Datenwüste trotz Breitband?

Seit geraumer Zeit beobachte ich deutliche Laufzeitzunahmen bei der aus einem Datacenter gemonitorten DSL-Anbinung in Ihlienworth. Vergleichsmessungen nach Otterndorf zeigen dieses Auffälligkeiten hingegen nicht.
Ausgeschlossen werden können hierbei ziellokale Einflüsse, da auch Graphen über die Nutzung der Anbindung zur fraglichen Zeit vorliegen und ausdrücklich im fraglichen Zeitraum eben keinen nennenswerten Verkehr zeigen.
Ein Meßpunkt ist leider etwas ungenau, um Aussagen treffen zu können. Allerdings stimmt es nachdenklich, daß das Ortsnetz 04755 Ihlienworth – rd. 600 Telefonanschlüsse und per Glasfaser an Otterdorf angebunden, im Herbst 2006 als OPAL-Ortsnetz mit einer Handvoll dezentraler, sprich Outdoor-DSLAMs, versehen – mehr Bandbreitenprobleme haben sollte als das ungleich größere Ortsnetz 04751 Otterndorf und diese Probleme nur in Ihlienworth spürbar sein sollen, wenn doch sehr wahrscheinlich die Anbindung Ihlienworths über Otterndorf läuft …
Neu sind diese regelmäßigen Ausreißer bei der Paketlaufzeit – siehe Grafik – nicht; normalerweise deuten Sie auf Erreichen von Kapazitätsgrenzen hin. An überlasteten Netzübergängen hingegen dürften diese Meßwerte nicht liegen, da die Messung nach Otterndorf – ebenfalls T-Online-Netz – diese Auffälligkeit nicht zeigt; dies wäre aber bei einem Problem vor dem Zielnetz zu erwarten.
Hmm. Ich bräuchte mehr Sekundärziele zum Vergleich. Daher der Aufruf: Nutzer aus dem Lande Hadeln (insbes. aus den Ortsnetzen Otterndorf, Neuenkirchen, Nordleda) oder dem Sietland (gerne neben Ihlienworth auch aus Wanna, Odisheim, Stainau), die a) eine sofortige DSL-Wiedereinwahl (»alsways on«) vornehmen und b) über einen entsprechenden Dienst wie DynDNS mittels eines festen DNS-Eintrags erreichbar sind, mögen mich bitte kontaktieren …

DSL-Verfügbarkeitsprüfung

Die Überprüfung Ihrer DSL-Verfügbarkeit war erfolgreich!
Für Ihre Rufnummer 05241 – XXXXXX ist Call & Surf Comfort Plus nur mit eingeschränkter Bandbreite (14000 kbit/s) erhältlich.
Natürlich können Sie Call & Surf Comfort Plus auch mit verringerter Surfgeschwindigkeit in vollem Umfang nutzen.

 

Also, so ganz kann das alles nicht mehr stimmen, was die Deutsche Telekom für meine Wohnung als DSL-Bandbreiten ausspuckt. Ich habe VDSL 25000/2500, mehr geht schein’s nicht auf den rd. 900 Metern Kupferdoppelader. Vorher hatte ich T-DSL 16000 mit 1 MBit/sec Upstream. Und wenn ich heute die DSL-Verfügbarkeit prüfe, ist entweder bei 16000 oder, siehe Zitat, sogar noch weniger Bandbreite Schluß.
Für’s Nachbarhaus, keine hundert Kabelmeter weiter, wird gar nur noch DSL 6000 ausgeworfen. Kann es sein, daß die Datenbasen durch die Aktivierung von VDSL aus der Vermiitlungsstelle etwas durcheinandergeraten sind?

