Sack auf, …

… alle DSL-Anbieter rein, Sack zu — und dann immer feste drauf: es trifft immer den Richtigen :(
Die klauen mir echt Lebenszeit. Aber von vorne … Vor einer Woche schrieb ich:

Um den Tag abzurunden teilte mir die Telekom heute per »Auftragsbestätigung zu Ihrem Auftrag vom 13.07.09« mit, daß sie auf meinen angeblichen Wunsch hin zum 31.07.09 mir VDSL 25 abschalten und DSL16plus schalten würden. Telefonisch geklärt und storniert, zumal ich am 13.07.09 mit keiner Vertreternase gesprochen habe — das war drei, vier Wochen vorher und es ging um einen VDSL25-Neuvertrag zu günstigeren Konditionen.

 
Die telefonische Stornierung hat wunderbar geklappt: ich bekam zwei Tage später das identische Schreiben, nur datiert vom 15.07. statt 13.07.2009 … Gut, kenne ich ja schon, die kostenlose Eintragung zu einer der 6 MSNs meines ISDN-Anschlusses dauerte auch etwas, mit chronisch identischen »Auftragsbestätigungen« falschen Inhaltes. IT muß schwer sein …
Da sich aber nichts tat, ich aber nicht nächste Woche – internettechnisch – im Dunkeln sitzen möchte, denn T-Entertain macht ohne VDSL nun mal gar keinen Sinn, also heute auf in den T-Punkt. Was für ein Spaß. Ich wollte das ja eigentlich nur stornieren, aber gut, die Leute dort leben von Abschlüssen, also durften sie sich am »Produktwechsel« T-Entertain Comfort Universal VDSL25 aus 11/2007 (T-VDSL halt mit dem Entertainquatsch und einem Universal- ISDN-Anschluß) nach T-Entertain Comfort Universal VDSL25 2009 (irgendwas bei 58 statt 73 EUR im Monat …) versuchen.
Ich mache es kurz: ging nicht. Ich bekomme hier kein VDSL25. Also, nicht neu oder als Produktwechsel von VDSL25. Geht nicht, sagt der Computer. Ist Blödsinn, er hat doch schon VDSL und will nur den neuen Tarif, schrieb nun der bedienenden Azubi im Auftrag des weiblichen »Hauptdarsteller[s]« in die Auftragsmaske. »Muß ich das weiterleiten?« – »Ja! Da müssen die sich drum kümmern.«
Den wahrscheinlichen Grund für dieses Kuriosum liefert die VDSL-Ausbaustand-Abfrage; wie auch schon auf einer Karte im T-Punkt, so zeigt auch die Abfrage online für meine Wohnung grade keine VDSL-Verfügbarkeit mehr an. Und mit per Google geschätzten 900m Kabelstrecke dürfte hier auch das Ende der technischen VDSL-Möglichkeit liegen. Warum ich nun aber mein VDSL25/2,5, wa sich ja habe, nicht verlängern, nein, in den neunen, günstigeren Tarif mitnehmen können soll, das versteh’ wer will. Ich werde also zur Absicherung mal wieder ein Einschreiben mit Rückschein an die zuständige T-Niederlassung senden, daß eine VDSL-Abschaltung einer Kriegserklärung gleich kommt, ich sie dann gar nicht mehr lieb und sie per sofort einen Kunden weniger haben. Die ISDN-Nummern gehen dann nach VoIP und 1x VDSL ersetze ich durch 2x DSL16000; Alternativen gibt’s dank fehlendem VDSL-Wettbewerb ja nicht :(

Reumütig zurück

(Blogged via flickr)

Nach rund einer Woche HTC Magic … wandert die VF-SIM wieder zurück ins N95. Als Business-Telefon überzeugt ein Android mich derzeit nicht: (

Kamera: HTC HTC Magic

Upgrading

(Blogged via flickr)

Durch simplen Kartentausch wird aus einem gegängelten – kein »Tethering«, max. 300 MB/Monat mit 3G-Geschwindigkeit im #zensurfone-Netz – HTC Magic ein quasi unbegrenzt nutzbares Arbeitstier (5 GB “Fair-Flat” statt “unbegrenzt surfen¹ (¹ aber nur bis 300 MB auch schnell)”, keine »Tethering«-Einschränkung (da Tarif für Laptop-Nutzung)), und billiger als der Vodafail-Vertrag ist die o2-Lösung auch noch (o2: 25,00 € für 5-GB-“Flat” zzgl. Gesprächen; VF D2: “44,95 € (bei Online-Bestellung)” (letztere ging bei mir in 3 Versuchen nicht, hab’ im Shop abschließen müssen) für max. 300 MB 3G-Speed, danach 56 kBit/sec-Steinzeit; Gespräche ins dt. Nicht-Sondernummern-Festnetz “flat” mit drin).
Leider gehört auch Telefónica o2 Germany zur Koalition der Willigen.

