Oops. F!XMBR spielt .htaccess-Spielchen

Vorwort: blogdoch.net ist nun noch nicht wirklich lange im Netz, vielleicht kenne ich die Gepflogenheiten in der Kleingärtnerkolonie Bloggersdorf auch noch nicht so richtig. Aber, hey, dies ist Web2.0, jeder kippt seinen geistigen Dünnpfiff per Blog ins Netz — »zu meiner Zeit« tat »man« das noch in Form von Usenetartikeln: kleinerer Nutzerkreis und, prä-Google, von begrenzter Lebensdauer. Whatever. Wer jetzt noch weiterliest, ist selber schuld ;))

Ich hab’s ja schon angerissen, aber »da geht noch was«. F!XMBR vs. YAMB.BETA², nunmehr Platz 34 und 84 statt 35 bzw. 68 der Deutschen Blogcharts

¹

— Penisneid oder offene Rechnungen? Nichts dergleichen?
Nun, die Historie kann ich schlecht beurteilen, Christian aus meiner Wunschheimat und Jörg-Olaf von umme Ecke haben sich jedenfalls einiges zu sagen.

Jörg-Olaf Schäfers am 26. Mai 2007 um 21:46 Uhr:
Das ganze Blog ist down, im Google-Cache ist die Seite aber noch zu finden.
Chris am 26. Mai 2007 um 23:31 Uhr:
Den Japper-Server von .get privacy kleiner Gutmensch Jörg-Olaf Schäfers – die Rechnung für F!XMBR bezahle ich ganz normal jeden Monat. Du kleiner Jammerlappen.
Schon scheiße, wenn man geschriebene Worte nicht versteht – und so einer wie Du willst Jounalist sein? *rofl*
Achja, such doch mal auf F!XMBR, was ich da z. B. zu Spreeblick und Strato schreibe. Aber man will halt immer nur das sehen, was einem in die eigene Welt passt!
Pfeife!
Jörg-Olaf Schäfers am 27. Mai 2007 um 01:12 Uhr:
Chris: Nana, bitte den Geifer im Mund behalten, auch wenn’s schmerzt. Du bist hier unter zivilisierten Menschen, nicht in deinem Blog.
Fakt ist, ihr werbt an prominenter Stelle für euren Hoster, der euch einen Server stellt und – da wird es leider ein wenig intransparent – offenbar auch andere Projekte alimentiert.
Kennst du die Funktion “Show Keyword Density” von Firefox? Ganz lustig, was die zum Namen eures Hosters auf obiger Seite zu sagen hat: [image]
Alte Schwede, 11 Nennungen allein im Body, dazu 10 Links (jaja, allein auf dieser einen Seite …).
In Verbindung mit Formulierungen wie “Freunde geworden”, “Kunde ist König” und “besseren Hoster kann ich mir nicht vorstellen” scheinen mir da die von dir so gern benutzten Kampfbegriffe “Vetternwirtschaft” und “geldwerter Vorteil” ziemlich treffend.
Schonmal über eine Karriere als SEO nachgedacht?
> Schon scheiße, wenn man geschriebene Worte nicht versteht
Vielleicht liegts auch an den unklaren Aussagen im Text, lesen kann ich nämlich recht gut. Folgende Passage eurer werblichen Freundschaftbekundung (Nachtrag vom 28.05.: “[…] Es fließt dabei kein Geld, Ihr könnt einfach dadurch angenehmer, schneller surfen […]”) finde ich aber recht übersichtlich:

Das Ende vom Lied: Wir bezahlen für kleine Projekte, wie die Homepage von .get privacy ein kleineres Webpaket. Mit vServer unterstützt Host-4-You.de die Idee Jabber. Und F!XMBR? Ja, da ist noch nichts entschieden – wir liegen da im Moment auf einem Server, der für exklusive Premium-Kunden reserviert ist. Der ist nicht wirklich langsam und nicht wirklich mit wenig RAM, etc. bestückt.

