Von Entertain, Rechten und meinen Visionen

Ich muß mal wieder etwas Luft ablassen, eine Kategorie »Contentmafia« ist wohl langsam überfällig … Wie dem auch sei, die Vorstellung von »Entertain to go« möchte ich zum Anlaß nehmen, ein bißchen über das technisch machbare, aus meiner Sicht notwendige Grenzen der Einflußnahme der Rundfunkanstalten sowie meine Visionen hinsichtlich des Medienkonsums (Schwerpunkt Bewegtbild; Musik ist abgedeckt durch Squeezecenter und -player) zu reden.
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NAT or no-NAT — what the firetruck?

I have to admit defeat. Yes, I’m out of ideas currently …

Thing is: I have three TL MR-3020 (well, 2 3020 and one 3040 right now, but they should be identical except for the lack of buttons and the existence of a battery in the 3040 case), all running, installed from a local copy of the repository, …

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          |__| W I R E L E S S   F R E E D O M
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 ATTITUDE ADJUSTMENT (Bleeding Edge, r32930)
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  * 1/4 oz Vodka      Pour all ingredients into mixing
  * 1/4 oz Gin        tin with ice, strain into glass.
  * 1/4 oz Amaretto
  * 1/4 oz Triple sec
  * 1/4 oz Peach schnapps
  * 1/4 oz Sour mix
  * 1 splash Cranberry juice

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Android und der falsche Weg

Ich rante derzeit wieder verstärkt über mein HTC Sensation mit ICS (Ice Cream Sandwich aka Android 4.0, die — mittlerweile schon wieder durch 4.1 aka Jelly Beans veraltete — neuste Android-Version). Hintergrund ist, daß nach einem Jahr Nutzung — und natürlich der Installation von zig App in diesem Zuge — das HTC Sensation sich zunehmend träge und insbesondere zickig gibt. Auch vor dem Update auf ICS war es die Regel, daß nach Nutzung von Dolphin Browser HQ — ein Browser, der recht gut in der Lage ist, normale Webseiten anzuzeigen, was leider notwendig ist, da manche Seiten in ihrer »Mobilfassung« schlicht unbrauchbar sind; und ja, die User-Agent-Kennung umzustellen ist beim Sensation relativ aufwendig, aufwendiger jedenfalls, als einfach einen andern Browser zu nehmen, der sich als Desktop ausgibt — die »Sense«-Oberfläche, oder gleich Android komplett, einen Warmstart hinlegte (HTC-Logo wie nach dem Einschaten, dann die Sense-Oberfläche mit »Lädt…«). Gut, muß man nicht mögen, aber mag ja an der Anwendung liegen — dachte ich damals.
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Service oder cyberspaciger Hausfriedens-/Einbruch?

Joggler Ad
»O2 Joggler -- your new fridge door«

Lustige Heimkehr gestern; mein o2 Joggler, ein 2009 auf der Insel auf den Markt gebrachtes, Atom-powerd »Standtablet« mit Linux als OS und Flash als Applikationsplattform, zeigte mir eine gänzlich andere Oberfläche als vorher, und insbesondere war kein Schreensaver aktiv — es brannte sich also ein Standbild für, worst case, 4 Tage ins LCD ein.
Freitag morgen, als ich die Zweitwohnung in Berlin verließ, lief noch die alte Software von o2  (nur die o2 Kalender-Anwendung hatte o2 schon vorher durch eine für Googles Kalenderdienst ausgetauscht; war mir relativ egal, da der Kalenderdienst von o2 eh’ auf den britischen Markt zugeschnitten war); bei der Rückkehr am Dienstagabend lief OpenPeaks Software.

Hinweis-SMS
Warnung vor dem ferngesteuertem »Upgrade«

Gut, daß o2 Ihr Produkt loswerden wollte, hatte man im Vorfeld per SMS — ja, die Joggler hatten auch ohne SIM eine »IMEI« und eine SMS-Nummer im britischen o2-Netz — den Nutzern mitgeteilt. Und dementsprechend habe mich meine Joggler natürlich über den fraglichen Zeitraum abgeschaltet. Während im deutschen gilt »die Zeitfestsetzung garantiert keine Spannungsfreiheit« (Standardspruch bei Zeitungsanzeigen von Energieversorgern, die eine Stromabschaltung wegen Wartungsarbeiten ankündigen), gilt im britischen offenbar »die genannten Zeiten sind nur ein Beispie, wir tun, was wir wollen, wann wir es wollenl«; wie anders soll man ferngesteuerte Neuinstallationen über eine Woche nach dem kommunizierten Termin einordnen?

o2 FAQ
o2 Märchenstunde -- von einem Fullwipe steht da nix

An sich ist die neue Version durchaus nett; was mich aber auf die Palme bringt sind primär zwei »Details«:

  1. o2 hat außerhab der kommunizierten Zeiten von mir nicht autorisierte Änderungen an meiner Hardware durchgeführt.
  2. Die Änderungen gingen weit über das hinaus, was o2 angekündigt hatte (o2-Anwendungen werden entfernt umd neue hinzugefügt); kein Wort von der tatsächlich durchgeführten Neuinstallation, die lokal installierte Anwendungen (hier: SqueezePlayer) entfernt.

