Pownced

Hmm. Also … Meine ersten Eindrücke von Pownce sind ernüchternd.

Vorwegschicken möchte ich, daß der Test unter Fedora Core 6 mit Firefox 1.5.0.10, as distributed by Fedora, vorgenommen wurde — FC mochte Firefox’ 2er-Release seinerzeit nicht, das Passwort-im-Klartext-Problem mag auf die FF-Version zurückzuführen sein …

Anyway, dank Pierro, der in seinem Blog anbot, einzuladen, durfte ich mich nun auch bei Pownce anmelden — und darf auch 6 Einladungen vergeben: wer hat noch nicht, wer will noch mal? ;)
Latent lustig finde ich die Geschlechtswahl[/url] bei der Anmeldung — ob das für Jugendliche ab 13 Jahren (Mindestalter für Pownce-Beitritt) wo richtig sinnvoll ist? Nunja, ich habe mein Geschlecht dann einfach mal vor allen verborgen — nicht, daß mich jemand unsittlich zu berühren trachtet ;)
Nun habe ich mir MySpace und Konsorten noch nicht angetan – ich hoste meinen Content ja lieber selbst, da weiß ich wenigstens, wem ich an die Cochones die Unbill zu verdanken habe. Insofern reißt mich – und augenscheinlich auch Blog-Kollege corona aka El Burro nicht – nun keine der offensichtlichen Funktionen – Profil anpassen, öffentlich und privat Nachrichten, Links, Files austauschen, Ausloggen – wirklich vom Hocker. Das Design ist ansprechender, aus meiner Sicht, als das doch arg psychadelische von Twitter, aber anders als Twitter ist Pownce augenscheinlich eine gewollt geschlossene Kiste. Email-Benachrichtigung ja, Anbindung an SMS (oder gar MMS!) nein.
Hinzu kommt, zumindest bei meinem Testsetup (s. o.), daß im Browser gespeicherte Credentials auf der Einstiegsseite von Pownce vom Firefox im Klartext eingefügt werden und somit das Password sichtbar wird.
Sicherlich kein Beinbuch, im Internet-Café wird man das sicherlich nicht speichern und wenn man das Passwort selbst eintippt, landen da brav die bekannten Sternchen statt der eigentlichen Zeichen – aber vielleicht möchte ich ja auch zu Hause nicht, daß jeder mein Passwort sehen kann?
As time permits werde ich mir Pownce weiter ansehen; aber als »Freiluftblogger« bringt es mir derzeit glaube ich nichts — anders als bei Twitter scheint es mir keinen wirklichen Mehrwert dem Web2.0 hinzuzufügen? YMMV, die Diskussion sei eröffnet; und Twitter stand ich ja erst auch arg skeptisch gegenüber ;) In Anlenung an Frank Helmschrotts Aktion »Pownce-Einladung gegen Meinung« würde ich mich über die Zeit auch über Links zu Pownce-, Twitter- etc. -Beiträgen im eigenen Blog freuen — grade beim Thema Dateiaustausch ist mir irgendwie gar nicht klar, wieso dies jene Dienste so interessant macht, mag aber an meiner Do-it-yourself-Neigung (und den Mitteln dazu) liegen …

I did it!

