Danke, locatik

(Blogged via locr: Europe, Germany, North Rhine-Westphalia, Gütersloh, Schalückstraße)

Danke für den Hinweis auf eine neue Nachricht. Nur: wie rufe ich die im S60-Client ab‽ (BTW, Version 1.0(3) läuft jetzt …)

T-Entertain-Dauerstörung

Tja, derzeit ist T-Entertain hier aus Endkundensicht mal wieder alles andere als unterhaltsam.
Vor rd. einer Woche, nach einem Powercycle, da die X301T den Ton auf Dauermute hatte, wurde mal wieder ein Update eingespielt — darf ich bei der Gelegenheit mal fragen, warum dieser Dreck nicht runtergeladen wird, wenn er da ist und dann z. B. des Nachts automatisch – nach Absegnung durch den Besitzer, versteht sich – installiert? Über 20 Minuten Wartezeit bis zum TV-Bild, das ist in-dis-ku-ta-bel, liebes T-Home. Zum Vergleich: Jeder Sat-Receiver hier bringt das TV-Bild nach einem Kaltstart früher, als die Telekom-Box überhaupt die erste Wartemeldung zeigt …
Anyway, nachdem schon massive Bildstörungn auftragen, ist nun, rd. einem Jahr nach Kauf, die X301T wohl Sondermüll — trotz mehrfachen Powercycles ist »Geräteinitialisierungsfehler« das Einzige, was das Drecksteil noch anzeigt. Und das Tolle ist: ich könnte ja IPTV weiter schauen, z. B. am PC, aber da T-Home außer den öffentlich-rechtlichen Programmen alles grundverschlüsselt, empfange ich jetzt, ohne den X301T, nur noch Datenmüll.
Ein Glück, daß ich TV via SAT schaue und T-Entertain nur als kostenpflichtige Zwangbeigabe zu VDSL habe — wäre der Rotz dies mein primärer TV-Zugang, wäre ich wohl schon Stammkunde im hiesigen T-Punkt. Oder hätte dort Hausverbot …

Ubuntu 8.10

Liegt es eigentlich an mir? Die (vor-) letzte LTS-Version von Ubuntu lieferte nicht das, was ich (auf einem Server installiert) mir erhoffte, ich bin dann für Server auf Debian Etch (damals noch »Testing«, IIRC) geschwenkt. Auf Desktops und Notebooks nutze ich allerdings Ubuntu, und dort konnte mich 8.04, wieder eine Long-Time-Support-Version, absolut nicht überzeugen: BT-Filesharing (konkret: Senden von Files vom Mobiltelefon zum Ubuntu-Rechner per Bluetooth) schlug generell fehl (und dies nicht nur bei mir; auch wenn ich schein’s einer der wenigen im Bekanntenkreis bin, der Inhalte vom Mobiltelefon auf den Rechner schickt, statt sie vom Mobiltelefon auf den Rechner zu kopieren), Network Manager war mehr pita (pain-in-the-a…) denn irgendwas anderes beim Wechsel von WLANs und zwischen WLAN und LAN …
Am Wochenende habe ich ein erstes Update auf die 8.10-BETA gewagt — und bin, bis auf den kleinen Ausrutscher, daß der X-Server nicht mehr wollte (dkpg-reconfigure und gut; Dank an Hubi für den Tipp), sehr angetan:

  • Das Senden von Files von anderen BT-Geräten an die 8.10-BETA-Möhre funktioniert wieder
  • Network Manager erkennt (USB-) GSM-Modems (getestet mit Huawei E220 und E160) und steuert sie wahlweise (»Mobile Broadband«) an
  • Energisparoptionen scheinen aggressiver bei Akkubetreb zuzuschlagen, ohne Konfigurationsänderungen meinerseits dimmt sich der Bildschirm bei Akkubetrieb jetzt schon nach wenigen Sekunden Inkativität

Leider kappt Hibernate/Suspend schein’s noch nicht, der rausgerutsche Netzteilstecker gestern jedenfalls führte nach dem Wiedereinschalten zu einem jungfräulichen Login.
Auch gibt es scheinbar noch (immer) keinen »always-online«-Modus, der hierarchisch verschiedene Zugangstechniken aktiviert; ich suche eigentlich etwas in der Art wie folgt:

  1. Wenn ein Kabelzugang möglich, nimm jenen
  2. Wenn ein WLAN-Netz aus einer gesonderten Liste vorhanden ist, nimm jenes
  3. Wenn ein bekanntes WLAN-Netz vorhanden ist, nimm jenes
  4. Wenn ein offenes WLAN vorhanden ist, nimm jenes (hier fehlt ein generischer »AP-Freischalter«, um z. B. sich automatisch an Hotspots mit Loginseite anzumelden; dies gehörte dann aber auch unter 1. oder 2.)
  5. Wenn GSM-Connectivity verfügbar, aktiviere diesen Zugangspfad

