Monopolisten mag ich nicht. Oftmals geschehen dann Dinge, die bei einem funktionieren Markt inkl. echter Alternativen nicht geschehen würden.
Aktuelles Beispiel für mich ist ein Streitfall mit einem in Hongkong sitzenden Händler, der auf der Auktionsplattform massenhaft USB-Kameras mit – beworbenen – Multimegapixeln für unter fünf Euro anbietet (zzgl. Versand aus Hongkong, versteht sich).
Glücklicherweise habe ich innerhalb 90 Tagen nach Auktionsende mein Geld (abzüglich PayPal-Gebühr — 80 Cent Lehrgeld, quasi) zurückerhalten, denn für die Plattform beginnt eine Unstimmigkeit offensichtlich schon mit dem Auktionsende, nicht erst der Streitfall-Eröffnung …
Facelifting
So, ab jetzt erstrahlt blogdoch.net mit mit neuem Layout in neuem Glanze.
Upgrade der Serverversion (und fixing einiger Bugs) steht dann als nächstes auf der ToDo-Liste.
Sollte irgendwas nicht mehr tun, bitte ich um einen Hinweis, danke.
»Ihr Aktions- oder Gutscheincode ist ungültig.«
Guten Morgen, Nokia!
Da ihr mich ja scheinbar nun doch nicht mehr als N810-Tableteer sponsoren wollt, habe ich mir am 23.12.2007 gegen 14:30 bei Amazon noch Sonys PlayStation Portable (2nd Edition aka Slim&Light) bestellt. Und anders als Fotokasten.de, der vom 17.12.07 es nicht schaffte, die Bestellung rechtzeitig zuzustellen, war meine Amazon-PSP schon am nächsten Tag bei mir ;)
Überhaupt, Expressversand, z. T. ohne Extrakosten, war 2007 oft im Angebot — außer bei Amazon habe ich auch vom kostenlosen Angebot der garantierten Lieferung zu Weihnachten bei Bestellung bis Freitag, 21 Uhr, bei Conrad Gebrauch gemacht. Und auch hier klappte die Lieferung nach 21775 problemlos. (Warum allerdings DHL und Post zwischen 10 und 12 Uhr zweimal, also separat, lieferten, wird wohl ein Geheimnis der Post-Disposition bleiben.)
Zum Daddeln ist die PSP schon nett; was mir vorab allerdings nicht klar war – und was ich daher auch nicht akzeptiere; ich habe die Hardware gekauft und sie gehört mir, Hürden gegen Fremdsoftware sind nicht als Teil des Kopierschutzes zu sehen und damit umgehbar – ist die weitgehende Verdongelung des Systems, sodaß eigene bzw. nichtkommerzielle Programme nur mit ziemlichem Aufwand auf das schnuckelige Stück Technik zu bringen sind.
Pfui, Sony.
Im Prinzip gehört meiner Meinung nach auch auf jede PSP ein aufklärender Hinweis – analog zu Zigaretten –, z. B.:
DIESES GERÄT MACHT SÜCHTIG; UM SIE BESSER SCHRÖPFEN ZU KÖNNEN, IST HERSTELLERSEITIG EINE ABLAUFSPERRE FÜR DRITTPROGRAMME INSTALLIERT. IHRE RECHTE ALS EIGENTÜMER SIND BEI DIESEM GERÄT EKLATANT EINGESCHRÄNKT!
Nungut, vor den Kauf wurde ich darauf nicht hingewiesen, die Verpackung nötigte mich nicht, irgendwas zu akzeptieren und die Firmware-Aktualisierung, die derlei von mir wollte, habe ich schlicht nicht durchgeführt. Eine bindende EULA bin ich somit nicht eingegangen – mal gucken, was wird …
Neujahrsnacht-Nachlese
Stunde Eins 2008 in Gütersloh, im Zeitraffer:
Wir kamen allerdings erst am späten Nachmittag zurück nach Gütersloh:
Frohes, gut überwachtes, Jahr!
Willkommen heute in der Orwellschen Zukunft, brought to you by Mandatsträger Wiefelspütz & Company.
Wohnzimmer-Dino
Endlich mal wieder ein Papa-kompatibles Spielzeug. Zwar nicht ganz so HiTech wie »Pleo«, aber durchaus auch interessant; und mit drei Tagen Zusammenbauzeit nach Anleitung durch überwiegend Kinderhand auch nicht ganz trivial:
»*Roaaaarrrr…* Ouch!« ;)
(DWDL.de) Zeitreise
Grade drüber gestolpert auf DWDL.de: Nach der verheerenden Flutwelle Ende 2004 nahmen Rundfunksender »mißverständliche Titel« wie »die perfekte Welle« oder »die Flut« aus dem Programm.
Ich fand das damals schon wenig zielführend; diese Lieder hatten orginär nichts mit den Geschehnissen zu tun, Berichterstattung darüber hat man auch nicht eingestellt, im Gegenteil. Warum wird vermischt (Präsens, da es auch heute geschieht), was gar nicht zusammen gehört?
Vom Unsinn der USIM
cosinus griff das Märchen grade wieder auf: für die Nutzung von UMTS brauche man eine UMTS-fähige SIM-Karte — so ein Humbug.