Liebe T-Com, …

… sagt mal, geht’s noch?
Ich habe jetzt etliche Stunden Privatsupport leisten dürfen für einen von DSL 6000 auf DSL 16000 geupgradeten T-DSL-Anschluß — Kenner der Materie wissen, was kommt :(
Daß Ihr Drückerkolonnen losschickt, auch welche mit nur rudimentären Kenntnissen der deutschen Sprache — geschenkt. Kann man machen, muß man aber nicht.
Was Ihr den Drückern aber dringend mitgeben solltet, sind Speedports mit aktueller, ADSL2+-tauglicher Firmware — oder aber den Hinweis, daß ein nicht-aktuelles DSL-Modem zum totalen Konnektivitätsverlust führt.
Beides wurde im vorliegenden Fall, anscheinend, nicht getan. Latent schade.

N810-News: Godot kommt später :(

Derzeit noch unbestätigten Gerüchten zufolge kommt das N810 nicht mehr, wie angekündigt, »Mitte November« (gut, wäre jetzt auch knapp), sondern … später:

According to gbuergisser, Nokia Europe have told him: “the N810 will not be available for a few weeks (December for sure) in Europe.”

 
*seufz*

(Via IM, thanks to Cord)

Sonniger Support

Hallo Jörg!
Na, dann will ich mal auf die »Querschüsse« antworten …

das was in dem von dir monierten Artikel steht, hat nichts mit selektiver Realitätswahrnehmung zu tun: Zwischen eine IBM und einer Sun und einer Dell und Sun gibt es vertragliche Regelungen zum Weiterverkauf von Solaris (im Sinne von Preinstallation, den Solaris an sich kostet ja nichts) und den Supportdienstleistungen für Solaris auf diesen Maschinen.
Die Situation bei HP sieht ein wenig anders aus: […]

 
Hmm, es ging um:

Mittwoch, 14. November 2007
Is there still anybody out there, who believes that Solaris x86 doesn´t matter? As Between the linereports:

[Dell & Schwartz verkünden Solaris 10 vorinstalliert auf Dell Servern]

 
IBM and Dell on our side, HP … do you really be the only one not to support Solaris x86?

 

Also ist es erst einmal so, daß Hewlett-Packard (HP), wie Du im weiteren Text ja auch ausführst, durchaus Solaris x86 auf Proliant-Servern unterstützt.
Das ist somit unstrittig, oder etwa nicht?
Wobei HPs Grad an »Unterstützung« sich von dem vielleicht unterscheidet, den IBM und Dell liefern — kann ich nicht beurteilen, schon, weil ich mit besagten Lieferanten nichts zu tun habe. (Nach den Erfahrungen mit IBMs paranoiden LOM-Boards in der frühen x-Series wäre der Überzeugungswiderstand allerdings »spürbar«. Eigene Erfahrungen mit Dell zu machen war mir bislang nicht vergönnt.)
Interessant, daß Du auf eine HP-Seite zu Solaris 10 verweist, wo doch auf der generischen Solaris-Seite von HP Kombinationen von bestimmten Servern und Solaris-Versionen als »HP supported« ausgewiesen werden. Und darunter sind neben vielen Kombinationen mit Solaris 8

[sup]1[/sup]

sogar welche mit Solaris 9 und 10. Gut, prinzipiell sagt HP »”Supported” indicates that the OS runs on the server and that HP supports the HP-developed Solaris drivers«, wie Du ja ausführst. Allerdings habe ich (nicht nur) HP-Vertriebler schon durchaus offen für die verschiedensten Ideen gesehen; letztlich bedürfte es nur eines Agreements HP-Sun, daß HP formal den Support übernehmen könnte (als Durchlauferhitzer).

Den einen Hals zum würgen gibt es da nicht.

 
Dunno, never tried that — yet. Ich würde gerne die X4xxx loswerden und durch HPs ersetzen (einfach, weil bei ein paar hundert »einfach funktionierenden« Servern eines Herstellers es das gesamte Handling einfacher machte, wenn man nicht noch fünf bis sieben Exoten in seinem Zoo hat, die besonderer Pflege bedürfen), da das aber ein lustiges Dreiecksverhältnis ist (SW-Vendor nennt Sun-Modell als supported für seine Appliance-like Software), stellt sich derzeit diese Frage nicht.