Kamera: Nokia N95 (Brennweite 5.6mm, f/2.8)

HD+Werbung – und nur gegen Geld

RTL läßt nicht locker, und nun springt auch die krieselnde Pro7Sat1-Senderfamilie auf den Zug ins Pay-To-View-FreeTV auf:

Noch im Spätsommer 2009 sollen RTL und Vox über HD+ von SES Astra zu empfangen sein, im Januar 2010 sollen dann Sat.1, ProSieben und Kabel Eins folgen.
Die Plattform HD+ ist senderunabhängig […]. Denn HD+ umfasst auch ein Bezahlmodell und die nötige Technik wie Smartcards. So plant RTL beispielsweise, für seine beiden HD-Programme RTL und Vox nach dem ersten Jahr Gebühren zu verlangen. Bisherige HD-Receiver sind mit neuen Modulen für den Standard CI-Plus nicht kompatibel.

 
Nächster Versuch also von SES Astra einerseits und den führenden Privatsendern, wieder angeführt durch die RTL-Gruppe, mit irreführenden Marken – ein Plus bietet »HD+« nur den Sendern und dem Anbieter SES Astra; der Endkunde hat Einbußen im Geldbeutel und in der Nutzung seiner bezahlten Hardware hinzunehmen bei diesem technologisch überflüssigen System – beim TV-Konsumenten über die Schiene »hochauflösendes Fernsehen« Geld abzuzwacken und dessen Rechten einzuschränken, wie das c’t-Magazin ausführt:

Philips bringt im April [2009] erste Fernsehgeräte mit integriertem Empfänger für digitales Kabelfernsehen (DVB-C) und einem „CI-Plus“ genannten Interface auf den Markt. Wer ein passendes CI-Plus-CAM (Conditional Access Module) und eine gültige Abokarte besitzt, kann damit unverschlüsseltes wie verschlüsseltes digitales Kabelfernsehen empfangen – wie zuvor schon mit CI-Receivern ohne „Plus“.
Doch während die Daten beim bisherigen – offiziell „DVB-CI“ genannten – Verfahren nach dem Passieren des CAM unverschlüsselt sind, sichert ein CI-Plus-Gerät den kompletten Signalverlauf gegen äußere Eingriffe.
Auch die Durchsetzung von analogen Kopierschutzmechanismen ist sichergestellt: Der Digital-TV-Anbieter legt für jedes „Programm“ (ein TV-Kanal oder eine einzelne Sendung) fest, ob der analoge Ausgang mit einem Kopierschutz (Macrovision) belegt wird oder etwa bei HDTV-Sendungen nur Videobilder in Standardauflösung liefert. Schließlich wird auch der Jugendschutz mittels nicht deaktivierbarer PIN-Abfrage strikt eingehalten.
Jeder CI-Plus-Empfänger besitzt schließlich seinen eigenen Satz an Schlüsseln und Zertifikaten, um im Falle einer Kompromittierung des Sicherheitssystems einer Receiver-Reihe diese Geräte deaktivieren zu können. […]
[…] Vor allem aber gibt es keine Sicherheit, dass der Empfang verschlüsselter Programme auch morgen noch klappt: So wechselte Kabel BW im Mai 2008 die Verschlüsselung für die über sein Netz ausgestrahlten Pay-TV-Programme von Kudelskis Nagravision auf NDS’ Videoguard, […]. Selbst Humax’ LCD-TV LDE-HD32C lässt sich trotz Premiere-HD-Zertifizierung nun nicht mehr in Baden-Württemberg zum Empfang des Pay-TV-Senders einsetzen, […]

