The West Big Thing

WestEins nimmt langsam Formen an — zumindest gibt es schon Leute, die von sich behaupten zu wissen, wie es aussehen soll:

[…]
porschekiller 10. Jul, 23:58
@André Bauer
Wenn ich das hier so überblicke – hast Du das “Hörensagen” eigentlich mittlerweile überwunden??

Chat Atkins 8. Aug, 12:53
Und was macht ihr beiden so den ganzen Tag? Immerhin schreiben wir inzwischen den achten August …

Erich B. 30. Aug, 15:08
Vielleicht ja auch twitwatwittern… Und wer weiß, wie das gigantische OstNull-Killerportal am Ende (oder Start‽) aussieht.

thomas.lau 31. Aug, 11:35
Ich weiß, wie es aussieht.

Erich B. 31. Aug, 12:42
Höre ich da einen leicht pikierten Unterton heraus… Wann ist es denn jetzt so weit?

 
Der »Überblogger« hat also schon was gesehen, während sich Lyssa sich dem Abenteuer Bahnfahren ganz und gar hingibt (in Amman hat’s ja nicht geklappt — und auch wenn der Eintrag, als derzeit Neuester, mit »Details hier, sobald ich wieder im Netz bin« endet und damit suggeriert, sie wäre aus Damaskus nicht heimgekehrt: es mangelt wohl nur an Netzabdeckung, denn lt. twitter war sie schon wieder in ihrem Appartment).
Intern bei den Ersten Westlern also alles im Lot. Aber corona hat noch immer keine Einladung zum Betasten … Die Spannung steigt also, quasi un‐auf‐hör‐lich.

Skype-Ausfall, was war nun wirklich?

Nun ist Microsoft also doch nicht Schuld am mehrtägigen Ausfall Skypes. Also, jedenfalls nicht so richtig.
Skypes Dienst fußt ja nicht auf zentraler Infrastruktur, der Dienst baut sich ein eigenes Peer-to-Peer-Netz zusammen über die teilnehmenden Rechner — da man ja eigentich immer angerufen werden können will, bedingt die Teilnahme an Skype auch lange Laufzeiten des eigenen Rechners, auf dem der Skype-Client läuft. Mit der Zeit »versteht« dann also die Skype-Software, welcher Rechner gut angebunden ist und erwählt unter jenen mit guter Anbindung einige zu sog. »Supernodes«. Jene sind für die P2P-Funktion von großer Wichtigkeit — und laufen außerhalb der Kontrolle von Skype auf irgendwelchen Rechnern mit Skype-Client weltweit.
Wird eine solche »Supernode« gebootet, muß daß P2P-Netz diesen Ausfall kompensieren und andere »Supernodes« den Traffic übernehmen, ferner sind neue »Supernodes« auszuwählen.
Wahrscheinlich benötigt das Skype-P2P-Netz für ein gegebenes Kommunikationsaufkommen von K eine Anzahl N an »Supernodes«, darauf lassen zumindest die kargen Erläuterungen von Skype schließen. Fallen nun in einem kurzen Zeitintervall zuviele »Supernodes« aus, ohne das rechtzeitig neue gefunden werden, und übersteigt K die noch bereitstehende Kapazität des P2P-Netzes, macht(e?)’s bumm.
Patchdays werden regelmäßig zu Reboots von Windowsrechnern führen, nicht durch Skype kontrollierbar. Wie also will Skype zukünftig einen solchen GAU verhindern? Skype blogt dazu:

4. Has the bug been fixed? Should Skype users worry about future Microsoft Update patches and reboots?
Yes, the bug has been squashed. The parameters of the P2P network have been tuned to be smarter about how similar situations should be handled. Once we found the algorithmic fix to ensure continued operation in the face of high numbers of client reboots, the efforts focused squarely on stabilising the P2P core. The fix means that we’ve tuned Skype’s P2P core so that it can cope with simultaneous P2P network load and core size changes similar to those that occurred on August 16. We’d like to reassure our users across the globe that we’ve done everything we need to do to make sure this doesn’t happen again. We’ve already introduced a number of improvements to our software to ensure our users will not be similarly affected – in the unlikely possibility of this combination of events recurring.

 
Man wird es sehen — der nächste Patchday kommt bestimmt. Oder der nächste große Stromausfall …

SatireVZ?