Vergleicht man das jetzt mit einer Dell […], so sieht das ganze etwas anders aus: Hardware bei Dell kaufen, Support fuer Solaris bei Dell kaufen, und im Supportfall bei Dell anrufen.

 
Hmm, tut das bei Dir? Ich konnte jetzt nur Windows und SuSE Linux ordern, immerhin schon ein paar Tage nach dem (für Sun) aufregenden Händedruck …

Heute geht der “Support” von HP soweit, auf der Solaris 10 Seite auch gleich ein Pressrelease über die Migration von Solaris SPARC Systemen mit Transitive auf Linux/x86 zu verlinken […]. Das “Migrating to Solaris on ProLiant Press Release” wird nach wenigen Zeilen eine Werbeveranstaltung ueber HP-UX und nochmals Transitive.

 
Naja, was erwartest Du? HP hat nun drei eigene Betriebssysteme (VMS als Digital-Erbe, True64 als Compaq-ate-Digital-Erbe und HP-UX als eigene Altlast), warum sollten Sie sich auch noch, neben ihrer Linux-Strategie, mit Solaris x86 rumärgern? (HP hat imho genug mit dem »Support« von Debian zu tun, den sie seit, dunno, 2002?, munter announcen und nicht so richtig auf die Reihe bekommen (im Sinne von alles, was es für RedHat und Novell/SuSE gibt, gibt’s zeitgleich auch für Debian).)
HP hat kein eigenes Interesse an Solaris, warum auch; wenn’s auf ihren Karren tut, freut das das Produktmarketing, aber die Anzahl der Kunden, die von HP Solaris-Support einfordern, würde ich im niedrigenden Promillebereich verorten.
Schon insofern finde ich schon Deine initiale Frage unverständlich (abgesehen von der optimistischen Annahme, Solaris x86 hätte einen signifikanten tatsächlichen Nutzen »da draußen«); natürlich ist HP nicht »the only one not to support Solaris x86«; Dell bietet es – siehe oben – Stand heute zumindest in Deutschland nicht an und z. B. Pyramid hat von Solaris auch noch nichts gehört.
Aber da sind wir gar nicht; ich wünschte mir ja Zahlen zur Relevanz von Solaris x86 für den IT-Markt; Solaris x86, gemeuchelt einst von Sun und dann überraschend wiederbelebt und zum Hoffnungsträger erkoren …
Was ich bekam war der Hinweis, daß diese Zahlen nicht einfach zu ermitteln seien … Mutig, dies vom Hersteller zu hören — wenn einer an der Quelle sitzt, dann dieser, hätte ich jetzt naiv gedacht. Ich schließe daher daraus, daß trotz des Marketing-Dauerfeuers pro Solaris 10 ein nennenswerter Impact auf den real exisitierenden Markt ausbleibt; sonst, da stimmte ich mit dem Autoren Timothy Prickett Morgan überein, hätte Sun das schon anders ausgeschlachtet:

What seems reasonable is that if Sun had a 50 percent Solaris 10 conversion rate and was adding hundreds of thousands of new, paying customers to the Solaris support fold, it would have long since said so.

 
Aber spekulieren wir doch einfach weiter:

TPM merkt in diesem Text an, das die Nennung dieser Zahlen schwierig ist. Das Problem der genauen Adoption geht ja sogar noch weiter: Ich kenne mittlerweile einige Firmen, die OpenSolaris in Form der Developer Edition im Rechenzentrum einsetzen (ist ungefaehr die Entsprechung der Debianisten im Enterprise Linux Umfeld, self- und communitysupported). Wie zaehlt man diese? Das Thema ist nicht so leicht, wie man gemeinhin nimmt.