 
Man sollte sich den ganzen Artikel mal zu Gemüte führen um zu begreifen, welche tiefgreifenden Einschnitte in die häusliche (digitale) Verwendung die TV-Anbieter hier über das Trojanische Pferd HDTV durchzusetzen versuchen; so sieht diese »Plus«-Spezifikation wohl auch vor, daß der TV-Sender je Sendung bestimmen kann, ob Aufnahmen, sofern er sie überhaupt erlaubt, beliebig oft oder nur für eine vom Sender bestimmte Zeit abgespielt werden darf. Auch das Überspringen von Werbeblöcken – Standard bei jedem aktuellen Festplattenreceiver – oder das sog. Timeshifting – eine live angesehene Sendung anhalten (also ab jetzt speichern) und später ab dieser Stelle weiterschauen; auch dies übrigens seit Jahren ein Feature der VDR-Software für Linux, lange bevor T-Entertain überhaupt auf eine Powerpoint-Folie geschrieben wurde – kann und wird der TV-Sender kontrollieren.
Nachdem die Politik als Handlanger der Medienindustrie Umgehungen von Verschlüsselungsmaßnahmen kriminalisiert hat, geht nun die Industrie hin und entrechtet die Verbraucher konsequent weiter. Nicht der Besitzer eines Aufnahmegerätes entscheidet in Zukunft, wann er eine Sendung sich ansehen möchte; der TV-Sender, der hierfür auch noch zusätzliche Bezahlung vom Verbraucher verlangt, klebt da ein Verfallsdatum drauf und schon ist der Krieg der Sterne nach z. B. vier Wochen nur noch ein nutzloser Datenhaufen auf der Festplatte, da das Ansehzeitfenster sich geschlossen hat.
Schöne neue Welt — von der in Ansätzen sich T-Entertain-Nutzer schon heute ein Bild machen können, denn diese Plattform sperrt seit langem bereits bei diversen Sendern/Sendungen die Mitschnitt- und Timeshift-Funktion.

Man trägt es also mit Fassung

Gut, das Vodafone-Blog gibt nun nicht ganz das her, was ich mir wünschen würde, aber, so stand es auch irgendwo, es ist ja nichts weiter als ein Mittel der Unternehmenskommunikation und insofern sind Loblieder auf neue VF-Features halt so hinzunehmen wie anderswo überbordende Werbung (wobei letztere AdblockPlus per Pattern-Matching meiner Wahrnehmung entzieht).
Gut. Auf Lobo und die Frage, wie er drei iPhones und drei Androiden sinnvoll nutzen will, will ich gar nicht eingehen. Ich habe den Spot heute das erste Mal im TV gesehen – und bin ob des unverständlichen Soundtracks doch noch mal innerlich zusammengezuckt. Brrr. Sicherlich intoniere ich meine Interpretation der Ärzte oder Toten Hosen eher Substandard; aber außer zu beweisen, daß kein Bohlen-Kommentar zu hart sein kann für unfähige Möchtegern-Sänger gleich welchen Geschlechts: was ist die Aussage des Spots? Im ersten Teil verstehe ich immer »you won’t be <whatever>«, im, wohl auf deutsch gesungenen, zweiten Teil verstehe ich »Du wirst König sein« – den Lyrics nach verstehe ich offensichtlich den ersten Teil akustisch falsch. Geht das nur mir so? Irgendwie passen Bilder (warum springt der Typ vom Dach, versucht er sich als Möllemann-Reloaded?) und der Song nicht zusammen; bin wohl nicht Zielgruppe.
Überhaupt, »Generation Upload«. Aber das hatte ich IIRC schon mal abgewatscht, insbesondere unter Berücksichtigung von Vodafones Preispolitik.
Richtig cool fand ich aber folgenden Passus:

Zudem hat Johannes Kleske sich des Themas Produkte angenommen und einen Tarif “Internet” vorgeschlagen, den wir als Idee gerne aufgreifen und jetzt intern diskutieren, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

 
Sagt mal, wie blöd ist das denn? Mal abgesehen davon, daß die Beschränkungen über kurz sowieso fallen werden, weil sie nicht akzeptiert und/oder umgangen werden und die avisierten 30 EUR/Monat meines Erachtens viel zu hoch sind (die Trafficbegrenzung sehe ich nicht als Problem; wer wirklich mehr als 5 GB/Monat über 3G-Netze verbraten muß, dürfte auch in der Lage sein, sich zwei 5-GB-dann-Drosselung-SIMs zu holen und am 15. die SIM zu wechseln … Irgendwo muß im Preisgefüge nun einmal eine Trafficobergrenze drin sein, denn sonst hat niemand mehr was von den (max.) 7,2 MBit/sec pro Funkzelle(!); während im DSL-Bereich auf GBit/sec aggregiert wird, ist man im Mobilfunk noch auf deutlich geringeren Bandbreiten. Gib-mir-alles-ohne-Limit wird nur die Netze unbenutzbar machen; Beispiele gab es auf dem Weg vom 300-Baud-Akustikkopplerzugang bis zum flat-tarifierten DSL-16000-kBit/sec-Zugang ja mehr als genug) — muß wirklich erst jemand so einen Unsinn zusammenschreiben, damit Vodafone seine Produkte überprüft? Ich meine, hey, auf dem e-Plus-Netz buhlen wielange nun schon Anbieter mit unter-20-EUR-(5-GB-)Flatrates um die Gunst der Kunden? o2 selber möchte 25,–; bei Tchibo geht’s für 19,95. o2 baut, sehr zu meinem Vergnügen, sein Netz (seit geraumer Zeit) aus, auch der Blödsinn mit HSPA nur in einer Handvoll Großstädte ist zum Glück seit Jahren vom Tisch (habe ich ja auch hier früher oft genug moniert); e-Plus will scheinbar Billigheimer bleiben, ok, wem 384 kBit/sec reichen, der findet auch ein passables Angebot, denke ich.
Und in dieser Marktsituation, mit der neuen Zielgruppe »Generation Upload« vor Augen, da soll man Vodafone glauben, daß ein Blogpost, der weniger fordert als die Marktsituation hergibt, ein Denkanstoß sein soll?
Come on!

