Tja. die zauberhafte Alice hat nach wie vor keinen Plan Termin von der Deutschen Telekom bekommen für die Leitung, auf die Alice am 19.05.09 portieren wollte und deshalb schon mal die alte Telekom-Leitung kündigte … Die »Fachabteilung« sei da dran, aber irgendwelche Termine, Freisten oder sowas, nein, sowas gibt’s für Volltrottel, die zu Alice wechseln wollten und deshalb, dank der super koordinierten Abläufe bei Alice, nun in der dritten Woche telefonisch nicht existent sind, nicht. Service 2.0 eben.
Hilfreich ist es übrigens nicht, die BNetzA-Hotline zu kontaktieren; jene rät nämlich stumpf dazu, Alice mit Frist (14 Tage seien wohl angemessen) zur Leistung zu ermahnen — und ansonsten vom Vertrag zurückzutreten. Gute Idee, nur bringt das die alte Rufnummer nicht wieder und dürfte die neuen, auf Briefpapier und Visitenkarten verewigten, kaum schneller verfügbar machen. Doch da es das einzige ist, was man tun kann: getan. Wir machen dann schon mal den Congstar-Auftrag fertig — denn außer sie zu (er)mahnen hat man in Hamburg wohl noch nichts gelernt im Umgang mit der Deutschen Telekom. Ich wette allerdings, bei den Rechnungen wird Alice weniger zurückhaltend sein als bei der Schaltung des Anschlusses …
Wer immer sich diesen unmöglichen Protierungsablauf ausgedacht hat — er mußte offensichtlich noch nie wie in der guten alten DDR monatelang auf Anschluß warten …
In Anbetracht der Häufigkeit — und der schnell existenzbedrohenden Auswirkungen — des Fehlschlagens dieses Prozesses ist es bemerkenswert, daß die Politik sehenden Auges nichts unternimmt; Verbraucherschutzminister unbekannt verreist?
Alice in Process-Chains
Kuck an, in den rd. 20 Minuten heute mit Alice’ »Geschäftskundenhotline« sowie »Fachabteilung« und den darauf folgenden rd. 15 Minuten mit einem Telekomiker (diesmal hatte ich ein »anderes« Anliegen – immerhin, der Telekom-Sprachcomputer versteht mich, anders als manche Gegenstelle die DTMF-Töne meiner Gigaset-Mobilteile) habe ich mal richtig was gelernt.
Quintessenz vorweg: niemals eine Rufnummer von einem Provider zu einem neuen DSL-Anbieter mitnehmen! Finger weg! Geht was schief, ist’s richtig Essig. Ich werde zukünftig alte Nummern nur noch zu SIP-Anbietern, z. B. sipgate.de, portieren – solange ich irgendwo/sobald ich wieder in meiner Wohnung IP habe, kann ich jene Nummer (via Asterisk oder direkt auf ‘ner Fritz!Box Fon) verwenden …
Aber der Reihe nach:
- Alice sagt, die Telekom habe keinen Termin für die »Übergabe der Leitung« genannt; man habe gemahnt und warte auf der Termin. Nachwievor …
- Eine kurzfristige Lösung wird, ja kann es nicht geben, da prozessual gesteuert erst dann die Hardware (Alice verlangt zwingend ein Alice-IAD als Netzabschluß, gestellt von Alice) seitens Alice an den Kunden verschickt wird, wenn der Schaltungstermin vorliegt. Versandlaufzeit mindestens zwei Werktage …
- Heute war von einer Wiederanschaltung des T-Analoganschlusses, wodrum sich die Flachabteilungsdame vom Samstag »sofort« (nach dem Abwimmeln des nervigen Anrufers, that is) zu kümmern versprach, keine Rede mehr.
- Der Vorgang wird in einer »anderen Abteilung« bearbeitet; durchstellen kann aus der Flachabteilung man mich nicht, sie könnten die Bearbeiter auch ebenfalls nicht telefonisch erreichen. Kommuniziert wird nur über das »System«.
- In der »anderen Abteilung«, die sich mit solchen Fällen nur beschäftigen soll, würde man das klären und sich bei mir melden. Einen Ansprechpartner kann Alice’ Flachabteilung mir nicht nennen, und, wie gesagt, telefonisch erreichen könne man diese Leute auch nicht. Aber ich würde ganz sicher informiert … wenn denn das Problem gelöst und ein Termin ausgewürfelt wurde.