 
Sorry, die Entsprechung zur Dev. Ed. von OpenSolaris, da muß ich Dir widersprechen, ist nicht »Debian« – Debian an sich ist tendentiell ein stabiles OS auch, wenn nicht gerade, für den Einsatz im RZ, für welches man auch Support einkaufen kann – sondern eher OpenSuSE bzw. Fedora (Core), die »Spielwiesen« von Novell bzw. RedHat. Mindestens bei RedHat/Fedora kann ich bestätigen, daß die jeweils aktuellen Fedora-Distributionen den Weg zur nächsten Red Hat Enterprise Linux-Version aufzeigen und auch ebnen (indem die im Feld auftretenen Probleme nach und nach angegangen werden).
Wenn Du OpenSolaris Developer Edition (»[Die Developer Edition] ist haupstsächlich für Solaris Kunden gedacht, die die jeweils neueste Technologie ausprobieren wollen, die eventuell in neue Solaris Versionen Einzug findet.«) schon mit Debian GNU/Linux vergleichen mußt, dann bitte explizit mit den experimental- oder unstable-Zweigen.
Debian stable ist so verläßlich im RZ-Einsatz, wie es Solaris (Sparc) 8 und 9 auch lange waren (und Solaris 10 leider nicht ist).

Um hier eins hier klar zu stellen: Natuerlich herrscht hier ein gewisser Bias in Richtung Sun. Hey, ich bin Sun-Mitarbeiter, ich darf das … Ziel dieses Blogs ist: Ich informiere ueber Sun, ich sammel Information ueber Sun, ich schreibe über meine Sichtweise bezüglich der Marktbegleiter und wer dieses Blog genau liesst, weiss auch wo ich Sun kritisiere.

 
Tja, daß ist das hüpfende Komma. Du kritisiert Sun, ich möchte sagen: zwangsläufig, nicht offen und direkt. c0t0d0s0 ist kein Sun-Blog, aber das eines bekennenden Sun-Mitarbeiters — und als solcher wirst Du auch lernen müssen, mit anderen Sichtweisen, sei es von »Marktbegleitern«, sei es von Kunden Nutzern der Produkte Deines Brötchengebers, umzugehen, ohne sie gleich diskreditieren zu wollen

[sup]2[/sup]

. Du darfst ja Deine euphorische Meinung zu $WHATEVER durchaus behalten; aber auf eine Frage nach dem Deinem letzten Realitycheck mußt Du – grade wenn Du derlei kontroverse Ansichten vertrittst – noch emotionsloser zu antworten lernen, IMHO …

Und natuerlich macht es mir Spass, auf Schwächen der Marktbegleiter herumzureiten.

 
Be my guest. Ich habe meine Erfahrungen mit »OS Support« von $VENDOR gemacht und es bedürfte einiger Anstrengungen seitens $VENDOR, daß ich mir überlegen würde, jenen »Support« von $VENDOR wieder ernst zu nehmen. (JFTR: $VENDOR ist wirklich ein Platzhalter für mehr als nur »Sun«.)

Bestimmte Dinge darf ich nicht schreiben. Es gibt bestimmte Dinge deren Offenlegung nicht mir obliegt. Ich bin kein offizelles Leck der Firma Sun.

 
Es ist Deine Entscheidung, in dieser Form in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich halte sie für problematisch weil deutlich zu einseitig. JFTR: jemanden, der den Einsatz von Dingen wie OpenSolaris Developers Edition im Rechenzentrum propagierte, den ernst zu nehmen fiele mir massiv schwer.

Was ich mir für meinen Artikel ankreide: Ich habe nicht hinreichend zwischen “support” im Sinne der Lauffähigkeit (“Solaris laeuft auf Proliant”) und “support” im Sinne von Unterstützung eines Vorhabens (“der Verbreitung von Solaris/dem Verkauf von Solaris”) unterschieden.

 
Na guck, wir nähren uns ja tatsächlich an ;)

Und für letzteres bleibe ich bei meiner Aussage: IBM and Dell on our side, HP … do you really be the only one not to support Solaris x86?