Grade der letzte Punkt geht mir ziemlich gegen den Strich, denn jener Joggler diente ganz primär als meine kleine Squeezebox, mein (Internet-) Radio bzw. mein (vom Server in Güterloh gestreamt) mp3-Player — im Großen und Ganzen ist jener Joggler jetzt eine ziemlich teure LCD-Uhr.

Aus meiner Sicht als billig und gerecht denkender Anwender, hat o2 (UK) sich durch diese Aktion — mit der Ausschaltung über den angekündigten Eingriffszeitraum wurde die Zustimmung dazu deutlich und wirkungsvoll verweigert — der Datenveränderung, -unterdrückung bzw. -löschung gem. §303a StGB schuldig gemacht:

§ 303a Datenveränderung

(1) Wer rechtswidrig Daten (§ 202a Abs. 2) löscht, unterdrückt, unbrauchbar macht oder verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Für die Vorbereitung einer Straftat nach Absatz 1 gilt § 202c entsprechend.

 
»Was tun?«, sprach Zeus. Anders als bei Sonys Playstation, wo man immerhin noch die theoretische Wahl hat(te), der funktionalen Kastration durch Sony neue Firmware oder der Reduktion der mehrere hundert Euro teuren Konsole auf einen ziemlich unhandlichen und stromfressenden DVD-Player zuzustimmen (ohne neue Firmware kein PSN-Zugriff mehr, mithin keine Onlinespiele mehr; mit neuer Firmware wurden einst beworbene Funktionen nun willkürlich unterdrückt), lies o2 einem nicht einmal die solche. Und griff munter nach Gutsherrenart auf mein System zu, als sie ihm habhaft wurden. #FAIL

Gretchenfrage ist also: »War o2 für diese Datenveränderung legitimiert?« Aus meiner Sicht nein, denn auch ein Gerät im Eigentum, welches einen Onlinedienst nutzt, darf aus meiner bescheidenen Sicht nicht einfach durch den Anbieter beliebig umkonfiguriert werden bis hin zur Löschung/Unterstrückung vom vom Geräteeigentümer aufgespielten Daten. Comments?

Die habe ich nicht verstanden …

image

Wie soll das gehen? Was, wenn ich die Fahrkarte erst im Zug mit der Öko-Bahncard löse — bleibt der ICE dann stehen, bis Ökostrom eingespeist wird? #fb #tw

Meeframe, ein Produkt mit ohne Spaß :(

Vor einem Jahr habe ich mir ja einen digitalken Bilderrahmen zugelegt, den »Meeframe« der Firma LOOQS. Kurz nach meiner Bestellung bei Amazon Deutschland verschwand das Gerät, nicht nur dort, aus dem Portfolio — naja, 130,– EUR sind jetzt nicht die Welt, und zumindest die Anbindung an Picasa klappte ja problemlos, ich konnte so mobil neu Fotos hochladen, die meine Familie zu Hause dann auf dem Meeframe zu sehen bekam.
Der Upload per Mail an den Meechannel-Dienst der LOOQS-Leute hingegen … hat glaube ich genau einmal geklappt, unter Linux mit Firefox jedenfalls machte Meechannnel über Monate den Eindruck, unfertig zu sein –

