Wie muß man eigentlich gestrickt sein, um etwas wie den Grimselpaß per Rollerskates runterzujagen?
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Noch dazu offensichtlich ohne Absperrung für den zivilien Verkehr – oder sollten die entgegenkommenden als auch die überholten Autos und Motorräder eingeweiht gewesen sein, daß ihnen da eine menschliche Rakete mit g-Antrieb entgegen- bzw. hinterhergeschossen kommt?
Nennt mich Spießer, aber ich war erst letztes Jahr wieder oben am Rhonegletscher — ich, meine Familie und unser Gespann. Und ich kann mir sowohl vorstellen, daß es einen Verkehrsteilnehmer zu Fehlverhalten verleiten könnte, schösse da so ein menschliches Geschoß vorbei, von einer Kollision und deren Folgen – grade für die Nichtselbstmörder im PKW – ganz zu schweigen.
Auch wenig erbaulich dürfte es sein, verpaßte der Skater die Kurve und passierte die Begrenzungssteine – ja, teilweise sind da nur Steinblöcke, keine Leitplanke, siehe Video –, um dann etliche Meter weiter unten vertikalen Kontakt mit Fahrzeugen oder auch nur der Straße herzustellen.
Ja, es sieht geil aus. Ungefähr so geil wie ein Geisterfahrer auf einem Motorrad auf der A1 …
Amazon: MSI Wind U100 nicht verfügbar, aber auf Lager
Manchmal frage ich mich ja schon, wie solche Ergebnisse rauspurzeln können.
Auf die klare Frage »nenne mir nur Subnotebooks bis 10 Zoll, die auch “am Lager” (also vorrätig und lieferbar, hätte ich jetzt erwartet) sind«, listet mrt Amazon das MSI Wind U100 auf — nicht verfügbar, in keiner der drei Farben … Aber immerhin, ich könnte mich für einen Verfügbarkeitshinweis ja anmelden … Thema verfehlt, Sechs, setzen?
Von den Schwierigkeiten, eine Community zu bauen
Als am Freitag Berichte über »Vorkommnisse« bei Blastwave, einem beliebten Repository für precompiled Solaris-Binaries, die Runde machten, war ich erst amüsiert. Daß der Domain- und Namensrechteinhaber schon in der Vergangenheit Leute ausgesperrt haben soll, die sein AAL-Modell erst erfolgreich gemacht haben – AAL (Andere arbeiten lassen) geht nicht mehr so gut, wenn man den Anderen die Möglichkeit zur Arbeit nimmt –, das klingt zu popcornlastig um wahr zu sein.
In der heutigen Zeit empfinde ich es zunehmend lästig, daß ich unter Solaris mir Software meist selbst besorgen, selbst übersetzen und die Installation auch noch selbst verwalten muß; unter Linux mache ich nur noch seltenst den »configure; make; make install«-Dreisatz. Daß apt-get bzw. yum kein Ergebnis bringen, ist unter Red Hat/Fedora, erst recht aber unter Debian, die große Ausnahme (patentproblembeladene Multimedia-Themen einmal außen vor gelassen) und die Nutzung der paketierten Software ermöglicht erst eine sinnvolle Versionierung und ggf. auch ein Downgrading einzelner Pakete. Das alles geht Sun Solaris eher so ab, zumindest beim bis Solaris 9 aktuellen Packaging Subsystem. Blastwave und pkg-get schienen da ein Weg zu sein, auch dem gemeinen Entwickler das Leben zu erleichtern.
Und nun streiten sich Projektinitiator und Projektarbeiter?
Hintergrund der Aktion waren jedoch Streitigkeiten über die generelle Ausrichtung von Blastwave, die schon länger schwelen. Dennis Clarke, seines Zeichens Eigentümer der Marke Blastwave, Admin und derjenige, der die Hardware-Infrastruktur des Projekts stellt, wollte vor allem Pakete für Solaris Express und OpenSolaris bereitstellen und hielt die Zeit für reif, die Solaris-8-Unterstützung zu beenden. Viele Maintainer jedoch, darunter auch pkg-get-Vater Philip Brown, hatten vor allem das Ziel, die auch von Sun offiziell unterstützten und stabilen Solaris-Versionen 8-10 mit Paketen zu versorgen. Das erste Mal eskalierte der Streit im Mai dieses Jahres, als Dennis Clarke den Account von Phil Brown für zwei Wochen sperrte. In dieser Zeit erschienen keine neuen Pakete, da nur Brown über den Schlüssel zum Signieren verfügte.