Beim PennerVZ war ich mir nie ganz sicher, was der wahre Hintergrund war — gestartet in Mitten des Stuten StudiVZ-Hypes mit Gründerführer Dariani als Chefblogger, waren die Einträge im PennerVZ-Blog immer ausreichend zweideutig …
Dankenswerterweise schleicht FickenVZ nicht um den Brei herum, sie sagen gleich, was sie wollen: den schnellen Exit, jetzt eingeleitet per eBay-Auktion (Höchstgebot zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels: 10,00 EUR).
Da kann man dann wohl nur viel Glück wünschen …

Skype-User, bitte nicht mehr booten!

Böse Skype-User. Kaum bringt Microsoft wieder Patches, saugen die User diese wie blöd und booten dann. Und dann melden sie sich wieder bei Skype an, Myriaden gleichzeitig — das kann ja auch nichts werden!
Oder war’s gar nicht Microsofts Patchgelumpe, sondern ein nach der Installation (unter Windows) zum Reboot nötigendes Update von Skype selbst? Golem schreibt:

Weltweit seien viele Computer von Skype-Nutzern nach einem Software-Update innerhalb kurzer Zeit neu gestartet worden, so Skype. Diese ungewöhnlich hohe Zahl an neugestarteten System habe sich auf Skypes Netzwerk-Ressourcen ausgewirkt. Eine Flut von Login-Anfragen kombiniert mit dem Fehlen von Peer-to-Peer-Ressourcen habe dann eine Kettenreaktion mit ernsten Folgen ausgelöst.

Quelle: Golem.de

 
Was ich nicht verstehe, wieso ist dies das erste Mal, daß eine kritische Masse an Windows-Kisten gebootet wurde und sich gleichzeitig bei Skype anzumelden versuchte? Kleinweichs Patschtage gibt’s doch schon des Längeren?
Skype selbst gibt sich eher zugeknöpft:

On Thursday, 16th August 2007, the Skype peer-to-peer network became unstable and suffered a critical disruption. The disruption was triggered by a massive restart of our users’ computers across the globe within a very short timeframe as they re-booted after receiving a routine set of patches through Windows Update.
The high number of restarts affected Skype’s network resources. This caused a flood of log-in requests, which, combined with the lack of peer-to-peer network resources, prompted a chain reaction that had a critical impact.
Normally Skype’s peer-to-peer network has an inbuilt ability to self-heal, however, this event revealed a previously unseen software bug within the network resource allocation algorithm which prevented the self-healing function from working quickly. Regrettably, as a result of this disruption, Skype was unavailable to the majority of its users for approximately two days.

Quelle: Skype

 
Was war am aktuellen Windows-Update denn anders als all die Male zuvor? Oder was genau am Skype- (P2P-) -Netz anders?

This disruption was unprecedented in terms of its impact and scope. We would like to point out that very few technologies or communications networks today are guaranteed to operate without interruptions.

Quelle: Skype

 
Nunja, »without interruptions« nicht, fürwahr. Leitungsvermittelnde Netze (POTS, ISDN) haben ihre Kinderkrankheiten aber überwiegend hinter sich (im Falle von POTS sind eher typische Altersgebrechen zu erwarten ;)), standardbasierte VoIP-Dienste auf Basis von H.323 oder SIP sind weitgehend gezähmt, solange mit Erfahrung auf dem Gebiet agiert wird — so zumindest mein Eindruck als Nutzer.
Daher muß die Frage in Richtung Skype erlaubt sein, ob Skype für die augenscheinliche Relevanz, die es mittlerweile im VoIP-Markt einnimmt, wirklich – auch technologisch – richtig aufgestelt ist.
In diesem Zusammenhang mag man auf das CERN verweisen, welches den Einsatz von Skype am CERN untersagt:

The use of Skype P2P telephony software is NOT permitted at CERN.
Article 4.1 of the Skype End User License Agreement allows computers running Skype to be used to route third party traffic. The algorithm which Skype uses to select these so-called “supernodes” appears to take account of bandwidth availability. We have seen in practice that computers running Skype at CERN become supernodes rather quickly. Its use is therefore not permitted within the CERN site.
To our knowledge, other IP telephony products do not cause such problems, e.g. Microsoft Messenger included by default in Windows/XP (but note that you may need to upgrade to the latest version). […]

Quelle: CERN IT

 
Eine längere Abhandlung über die Probleme mit Skype aus dem März 2006 findet sich bei Lunch over IP; demnach ist z. B. CERN nicht die einzige Organisation, die den Einsatz von Skype ausdrücklich untersagt. Ein noch älterer Artikel bei Musings (immerhin schon aus 2004) setzt sich kritisch mit dem Geschäftsmodell als auch dem Firewall-Piercing auseinander.
Aber wen kümmert’s — die Verbindungen stehen wohl wieder, also einmal böse gucken und … weiter machen! (Aber bitte ohne Reboot!)