 
Stimmt, das ist tatsächlich beschissen formuliert. In Verbindung mit anderen Passagen wird es ein wenig verständlicher.

machte das Angebot, einen vServer zur Verfügung zu stellen, eben mit einem Banner der auf ihn verlinkt – es entstand .get privacy […]

 
oder

[…] Der Server ansich hielt das alles aus, hierbei sei erwähnt, dass natürlich noch andere Kunden auf diesem Server beheimatet waren.

 
Sehe ich das richtig, dass eure Projekte fixmbr und .get privacy bis zur Verlinkung von Heise im Januar auf einem (v)Server lagen? Offenbar.
> Aber man will halt immer nur das sehen, was einem in die eigene Welt passt!
Und das von dir. Wenn es wenigstens Einsicht wäre, könnte man auf Besserung hoffen ,)
Chris am 27. Mai 2007 um 02:12 Uhr:
So lieber, kleiner Gutmensch Jörg-Olaf Schäfers. Letztmalig hier, ab dann auf F!XMBR. Ich werde mich hier nicht weiter für eine Freundschaft rechtfertigen – ganz bestimmt nicht vor so einem Menschen wie Du es einer bist, ganz bestimmt nicht. ;)

Sehe ich das richtig, dass eure Projekte fixmbr und .get privacy bis zur Verlinkung von Heise im Januar auf einem (v)Server lagen? Offenbar.

 
Gelogen, Du Pfeife. Mensch, Du willst doch Journalist sein, Kleiner, dann recherchier doch endlich. Es war *immer und ist es noch* ein normales Paket, welches ich bezahle. Lediglich der Jabber-Server (get-privacy.de), mit dem wir, das sei angemerkt, nur Arbeit haben, wird zur Verfügung gestellt. Als ich den Text geschrieben hatte, waren wir auf einen anderen Server gezogen, ich habe weiterhin meine Rechnung bezahlt.
Weißt, hatte ich schon gefragt, ob Du Journlist bist, werden willst? Dann lerne doch einfach mal nachzuprüfen, wie wäre es damit? Hm Kleiner, was meinst. Schick doch einfach mal nen Ping an die drei Adressen, und Du wirst feststellen, dass das, was ich Dir gesagt habe, richtig ist.
Wenn man solche Leute wie Dich erlebt, würde man sowas gerne wieder einstellen. Echt, es wird was umsonst hingestellt, wir machen die Arbeit dazu, dass zig User nen gut laufenden Jabber-Server haben (weit über 100 Tage ohne Unterbrechung online), und dann muss man dieses Erbrochene lesen. Du bist einfach nur ebärmlich. Solche Leute wie Du sind der Grund, warum so viele Open Source-Projekte wieder eingestellt wurden.
Achja, und wenn unser Hoster mal scheiße gebaut hat, auch das wurde kommuniziert, aber das würde ja bedeuten: Recherchieren. Zwei Dinge, die ausschließen: Gutmensch Jörg-Olaf Schäfers und Recherche. ;-)
So, und ab sofort dann auf F!XMBR – die Headline habe ich schon im Kopf Herr Journalist. :)

 
Ok, das Tracing ist jetzt nicht soo schwer:

wusel@death.uu.org:~ $ tcptraceroute www.fixmbr.de
Selected device eth0, address 192.251.226.52, port 39862 for outgoing packets
Tracing the path to www.fixmbr.de (83.246.122.251) on TCP port 80 (http), 30 hops max
1 igor.uu.org (192.251.226.55) 0.233 ms 0.147 ms 0.093 ms
2 azrael-adsl2.uu.org (193.26.120.249) 17.050 ms 23.124 ms 15.994 ms
[...]
11 so-0-0-0.core0.h.ip.nacamar.net (62.27.95.138) 33.917 ms 34.875 ms 35.610 ms
12 cr01.h-cix.net (212.172.133.203) 31.109 ms 31.463 ms 31.937 ms
13 gw.serverpool.info (81.3.0.91) 32.389 ms 32.505 ms 31.293 ms
14 www.fixmbr.de (83.246.122.251) [open] 44.581 ms 39.583 ms 37.298 ms
wusel@death.uu.org:~ $ tcptraceroute www.get-privacy.info
Selected device eth0, address 192.251.226.52, port 54640 for outgoing packets
Tracing the path to www.get-privacy.info (83.246.122.251) on TCP port 80 (http), 30 hops max
1 igor.uu.org (192.251.226.55) 1.539 ms 0.190 ms 0.168 ms
2 azrael-adsl2.uu.org (193.26.120.249) 16.382 ms 17.183 ms 15.996 ms
[...]
[13 gw.serverpool.info (81.3.0.91) 32.145 ms 31.163 ms 31.373 ms
14 www.fixmbr.de (83.246.122.251) [open] 31.965 ms 32.355 ms 36.054 ms
wusel@death.uu.org:~ $ tcptraceroute get-privacy.de
Selected device eth0, address 192.251.226.52, port 35179 for outgoing packets
Tracing the path to get-privacy.de (88.80.195.198) on TCP port 80 (http), 30 hops max
1 igor.uu.org (192.251.226.55) 0.979 ms 0.165 ms 0.093 ms
2 azrael-adsl2.uu.org (193.26.120.249) 17.673 ms 16.025 ms 15.394 ms
[...]
11 pch80.f.de.plusline.net (213.83.46.214) 22.333 ms 22.650 ms 22.744 ms
12 213.83.51.2 38.376 ms 37.327 ms 37.541 ms
13 ge-0-2-22-bg1.ixsolutions.net (217.68.155.35) 27.422 ms 26.125 ms 27.415 ms
14 217.71.107.234 26.826 ms 26.477 ms 26.724 ms
15 88.80.192.87 26.836 ms 26.459 ms 26.505 ms
16 server.get-privacy.de (88.80.195.198) [closed] 25.754 ms 26.721 ms 29.883 ms

Hmm. Unterschiedliche Upstreamprovider … Und lt. whois auch unterscheidliche Hoster, einer mit Sitz in Hannover und der andere mit Sitz in Hamburg? Gut, der Hamburger könnte beim Hannoveraner sich wiederum Server oder Space eingekauft haben.
Eigentlich ist das auch egal. Eigentlich war hier auch gar keine Story. Bis Christian von F!XMBR eine durch die aufgebrachten Kommentare daraus machte.
Bislang las ich F!XMBR wg. eine latent kritischen Grundhaltung in technologischer Sicht (habe ich das freundlich genug ausgedrückt?); Heilige Kreuzzüge für oder gegen Werbung, bestimmte Werbeformen usw. sind mir eigentlich relativ egal. Links/Banner auf den Hoster i. d. R. ebenso.
Wer sich allerdings so prominent gegen Werbung jeglicher Art ausspricht, muß, zumal als gerne austeilender Blogger, auch wenigstens ein Quentchen Kritik vertragen können. Der Hinweis, daß das eigene Tun da etwas von der kommunizierten Grundhaltung abweicht darf nicht in Haßtiraden (»Pfeife«, »Kleiner«, »Du bist einfach nur ebärmlich.«, »Gutmenschen und Hitlerfreund«, »Plöppel«) gipfeln. Sollte es jedenfalls nicht …
Ich verkneife mir jetzt mal Vergleiche mit anderen gestrauchelten Moralaposteln, das »Ping-Pong« in den YAMB.BETA²-Kommentaren spricht für sich selbst.
Nähme man einen schlechten Tag Christians an, könnte man auch seine Ausfälle (fast) noch tolerieren — was zum Henker soll aber das rumspielen mit der .htaccess? Auch der Link von YAMB.BETA² wird direkt geblockt, im Browser direkt eingegeben gibt’s hingegen den »lustigen« 404.
Christian, das ist arm. Richtig arm. Und ein Bärendienst für das Blog obendrein.