 
Da es HP kaum tun wird, übernehme ich das mal, wenn auch nicht für HP: »Ummm; what the heck is this Solaris x86 anyway and will it still be around in, say, 2010?«
Ach so, eins noch:

Obwohl, im von dir im Zitat vorgenommene Verkuerzung auf “Solaris preinstalliert auf Dell” passt zu deiner Argumentationskette. Es fehlen dabei grosse Teile der eigentlichen Aussage.

 
Der geneigte Leser wird sich ein Bild machen können, ob »Michael Dell joined Sun CEO Jonathan Schwartz on stage at Oracle OpenWorld to announce that Sun’s open source Solaris 10 operating system would be shipping on Dell servers. “We heard from customers that they want better support for Solaris,” Dell said.« sinnentstellend wiedergegeben wird mit »[Dell & Schwartz verkünden Solaris 10 vorinstalliert auf Dell Servern]« … (Daß Solaris noch nicht einmal heute zu ordern ist auf neuen Dell-Servern, habe ich ja schon dargelegt.)
____

[sup]1[/sup] beware of »we’ll-vintage-5.8-before-we-fix-it« Bugs in Solaris 8
[sup]2[/sup] »Es war mir irgendwie klar, das aus dieser Richtung noch irgendwelche Querschüsse (ich verkneife mir hier andere Worte) kommen«

N810, waiting for Godot?

»Spread the word!«, hmm. Also, ich würde mich ja gerne mit dem N810 auseinandersetzen – und drüber bloggen ;) –, aber dazu müßte ich es erst einmal erwerben können …
Oder, um es mit den Worten eines anderen ehemaligen Entwicklers für den Amiga zu sagen:

"Remember developers are like plants, keep them in the dark and they'll die!"
– Ronald van Eijck in <ronald.09a7@eclXXX.adsp.sub.org>

Narf, wenn nicht bald klar wird, wann für Nokia endlich »Mitte November« ist und das N810 nach Deutschland kommt, muß ich mir doch ‘nen EEE zu Weihnachten ordern ;)

Endlich reich‽

Sie sind damit gewinner von: EUR 715, 810,00
(SIEBEN HUNDERT FUNFZHEN TAUSEND
ACHTHUNDERT UNO ZEHN EURO.) Die summe
ergibt sich einer gewinnausschuttung von EURO:
16,621,340,00 (SECHZEHN MILLIONEN
SECHSHUNDERT EINUNDZWANZIG TAUSEND
DREI HUNDERT UND VIERZIG EURO) Die summe
wurde durch 27gewinnem aus der glieichen
kategorie geteilt. HERZLICHEN GLUCKWUNSCH!!!

 
Yessss! Endlich!
Wobei … Ich habe doch nie im Ausland, geschweige denn in Spananien, an einer Lotterie teilgenommen?

Alle gewinner werden per computer aus 45.000
namen aus ganz europa ,asien, australien und
amerika als teil unserer Intemationalen
promotion programms ausgewahlt, Welches wir
einmal im jahr veranstalten. Bitte kontaktieren
sie unseren auslands sachbearbeiter bei
der sicherheitfirma MUTUA SECURITAS SA.
Tel:0034 XXXXXXXXX Fax: 0034 XX-XXXXXX
Bitte denken sie daran, jeder gewinnanspruch
muss bis zum 05/12/2007 Angemeldete sein.