No VoIP today?

(Testing.) Entwarnung: Mein (IAX2- und SIP-basiertes-) VoIP tut, wie erwartet, wie geschnitten Brot, sogar vom N95 aus ;)
Aber Skype scheint’s zerlegt zu haben — und als Seiteneffekt, wohl bedingt durch die »neuartige«, auf P2P-Ideen fußende, Verbindungstechnik, auch kleinere Firmennetze.
Wobei ich zu letzteren schon etwas irritiert bin: »So when it fails to connect, it will try contacting these 200 peers instead. Now if you have multiple users sharing your connection, let’s say 10 and a cheap router with limited memory, 2000 connections is a lot to keep track of. It might start losing other connections. Such as your mail an web connections.«
Ich dachte bis jetzt wirklich, einen WRT als Internetgateway (inkl. NAT und Connection Tracking) würde man heute nicht mehr wirklich einsetzen, schon gar nicht im »corporate environment with a large number of users«. So kann man sich irren.
Aber zurück zum einst schwer gehypten Skype; mangels a) aktueller Linux-Versionen seinerzeit (und die, die ich letztes Jahr mal ausprobierte, kam mit meiner A/V-Umgebung nicht klar) und b) fehlender Möglichkeiten zur Integration in Asterisk (Stand 2006) war Skype für mich nie ein Thema.
Interessant finde ich allerdings, daß Skype scheinbar Opfer einer DOS-Attacke wurde:

Valery Marchuk of SecurityLab.ru may have an explanation for this world wide outage for Skype. Marchuk posted the following message on the full disclosure mailing list:

Valery Marchuk: On SecurityLab.ru forum an exploit code was published by an anonymous user. Reportedly it must have caused Skype massive disconnections today.
The PoC uses standard Skype client to call to a specific number. This call causes denial of service of current Skype server and forces Skype to reconnect to another server. The new server also “freezes” and so on … the entire network.

 

Quelle: ZDNet-Blog

 
Klingt stark nach einem Domino-Effekt; und auch wenn Skype einen Angriff dementiert (»The Skype system has not […] been victim of a cyber attack.«), die Beschreibungen des Exploits passen schon zu dem, was Skype verlautbaren läßt:

Apologies for the delay, but we can now update you on the Skype sign-on issue. […] The Skype system has not crashed or been victim of a cyber attack. We love our customers too much to let that happen. This problem occurred because of a deficiency in an algorithm within Skype networking software. This controls the interaction between the user’s own Skype client and the rest of the Skype network.

 
Nun, eine »deficiency in an algorithm within Skype networking software« alleine macht ja nun noch keinen Blackout, eigentlich. Dennoch, auch um 11:00 GMT verneint man »any form of attack«:

We’re on the road to recovery. Skype is stabilizing, but this process may continue throughout the day. […]
Finally, we’d like to dispel a couple of theories that we are still hearing. Neither Wednesday’s planned maintenance of our web-based payment services nor any form of attack was related to the current sign-on issues in any way.
We’ll update you again as soon as we can. Thanks for hanging tight.