und derzeit seit längerer Zeit platt wegen »Server Maintenance« –, so daß ich Meechannel mental ad acta legte. Schade; aber es zeigt wieder einmal, daß man als Kunde sich eben nie auf im Netz (oder, um auf Microsoft zu referenzieren, »der Cloud«) angebotene Dienste verlassen darf. Hardware, die nicht auch vollumfänglich oder zumindest weitgehend ohne Internet-Verbindung oder Server dort funktionsfähig ist, sollte man grundsätzlich meiden; nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern insbesondere aus Gründen des Investitionsschutzes.
Nun gut. Mittlerweile haben wir 2011, und in dem einen Jahr seit dem Kauf hat es – für mich durchaus überraschend – tatsächlich drei Firmwareupdates für den Meeframe gegeben. Und ich wurde sogar, wie gewünscht, per Mail informiert, und auch nur dies — immerhin. (Schon mal ein Produkt bie Pinnacle registriert? Dann weiß der geneige Leser, was ich meine …)
Unschön ist allerdings, daß auch in dem abgelaufenen Jahr, nachdem auf meine Anfrage nach Audio-Streaming eine positiv-aufschiebende Rückmeldung kam (siehe Screenshot), nichts dergleichen implementiert wurde. Nachdem ich mittlerweile Squeezebox-Fan bin (basierend allerdings aus Squeezeslaves und keinen Hardwareboxen von Logitech boslang), wäre es aus meines Sicht natürlich traumhaft, wenn die LOOQS-Leute einen entsprechenden Client implementieren würden — aber selbst manuelle Anwahl eines UPNP-Servers wäre ja schon toll, derzeit gibt’s davon leider … nix. Und leider basiert der Meeframe wohl auch nicht auf Linux, sodaß eigene Hacks kaum möglich sind — schade, an sich nette Hardware, leider mehr so langweilig, trotz WLAN und einem von der Idee her vernetzten Ansatz :-(

BTW: Über Hinweise auf »modbare« DPFs (Digital Picture Frames), vorzugsweise Linux-driven, in den Kommentaren wäre ich dankbar. Werde nun erst einmal gucken, ob ich mein China-Tablett nicht zu einem Squeeze-Slave und fernsteuerbaren digitalen Bilderrahmen umfunktionieren kann — zu mehr ist das Ding ja eigentlich eh’ nicht zu gebrauchen ;)

T-Fail: weiterhin kein VDSL, wo VDSL schon läuft …

Super, die Telekom läßt nun unter @telekom_hilft twittern — aber ob das gegen grundlegende Probleme wie schlicht falsche Datenbestände, die durchaus wettbewerbsbehindernd wirken, helfen wird? Ein Fragezeichen in 96pt wäre ein sicherlich moderates Symbol …
Schade, leider hat sich die Callcenter-Armada bislang nicht wieder getraut, anzurufen; jüngst hatten sie meine Frau dran (13.04.10 10:48, Anruf von 08003301000), wollten günstigere Tarife anpreisen. Mein Frau verwies auf den nächsten Tag und eine Uhrzeit, wo ich besser zu erreichen gewesen wäre — aber wahrscheinlich sieht deren Wardialer die Verwendung solch proaktiver Daten nicht vor (daß eine Callcenterfee sowas nicht einträgt, halte ich ja für ausgeschlossen …). So kam es dann erst am 20.04.10 um 17:31 zu einem erneuten Anruf von der 08003301000 — den ich, da ich einen anderen Anruf erwartete, mit »Ja, sorry, paßt jetzt gar nicht« sofort beendete.
Da am 27.04. kein Anruf mehr erfolgte, wird die Callcenterfee wohl »kein Interesse« ins System gekippt haben — nicht wirklich falsch, denn zwar führt die Telekom mich ja korrekt als VDSL-Kunden, dem konsequenterweise auch neue VDSL-Angebote angedient werden, aber leider möchte dann die ausführende Telekom-Einheit den Win des Telekom-Vertriebs nicht umsetzen, da irgendwer hat beschlossen, daß, wider besseren Wissens möchte ich betonen, (jetzt) rd. 100m vor meinem VDSL-Anschluß die VDSL-Wolke

Immerhin, der Datenbestand wurde ja angefaßt — jetzt, 10 Monate nach dem Mega-#Fail bei der Auftragserteilung für den Wechsel des alten auf das neue VDSL-Angebot und 6 Monate, nachdem ich das letzte Mal nachsah, ist die VDSL-Grenze von mir aus nicht mehr deutlich vor sondern genau hinter der Neuenkirchener Straße (dafür haben potentielle VDSL-Nutzer im Neubaugebiet in der von-Recklinghausen- sowie Angenetestraße jetzt auch mein Problem; ob da allerdings je VDSL funktionierte, weiß ich nicht). Leider noch immer rd. 100m von meinem funktionalen 25/2,5er-Anschluß entfernt.
Gut, dann schauen wir doch mal, wie ernst es der Telekom mit ihrem twitter-Engagement ist; ich werde gleich per twitter auf diesen Eintrag verweisen und hier wie auf twitter natürlich von diesem Selbstversuch berichten:

Na, ob @telekom_hilft dagegen hilft? »T-Fail: weiterhin kein VDSL, wo VDSL schon läuft …« http://is.gd/bVvQE

 
Ende des Monats haue ich bei Erfolglosigkeit dann die VDSL-Kündigung raus und werde für 2 Monate vor dem Abschaltungstermin einen Alice-Zugang beauftragen. Mit ISDN bleibe ich bei der Telekom, alles über einen Anbieter ist eh’ Mist.