Und bei jedem Verbindungswechsel müßte openvpn ggf. neu gestartet werden, mit neuer Hostroute über das nun aktuelle Defaultgateway; sollte einer der »besseren« Zugänge verfügbar sein, sollte automatisch darauf geschwenkt werden (also z. B. Abziehen vom heimischen LAN => Schwenk auf WLAN; bei Erreichen der WLAN-Grenze => Umschwenken auf GSM; über die Sinnhaftigkeit des Schwenks auf auf der Strecken vorbeiziehenden Access-Points sehen wir mal hinweg; bei Erreichen des Büros => Schwenk auf WLAN bzw. beim Einstecken des LAN-Kabels finaler Schwenk wieder auf »wired«.)
Aber ich fürchte, derlei muß ich mir irgendwie selber bauen …

Next Generation Internet Tablet

Hmm, thoughtfix asks about how much money (current) Internet Tablet users would be willing to spend on the next generation Internet Tablet.
As thoughtfix points out, there’s this new line of small, handy, long-running laptops, the so-calles netbooks, at retail prices starting eben below 300,– EUR in Europe. I myself bought one of those in July, 399,– for a full fletched portable x86-PC, capable of running Linux as well as Windows, featuring Bluetooth, Draft-N-WLAN, Ethernet, a Webcam — and an 80 GB hard drive.
In short, a quite capable thingy for less money, compared to current Internet Tablets. My N810 features a longer battery life (over 6 hours with Bluetooth and WLAN enabled, the Netbook runs out of power after less than 3 hours) and a much smaler size (fits even in a jeans pocket) — but also a much smaller screen (800×480 instead of the current netbook standard of 1024×600), much smaller keyboard and a much slower, non-x86, CPU.
So, from my point of view, the Internet Tablet is a quite cool system, but one has to sacrifice usuability for size; the netbooks, on the other hand, are quite cheap, much more powerful, can run standard x86 code and, therefore, offer much more use cases. But they are – compared to Nokia Internet Tablets – much larger.
As for the initial question – what would I pay for a 3.5G enabled IT –, I’m not quite sure that I even need an Internet Tablet again. Initially, I looked for a device that would enable me to do ssh sessions while travelling; the N810 works fine for this and it’s a lot smaller than my ancient 12″ Sony Vaio. One can even run rdesktop sessions on the N810; but it’s smallish display makes this more or less futile. Now, that 10″ or 9″ netbooks are a reality, and a cheap one as well, I doubt that I’d pay circa the double price of a netbook for a new Internet Tablet.

Hör' nicht auf die Stimmen Ratschläge …

Drucker finde ich eher doof. Und sie mich offensichtlich auch, denn so richtig gut zusammen finden wir selten. Bei der Suche nach einem Fingerzeig, warum ich vom XP Home des akoyas nicht per CUPS auf meiner Fedora-Möhre drucken kann – die Ubuntu-Kisten machen’s einfach –, stolperte ich über einen Artikel, der was von Linux-Tools u. a. zum Reinigen bzw. Ausrichten des Druckkopfes erwähnte:

Make sure you have the hplip RPM installed and run hp-align and hp-info.

 
Ok. Gelesen, getan.
Cool. Also, das scannen per xsane vom HP OfficeJet 5605z geht unter Fedora (8) ja schon mal leidlich gut (ADF kommt manchmal aus dem Tritt, dann scannt xsane abwechselnd vom ADF und von der Scheibe), auch das drucken klappt gut — nicht nur überhaupt, nein, auch die Qualität (Text/Grafiken; Fotos überzeugen nicht so) ist ok.
Aber »hp-align« hat mal eben den Drucker völlig aus dem Tritt gebracht, siehe Foto links. Was da nicht so rüberkommt ist die Lichtorgel, die hier zu sehen war: alle LEDs/Lampen blinkten im Sekundentakt, und hätte auf dem Display »Auto destruct initiated, leave building NOW!« gestanden, also, ich hätte es geglaubt ;)
Immerhin, ein simpler Reset hat ihn wiederbelebt — werde ich wohl weiter mit Taschentüchern die Tinte aus den eintrocknenden HP-Druckköpfen locken müssen; 20, 30 Seiten je Druckkopf, das macht bei den günstigen HP-Preisen ja auch nicht deutlich über einen oder zwei Euro je Seite. (Wobei, wenn man ehrlich ist: für die Kosten ist die Qualität, selbst von Windows aus, eigentlich zu schlecht.)