- Gründe, warum ich an das Flachabteilugswort »wir werden die Nummer jetzt übernehmen und Ihren Anschluß schalten« glauben sollte, konnte man mir keine nennen; auch keine Gründe, warum etwas, was Alice nun seit 5 Wochen nicht gesch*ssen bekommt, nun auf einmal fluppen sollte.
- Eine Änderung des Auftrags ist derzeit nicht möglich; insbesondere eine Rücknahme der unsäglichen Portierung könnte erst dann eingegeben werden, wenn der Auftrag – wie aktuell in Bearbeitung – erledigt wurde. Klartext also: auf die Portierung nach Beauftragung zu verzichten geht erst, wenn Alice diese Portierung endlich, dermaleinst, gebacken bekommen haben wird.
Gut, wirklich überrascht hat es mich nicht, daß den vollmundigen Versprechen der Smastags-Flachabteilungs-Dame nichts folgte als das übliche Nichtstun von Alice/Hansenet. Und daß der Flachabteilungsmitarbeiter, der heute meine Unbill zu erdulden hatte – ist nicht seine Schuld, aber da Alice offensichtlich keine Eskalationswege kennt, wird er ja sicherlich Schmerzenszulage für seine Arbeit in Alice’ Flachabteilung bekommen – nur mir Textbausteinen konterte, hat mich zwar erregt (schade, für meinen Adrenalinspiegel habe ich leider keine rrd-Graphen; wäre bestimmt interessant), aber auch nicht wirklich überrascht. Faktisch bleibt jetzt nur noch, entweder darauf zu warten, daß Alice seine Prozeßprobleme mit den Telekom-Systemen überwindet (und/oder umgekehrt) — oder über die Juristerei irgendeinen der Anbieter zu zwingen, den Gordischen Knoten zu zerschlagen und endlich aus der Schockstarre herauszukommen.
Überraschender als die schon fast rituelle Verteilung sarkastischer Spitzen an Flachabteilungsmitarbeiter bei Alice war dann der Anruf bei der Telekom. Auch hier die Fakten:
- Auf Betreiber von Alice hin (im Auftrag der ehemaligen Anschlußinhaberin, versteht sich) ist der alte analoge T-Com-Anschluß zum 15.06.09 gekündigt worden, die Rufnummer zur Portierung markiert.
- Der schnellste Weg wäre eine Stornierung des Alice-Auftrages; aber Widerrufsrecht scheidet nach >4 Wochen bei Privatleuten schon aus, hier ist aber letztlich eine Naturheilpraxis zweier Heilpraktikerinnen der Auftraggeber — nix is’ mit Widerruf.
- Auch die Anschlußinhaberin kann, nachdem Alice die Portierung angefragt hat, nichts mehr tun; T-Com würde schnellstens Telefonanschlüsse schalten — aber nicht mit der alten Nummer, denn die harrt der Portierung zu Alice.
- Die Beauftragung weiterer Anbieter (hier im Hinterkopf: ein SIP-Anbieter), die fragliche Nummer zu übernehmen, würde nach Ansicht des T-Com-Hotliners den Ablauf nicht zwingend beschleunigen …
- Kurzum: solange Alice weder die Portierungsanfrage zurückzieht noch die Portierung ins Alice-Netz endlich vornimmt, liegt die Nummer im Nirgendwo — und »kein Anschluß unter dieser Nummer« bleibt das letzte Wort.
