High-Tech Matrjoschka

Es gibt je eben doch fast nichts, was es nicht gibt; bei Transcend bin ich auf eine Art Speicher-Matrjoschka gestoßen.
Konkret geht es um eine Micro-SD-Speicherkarte – so groß wie ein Nagel vom kleinen(!) Finger –, diesesmal allerdings nicht mit Adapter auf SD sondern auf Sonys MemoryStick Pro Duo. »Duo« ist die etwas kleinere Variante des klassischen MemoryStick-Formates (Modell halber Kaugimmi-Streifen), die Sony für kleinere Geräte sich ausgedacht hat.
Mittels eines Einschubadapters läßt sich auch MS Duo tauglich für MS-Slots machen, ganz so, wie das mit Micro-SD und Mini-SD oder auch dem kleinen MMC-Format möglich ist. Stecke ich also diese drei übereinander – Micro-SD in MS-Duo-Adapter, MS-Duo-Adapter in MS-Adapter –, habe ich wieder einen halben Kaugummistreifen mit 2 GB, nutzbar in MemoryStick-Pro- als auch SD-Geräten. (Das ursprüngliche MemoryStick-Format liefert nur 128 MB maximal; mit dem vom Layout aber nicht logisch identischem MemoryStick-Pro-Format sind Speichergrößen jenseits der 2 GB möglich. Jenseits ca. 2 GB hingegen ist SD nicht mehr spezifiziert und es sind SDHC-kompatible Module und Geräte notwendig, wie ich mittlerweile weiß …)
2 GB (Micro-)SD ergeben in der guten alten Sony DSC-P10 immerhin Platz für 808 BIlder; ich denke, daß ist für ausgedehnte Touren schon nicht schlecht, als Fallback bleiben mir ja noch der alte 512er Riegel, den ich seinerzeit für die P-10 kaufte sowie ggf. der MS Pro Duo mit 1 GB aus der PSP ;)
Und während ich ihn nicht benötige, kann der Micro-SD-Chip in meinem N95 als Datengrab dienen; der vormals dafür gekaufte Fingernagel hat wohl schon das Zeitliche gesegnet, das N95 stürzt beim Zugriff darauf jedenfalls mittlerweile ab :(
Interessant finde ich – so ganz nebenbei –, daß sich durch offensichtlich nur, wenn überhaupt, minimalste Elektronik aus (Micro-) SD- auch MemoryStrick-Pro-Speicher herstellen läßt bzw. der eine sich in den anderen konvertieren. Unter diesen Umständen werde ich verstärkt auf Micro-SD setzen, zumal dieses Format nicht die blöde Dual-Voltage-Problematik der MMC mobile

[sup]¹[/sup]

aufweist. Und irgendwann wage ich mich dann auch mal an eine 4 GB-Micro-SD-Kärtchen — und werde wahrscheinlich wieder einmal fürchterlich fluchen ;) Aufgrund der SD/SDHC-Problematik setze ich derzeit bei Größen jenseits der 2 GB wieder verstärkt auf CompactFlash — im Auto speichert derzeit ein 4 GB-CF-Chip die mobile Musiksammlung (USB-Anschluß & Kartenlesersupport im Radio sei Dank).
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[sup]¹[/sup] Die MMC mobile gibt (gab?) es sowohl als »nur« größenreduzierte MMC als auch als eine MMC, die mit unterschiedlicher Spannung betrieben werden kann: reduzierte Spannung in mobilen Geräten und normale beim Einsatz mit Adapter in MMC-/SD-Geräten. Leider war Nokia beim 6630 ganz weit vorne und hat auf die Dual-Voltage-Funktion gesetzt, sodaß im 6630 nur solche MMC mobile liefen; anfänglich gab es aber nur ausgesuchte Modelle mit diesem Feature auf dem Markt – oftmals nicht explizit als Dual- oder Single-Voltage gekennzeichnet –, sodaß ich mind. 512 MB an nicht-6630-tauglichen MMC mobiles hier rumfliegen habe :(