Quelle: heise online
Fest dürfte nun stehen, daß das Repository einen anderen Namen bekommen wird; ich kann mir nicht vorstellen, wie man so weiter zusammenarbeiten will. Fraglich, ob Sun sich mit den aktiven Maintainern einigen kann und es einen rechtlich, technisch und administrativ abgesicherten neuen Repository-Master kurzfristig geben wird. Ein zentrales, zuverlässiges und integeres Repository für Sun Solaris-Packages sehe ich jedenfalls als conditio sine qua non für das Überleben von Solaris als Basis für Web2.0-Dienste an. Da sind Linux-Distributionen als auch die *BSDen viel viel weiter als Sun mit Solaris. (Daß dazu ein Package-Management mit umfassender Dependency-Behandlung gehört, dürfte klar sein, oder?)
Ich weiß nun zu wenig über die Analen von Debian, dort allerdings scheint das Setup von Individuen weitgehend unabhängig zu funktionieren. Bei Red Hat/Fedora gibt es einerseits die vom Distributor betriebenen bzw. unterstützten Repositories als auch private, teilweise leider nicht zueinander kompatible, Repos. Die Manigfaltigkeit der RPM-Dielekte macht es zudem unntötig schwer, ein Sourcecode-Package (.src.rpm) einer anderen Distribution für Red Hat/Fedora zu übernehmen, die unterschiedlichen Packagenamen tun ihr übriges — der Wunsch, »welcome to dependency hell« nicht mehr zu erleiden, war für mich z. B. ein Auslöser, meine privaten Server von Fedora/CentOS auf Debian (und die Nicht-Server von Fedora auf Ubuntu) zu migrieren.
Ich bin gespannt, wie das Thema »Blastwave« nun weitergeht. Ich werde das wohl am Beispiel von Nexenta, das ja auch betroffen ist, weiter verfolgen.
1 Jahr danach
Ich muß gestehen, ich habe die Nachrichten über Waldbrände in Südeuropa nach meinem Urlaub 2007 nur am Rande verfolgt — es betraf ja niemanden, den ich kannte. Ein neu angekommender Deutscher allerdings wies mich kürzlich darauf hin, daß es – entgegen anderslautenden Berichten – hier im Villaggio Camping Internazionale Manacore durchaus gebrannt hat; er berichtete, daß rd. der halbe Platz Opfer der Flammen wurde, daß es dort, wo wir jetzt stehen, vor dem Feuer schönen alten Baumbestand gab, der sowohl Schatten spendete als auch den Wind minderte (3 Tage und Nächte bei Windstärke 4 bis 5 lt. wetter.com mit Böen von über 70 km/h haben wir hier schon gehabt), daß er sein Zelt 2007 hier verloren habe, nur »ein kleines Häufchen schwarzer Reste« seit übrig geblieben.