Um ehrlich zu sein: hätte ich die Mittel, ich würde Alice’ 0800er Nummern jetzt auch mal für zwei Wochen auf »kein Anschluß unter dieser Nummer« legen — ich bin mir sicher, die Alice-Geschäftsführung würde mit der gleichen stoischen Gelassenheit, die sie selbst durch ihre Flachabteilungsschergen ihren Kunden nahelegt, abwarten und hoffen …
Wirklich ankotzen tut mich aber mittlerweile die Offensichtlichkeit dessen, daß bei Alice die linke Hand entweder nicht weiß, was die rechte tut — oder aber, nur kann ich das nicht beweisen, daß die Kunden augenscheinlich dreist belogen werden (Rückanschaltung des alten Anschlusses sollte heute in die Wege geleitet werden, versprach man mir Samstag). Ich habe leider keine Aufzeichnung der Gespräche, sonst würde ich nicht um den heißen Brei herumformulieren …
Next stop ist am Dienstag Vormittag erst einmal die RegTP BNetzA, genauer deren Endkundenhotline. Abwarten zu müssen, bis zwei Telekommunikationsunternehmen ihre hochfragile IT zurechtgefrickelt haben, daß auch mein Auftrag endlich bearbeitet werden kann — so ganz glauben mag ich ja noch immer nicht, daß dies das Ziel des Regulierers sein soll …
Pikant finde ich allerdings die Prozeßhörigkeit bei Alice; ich, der von Alice absichtlich ins telefonische Aus gesetzte Kunde, soll darauf vertrauen, daß schon alles seinen Gang gehen würde, was nun seit 5 Wochen vorne und hinten nicht klappt. Auf Alternativen zu »Finger in den Po – Mexiko« angesprochen, gibt es nur non-verbales Achselzucken und Durchhalteparolen: »Wir werden die Nummer jetzt übernehmen …«
Was ich mich da schon leise selbst gefragt habe, dann aber doch nicht laut fragte: warum eigentlich erst »jetzt« …‽
Alice im Servicewüstenland
Nicht ganz eine Woche ist es her, da wurde auf Betreiben von Alice/Hansenet der analoge Telefonanschluß seitens der Deutschen Telekom deaktiviert, denn, wie die Telekom der Anschlußinhaberin am 22.05.2009 – Alice’ Auftragsbestätigung datiert vom 19.05.2009 – schrieb:
wir bedauern lhren Entschluss, lhren Telefon-/lSDN-Anschluss bei uns zu kündigen. Der gekündigte Vertrag über die nachstehenden Leistungen endet zum Termin der tatsächlichen Schaltung lhres Anschlusses bei dem aufnehmenden Teilnehmernetzbetreiber. [...]
Der gekündigte Anschluss wird zu dem Termin der tatsächlichen Schaltung im Laufe dieses Tages zu dem aufnehmenden Teilnehmernetzbetreiber geschaltet.
Aus abrechnungstechnischen Gründen kann es zu einer weiteren Berechnung der monatlichen Preise für den Folgemonat kommen. Diese Beträge werden dann mit der Schlussabrechnun gverrechnet.
Die Rufnummer des von lhnen gekündigten Anschlusses wird für die Bereitstellung bei einem anderen Netzbetreiber vorgemerkt. Noch ein wichtiger Hinweis für Sie: Sofern Sie einen Telefonbucheintrag beauftragt haben, stellen wir lhre Rufnummern mit der Kündigung
nicht mehr für die Veröffentlichung bereit. Wenn Sie weiterhin einen Eintrag wünschen,
wenden Sie sich bitte an lhren neuen Netzbetreiber.
Nun, zwar nannte die Deutsche Telekom kein Datum, da sich aber Alice/Hansenet nicht anders äußerten, durfte man von einer Schaltung des neuen Anschlusses am neuen Standort zum Wunschtermin 15.06.2009 weiterhin ausgehen …
Alice/Hansenet hat ein erstes Ultimatum per Fax (mit Lösungsvorschlägen wie Rufumleitung, Bereitstellung der Nummer(n) per SIP, …) kommentarlos verstreichen lassen, das zweite, eingeschriebene und gefaxte, läuft Montag ab, hernach wird ein Anwalt übernehmen müssen, denn Alice’ Weigerung, irgendetwas außer einer – bei jedem der fast täglichen Anrufe meinerseits bei der Hotline in der Anzahl schon verschickter solcher variierenden – »Mahnung« in Richtung der Telekom auszusprechen, kostet die Naturheilpraxis seit einer Woche nun faktisch Geld, von der harten Abkoppelung der Patienten per »Rufnummer nicht vergeben«-Ansage ganz zu schweigen.