Social Network #4710

Na toll. Wieder eine Einladung vom Scout corona, diesmal zu kaioo.
Das Besondere an kaioo – abgesehen vom namen, den ich immer wieder mit einer TV-Serie für (Kindergarten-) Kinder verwechseln will – ist aus meiner Sicht die stringente AJAX-Anwendung. Das geht dann soweit, daß ein befolgen der Begrüßungsnachricht …

kaioo News
Please press CTRL + F5!
We updated kaioo.
Please press “Ctrl” and “F5” on your keyboard simultaneously. This will empty your cache and avoids incorrect error messages.
In future releases your cache will be emptied automatically.
Thank you!
Your kaioo team

 
zum Relogin nötigt, denn die Tastenkombination CTRL-F5 scheint ein Reload zu sein, und die URL lt. Feuerfuchs’ Adresszeile lautet nach wie vor […].kaioo.com/kaioo.html?activateaccount=M[…]=&locale=null#startpage …
Wirklich sehr geschickt, Jungens! Daß mein Feuerfuchs keine Anstalten macht, sich das Passwort zum Zugang zu merken, schiebe ich der Einfachheit halber jetzt auch mal auf diesen AJAX-Kram — machmal ist weniger eben doch mehr.

ebay-Zeitrechnung

Monopolisten mag ich nicht. Oftmals geschehen dann Dinge, die bei einem funktionieren Markt inkl. echter Alternativen nicht geschehen würden.
Aktuelles Beispiel für mich ist ein Streitfall mit einem in Hongkong sitzenden Händler, der auf der Auktionsplattform massenhaft USB-Kameras mit – beworbenen – Multimegapixeln für unter fünf Euro anbietet (zzgl. Versand aus Hongkong, versteht sich).
Glücklicherweise habe ich innerhalb 90 Tagen nach Auktionsende mein Geld (abzüglich PayPal-Gebühr — 80 Cent Lehrgeld, quasi) zurückerhalten, denn für die Plattform beginnt eine Unstimmigkeit offensichtlich schon mit dem Auktionsende, nicht erst der Streitfall-Eröffnung …

Facelifting

So, ab jetzt erstrahlt blogdoch.net mit mit neuem Layout in neuem Glanze.
Upgrade der Serverversion (und fixing einiger Bugs) steht dann als nächstes auf der ToDo-Liste.
Sollte irgendwas nicht mehr tun, bitte ich um einen Hinweis, danke.

»Ihr Aktions- oder Gutscheincode ist ungültig.«

Guten Morgen, Nokia!
Da ihr mich ja scheinbar nun doch nicht mehr als N810-Tableteer sponsoren wollt, habe ich mir am 23.12.2007 gegen 14:30 bei Amazon noch Sonys PlayStation Portable (2nd Edition aka Slim&Light) bestellt. Und anders als Fotokasten.de, der vom 17.12.07 es nicht schaffte, die Bestellung rechtzeitig zuzustellen, war meine Amazon-PSP schon am nächsten Tag bei mir ;)
Überhaupt, Expressversand, z. T. ohne Extrakosten, war 2007 oft im Angebot — außer bei Amazon habe ich auch vom kostenlosen Angebot der garantierten Lieferung zu Weihnachten bei Bestellung bis Freitag, 21 Uhr, bei Conrad Gebrauch gemacht. Und auch hier klappte die Lieferung nach 21775 problemlos. (Warum allerdings DHL und Post zwischen 10 und 12 Uhr zweimal, also separat, lieferten, wird wohl ein Geheimnis der Post-Disposition bleiben.)
Zum Daddeln ist die PSP schon nett; was mir vorab allerdings nicht klar war – und was ich daher auch nicht akzeptiere; ich habe die Hardware gekauft und sie gehört mir, Hürden gegen Fremdsoftware sind nicht als Teil des Kopierschutzes zu sehen und damit umgehbar – ist die weitgehende Verdongelung des Systems, sodaß eigene bzw. nichtkommerzielle Programme nur mit ziemlichem Aufwand auf das schnuckelige Stück Technik zu bringen sind.
Pfui, Sony.
Im Prinzip gehört meiner Meinung nach auch auf jede PSP ein aufklärender Hinweis – analog zu Zigaretten –, z. B.:

DIESES GERÄT MACHT SÜCHTIG; UM SIE BESSER SCHRÖPFEN ZU KÖNNEN, IST HERSTELLERSEITIG EINE ABLAUFSPERRE FÜR DRITTPROGRAMME INSTALLIERT. IHRE RECHTE ALS EIGENTÜMER SIND BEI DIESEM GERÄT EKLATANT EINGESCHRÄNKT!

 
Nungut, vor den Kauf wurde ich darauf nicht hingewiesen, die Verpackung nötigte mich nicht, irgendwas zu akzeptieren und die Firmware-Aktualisierung, die derlei von mir wollte, habe ich schlicht nicht durchgeführt. Eine bindende EULA bin ich somit nicht eingegangen – mal gucken, was wird …

Frohes, gut überwachtes, Jahr!