¹ Ohne es weiter analysiert zu haben, YAMB.BETA² könnte auch aufgrund des seinerzeitigen Studivz-Hypes ähnlich der Blogbar aktuell bei Technorati absteigen.

upgrades Minus Minus

wusel@death.uu.org:~/blogdoch $ tcptraceroute www.fixmbr.de
tcptraceroute: error while loading shared libraries: libpcap.so.0.8.3: cannot open shared object file: No such file or directory
wusel@death.uu.org:~/blogdoch $

Derlei ist ein Grund, warum ich nichts von (Distributions-)Upgrades halte (hier: FC4 -> FC6). Gut. FuckingedoraCore mag ein Sonderfall sein, aber nachdem ich auch bei Debian/Sparc auf einer Sparc5 (nein, nicht Ultra 5, ich meine die richtig langsamen alten Karren) die Pferde libc ins Essen brechen sehen durfte, bin ich kuriert.

P.S.:
root@death.uu.org:~ # rpmbuild --rebuild tcptraceroute-1.5-0.beta7.rf.src.rpm
Installing tcptraceroute-1.5-0.beta7.rf.src.rpm
warning: user dag does not exist - using root
warning: group dag does not exist - using root
error: Failed build dependencies:
libnet is needed by tcptraceroute-1.5-0.beta7.rf.i386
root@death.uu.org:~ # yum install libnet
[...]
Installed: libnet.i386 0:1.1.2.1-2.2.fc6.rf
Complete!
root@death.uu.org:~ # rpmbuild --rebuild tcptraceroute-1.5-0.beta7.rf.src.rpm
Installing tcptraceroute-1.5-0.beta7.rf.src.rpm
[...]
checking for pcap_open_live in -lpcap... no
configure: error: cannot find libpcap
error: Bad exit status from /var/tmp/rpm-tmp.57206 (%build)
RPM build errors:
user dag does not exist - using root
group dag does not exist - using root
Bad exit status from /var/tmp/rpm-tmp.57206 (%build)

*seufz* Warum immer ich‽
root@death.uu.org:~ # yum install libpcap libpcap-devel
[...]
Installed: libpcap-devel.i386 14:0.9.4-10.fc6
Updated: libpcap.i386 14:0.9.4-10.fc6
Complete!

JFTR: Letztlich war ich erfolgreich …

Kot|ze|bue

Kot|ze|bue […bu] (dt. Schriftsteller)

Quelle: DUDEN, Bd. 1, Ausgabe 1986, S. 404

Gut, Herr oder Frau Kot|ze|bue kenne ich nicht, mag man mir als Absolvent eines technischen Gymnasiums vielleicht verzeihen — und falls nicht, kann ich’s auch nicht ändern. Eigentlich suchte ich mal wieder was ganz anderes im DUDEN, aber der visual grep schlug zu und lies mich zurückblättern auf diese Seite 404, zu verifizieren, was ich dort gelesen hatte …
Zufällig schlug dann beim Ablegen mein ehedem häufig – in jüngerer Zeit durchaus seltener – benutztes Exemplar das Vorwort auf:

Der Wert einer einheitlichen, im gesamten deutschen Sprachraum verbindlichen und anerkannten Regelung der Rechtschreibung wird heute kaum noch in Frage gestellt.

 
<Loriot>Ach?</Loriot>

Die Rechtschreibung ist als das anzusehen, was sie ausschließlich sein soll: ein Mittel zur Erleichterung und Verbesserung der schriftlichen Kommunikation.

 
Nun denn, dem stimme ich durchaus zu. Und darum war der Duden ’86 der letzte (und zufälligerweise auch erste) Duden, den ich mir selbst kaufte und kaufen werde. Das 1996er Machwert habe ich fürsorglich geschenkt bekommen (und heute, nach Inkrafttreten irgendeiner reformierten Reform der Rechtschreibreform auch in NRW, lese ich gerne dessen Vorwort — Papier ist sooo geduldig); maßgeblich zu orientieren versuche ich mich nach wie vor an der Rechtschreibung vor ’96.
Tja, so ist das mit mir und dem Duden: ein simples Nachschlagen, und schon wieder sind 15 Minmuten weg — dafür das Blog um einen Eintrag reicher ;)

Foleo?