Der Service von Alice/Hansenet fokussiert augenscheinlich auf den Pre-Sales-Bereich, der Vertragsabschluß war exorbitant einfach und angenehm. Leider kann ich dies nicht auch für den Post-Sales-Bereich konstatieren; der nach länglichem Durchkauen der Details jeweils hinzugeschaltete »Fachbereich« (Mittwoch meldete sich »Abrechnung«, fand ich durchaus treffend) erscheint hilflos, technisch nicht versiert und um eine Lösung des Kundenproblems – zumal wenn, wie hier eindeutig, durch Alice/Hansenet verschuldet – signifikant weniger bemüht als um die Einhaltung intransparenten Alice-interner Prozesse. Wahrscheinlich mißt Alice denn auch die »Servicequalität« anhand interner, aus Prozessen purzelnder Kenngrößen, nicht aber an der Kundenzufriedenheit …
Die Höhe war denn heute die Aussage aus dem »Fachbereich«, daß das mit der Abschaltung der alten Leitung seitens der Deutschen Telekom ja gar nicht anginge und sie sich »gleich« daranmachen werde, daß die Telekom dies rückgängig mache — allerdings nicht vor Montag, denn Samstag und Sonntag passiere da nichts.
Ich bin richtig stolz auf mich, daß ich sachlich, aber bestimmt darauf hingewiesen habe, daß dies ja wohl ein recht schlechter Scherz für einen Samstag Mittag sei, nachdem ich Montag, Dienstag und Mittwoch schon fernmündlich als auch -schriftlich auch das Problem wie auch seine Tragweite hingewiesen und Alice um aktive Tätigkeiten gebeten habe.
Alice kann auf die »Fachabteilung« stolz sein, denn diese verwies ebenso sachlich darauf, daß sie meinen Ärger verstehen könne (gut, das Gegenteil zu beweisen wird mir schwerfallen), mich aber nicht anlügen wolle und es nun einmal so sagen müsse wie es sei (was mir übrigens wieder nicht weiterhilft, aber schön, daß wir drüber gesprochen haben) und damit eigentlich auch alles gesagt sei.
Mit den Worten »dann hören wir uns also Montag wieder« legte ich dann auf; man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist …
Ausblick? Trübe. Nicht zuletzt, da eine Aufschaltung am alten Standort nichts hilft, da die ehemalige Praxis dort ausgezogen ist und weder Zutritt noch Equipment dort hat.
Ich gehe ja mehr denn je davon aus, daß Alice und Telekom aneinander vorbei reden bzw. planen; leider beharrt Alice’ Hotline bzw. »Fachabteilung« ja da drauf, daß auch bei einem Umzug-mit-Providerwechsel-und-Rufnummernmitnahme, um was es sich hier ja handelt, Alice einen »Übergabetermin« für »die Leitung« benötigte. Ich fürchte weiter, daß Telekom Alice den Anschluß in der Osnabrücker Landstraße auch schon übergeben hat — während Alice auf einen Anschluß im Südring wartet, wo wir den Alice-Anschluß hinbestellt haben.
Aber wie auch immer es sein mag; es bleibt die Tatsache, daß augenscheinlich Alice mit der Telekom einen Abschalttermin für den alten Standort vereinbart hat, ohne einen Aufschalttermin für den neuen Standort zu haben. Im Freundeskreis würde ich ein Wort verwenden, welches sich hier aus rechtlichen Gründen verbietet; darüber hinausgehend fehlen mir langsam die Worte ob der geballten Nichtlösungskompetenz bei Alice/Hansenet. Wer auch immer das kauft, er bekommt wirklich ein Sahneschnittchen … dessen »best before«-Datum weit in der Vergangenheit liegen muß.
Nachsatz:
Lieber VATM, über mangelnden Wettbewerb dürft Ihr für Eure Mitglieder erst dann wieder meckern, wenn jene ihre Hausaufgaben gemacht haben. In meinem Falle ist der Vertragspartner und damit »Offline-Verursacher« Alice/Hansenet; jede gebotene Chance, kundenfreundlich zu agieren, hat man aktiv mißachtet. Würde man für den Privatbereich darüber vielleicht hinwegsehen können: hier handelt es sich ausdrücklich um ein Business-Produkt, welches ein Business-Kunde gebucht hat und bei Alice/Hansenet sitzen alle hinter der dedizierten Business-Hotline und in dem entsprechenden Fachbereich auf ihren Händen! Respekt, wirklich.
Zu anspruchsvoll …
FONIC. Das ist echte Abzocke.