 
Ich bin gespannt — und telefoniere weiter über’s Intenet, mit SIP und IAX2 ;) Eine Migration zu Gizmo und SIPphone scheint für nicht wenige ausgesperrte Skyper plötzlich eine Alternative darzustellen — als Freund offener Standards finde ich das begrüßenswert. Allerdings hoffe ich auch, das Skype sein Problem RSN in den Griff bekommt, und sei es nur, damit man die neuen Kommunikations-Koordinaten austauschen kann …

N95 als SIP-Phone an Asterisk

… wer lesen kann ist klar im Vorteil — oder: kaum macht man’s richtig, funktioniert es auch.
Wichtig ist auch die Einstellung der Codes (s. everflux), dann klappten zumindest bei mir auch die Tarifansagen meines VoIP-Anbieters sauber. Erste Versuche zu meiner Echo-Test-Extension waren sehr zufriedenstellend, ob man das SIP im N95 aber sinnvoll nutzen kann, darf bezweifelt werden; wie vieles im N95 zerrt natürlich auch die (ständige) WLAN-Verbindung an der Laufzeit — auf everflux heitß es dazu:

Achtung: Dadurch schaltet das N95 Handy den wlan-scan Modus dauerhaft ein! Sobald der Accesspoint verfügbar ist, bucht sich das Telefon automatisch am SIP Server ein.Zumindest sollte es das. Tut es das nicht, einfach mal rebooten, wie man es vom Nokia N95 gewohnt ist.Weiterhin hat das enorme Auswirkungen auf die Akkulaufzeit des N95 – ohne Wlan & Internettelefonie hält der Akku länger als einen Tag. Mit macht das N95 ohne aktive Nutzung nach weniger als 24 Stunden die Grätsche.

Quelle: everflux.de

 
Hut ab vor Nokia; die Standzeit des 6630 war schon nicht soooo berauschend – kein Vergleich jedenfalls zum 6110 seinerzeit –, aber im Jahre 2007 ein Mobiltelefon auf den Markt zu bringen, welches bei normaler Nutzung grade mal einen Tag ohne Stromtankstelle durchhält – noch dazu ohne coole wie sinnvolle Goodies wie ein Solarpanel zum (nach)laden unterwegs –, das zeugt schon von Mut.
Auch habe ich dann gleich mal ‘nen frischen Bug in der 11er Firmware (der neuesten lt. Nokia für meine dunkelpflaumiges VF-N95, Productcode 0552003) gefunden: bei einem Fehler beim Internetanruf wird als Gesprächsdauer die des letzten geführten Telefonates zurückgegeben.
Etwas gravierender finde ich den zweiten Bug, der mich grade meine ersten drei Resets des N95 erleben lies: beim editieren einer Rufnummer aus dem Telefonbuch (Kontakte -> Namen suchen -> öffnen -> Eintrag selektieren -> Nummer verwenden -> bearbeiten) rebootet mein N95, wenn ich – auch ohne Änderung der Nummer – dort auf ‘wählen’ gehe.
Klingt nach Zeit für ein Backup und Spaß mit der Thekencrew vom Vodafone-Shop hier in Gütersloh …
Yessss. Nokia hat mich nicht enttäuscht, das Nokia N95 erfüllt meine (schlimmsten) Erwartungen — ein dermaßen mit haarsträubenden Bugs ausgeliefertes Mobiltelefon hatte ich nicht mehr seit dem 7650, wo ich in 2 Jahren immerhin 3 Geräte aufgrund von Produktmängeln bekam (Nummer eins starb den grausamen »Speicher voll«-Tod, da Nokia keine (ausreichende) Reserve vorgesehen hatte, damit das Telefon in jedem Fall noch arbeiten konnte, selbst wenn der Nutzer seinen Speicher bis ans letzte Byte ausnutzt; Nummer zwei, mit neuerer Firmware, war nach ca. 1,5 Jahren fällig, da der Einschaltknopf nicht mehr funktionierte — dabei schalte ich mein Handy nur im Flieger widerwillig aus — und so bekam ich 7650 #3 …). Und, mal ganz ehrlich: der doppelte Schiebemechanismus des N95 — wer gibt dem eine MTBF von mehr als 6 Monaten?