Hmm, wieder mal ein Subnotebook, UMPC oder etwas in der Art? Auf Golem.DE finden sich mehrere Berichte zum Palm Foleo, außerdem hat natürlich neuerdings.com sich des Themas angenommen.
Nun bin ich ja Linux-affin und seit ca. 1998, als ich beruflich die erste IP-Verbindung – damals noch über SCD, also Einwahl mit 9600 Bit/sec (GPRS gab’s da zum. bei D1 noch nicht, IIRC) – mit satten 700 ms RTT für ein 56-Byte-ICMP-Paket erleben durfte, auch auf der Suche nach unterwegs optimal nutzbaren Internetequipment. Bislang bin ich noch immer bei meinem 1,2-kg Sony Vaio ZE-600NE plus UMTS-PC‐Card als bestem Kompromiß aus mobiler Nutzbarkeit, Preis-/Leistungsverhältnis und Mobilität.
Ich habe mehrere Windows-Mobile-PDAs probiert (Versionen 2002, 2003) – persönliches Fazit: let’ ’em burn in hell, der Mobile-IE ist reine Platzverschwendung im ROM (Access’ NetFront hingegen war fast sinnvoll nutzbar), die 240x320er Auflösung ist zu gering, die Schrifterkennung oder Soft-Tastatur nicht für längere Texte sinnvoll nutzbar, das »OS« nur solange stabil, solange man keine Programme nachinstalliert … Wie gesagt, persönliches Fazit, YMMV –; ich habe mir ein BT‐Faltkeyboard für’s 6630 gekauft und mit putty und einem alternativen Browser (auch beim 6630 ist der eingebaute Brauser eher Platzverschwendung im Festspeicher, IMHO) das ultramobile Internet ausprobiert: da die 240x320er PDA-Auslösung schon für’s Arbeiten zu gering ist, ist die noch geringere des 6630 wahrlich keine Hilfe. Für ‘nen Dienst-Restart per Kommandozeile reicht’s … knapp.
Die »Linux‐Designstudie« von Nokia (Nokia 770) habe ich bei einem Kollegen gesehen und in der Hand gehabt, überzeugt für den mobilen Einsatz hat mich das Setup irgendwie noch nicht.
Die UMPCs klingen spannend, werde ich mir irgendwann mal näher ansehen (so ab Generation 2 oder 3).
Und der/das Palm Foleo? Eine wirkliche Meinung dazu habe ich noch nicht. Es erscheint mir auf den ersten Blick wie eine Weiterentwicklung des Nokia Internet Tablets zu sein; was ich suche ist ein mobiles Gerät mit nutzbarer Eingabeinfrastruktur (Stift als Mausersatz, mind. zusätzlich vorhandenes Hardware-Keyboard mit normalfingernutzbaren Tasten), Unterstützung aller aktuellen, weitgehend offenen Webtechnologien (Java, JavaScript, Flash) und genug Rechenleistung, um eben auch streaming content darstellen zu können. Das ganze mit einer Auflösung möglichst jenseits 800×600 und einem Formfaktor unter 12″ und 1,2 kg …