Nur kurz die Fakten: FONIC warb (s. auch onlinekosten.de) und wirbt mit »5 Tage surfen inklusive« – auch noch am morgen des 30.09.2008, als ich mein Set bestellte. (Bestätigungsmail von Tue, 30 Sep 2008 01:10:51 +0200 (CEST), Absender »FONIC Mobilfunk <service@fonic.de>«.)
Ich kann nicht ausschließen, daß der gleiche Ausschluß – der fortgesetzten Werbung mit »5 Tage surfen inklusive« zum Trotz – auch schon bei meiner Bestellung vorhanden war;
da FONIC aber nicht in Nullzeit Waren zu versenden in der Lage ist (eher im Gegenteil: Versand wurde am 02.10.2008 avisiert, Ankunft endlich am 06.10.2008), halte ich eine Werbung für eine Vergünstigung, die dem abschließenden Kunden gar nicht mehr gewährt werden soll … unredlich. Abgesehen davon, daß lt. aktueller Homepage es 5 Tage surfen »inklusive« bei jetzigem Abschluß gäbe.
Wie auch immer, die Zwangsaufladung von 10,00 EUR wurde gutgeschrieben, es wird ein Guthaben von 12,50 EUR ausgewiesen — ein jämmerlicher Freitag, also, oder 10,00 EUR weniger Guthaben als versprochen. Das ist Wahrheit á la FONIC …
Skuku unloaded
Ich hatte mir den Skuku-Stick ja seinerzeit bestellt, denn es sollte ja auch unter Linux laufen. In die Bestellung hatte ich reingeschrieben, daß ich kein Interesse habe, falls es nicht unter Linux laufen würde.
Einige Tage nach der PayPal-Zahlung — kam diese zurück, »your payment has been refunded«:
VIGSM (censored -at- censored) has issued you a full or partial refund for your payment. Message from merchant: ---------------------------------------------------------------- Original Payment Details ---------------------------------------------------------------- Date Payment Sent: 18. Aug 2008 Amount: 22,00 EUR
Nun wollte ich natürlich wissen, ob mein Geld stänke oder so:
Hi, > > [.siehe.oben.] no email nor even an explanation via Paypal?
Aber: no response; VIGSM/eimtelecom.com scheint eine Telco wie so viele zu sein: unfähig, zu kommunizieren.
Die Erklärung dürfte die FAQ-Seite geben, die jetzt folgendes verkündet:
Which operating software (Windows, etc.) supports the service?
Currently our system supports Windows based Operating System (Windows XP, Vista).
Tja, schade Jungs, ich hätte Eure Linux-Version gerne getestet; aber wer nicht mal mit Kunden spricht …
Schwarzer Ritter Amazon
Narf.
Da vergeht sich wieder mal so eine feige Pißnelke an meinem sshd …
Jun 24 22:12:04 igor sshd(pam_unix)[21946]: authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=NODEVssh ruser= rhost=ec2-75-101-134-151.compute-1.amazonaws.com user=root
… und müllt mein Logfile voll; gut, denke ich, iptables auf dem Tunnelendpunkt im RZ löst das Problem ja nachhaltig, Thema durch, fsck Dir … Aber Moment, der Domainname?
Mal whois bemüht, tatsächlich, es ist Amazon, tapferer Versorger all der lechzenden Seelen mit Lesestoff und allerlei anderem Krams, genialer Erfinder des 1-Click-Shoppings.
wusel@home:~ $ whois amazonaws.com [...] Registrant: Amazon.com, Inc. P.O. Box 81226 Seattle, Washington 98108 United States [...] Administrative Contact: Hostmaster, Amazon hostmaster@amazon.com Amazon.com, Inc. Legal Dept, P.O. Box 81226 [...] Technical Contact: Abuse, Amazon Webservices abuse@amazonaws.com Amazon.com, Inc. P.O. Box 81226 [...]