*seufz*

Jetzt habe ich ja ein krass-geiles Handy (ja, telefonieren geht auch, klingt sogar erstaunlich gut) und auch eine 瑨灴⼺眯睷瘮摯晡湯⹥敤瀯楲慶⽴慴楲敦昭慬牴瑡ⵥ敶瑲慲ⵧ慨摮⵹瑳摵湥⽴ㄱ㈲㌳栮浴 (Oops, synergy strikes again) »InternetFlat« — zumindest für http-basierte Dienste –, was liegt also näher, als endlich ins MoBlogging einzusteigen?
Die Konditionen der Flatrate bedingen die Fokussierung auf http-basierte Kommunikation; und weil Nokias »Lifeblogging«-Software schon an Bord des N95 ist, wäre es natürlich cool, die se nehmen zu können (zumal man als Vodafone-Kunde davon ausgehen darf, daß diese Software unter die Konditionen der Flat fällt), oder?
Leider kennt meine Blogging-Software genau gar keine APIs, so daß direktes Lifeblogging schon mal ausfällt. Aber es gibt einen Umweg über flickr, und dieser flickr-Service bietet auch an, über eine Hand voll APIs das eigene Blog zu beschicken … Leider – keine Arme, keine Kekse – ohne überhaupt eine API kann flickr auch nix zum Blog schicken … Ich habe also die Wahl, die Blog-SW auszutauschen oder sie entsprechend zu erweitern — vorzugsweise direkt um die Lifeblog-API …
In der Zwischenzeit habe ich einen uralten yahoo-Account reaktiviert, hierüber einen flickr-Account bekommen und erste Tests mit dem N95 gefahren — leider kommt immer »Web-Server berichtete Fehler! [OK]«, nur welchen, das verrät dss N95 natürlich nicht.

Pownced

Hmm. Also … Meine ersten Eindrücke von Pownce sind ernüchternd.

Vorwegschicken möchte ich, daß der Test unter Fedora Core 6 mit Firefox 1.5.0.10, as distributed by Fedora, vorgenommen wurde — FC mochte Firefox’ 2er-Release seinerzeit nicht, das Passwort-im-Klartext-Problem mag auf die FF-Version zurückzuführen sein …

Anyway, dank Pierro, der in seinem Blog anbot, einzuladen, durfte ich mich nun auch bei Pownce anmelden — und darf auch 6 Einladungen vergeben: wer hat noch nicht, wer will noch mal? ;)
Latent lustig finde ich die Geschlechtswahl[/url] bei der Anmeldung — ob das für Jugendliche ab 13 Jahren (Mindestalter für Pownce-Beitritt) wo richtig sinnvoll ist? Nunja, ich habe mein Geschlecht dann einfach mal vor allen verborgen — nicht, daß mich jemand unsittlich zu berühren trachtet ;)
Nun habe ich mir MySpace und Konsorten noch nicht angetan – ich hoste meinen Content ja lieber selbst, da weiß ich wenigstens, wem ich an die Cochones die Unbill zu verdanken habe. Insofern reißt mich – und augenscheinlich auch Blog-Kollege corona aka El Burro nicht – nun keine der offensichtlichen Funktionen – Profil anpassen, öffentlich und privat Nachrichten, Links, Files austauschen, Ausloggen – wirklich vom Hocker. Das Design ist ansprechender, aus meiner Sicht, als das doch arg psychadelische von Twitter, aber anders als Twitter ist Pownce augenscheinlich eine gewollt geschlossene Kiste. Email-Benachrichtigung ja, Anbindung an SMS (oder gar MMS!) nein.
Hinzu kommt, zumindest bei meinem Testsetup (s. o.), daß im Browser gespeicherte Credentials auf der Einstiegsseite von Pownce vom Firefox im Klartext eingefügt werden und somit das Password sichtbar wird.
Sicherlich kein Beinbuch, im Internet-Café wird man das sicherlich nicht speichern und wenn man das Passwort selbst eintippt, landen da brav die bekannten Sternchen statt der eigentlichen Zeichen – aber vielleicht möchte ich ja auch zu Hause nicht, daß jeder mein Passwort sehen kann?
As time permits werde ich mir Pownce weiter ansehen; aber als »Freiluftblogger« bringt es mir derzeit glaube ich nichts — anders als bei Twitter scheint es mir keinen wirklichen Mehrwert dem Web2.0 hinzuzufügen? YMMV, die Diskussion sei eröffnet; und Twitter stand ich ja erst auch arg skeptisch gegenüber ;) In Anlenung an Frank Helmschrotts Aktion »Pownce-Einladung gegen Meinung« würde ich mich über die Zeit auch über Links zu Pownce-, Twitter- etc. -Beiträgen im eigenen Blog freuen — grade beim Thema Dateiaustausch ist mir irgendwie gar nicht klar, wieso dies jene Dienste so interessant macht, mag aber an meiner Do-it-yourself-Neigung (und den Mitteln dazu) liegen …