Mit dem Wissen – Hintergründe siehe die damalige Berichterstattung in Österreich, dem Abendblatt oder dem Göttinger Tageblatt – erklären sich dann manche Sonderbarkeiten. Nämlich warum der Bereich hier am Wasser so spärlich bepflanzt ist, warum die im Plan eingezeichnete Pizzeria jetzt scheinbar ein Gästehaus ist, warum viele Bäume dermaßen radikal beschnitten sind in einer Gegend, wo man doch jeden Schattenspender wilkommen heißt …
Von »Das große Feuer am 24.07.2007 hat der Platz fast unbeschadet überstanden. Schnell waren die verbrannten Stellen aufgeräumt und nach 2 Tagen war fast nichts mehr zu sehen.« ist die Realität hier dann doch weit entfernt, wie bei locr zu sehen ist: die terrassenartige Anlage am Ufer ist nur mit dürren Setzlingen bestückt, viele Bäume in diesem Teil sind massiv beschnitten und werden Jahre brauchen, um wieder Schatten spenden zu können. Viele anderen Bäume sind auch nur noch als Stumpf erhalten, etliche tragen Brandflecken als stumme Zeugen … Auf dem Weg von Peschici hierher sind uns schon sonderbare Wälder voller schwarzer toter Bäume aufgefallen; man kann sich nur vorstellen, wie maerisch es vor dem Brand in der Gegend ausgesehen haben muß.![]()
Um nicht den falschen Eindruck zu erwecken: die Gegend hier ist schon bombastisch, wer nur Wert auf seine Bräune legt wird ebenso fündig wie Leute, die sich an der Natur erfreuen können; Wanderungen durch den Gargano müssen ein Erlebnis sein — nicht nur wegen der Temperaturen :-) Wir sind nun, andere Wege gibt es auch nicht, mehrfach durch den Gargano-Nationalpark gefahren, es ist umwerfend. Zugegeben, die Serpentinen, die dauernden Kurven, der resultierende Schnitt von ca. 40 km/h — all das nervt kollossal, wenn man nur von A nach B möchte. Aber die Landschaft ist einfach atemberaubend! (Wenn das bekiffte Ubuntu 8.04-Upgrade nicht so grandios all das kaputt gemacht hätte, was unter 7.10 tadelllos ging, hätte ich auch mehr Bilder beigepackt anstelle nur Verweisen auf locr …)
Storage mit Biß
Es geht los: VPN-Verbot bei T-Mobile
Wie in einem aktuellen Golem-Artikel ausgeführt wird, verbietet T-Mobile die Nutzung von VPN-Software auf ihrem Teil der Datenstrecke:
Im Kleingedruckten der iPhone-3G-Verträge auf der T-Mobile-Webseite steht unter anderem, dass die Nutzung von IPVPN nicht Gegenstand des Vertrags und damit nicht gestattet ist. […] So bleibt die Verwirrung bei den Kunden bestehen, die die Passage im Kleingedruckten aufgrund der unklaren Formulierung so verstehen müssen, dass generell keine VPN-Nutzung mit den Verträgen erlaubt ist.
Ist ja auch irgendwie klar; wie sonst sollen die Anbieter ihren willkürlichen Beschränkungen – kein VoIP, kein IM, kein $Anderer_Dienst – Nachdruck durch Unterbindung der Dienste nachkommen? In meine verschlüsselte SSL-VPN.-Verbidung kann – ggf. nach Update der schwachten Debian-Zertifikate auf meinen Kisten – T-Mobile nun einmal nicht reinsehen, wie sollten sie da etwas filtern?
Nun also doch: Medion akoya Mini bei Aldi Nord
Schleichwerbung
Komisch, die Kampagne und das drumherum scheint völlig an mir vorbei gegangen zu sein. Dabei mag ich sowas (und ja – Achtung, Outing – hier auch (Orginal-)Text samt Interpreten):
Der Link zur Kampange und bißchen Background von Focus.
Solaris 10 4TW!
Wie heise online meldet, wurde in Solaris 10 wieder einmal ein neuer Bug entdeckt, der augenscheinlich ältere Solaris-Versionen nicht betrifft, mal wieder nicht betrifft:
2. Contributing Factors
This issue can occur in the following releases:
SPARC Platform
* Solaris 10 without patch 137111-01
* OpenSolaris based upon builds snv_13 through snv_91
x86 Platform
* Solaris 10 without patch 137112-01
* OpenSolaris based upon builds snv_13 through snv_91
Note: Solaris 8 and 9 are not affected by this issue.
Generalstreik?
Sind wir schon da? Gut, Autos und Vegetation sehen besser aus als bei Mad Max — oder wie in Italien im Hochsommer.
Aber nur die Ruhe und Gelassenheit der an der Supermarkttankstelle für eine Betankung zu 1,45 € je Liter Super Anstehenden bekräftigte mich in der Annahme, daß weder der Dritte Weltkrieg ausgebrochen sei noch daß es ab morgen keinen Sprit mehr gäbe; ich jedenfalls bin Schlangen – lies: mehr als 2 wartende Fahrzeuge vor einer Zapfsäule – an Tankstellen beileibe nicht gewohnt und derlei überrascht mich noch immer.
Esso Spexard lag Montag übrigens bei 1,47 €/Liter Super (Diesel 1,43, IIRC). Ob sich dafür das Anstellen schon rechnet? 0,02 €/Liter kann ich als ADAC-Mitglied auch derzeit regulär bei Shell sparen …