Gedanken zur Guten Nacht eines alternden Freaks

(Sorry für den Titel; er dürfte der – abwärmebedingt hohen – Umgebungstemperatur von 27,8 Grad Celsius bei laufendem Miefquirl geschuldet sein.)

Nachdem nun der Alice-Komplettanschluß in der Praxis meiner Frau und deren Kollegin funktioniert – Anektode am Rande: Stilecht kam die Information über den Techniker-Einsatz am 15.07.09 zwischen 8 und 12 Uhr am 15.07. oder 16.07. auch per Post bei uns an; nicht ohne den Hinweis natürlich, daß eine unangekündigte Abwesenheit unsererseits Folgebesuche kostenpflichtig machen würde; ich weiß ja nicht, was sich Hansenet/Alice da für einen postalischen Dienstleister angelacht hat, er hat aber augenscheinlich Transportzeiten wie die Hamburger Behördenpost (die Information, daß ich zum Vertreter des Betreuungsbevollmächtigten ernannt wurde, ausgestellt zwei Tage vor dem Tode meines Vaters, erreichte mich postalisch schon ca. drei Wochen nach dessen Ableben; auch in Deutschland hilft bei Behördenkontakten eben nur Schwarzer Humor), zum Glück gehen die SMS von Alice zumindest zu D2 zeitnäher raus –, und im Zuge dessen auch meine heimische Telefonie »fritzisiert« wurde, wende ich mich derzeit letzten Aufräumarbeiten zu.
Beim Überprüfen alter VoIP-Verträge – ich mache ja mit VoIP eigentlich seit Ende der 90er rum – stolperte ich über eine DSL-Ausfall-Offerte einer meiner (VoIP-) Anbieter:

ISDN Dial-Backup¹

[sup]NEW![/sup]
€ 11.90 monatlich
4.8 Ct/min.

¹Sollte die DSL-Verbindung einmal gestört sein, wählt sich der Router automatisch via ISDN ein und bekommt die gleiche IP-Adresse und optional das gleiche Subnetz wie über die DSL-Verbindung zugewiesen.

 
Vielleicht bin ich ein Bandbreitenschwein; aber ich habe einen VDSL25-Anschluß, und jenen sichere ich (in Eigenregie) über HSDPA ab (Tchibo/o2) — und stelle immer bei VDSL-Unpäßlichkeit fest, daß eine maximale Geschwindigkeit von 3600/384 kBit/sec kaum reicht als 25000/2500-kBit/sec-Backup. Wie sollte das erst mit einem Backup von 64/64 kBit/sec für (max.) 16000/1024 kBit/sec aussehen‽
Auch die Kostenrechnung ist meines Erachtens interessant; für den ISDN-Zugang alleine (kein NGN bitte, denn das ist bei DSL-Ausfall i. d. R. mit weg) fallen an Telekom oder Mitbewerber wenigstens 10, eher 20, EUR im Monat an. Der Anbieter möchte für die Bereitstellung des Dienstes weitere 11,90 EUR/Monat – nutzungsabhängige Entgelte nicht inbegriffen.
Ein HSPA-Zugang kostet heute einmalig € 59,99 (Angebot Medion-Surfstick)/~€ 50,00 (Angebot Tchibo für E160); dazu kommen monatliche Raten für eine »5GB-Flatrate« von unter 20 EUR/Monat. Für einen geringeren monatlichen Obulus bekomme ich also mehr MBit/sec — wer will da noch ISDN-Backup?

Scharf

(Blogged via flickr)

… kann das HTC Magic auch. Zufällig und mit viel Geduld (an dieser Stelle Dank an mein geduldiges Model).