Narf, was für ein Krampf. Das N95 kostet bei Vodafone und T-Mobile mit praktikablen Tarifen (bis 25,– Euro monatlich inkl. ein paar Zusatzdiensten für Voice und Data) bei oder über 300,– Euro, wobei man es bei E+ oder H[sub]2[/sub]O O[sub]2[/sub] schon für deutlich unter diesem Betrag zu haben (bei jenen Monatsbeträgen). Aber der Reihe nach …
Nachdem ich nach kurzer Rechnung nun doch das Call & Surf-Angebot der DTAG von T-Com T-Home angenommen habe – und letztlich nun rd. 5,– für einen seit Jahren überflüssigen T-Online-Account sowie typischerweise wenigstens 10,– an Gesprächsgebühren (CbC) im Monat sparen werde –, stattete ich am heutigen Nachmittag mal dem T-Punkt in Gütersloh einen Besuch ab. Ich bin noch immer auf der Suche nach einem bezahlbaren Surftarif und als integrierter Anbieter in spe … vielleicht gibt’s da ja was von der T-Com T-Home, wenn man alles aus einer Hand macht?
Naja, letztlich nicht; ‘nen Rabatt gäbe es, aber für’s mobilfunkgestützte Surfen in magenta läge ich bei deutlich über 50,– Euro zusätzlich – für mindestens 24 Monate. Äh, ja, danke, aber nein. Dann schreibt Eure UMTS-Lizenz halt weiter ab; binnen Jahresfrist werden sich die Preise massiv nach unten bewegt haben …
Plan B war, den einen D2-Vertrag gegen ein E65 für 24 Monate zu verlängern, allerdings vom alten 50-Minuten-Inklusiv-Vertrag auf einen mit deutlich geringerem »Paketpreis« umgestellt. Leider war dies in Gütersloh unmöglich: der Shop war um kurz nach 16 Uhr schon verrammelt …
Gut, wer nicht will, der hat schon — wer vor der Konkurrenz lieber Feierabend macht, wird wohl genug Kunden und Umsätze haben.
Aber was jetzt? Ich wollte doch am Wochenende mit dem E65 und seinem WLAN rumspielen! Außerdem haben meine Semacode-Reader-Instalationen wohl meinem 6630 den Rest gegeben, eine SMS von Google führt immer zur Ansage, es wäre kein Speicher mehr frei … Tja, was also jetzt? Klar: auf nach Bielefeld!
Gesagt, getan. Traurige Geschichte aber auch hier: der fragliche Vertrag läuft erst im November aus, D2-Policy ist, daß man ab drei Monaten vorher verlängern kann. Nachdem ich eine halbe Stunde dem jungen, wohl türkisch-stämmigen, Verkäufer zuhöhren durfte, wie er dreien seiner Kumpels – man sprach jedenfalls recht vertraut miteinander – irgendwas hintrickste, sodaß sie über Kunden-werben-Kunden oder so zu 6 Freimonaten kommen sollen, sagte er nur, trotz »Silberstatus« meines Kundenkontos usw., »nö, geht noch nicht, erst nächsten Monat«. Penner; das Internetportal kennt diese Skrupel nicht … Zwischenzeitlich erklärte er mir übrigens, daß man mit O[sub]2[/sub]-SIMs in Vodafone-UMTS-Telefonen »nur Rauschen und Knistern« hätte, denn »die Geräte hier können die Frequenz von denen nicht«. Ich glaube, ich würde den nicht mal Batterien wechseln lassen — bei so profunder Kenntnis der Technik …
Leicht gefrustet ging ich dann, wieder zurück in Gütersloh, einkaufen. Und am Ende dieses Einkaufs gab’s dann fast ein Happy-End: der Vodefone-Shop im Marktkauf hatte ein »nur heute«-Angebot für’s N95: 159–, 50,– EUR Gutschrift und 49,95-Tarif, der nach 3 Monaten auf bis zu 24,95 geändert werden kann. Bei einem Neuvertrag hätte man mit auch noch die 25,– Tarifdifferenz gutgeschrieben — darauf mußte ich leider als Bestandskunde mal wieder verzichten … Aber dennoch habe ich es getan, ein N95, das nächste große Spielzeug aus dem Hause Nokia, für unter zweihundert Euro, für etwas mehr als die Hälfte dessen, was ich auszugeben bereit bin — »Nein« fand sich plötzlich nicht mehr in meinem aktiven Wortschatz ;)
Leider hatten sie weder N95 noch E65 vorrätig — mein N95 wird dann also mal wieder zugeschickt, ich hoffe, es kommt Dienstag an …