MIPS-Prozessor mit 266 MHz

Mal ‘ne Frage an die Bitpfriemler: das bei Golem vorgestellte Gerät, »The Slurpr«, soll 6x 54 MBit/sec parallel treiben können, und das mit ‘ner »MIPS 32 4Kc based 266MHz (BIOS adjustable from 200 to 400MHz)« CPU.
Wenn ich nicht grob auf dem falschen Pferd sitze, ist das in etwa die CPU-Leistungsklasse, wie sie auch bei vielen OpenWRT-getriebenen Accesspoints bzw. Routern eingesetzt wird? Dort allerdings ist doch schon (bei den Neueren mit Taktraten jenseits der 200 MHz) bei etwa ca. 50 MBit/sec IP‐Routing Schicht im Schacht, wie sollen hier 6x 54 MBit/sec (brutto, i. e. ca. 22 MBit/sec netto jeweils) durchgesetzt werden?
Bekanntlich macht einer meiner auf Igel‐Basis gebauten Router mit IP‐Cop als Distribution mit ‘ner Cyrix MediaGX-CPU bei 233 MHz ja schon bei 4 MBit/sec PPPoE-Durchsatz schlapp — selbst wenn die MIPS‐CPU deutlich effizenter wäre und Bonding weniger CPU‐intensiv als PPPoE, wir sprechen von 6mal dem 5fachen Durchsatz …

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Spiegel Online berichtet vom Beginn der Abschottung Heiligendamms.
Unter anderem wird eine wohl alleinerziehene Mutter zitiert, die sich über die neue Straßenbeleuchtung freut: »Was sie stört: Das Gejammere über Aufwand und Beeinträchtigungen, die mit dem Treffen […] in ihrem Ort verbunden sind. “Wir haben hier neue Straßenbeleuchtung und Bürgersteige bekommen, das hätte es doch sonst nie gegeben”, sagt Henning.«
Das nenne ich mal billig erkaufte Zustimmung zu den Grundrechtseingriffen, die Merkel dort wieder einmal den Bewohnern zumutet.
Warum müssen diese hochgefährdeten Staatenlenker sich ein einem Ostseebad treffen? Ein US-amerikanisches, französisches oder britisches Kriegsschiff außerhalb der deutschen Hohheitsgewässer wäre viel einfacher zu sichern — und für die Bevölkerung, die man eh’ nicht dabei haben will, viel verträglicher.

Tausche porn.com gegen 9,5 Mill. USD …

(Via S-O-S SEO Blog.) Ok, porn.com gehört mir leider nicht (auch nicht youporn.com, pornoooo.de oder dergleichen — da hab’ ich wohl damals geschlafen …), aber die 9,5 Millionen USD, die hätte ich schon gerne. Nur für ‘ne ziemlich unbeachtete Site, wie das SEO Blog recherchierte. Hammer.
Hmm, und für meine primäre Domain bietet man mir alle Jahre wieder magere 2.000 USD? (Nicht, daß ich verkaufen wollen würde …) Irgendwas mache ich definitiv falsch. Mit den ganzen Kunstwörtertn wird es aber auch schwierig, solche Stunts neu hinzulegen — die griffigsten Domainnamen sind eher schon weg und ein Gespür für den nächsten Hype habe ich offensichtlich auch nicht ;)
last.fm geht übrigens für 280 Millionen USD an CBS — auch ‘n Wort, die Summe. Aber dahinter steht immerhin einer der hippen Web2.0-Dienste — wie denn auch beim nächsten Teil des munteren Millionen meuchelns: News Corp kauft Photobucket und Flektor berichtet heise online, es ist von 250 bis 300 Millionen USD in diesem Fall die Rede, die hier den Besitzer wechseln.

Studivz on SpeeeeED!

Lang, lang ist’s her, daß dies versprochen wurde, mittlerweile scheint Studivz dermassen viele Supporter zu haben, daß sie einzelne Blogs verfolgen können:

4 Responses to “StudiVZ – Probleme?”
1. svz Says:
May 29th, 2007 at 23:37
Wir haben die falsche Konfiguration rausgespielt, sorry! Aber es ist schon spät.. auf unserem Staging hat’s geklappt. Grüße
2. Marco Hahnen Says:
May 29th, 2007 at 23:40
das nenn ich mal nen schnellen Comment!
3. svz Says:
May 29th, 2007 at 23:44
Wir sind eben auch nur Menschen und machen mal Fehler. Gute Nacht.
4. Marco Hahnen Says:
May 29th, 2007 at 23:47
Jau, trotzdem: *thumbs up*. Gute Nacht!