Da isser nun, der Bitstromzugang über das Netz der DTAG.
Da hier die Rede ist von 50 kBit/sec bzw. 75 kBit/sec durchschnittlicher Bandbreite je Bitstromzugang, habe ich mir mal den ppp0-Graphen meines VDSL-25-Upstreams angesehen — ich weiß ja nicht, was andere mit ihrem DSL-Anschluß machen, aber mit durschnittlich ISDN-Geschwindigkeit komme ich augenscheinlich nicht aus …
Gut, im Inbound sind auch bis zu 400 kBit/sec Grundlast für IPTV drin — aber selbst der durchschnittliche Outbound liegt im Monatsmittel bei rd. 300 kBit/sec, Faktor 4 bis 6 des angenommenen Bitstrom-Durchschnittes.
Ist dies ein neues Flatrate-Desaster in-the-making oder liegen die Durchschnittswerte in der Praxis wirklich so niedrig? Dann könnte es zur Primetime zu Leitungssättigungen kommen, betrachtete man beim Netzausbau rein die Durchschnittswerte — zum Glück habe ich derlei noch nicht erleben müssen ;)
Schmales Brett, Verzeihung, Breitband
Wirklichkeitsfern finde ich diese Einstellung:
Laut der jüngsten Ausgabe des Breitbandverzeichnisses könnten theoretisch schon heute 97 Prozent der deutschen Haushalte mit schnellen Netzanschlüssen versorgt werden. Zum Breitband werden derzeit alle Verbindungsformen gezählt, die Übertragungsraten von mehr als 128 kbit/s erreichen und somit auch durch eine ISDN-Kanalbündelung nicht erreichbar sind. Eine Anhebung dieser Maximalbestimmung und eine damit einhergehende Änderung der Breitbanddefinition plant das Wirtschaftsministerium “frühestens mit der nächsten Veröffentlichung” des Atlasses im kommenden Jahr.
Quelle: heise online
128 kBit/sec, was ist denn das heute noch? Wenn das obligatorische Windows-Update im dreistelligen MByte-Bereich anzusiedeln ist? Mit Verlaub, unter 1 MBit/sec von »Breitband« zu reden, finde ich irre-, nicht zielführend.
Datenwüste trotz Breitband?
Seit geraumer Zeit beobachte ich deutliche Laufzeitzunahmen bei der aus einem Datacenter gemonitorten DSL-Anbinung in Ihlienworth. Vergleichsmessungen nach Otterndorf zeigen dieses Auffälligkeiten
hingegen nicht.
Ausgeschlossen werden können hierbei ziellokale Einflüsse, da auch Graphen über die Nutzung der Anbindung zur fraglichen Zeit vorliegen und ausdrücklich im fraglichen Zeitraum eben keinen nennenswerten Verkehr
zeigen.
Ein Meßpunkt ist leider etwas ungenau, um Aussagen treffen zu können. Allerdings stimmt es nachdenklich, daß das Ortsnetz 04755 Ihlienworth – rd. 600 Telefonanschlüsse und per Glasfaser an Otterdorf angebunden, im Herbst 2006 als OPAL-Ortsnetz mit einer Handvoll dezentraler, sprich Outdoor-DSLAMs, versehen – mehr Bandbreitenprobleme haben sollte als das ungleich größere Ortsnetz 04751 Otterndorf
und diese Probleme nur in Ihlienworth spürbar sein sollen, wenn doch sehr wahrscheinlich die Anbindung Ihlienworths über Otterndorf läuft …
Neu sind diese regelmäßigen Ausreißer bei der Paketlaufzeit – siehe Grafik – nicht; normalerweise deuten Sie auf Erreichen von Kapazitätsgrenzen hin. An
überlasteten Netzübergängen hingegen dürften diese Meßwerte nicht liegen, da die Messung nach Otterndorf – ebenfalls T-Online-Netz – diese Auffälligkeit nicht zeigt; dies wäre aber bei einem Problem vor dem Zielnetz zu erwarten.
Hmm. Ich bräuchte mehr Sekundärziele zum Vergleich. Daher der Aufruf: Nutzer aus dem Lande Hadeln (insbes. aus den Ortsnetzen Otterndorf, Neuenkirchen, Nordleda) oder dem Sietland (gerne neben Ihlienworth auch aus Wanna, Odisheim, Stainau), die a) eine sofortige DSL-Wiedereinwahl (»alsways on«) vornehmen und b) über einen entsprechenden Dienst wie DynDNS mittels eines festen DNS-Eintrags erreichbar sind, mögen mich bitte kontaktieren …
DSL-Verfügbarkeitsprüfung
Die Überprüfung Ihrer DSL-Verfügbarkeit war erfolgreich!
Für Ihre Rufnummer 05241 –XXXXXXist Call & Surf Comfort Plus nur mit eingeschränkter Bandbreite (14000 kbit/s) erhältlich.
Natürlich können Sie Call & Surf Comfort Plus auch mit verringerter Surfgeschwindigkeit in vollem Umfang nutzen.
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Also, so ganz kann das alles nicht mehr stimmen, was die Deutsche Telekom für meine Wohnung als DSL-Bandbreiten ausspuckt. Ich habe VDSL 25000/2500, mehr geht schein’s nicht auf den rd. 900 Metern Kupferdoppelader. Vorher hatte ich T-DSL 16000 mit 1 MBit/sec Upstream. Und wenn ich heute die DSL-Verfügbarkeit prüfe, ist entweder bei 16000 oder, siehe Zitat, sogar noch weniger Bandbreite Schluß.![]()
Für’s Nachbarhaus, keine hundert Kabelmeter weiter, wird gar nur noch DSL 6000 ausgeworfen. Kann es sein, daß die Datenbasen durch die Aktivierung von VDSL aus der Vermiitlungsstelle etwas durcheinandergeraten sind?
Liebe T-Com, …
… sagt mal, geht’s noch?
Ich habe jetzt etliche Stunden Privatsupport leisten dürfen für einen von DSL 6000 auf DSL 16000 geupgradeten T-DSL-Anschluß — Kenner der Materie wissen, was kommt :(![]()
Daß Ihr Drückerkolonnen losschickt, auch welche mit nur rudimentären Kenntnissen der deutschen Sprache — geschenkt. Kann man machen, muß man aber nicht.
Was Ihr den Drückern aber dringend mitgeben solltet, sind Speedports mit aktueller, ADSL2+-tauglicher Firmware — oder aber den Hinweis, daß ein nicht-aktuelles DSL-Modem zum totalen Konnektivitätsverlust führt.
Beides wurde im vorliegenden Fall, anscheinend, nicht getan. Latent schade.