Memory Lane: vom ORL (VNC, TRIPCode, …) zu Semacode

Sind die besten Träume die, die sich niemals erfüllen können? Dann habe ich den Jackpot gezogen ;)
Seit bald zehn Jahren träume ich davon, Mitarbeiter in den – längst abgewicklten – AT&T Laboratories Cambridge, vormals Olivetti & Oracle Research Laboratory, vormals Olivetti Research Ltd (ORL) zu sein. Darauf gestoßen bin ich über VNC (historischer Link; heutzutage wird es als RealVNC weiterentwicklet); seinerzeit eine coole Geschichte, um insbesondere Windows-Rechner vom Solaris- oder Linux-Arbeitsplatz aus zu bedienen (insbes. für Office-Programme oder auch die leidige Steuererklärung habe ich es früh zu schätzen gelernt). Heute bildet die technische Grundlage, das Remote Framebuffer (RFB) Protocol, auch die Basis für diverse andere Produkte, z. B. in KVM-over-IP-Lösungen oder LOM-Boards.
Als ich heute abend zufällig bei der Auseinandersetzung mit Plazes auf diese komischen 2D-Barcodes stieß, erinnerte ich mich an die komischen runden Symbole, mit denen sie im ORL um die Jahrtausendwende experimentierten (auf TRIP beschränkter Auszug aus einem längeren PDF über die Projekte am ORL). (Zur Geschichte der Entwicklung vom TRIP- zum Shotcode siehe Wikipedia, auch wenn ich meine, daß da die Rolle des ORL zu Gunsten der Universität Cambridge etwas heruntergespielt wird.)
2D-Barcodes in rechteckiger/quadratischer Form allerdings gibt es leider mal wieder mehrere; zwei sind frei von Patentrechten bzw. frei verwendbar, da die Rechte nicht ausgeübt werden vom Rechteinhaber: QR- und Data Matrix (aka Semacode, richts im Bild).
Und was kann man damit machen? Nun, man kann sich einen Reader runterladen sofern der nicht schon, wie bei neueren Nokia-Handies, vorinstalliert ist. Mittels dieses Readers nimmt man ein Bild eines solchens 2D-Barcodes auf, welcher dann, im Idealfall, vom Handy dekodiert wird und entweder der enthaltene Text angezeigt oder, im Falle einer http://-URL, diese direkt an den Browser im Handy übergeben. Das Ergebnis soll sein, daß man durch abfotografieren eines solchen 2D-Barcodes direkt auf einer speziellen Webseite landet, ohne umständlich eine ggf. längliche URL einhacken zu müssen.
Es gab/gibt Seitens BMW eine Kampagne, bei der BMW Matrix Codes (von Semacode) einsetzte oder noch einsetzen will — ich denke, so ein Reader im Handy macht Sinn, zumal eben auch Telefonnummern oder Vcards in diesen 2D-Barcodes kodiert werden können; und welches neue Handy kommt noch ohne Kamera daher?
Bei Splitbrain gibt es eine PHP-Adaption des Matrix-Code-Erzeugers, das zugehörige Standalone-Projekt heißt iec16022.
Ich gebe zu, Real-life-Anwendungen sind in Deutschland noch eher rar; eignen würde es sich überall dort, wo der Nutzer auf eine Webseite gelotst werden soll, z. B. um sich für den WLAN-Hotspot anzumelden …
Auch in der Inventarisierung von Hardware, z. B. in Schulen, könnte es sich anbieten — keine teure Extra-Hardware notwendig, allerdings sind grade für Schulen natürlich die mobilen Datentarife wieder prohibitiv. Vorteil der 2D-Barcodes in Verbindung mit dem richtigen Auswerteprogramm ist allerdings, daß auch reiner Text kodiert werden kann, z. B. eine Hardwarekennung, Standortcode sowie eine Störfallrufnummer …
Ich bin jedenfalls gespannt, ob derlei Codes zukünftig häufiger zu sehen sein werden.

Displazed

Er hat es ja nur gut gemeint, der nette Kollege, aber leider sind Plazes und ich offensichtlich inkompatibel.
Groß ist auch, daß der Link auf die »Terms« kein Popup oder ein neues Fenster öffnet — guckt man sich diese also nach Eingabe von Logindaten an, sind jene Eingaben futsch. Dreck2.0 …
[Update, 2007-07-28 20:10] Ein später gestarteter neuer Versuch klappte dann. Nun kann also auch ich Plazen … Erster Eindruck: Twitter mit Ortsangabe (und drauf aufbauenden Funktionen wie der Abfrage nach anderen Verrückten Plazern in der Gegend – dafür ohne die Benachrichtigungsoption z. B. auf’s Handy. Plazes ist poll, Twitter push in der Hinsicht — dafür hat Plazes ‘ne deutsche SMS-Zielnummer … [/Update]

Totale Überwachung

Etwas angestachelt vom Kollegen corona, habe dann auch ich angefangen, mein DSL-Modem statistisch zu begutachten. Allerdings setze ich seit Jahren auf Orca und anstatt den HTML-Quatsch zu parsen, gehe ich bei meinem Speedport W500V, den ich als dummes DSL-Modem betreibe, auf die dank alternativer Firmware vorhandene telnet-Schnittstelle. Naja, und das Speedport hängt bei mir auch nicht an einem OpenWRT-System sondern an einem Standard-PC — nachdem empirisch bewiesen ist, daß die Geode-1-CPU mit 233 MHz nicht über rd. 4 MBit/sec-OpenVPN-Traffic kommt und ich 16 MBit/sec sauber nutzen können will, ist das schon ein Thema …

T-Shirt || !T-Shirt

Aus dem Urlaub zurück, wunderte ich mich schon, daß noch immer kein T-Shirt angekommen war — es lagen immerhin vier Wochen Urlaub dazwischen.
Eine Benachrichtigung per Mail, ob meine Bestellung denn nun angekommen ist, habe ich bislang nicht gesehen, aber die Hoffnung stirb ja bekanntlich zuletzt …
Und Hoffnung schürt der jüngste Eintrag im Teno-Blog — demnach sollte am Freitag oder Samstag das lang ersehnte Gratis-T-Schirt eintreffen; ich bin ehrlich gespannt! (Erwähnte ich schon, daß ich derlei Devotionalien durchaus gerne anziehe? *hint, hint*)

snd_bt_sco considered harmful

Na toll; nachdem ich mühsam mein BT-Headset mit Ubuntu verheiratet hatte, mußte ich jetzt die Kiste mal neu booten (aufwachen aus Hibernation bei leerem Akku kam nicht so gut :().
Leider tat sich dann nach dem einloggen in Gnome nix mehr, Mauszeiger war da und das war’s …
Des Rätsels Lösung: snd_bt_sco wird als Soundkarte angesehen, auch wenn kein taugliches BT-Gerät verbunden ist. Soundausgabe darauf blockiert dann unendlich – ganz, ganz groß.