Kamera: HTC HTC Magic

Un-Voice

Schade, schade. Dabei fing der computerisierte Tag doch gut an:

Google Voice
You are invited to open a free Google Voice account. To accept this invitation and create your account, visit https://www.google.com/[…]
If you haven’t already heard about it, Google Voice is a service that makes using your current phones much better! […]
Please note that Google Voice is only available for sign up in the US.

 
Freute ich mich initial, mußte ich leider feststellen, daß der – erst überlesene – Hinweis auf USA-only leider nach wie vor gilt — siehe Screenshot. Grmbl, und ich hätte doch auch eine USA-Nummer genommen (wär’ ja, SIP sei Dank, nicht die Erste ;)).
Und, was meint die Leserschaft: wird auch der Dienst auf Europa, insbesondere Deutschland, ausgeweitet werden? Ich bin da ja leider eher skeptisch, zumal Google in USA schon recht lange an dem Dienst schraubt … Und, eigentlich, so richtig neu ist es ja auch nicht, was Google Voice bieten soll; derlei bieten teilweise VoIP-Anbieter hier schon länger (Voice-to-Text ist imho neu) — und durch die (Wohn-)Ortsbindung von Festnetznummern auf Geheiß der BNetzA geht derlei in D ja eigentlich auch gar nicht:

Chaos-Kommunikation a la Vodafone

Hey, das rockt. »Vodafone« bloggt jetzt ja — sprich: sie haben einen weisungsgebundenen Schreiberling »verhaftet« –, und sie stellen sich sogar richtig kritisch Ihrer Verantwortung als Netzsperren-Judas; halt, nein, das habe ich nur geträumt, in Wirklichkeit probiert man mal, zu schrödern:

Die Debatte zu unserer LivePK hat unter Anderem unsere Haltung zu der Zugangserschwerung von kinderpornographischen Seiten in den Mittelpunkt gerrückt. Die sexuelle Misshandlung von Säuglingen und Kindern ist eines der menschenverachtendsten Verbrechen die man sich vorstellen kann. […]
Die breite Öffentliche Debatte zeigt, dass die Bevölkerung sehr sensibel für das Thema Internetzensur ist. Um langfristig zu dem Thema eine sachliche Debatte zu führen, ist es aus unserer Sicht wichtig, den Extremfall Kinderpornographie aus der Diskussion um Internetsperren als erledigt ausklammern zu können.

 
Hä? Vodafone findet es konstruktiv, um das Thema der Zensur des Internets voranzubringen, schon mal Fakten zu schaffen und – potentiell – rechtswidrige Verträge einzugehen, um eben jene Zensur des Internets im Vodafone-zugangsbereiteten Teil schon mal Realität werden zu lassen.
Klar, theoretisch erledigen Fakten eine Diskussion — dumm nur, daß der gemeine Netzbewohner Leuten, die mit Axt und Säge und dem entschlossenen Blick eines Überzeugungstäters sich an den Fundamenten seiner Heimstatt zu schaffen machen, nicht auch die rechte Backe hinhält.
Ein Grund mehr, die Vodafone-Festnetzflat durch (eigene und fremde) Call-Through-Dienste für VF so richtig attraktiv zu machen …

Navigon Navigator für Android-Smartphones

Narf! Zu spät, Navigon, zu spät! Am Wochenende habe ich mir CoPilot Live für Android gekauft (mit D-A-CH für irgendwas bei 30 EUR); der Download über WLAN mit o2-HSDPA-Link schlug leider wiederholt nach >60% des 300-MB-Downloads des Kartenmaterials fehl — zu Hause, per WLAN mit T-VDSL-Link gab es kein Probleme. (Vermutung: irgendwas hat o2’s Datenverarbeitungsinfrastruktur mit den Binaries gemacht – JPEG for Binaries? –, den Fehler auf oder unterhalt TCP sollte ja erkannt und behoben werden.) Einen konkreten Test konnte ich leider noch nicht machen — die Rückfahrt aus dem Kurzurlaubsdomizil allerdings bestritt ich mit Wiselink und war recht angetan. Denn anders als AndNav2 (BETA), welches >2 Minuten für die Berechung der Strecke Kist-Gütersloh benötigte (und beim ungeduldigen Abbruch noch nicht fertig war damit — wieviele Jahre braucht AndNav2 dann wohl für einen Weg von Gütersloh nach Barcelona?), bekam Wiselink auch meine baustellenbedingt unfolgsamen Fahrmanöver gut mit und berechnete in Sekunden(bruchteilen teils) einen neuen Weg.
Was mir bei CoPilot definitiv noch fehlt sind Stauinformationen (TMC, whatever) :(