Falls ein CUPS-perte mitliest: Mein Druckproblem scheint auf CUPS-Ebene zu liegen, lt. CUPS-Logfile kommt der Job an und wird prozessiert:

I [25/Aug/2008:20:19:20 +0200] Job 827 queued on "HP_5605z_AIO" by "user".
I [25/Aug/2008:20:19:20 +0200] Started backend /usr/lib/cups/backend/hp (PID 32364) for job 827.

Nur: ‘s druckt nicht. Im Gegensatz zum obigen Job von XP aus, kommt bei einem Job von Ubuntu dies:

I [25/Aug/2008:20:15:44 +0200] Job 826 queued on "HP_5605z_AIO" by "wusel".
I [25/Aug/2008:20:15:44 +0200] Started filter /usr/lib/cups/filter/pstops (PID 32270) for job 826.
I [25/Aug/2008:20:15:44 +0200] Started filter /usr/lib/cups/filter/foomatic-rip (PID 32271) for job 826.
I [25/Aug/2008:20:15:44 +0200] Started backend /usr/lib/cups/backend/hp (PID 32272) for job 826.

WTF?

Spar' Dich reich!

Das ist doch mal eine Aussage:

“Der im Vergleich zum Wettbewerb spätere Ausbau ist eine sehr intelligente Entscheidung, denn heute kostet zum Beispiel eine neue UMTS-Basisstation nur noch ein Fünftel dessen, was vor drei Jahren fällig geworden wäre. Und sie verbraucht auch nur noch die Hälfte bis ein Drittel des Stroms”, begründet Schulze die Konzernstrategie. Das spare der E-Plus-Gruppe enorme Kosten – und sei nebenbei umweltfreundlicher.

 
Da mag e-Plus ganz ganz viel Geld sparen — leider vergißt e-Plus dabei aber auch, daß nakte UMTS-Basisstationen heute – vielleicht außer e-Plus – keiner mehr haben will, der aktuelle Standard heißt HSxPA und wenn wenn e-Plus weiter so »günstig« einkauft, könnte es sein, daß sie mit ihrem 2,75G-Netz als reiner Telefonie-Billigheimer wahrgenommern werden, wenn der Rest der Branche bei 4,xG angekommen ist … Kann passieren, muß nicht; wer weiß das schon?
Generell hat es den Anschein, als befänden sich Deutschlands Anbieter auf dem Rückzug, was die mobile Datennutzung angeht; wirklich neue Angebote gibt es nicht und die wenigen bestehende Flatrates werden mehr oder weniger offiziell kastriert, siehe z. B. Mogelcent MoobiCent. Nur e-Plus, mit seinen billig geschossenen UMTS-Basisstationen, scheint in der Lage zu sein, Flatrateangebote ohne heimliche oder offen zur Schau gestellte Trafficlimitierungen weiterhin anbieten zu können. Allerdings:

“Unsere Flatrates bei E-Plus und Base kosten jeweils 25 Euro und sind aktuell ohne Beschränkungen”, erklärt Kommunikationsmanager Schulze. Dabei verschweigt er aber, dass den E-Plus-Kunden zurzeit mit UMTS-Geschwindigkeit noch niedrigere Übertragungsraten als bei der Konkurrenz zur Verfügung stehen und der Anbieter einigen Base-Kunden die Verträge wieder gekündigt hat, wobei die Hintergründe hierfür im Dunklen liegen.

 
Faszinierend finde ich, daß niemand sich in Deutschland traut, ein Angebot wie TIM/Alice zu machen: werktags von 17 bis 09 Uhr und von Freitag 17 bis Montag 09 Uhr 9 GB/Monat versurfen für XX EUR (die 35,00 EUR sind dafür am deutschen Markt wohl nicht mehr durchsetzbar). Für Berufstätige würde das IMHO vollkommen reichen — und bei klarer Nennung der inkludierten Trafficmenge gibt es auch kein Gejammer um einen als »Flatrate« angepriesenen Volumentarif, der eben in Wirklichkeit Letzterer ist und bei Überschreitung das Businesscase-Kartenhaus des Anbieters ins Wanken bringt.
Irgendwie ist es ja erstaunlich, daß seit nunmehr seit zehn Jahren immer wieder Anbieter mit fragwürdigen Businesscases Flatrates marktschreierisch anbieten, die sie, bei auch nur teilweiser Inanspruchnahme des Angebotes, arg in Bedrängnis bringen müssen — genauso erstaunlich eigentlich, daß, man muß annehmen wider besseren Wissens, immer wieder viele Leute sich mit Elan auf derlei Angebote stürzen, um hernach überraschterweise sich enttäuscht wiederzufinden. Oder ist das einfach nur – »Geiz ist geil« – menschlich zeitgeistlich?