Badge as Badge can

Vielleicht bin ich schon ein bißchen spät dran – seit Montag liegt es nun hier rum, aber ich kam bislang einfach nicht zu bebloggen –, aber dennoch möchte ich kurz den Badge Maker vorstellen.

Badge Maker: Create an ID badge using your digital photographs
Make your own ID card, press pass, name tag, unofficial Flickr badge, or any other kind of identification. Print it out, laminate it, wear it with pride! Make any kind of identification* easily in just a few seconds.

* Evil and/or unlawful uses are strictly prohibited. Please play nice. :-)

 
Nette Sache, für Deutschland stören ggf. die englischen Bezeichnungen. Have fun ;)

Mail-/Fileserver up & running again

Endlich! Nach rd. 14 Tagen laufen die beiden Systeme famine.uu.org (MX) und mail.uu.org (MD) wieder — das Zustellen der notdürftig geparkten Mails allerdings dauert dank Greylisting auf famine und keinem Greylisting auf dem temporären MX wohl noch ein paar Stunden an …

Postlagernd

Die Christel Scherzkekse von der Post haben mich mal wieder ausgetrickst.
Da wir ja grade vier Wochen im Ausland waren, hatten wir Postlagerung beauftragt; am Montag war ich dann also kurz vor Toreschluß auf der Hauptpost, um die Sachen abzuholen. »Bis wann haben Sie denn beauftragt? Nein, daß brauchen Sie nicht abzuholen, das wird Ihnen ganz normal zugestellt.«
Was erst also wie ein toller Service aussah … entpuppte sich als schlechter Scherz: im Briefkasten war nur ein blauer Benachrichtigungszettel, daß eine »Büchersendung« nicht zugestellt werden konnte — wie sich dann bei der Abholung herausstellte, war dies eine Falschaussage, richtig hätte »Ihr Auftrag postlagernd« (oder so) angekreuzt sein müssen. Details.
Also Dienstag wieder zur Post — endlich konnte ich das stattliche Paket mit unserer gesammelten Post in Empfang nehmen.
Aber jetzt mal ehrlich: da man den – mittlerweile kostenpflichtigen? – Dienst nur bei längerer Abwesenheit beauftragt, welchen Sinn hat dann der Versuch der Zustellung in einem fetten Umschlag, der niemals in übliche Briefkästen passen wird?
So sehr ich mich auch über unsere DHL-Zustellerin manches Mal echauffiere, wenn Sie wieder einmal ein Päckchen stillschweigend auf der Terrasse versteckt hat — stören tut mich daran im Prinzip nur, daß sie keinen Benachrichtigungszettel in den Briefkasten wirft und ich ein um’s andere Mal nur durch Zufall über die Lieferung, sprichwörtlich, stolpere.
Die Zusteller der Briefpost hingegen legen brav einen Zettel rein, nehmen das, was nicht in den Briefkasten paßt, aber auch wieder mit — ich vermute, sie klingeln nicht mal zwecks Abgabe beim Nachbarn, wie es sämtliche Paketdienste tun …
Da trotz Lagerungsauftrag die Rechnungen von Vodafone im Briefkasten lagen – Vodafone verschickt nicht mehr mit der Post sondern privaten Diensten –, stellt sich mir natürlich die Frage, wie die Politik sich denn im Falle des Falls des Postmonopols die Lösung vorstellt? Es gibt mittlerweile schein’s schon im kleinen Gütersloh mind. 2 verschiedene private Zustelldienste neben der Gelben Pest Post, ein Postit am Briefkasten – »Sind vier Wochen weg, bitte keine Post einwerfen bis xx.xx.20xxx« – kann ja wohl nicht die Lösung sein‽ Da ich aber als Verbraucher unmöglich alle Dienste kennen kann, die meinen Briefkasten befüllen wollen, benötigte man doch eine Zentralstelle für diese Aufträge, und alle Zusteller müßten zwingend auf die Einhaltung eines Lagerungsauftrages verpflichtet werden; ein überquellender Briefkasten ist ähnlich einladend wie besagtes PostIt für Langfinger …
Aber zwischen den Saufgelagen Einladungen zu Veranstaltungen der Lobbyisten werden die Abgeordneten sicherlich Zeit finden, sich dieses Themas anzunehmen … Ganz bestimmt … Morgen kommt übrigens der Weihnachstmann kurz zu Besuch.