 
Intemational. Ja, nee, iss klar, Leute. *grummel* Und ich dachte, ich hätte wirklich mal abgesahnt ;)

Received: from smtpoutwbe01.prod.mesa1.secureserver.net (smtpoutwbe01.prod.mesa1.secureserver.net [208.109.78.112])
by famine.uu.org with SMTP id lAKN9xbL018433
for <WONTTELL-alias@uu.org>; Wed, 21 Nov 2007 00:10:05 +0100

Seufz. Relevante Dinge, wie die T-Rechnung Online, scheitern an der Absenderverifikation, aber sowas kommt durch :(

Wireless, again

Nachtrag: Pünktlich am Montag vormittag ist dann der für Samstag sehnsüchtig, doch vergeblich, erwartete NetGear Smart Switch GS108T angekommen.
Er ersetzte den kleinen dummen Belkin im Erdgeschoß, der das GBit-LAN in Richtung Wohnzimmer und Arbeitszimmer im 1. OG verteilte. Da dieser neue Switch IGMP–Snooping unterstützt und ich einen direkten Anschluß des T-Entertain-Receivers an den neuen Switch realisieren konnte (3x Ethernet ins Wohnzimmer war eben doch eine gute Idee), werden nun meine guten alten, mit OpenWRT geflashten, Linksys WRT54G-Accesspoints nicht mehr mit Multicastpaketen behelligt und funktionieren einfach wieder.
Und ich könnte jetzt sogar VLANs einziehen, denn auch deren ist der GS108T mächtig; dank IGMP Snooping allerdings kann ich mir den Umbau des Netzes, einstweilen, nochmal schenken.
BTW, mit dem als Ersatz-AP aufgebauten W701V gab’s unter Windows XP extrem häufig Verbindungsabrisse bis hin zum Nichtwiederfinden des APs (neue SSID) in der Übersicht der verfügbaren Funknetze. Kann es sein, daß das Teil nicht wirklich taugt, oder ist meines vielleicht einfach nur defekt?

iNstweilige Verfügung

Vodafone klagt gegen das Geschäftsmodell des iPhone-Verkaufs, so rattert es heute abend aus den Tickern.
Laut einem über die dpa-Meldungen hinausgehenden Bericht der Süddeutschen Zeitung geht es Vodafone um die Exklusivvermarktung über T-Mobile:

Das iPhone von Apple wird in Deutschland exklusiv von der Telekom-Tochter T-Mobile vertrieben. Vodafone stört sich daran, dass die Geräte für die Karten anderer Mobilfunkunternehmen gesperrt sind und nur einschließlich eines zweijährigen Vertrags erworben werden können.

 
Spannend, gibt es doch das von Vodafone als iPhone-Konkurrenz ausgesuchte (nicht unkritisierte) Samsung F700, »Qbowl« getauft, exklusiv bei Vodafone; allerdings wohl ohne Netlock. SIM- bzw. Netlock allerdings ist nun keine wirklich neuartige Erfindung, hierüber sichern die Mobilfunker schon seit Jahren ihre Pfründe — z. B. um die Subventionierung des Gerätes durch eine entsprechende Nutzung im eigenen Netz gegenzufinanzieren.
Gut, Providerbindung, veraltete Funktechnik und Apples Verdongelung des Gerätes gegen Drittsoftware sind meine Kritikpunkte, weshalb ein iBrick iPhone für mich sowieso nicht in Frage käme; aber was ist jetzt eigentlich genau Vodafones Angriffspunkt?
Die »Surf@Home II«-UMTS-WLAN-Router von o2 sind z. B. mit einem Netlock versehen (funktionieren nur mit o2-SIM im o2-Netz), welches man während der ersten 24 Monate kostenpflichtig und hernach kostenfrei aufheben lassen kann. Und das ist auch das Standardprocedere bei Prepaid-Telefonen, wenn ich mich nicht täusche? Was ist also am Vertriebsmodell beim iPhone nun so anders, daß es eine Klage rechtfertigt?

Solche Geschäfte seien in der Telekommunikationsbranche in Deutschland bislang nicht umgesetzt worden, sagte Joussen. Er wolle klären lassen, ob dieses Vertriebsmodell in der Telekommunikationsbranche grundsätzlich zulässig sei oder nicht.

 
Irgendwas verpasse ich hier. Aber, hey, wenn das Urteil dazu führt, daß ich die via ebay geschossenen »Surf@Home II« kostenlos ent-lock-en kann: Vodafone++ ;)