Virtualisierungstechniken

Ich halte mir ja einen kleinen Zoo von virtuellen Servern, leider basierend überwiegend auf Virtuozzo. Gute Erfahrungen selbst habe ich mit VMWare gemacht, insbesondere dem VMWare-Server, der u. a. meine privaten Windows-Notwendigkeiten abdeckt und zunehmend zur Systemkonsolidierung von mir eingesetzt wird.
Einen gravierenden Unterschied zwischen VMWare und Virtuozzo mußte ich vorhin feststellen:

vzvps210:~# ntpdate -v ntp1.ptb.de
22 Jun 18:26:33 ntpdate[28068]: ntpdate 4.2.2p4@1.1585-o Sun Mar 4 13:21:36 UTC 2007 (1)
22 Jun 18:26:34 ntpdate[28068]: step-systime: Operation not permitted

Hingegen unter VMWare:

root@virtualisierte_kiste:~ # ntpdate -v ntp1.ptb.de
22 Jun 18:56:39 ntpdate[15352]: ntpdate 4.2.0a@1.1196-r Fri May 12 09:51:45 EDT 2006 (1)
22 Jun 18:56:39 ntpdate[15352]: adjust time server 192.53.103.108 offset 0.023959 sec

Schon mal ein wenig doof, denn wenn der Hoster sein ntp nicht sauber unter Kontrolle hat … hat der Kunde so richtig geloost.

smokeping & slaves

Dank eines Mailinglistenbeitrags konnte ich nach Stunden mein Problem mit den slave-secrets bei smokeping 2.3 lösen:

vzvps210:~# LANG=C /etc/init.d/smokeping start
Starting latency logger daemon: smokepingWARNING: No secret found for slave probe-tm
Sent data to Server. Server said WARNING: No secret found for slave probe-tm
ERROR: we did not get config from the master. Maybe we are not configured as a slave for any of the targets on the master ?
.

Grandiose Idee, die Ausgabe »Sent data to Server. Server said « wegzulassen, solange man nicht mit »–debug-daemon« startet und nur die Fehlermeldung »WARNING: No secret found for slave probe-tm« des Masters auszugeben.
Lösung:

root@smokeping-master:~ # id apache
uid=48(apache) gid=48(apache) groups=48(apache)
root@smokeping-master:~ # ls -la /etc/smokeping/smokeping_secrets
-rw-r----- 1 root root 57 Jun 22 14:44 /etc/smokeping/smokeping_secrets
root@smokeping-master:~ # chown apache:apache /etc/smokeping/smokeping_secrets 
vzvps210:~# LANG=C /etc/init.d/smokeping start
Starting latency logger daemon: smokepingSent data to Server and got new config in response.
.

Immer wieder spannend …

Bye-bye, Mobile Drei

Da schau her, nun hält Vodafone auch offiziell nichts mehr von DVB-H und kruden Pay-per-View-Modellen beim »Fernsehen« via Handy und setzt auf DVB-T dort — hat ja doch etwas gedauert.
Ich halte das nicht HDTV-taugliche, dafür als »Überallfernsehen« schon weiträumig verfügbare, DVB-T ja auch für die sinnvollere Wahl, wenn man echtes Fernsehen mit mobilen Geräten empfangen will. Als Zusatzoption können Mobilfunker ja durchaus – auch kostenpflichtige – IPTV-Streams über ihre Infrastruktur bereitstellen, hindert sie doch niemand … Bemerkenswert allerdings – wenn auch nachvollziehbar – ist die Begründung Vodafones:

“Ich werde auch kein Bezahl-TV auf dem Handy unterstützen, solange die Gefahr besteht, dass Kunden dann weniger Geld für andere Dienste ausgeben”, sagte der Chef des nach Umsatz größten deutschen Mobilfunkanbieters [Vodafone].

 
Es geht Vodafone also um’s Geld. Um’s Geld der Vodafone-Kunden, die unendliche Mittel in ihre mobilen Kommunikationsbedürfnisse weder stecken können noch, vermutlich, stecken wollen. Konsequenterweise muß man dann damit rechnen, daß zukünftig, nach dem Sündenfall VoIP, auch andere Datendienste von Vodafone-Tarifen pauschal ausgeschlossen werden. Wird Vodafone-UMTS also bald nur noch mit ping zum Festpreis erhältlich sein — oder sollte man, um der wahrscheinlich zur Datenidentifikation eingesetzten Deep Packet Inspection zu entgehen, schon heute über Vodafone nur noch verschlüsselt kommunizieren?