»Naja, wenn sie schon abuse@ propagieren«, dachte ich mir so … und schickte eine eMail; die abuse-Adresse aus dem whois allerdings, die mag man bei Amazon nur angeben, nicht aber auch bedienen:
Jun 24 23:15:55 famine sendmail[29441]: m5OLFiIp029433: to=<abuse@amazonaws.com>, delay=00:00:06, xdelay=00:00:05, mailer=esmtp, pri=438604, relay=smtp-fw-9101.amazon.com. [207.171.184.25], dsn=5.1.1, stat=User unknown
Okay, Freunde des subtilen Humors, wenn Ihr schon so sehr drum bettelt, dann liste ich Euch eben bei rfc-ignorant.org — aber auch das war nicht mehr nötig, Amazon Webservices ist da ein alter Bekannter:
Current Results for amazonaws.com lookup
| blacklist_zone | domain | status | Submitted | Added | Rejected | Removed |
|---|---|---|---|---|---|---|
| postmaster | amazonaws.com | Listed | May 18, 2008 11:21 EDT | May 18, 2008 11:33 EDT | Never | Never |
| abuse | amazonaws.com | Listed | May 18, 2008 11:21 EDT | May 18, 2008 11:39 EDT | Never | Never |
Aber was tun mit der angefangenen Mail (und damit Zeit)? Hach, der Ansprechpartner, Amazons »Legal Dept«, steht ja oben mit eMail-Adresse, dann schreiben wir doch mal ein freundliches »Go away – and make your abuse-address work« an’s »Legal Dept«:
Jun 24 23:32:15 famine sendmail[5948]: m5OLW3Ui005864: to=<hostmaster@amazon.com>, delay=00:00:07, xdelay=00:00:05, mailer=esmtp, pri=438645, relay=smtp-fw-2101.amazon.com. [72.21.196.25], dsn=2.0.0, stat=Sent (ok: Message 75403966 accepted)
Nichtfunktionierende erratene abuse-Adressen, naja. Aber nichtfunktionierende publizierte abuse-Adressen, das ist meines Erachtens nicht mal Hinterhofniveau, liebe Amazon.
T-Com nimmt Rechnungsdaten in Geiselhaft
Soso. »Sie müssen die Umstellung der Login-Daten durchführen bevor Sie Rechnung Online oder Mein T-Home nutzen können« — ich muß? Ich denke nicht, Tim.
Ich wollte T-Coms Rechnung-Online-Kack nie machen — nur leider gab es keine Optionen bei den neueren Tarifen, darum herum zu kommen. Ob Comfort oder VDSL — ohne Rechnung Online ist das nicht (online) buchbar.
Und jetzt, wo ich – aufgrund der Unfähigkeit der Deutschen Telekom, Mails korrekt zu verschicken, habe ich ja längst nicht jede Rechnung per eMail erhalten – zwecks Steuererklärung an diese Daten ran muß, nimmt T-Online diese in Geiselhaft, bis ich ihre Forderungen erfülle.
Das gibt dann wohl ein Einschreiben mit Rückschein mit Fristsetzung und Klageandrohung wegen Datenunterdrückung. Ich muß nämlich nichts tun, um eine Rechnung zu bekommen; T-Com muß mir meine Rechnung zur Verfügung stellen, wenn sie Geld haben wollen und wenn sie intern was ändern, dürfen sie das natürlich tun, solange es für mich transparent erfolgt. Ansonsten: fsck you, nur mit meiner Zustimmung, und die gibt’s nach Erpressungsversuchen schon mal gar nicht.
Servicewüste
Auf eine Anfrage an einen Fotodienstleister nach dem Verbleib meiner Bestellung vom 17./18. Dezember 2007, gestellt über das leidige Webfrontend (0900er Nummern sind bei mir mental gesperrt) um den 22. Dezember letzten Jahres herum, bekam ich nun zeitnah und umfassend Antwort:
X-Spam-Status: No, score=-1.5 required=4.0 tests=BAYES_00,HTML_50_60, HTML_MESSAGE,NO_REAL_NAME autolearn=no version=3.1.5 X-Spam-Level: Received: from ftk-server01 ([000.0000.000.0000]) (authenticated user serviceftk@XXXXXXXten.de) by mx05.XXXXXXXten.de (Kerio MailServer 6.3.0) forme; Wed, 9 Jan 2008 12:01:58 +0100 Message-ID: <6189115.2951199876507296.JavaMail.SYSTEM@ftk-server01> Date: Wed, 9 Jan 2008 12:01:47 +0100 (CET) From: service@XXXXXXXten.de Reply-To: service@XXXXXXXten.de To:meSubject: AW: e-self Anfrage: Frage Lieferung ID[|#1695324880#350281#4380134#|] [...] [de-MIME-ifiziert] Sehr geehrte/r Frau/Herr Kai Siering, vielen Dank für Ihre Anfrage. Derzeit ist eine Beantwortung Ihrer E-Mail nicht sofort möglich, da Sie uns außerhalb der Geschäftszeiten kontaktieren. Diese sind von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr. Ihre E-Mail ist in unserem System hinterlegt und wird schnellstmöglich bearbeitet. Mit freundlichen Grüßen Ihr KundenserviceXXXXXXXtenGmbH [...] Aus dem deutschen Festnetz: 0900 -0000000(0,59 € / Min., Mobilfunkpreise können abweichen) aus dem österreichischen Festnetz 0900 -000000(0,676 € / Min., Mobilfunkpreise können abweichen)
Da muß wohl ein Java-Prozeß gestern Mittag unsanft geweckt worden sein — in 2008 habe ich mich dort nicht gemeldet.