Willkommen heute in der Orwellschen Zukunft, brought to you by Mandatsträger Wiefelspütz & Company.

Von telefonischer Kontaktaufnahme bitte ich bis auf weiteres abzusehen; ich bemühe mich derzeit um Kontaktdaten, die dem Überwachungswahn des sich abzeichnenden Vierten Reiches gegenüber überwachungsunanfällig sind. Hinweise werden dankend entgegengenommen.

Wohnzimmer-Dino

Endlich mal wieder ein Papa-kompatibles Spielzeug. Zwar nicht ganz so HiTech wie »Pleo«, aber durchaus auch interessant; und mit drei Tagen Zusammenbauzeit nach Anleitung durch überwiegend Kinderhand auch nicht ganz trivial:

»*Roaaaarrrr…* Ouch!« ;)

(DWDL.de) Zeitreise

Grade drüber gestolpert auf DWDL.de: Nach der verheerenden Flutwelle Ende 2004 nahmen Rundfunksender »mißverständliche Titel« wie »die perfekte Welle« oder »die Flut« aus dem Programm.
Ich fand das damals schon wenig zielführend; diese Lieder hatten orginär nichts mit den Geschehnissen zu tun, Berichterstattung darüber hat man auch nicht eingestellt, im Gegenteil. Warum wird vermischt (Präsens, da es auch heute geschieht), was gar nicht zusammen gehört?

Vom Unsinn der USIM

cosinus griff das Märchen grade wieder auf: für die Nutzung von UMTS brauche man eine UMTS-fähige SIM-Karte — so ein Humbug.
Ich kann derlei – als D2 Privat-Kunde seit nunmehr elf Jahren – nicht bestätigen; und für einen Anbieter, der sein Netz mit UMTS planmäßig und großflächig ausgebaut hat, machte eine solche Unterscheidung auch keinen Sinn, möchte ich behaupten. Es mag mal angedacht gewesen sein, für die »Premiumservices« des UMTS auch Premium-Bezahlung von der Kundschaft verlangen zu wollen — aber, und ich sage das nach einem letzten Versuch im Dezember 2007 zwischen N95 (D2) und E90 (o2), bei der lausigen Qualität der Videotelefonie, wer würde dafür freiwillig regulär mehr zahlen als für ein qualitativ deutlich besseres Voice-only-Gespräch?
Für Voice stellt UMTS aber einfach eine Kapazitätserweiterung dar (sofern nicht GSM-Zellen zugunsten UMTS abgebaut wurden; dies wiederum macht zumindest bei GSM-900-Anbietern wegen der unterschiedlichen Reichweiten wohl eher keinen Sinn), dem Kunden den (Voice-only-) Zugang hierzu zu verwehren, erscheint wirtschaftlich wie technisch nicht zwingend sinnvoll.
Wie auch immer; ich konnte mit den auf meinen Namen laufenden D2-SIMs in meinem ersten UMTS-Handy sofort im UMTS-Netz der D2 Vodafone telefonieren (Randnotiz: mit dem subventionerten 6630 hatte ich natürlich auch einen UMTS-Tarif bei D2 abgeschlossen; ob UMTS schon vorher gegangen wäre, konnte ich schon mangels Endgerät nicht eruieren) als auch surfen (letztes für horrende by-call-Beträge, versteht sich), und diese SIMs sind zwischen neun und elf Jahren alt. Nix umständlicher SIM-Karten-Tausch. Keine zweckfreies Freischalten für UMTS — bei D2 jedenfalls ist UMTS »einfach da«.
Anfang des Monats ist es dann wohl auch Vodafone aufgefallen, daß ich noch gute, alte SIMs mein Eigen nenne – und hat mir kostenfrei »lesitungsfähigere« zugeschickt. Ich vermute mal, daß diese, ähnlich wie meine TIM-Prepaid-SIM, über einen deutlich größeren Speicher verfügen (in meine alte passen 10 SMS und dann ist Schulz, Telefonbuch ist auch nur rudimentär) — und wahrscheinlich werden auch diese dann ein »SIM Dienste«-Menü auf meinen Telefonen zum Vorschein bringen, auf welches ich mit meiner bisherigen SIM verzichten mußte — telefonieren und surfen geht allerdings, was will ich mehr?