Anschluß in Berlin getätigt — per SIP über IPsec nach GT getunnelt (Fritzbox macht’s einfach), so daß die Family weiter erreichbar ist. Rauswahl ebenfalls über Berlin …
Um 7:50 ruft ein Callcenter, ohne Rufnummer, auf der umgeleiteten, gestört gemeldeten Nummer an – statt auf dem dafür angegebenen Handy. Und stellt Störung in Abrede, denn _obwohl hinter’m NTBA nichts gemessen werden könne_, funktioniere der Anschluß ja wohl offensichtlich … WTF?!
Und um 10:35 hat man das Ticket offensichtlich geschlossen, _obwohl nichts gefixt wurde_. Nur die Erreichbarkeit ist jetzt eben _auch_ nicht mehr gegeben — tolle Wurst, Telekom.
Einmal mit Profis …; dabei ist das Angebot, temporäre Rufumleitungen zu schalten ja richtig kundenfreundlich. Nur strunzige Callcenteragents, die davon noch nichts gehört haben und es sich auch nicht erklären liessen, die helfen nicht wirklich …
Kundenbindung á la o2 (Alice)
Ist schon super. o2 sendet mir Werbemails, aber auf die eine Aktion, die mich interessiert hätte, die ‘Community Flat’, da stolpere ich erst zufällig und zu spät drüber — wenige Wochen zu spät, aber ausreichend zu spät, als das Alice es nicht mehr und o2 nur mit rd. 10 EUR/Monat teurerem DSL-Vertrag anbietet. Super.
Statt also mit Frau und K1 (beide von mir ins o2-Netz gezogen) von meinem Berliner Alice-Anschluß und meinen Alice- und o2-Postpaid-SIMs kostenlos telefonieren zu können, was ja ein echter Bindungsfaktor wäre, gibt’s nix. Nicht ohne 10,– mehr zu bezahlen an o2 für die identische Alice-Leistung (16 MBit plus ISDN); ggf. sogar schlechtere Leistung, falls o2 mich auf NGN umstellte (=> keine Nutzung meiner Fritzbox als Modem mehr, also auch keine Kontrolle der Einwählen und Bandbreite). Gewagtes Spiel bei Verträgen ohne Laufzeit (DSL wie Mobilfunk), finde ich …