Schade natürlich, daß die Korrespondenz von vor Weihnachten, in der ein anderer Empfänger für den Fall des späten Versands hinterlegt wurde, erst im Neuen Jahr und nach Ausführung des ursprünglichen Auftrags (die Sendung ist am 24.12. eingetroffen — leider mußte sie die Feiertage im kalten Briefkasten alleine verbringen) gefunden wurde. Organisation scheint dort keine Kernkompetenz zu sein.
Aber man kümmert sich. Genau 12 Stunden später erreichte mich die nächste Nachricht aus der Kategorie nicht-hilfreich:
Sehr geehrte Damen und Herren,
unser höchstes Interesse ist es, Sie als Kunden zufrieden zu stellen. Aus diesem Grund legen wir besonderen Wert auf die schnelle Bearbeitung Ihrer Anfrage.
Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass sich die Bearbeitung Ihrer Anfrage verzögern wird. Dies bitten wir zu entschuldigen. Wir versprechen Ihnen, den Verzug so gering wie möglich zu halten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kundenservice
Müßig zu erwähnen, daß dieses der erste und letzte Auftrag an diesesn Dienstleister war, oder?
vServer Galore
Hmm, spannend, die Hoster-Welt da draußen.
Für ein Projekt brauche ich mal etwas »Außensicht« und suchte nach einem günstigen vServer ohne Berechnung des Datenvolumens — nicht, weil ich mal eben das Netz leerlutschen wollte, sondern aus reinem Absicherungsverlangen: accountet wird, das zwischen der IP meines vServers und dem Netz abgeht, und wenn mich da einer floodpingt, ist es erst einmal mein Volumen …
Wie auch immer, ich wurde fündig und nachdem auch der zu erst bestellte Host über’s Wochenende bereitgestellt wurde – zwischenzeitlich hatte ich Kurzzeitverträge mit zwei weiteren Anbietern abgeschlossen, die auch interessant klangen – ging’s nun ans einrichten. Der Einfachheit halber klatsche ich überall Debian Etch drauf, lustigerweise laufen selbst da noch die unter RHEL 2.1 seinerzeit kompilierten Binaries drauf — nicht schlecht.
Leider gibt’s bei einem vServer recht häufig Speicherprobleme:
root@probe-dg:~# apt-get install smokeping Reading package lists... Done [...] 1 upgraded, 15 newly installed, 0 to remove and 45 not upgraded. Need to get 12.4MB of archives. After unpacking 37.7MB of additional disk space will be used. Do you want to continue [Y/n]? y FATAL -> Failed to fork.
Eingekauft wurde in diesem Fall allerdings ein vServer mit den folgenden Kenngrößen:
500 MhZ CPU
5000MB Speicher
256MB RAM
top(1) meldet denn auch geringe Speichernutzung:
Mem: 714936k total, 23100k used, 691836k free, 0k buffers Swap: 0k total, 0k used, 0k free, 0k cached
Wie wahrscheinlich ist es, daß der erste Versuch mehr Speicher benötigt als der zweite (der dann anstandslos geklappt hat)?
Sonderbar; insbesondere, da die beiden anderen vServer mit ähnlichen Leistungsdaten (dort allerdings wird noch »burstable« RAM genannt) derlei Probleme nicht aufzeigen … Bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