Ich kann derlei – als D2 Privat-Kunde seit nunmehr elf Jahren – nicht bestätigen; und für einen Anbieter, der sein Netz mit UMTS planmäßig und großflächig ausgebaut hat, machte eine solche Unterscheidung auch keinen Sinn, möchte ich behaupten. Es mag mal angedacht gewesen sein, für die »Premiumservices« des UMTS auch Premium-Bezahlung von der Kundschaft verlangen zu wollen — aber, und ich sage das nach einem letzten Versuch im Dezember 2007 zwischen N95 (D2) und E90 (o2), bei der lausigen Qualität der Videotelefonie, wer würde dafür freiwillig regulär mehr zahlen als für ein qualitativ deutlich besseres Voice-only-Gespräch?
Für Voice stellt UMTS aber einfach eine Kapazitätserweiterung dar (sofern nicht GSM-Zellen zugunsten UMTS abgebaut wurden; dies wiederum macht zumindest bei GSM-900-Anbietern wegen der unterschiedlichen Reichweiten wohl eher keinen Sinn), dem Kunden den (Voice-only-) Zugang hierzu zu verwehren, erscheint wirtschaftlich wie technisch nicht zwingend sinnvoll.
Wie auch immer; ich konnte mit den auf meinen Namen laufenden D2-SIMs in meinem ersten UMTS-Handy sofort im UMTS-Netz der D2 Vodafone telefonieren (Randnotiz: mit dem subventionerten 6630 hatte ich natürlich auch einen UMTS-Tarif bei D2 abgeschlossen; ob UMTS schon vorher gegangen wäre, konnte ich schon mangels Endgerät nicht eruieren) als auch surfen (letztes für horrende by-call-Beträge, versteht sich), und diese SIMs sind zwischen neun und elf Jahren alt. Nix umständlicher SIM-Karten-Tausch. Keine zweckfreies Freischalten für UMTS — bei D2 jedenfalls ist UMTS »einfach da«.
Anfang des Monats ist es dann wohl auch Vodafone aufgefallen, daß ich noch gute, alte SIMs mein Eigen nenne – und hat mir kostenfrei »lesitungsfähigere« zugeschickt. Ich vermute mal, daß diese, ähnlich wie meine TIM-Prepaid-SIM, über einen deutlich größeren Speicher verfügen (in meine alte passen 10 SMS und dann ist Schulz, Telefonbuch ist auch nur rudimentär) — und wahrscheinlich werden auch diese dann ein »SIM Dienste«-Menü auf meinen Telefonen zum Vorschein bringen, auf welches ich mit meiner bisherigen SIM verzichten mußte — telefonieren und surfen geht allerdings, was will ich mehr?
Grüße …
… zum Fest gab’s dieses Jahr von meiner Seite aus nur vereinzelt; das hat mit dem moderat chaotischen Gesamtverlauf des Jahres zu tun, letztlich aber primär mit dem Doppel-RAID-Fehler, der die übliche Last-Minute-Greet-em-all-Session vereitelte. Wen’s also hierher verschlägt und sich über das Ausbleiben der obligatorischen »Frohe Weihnachten und ein recht neues 2008!«-Mails von mir wundern sollte — hier die Erklärung.
An meinem RAID-Problem hänge ich denn auch noch immer; habe erst einmal den MX auf 21 Tage Haltezeit hochgedreht — one never knows.
Mittlerweile weiß ich, daß ich tatsächlich zwei Platten mit Lesefehler verloren habe, fatalerweise natürlich beim Versuch, einen bestimmten Block zu lesen — auf Datenverlust kann ich mich also schon mal fest einstellen (2 von 4 aktiven Platten im RAID-5 können den Block nicht lesen), die Frage ist nur, wieviel der 680 GB ich abschreiben darf. Im Prinzip ist es /video01, sprich der Storage für meine heimischen VDRs (BTW: Danke, ARD, für 10+ Regionalsender mit identischem Basisprogramm; Wissen macht Ah!«-Folgen sind mittlerweile ein Lasttest des Systems geworden …), leider habe ich diesem vermeintlich sicheren Filesystem auch Teile des virtualisierten Systems mail.uu.org anvertraut — die nun nicht mehr errichbar oder gar vorhanden sind. (Und ja, meine Backupstrategie ist … nicht existent.)
Vier neue WD 250er sind im Zulauf, aber ein »Elektronische Sendungsdaten liegen vor« von gestern abend läßt mich nicht hoffen, diese heute noch in Händen zu halten. Narf.
So rückblickend betrachtet, also, von mir aus könnte man 2007 auch getrost aus der Geschichte streichen, außer Spesen (und einem tollen Urlaub, okay, …) nichts gewesen.
Tracking Santa …
Nifty, unter noradsanta.org kann man, natürlich unter Einbeziehung von Googles Mapdiensten, virtuell verfolgen, wo sich der Heilige Klaus grade aufhält.
Die Seite gibt’s lt. gestrigen Bericht 1live schon seit den späten Neunzigern. Ist jedenfalls eine nette Idee ;)
