Nun ist das Experiment, das generalstabsmäßig falsch aufgezogene, im 2. Anlauf gescheitert. Was bleibt? Also, neben dem eigentlich mehrheitslosen Koch, dem »brutalstmöglichen« Aufklärer, als weiterhin Regierendem?
Meinungen, dies sei nicht demokratisch. Hmm, was ist dann Demokratie? In Hessen hat der Souverän, vielleicht nicht absichtlich, unklar gewählt. Er hat gewählt eine CDU, die ggf. mit der FDP »weiter so« machen wollte. Er hat, fast genauso stark wie die CDU, gewählt eine SPD, die versprochenerweise nicht mit der Linken zusammenarbeiten wollte (in der Regierung).
Eine große Koalition, insbesondere, im Hinblick auf das vorhandene Mehr an Stimmen für ihn, unter Koch, dürfte man auch nur schwerlich aus dem Wahlergebnis als Wählerwunsch herleiten können.
Die hessische Verfassung (die, mit der Todesstrafe, IIRC) sieht keine besonderen Wege vor, falls keine neue Mehrheit zustande kommt. Die Möglichkeit, daß die alte Regierung solange im Amt bleibt, bis eine neue gewählt wird, ist, in Hessen, meinem Verständnis nach eine ganz valide Option.
Warum jemand in Hessen so vehement die Tolerierungsoption ziehen wollte – vor der Wahl, versprochen, kein auch nur denkbares Szenario –, erschließt sich mir dann nicht. Hätte man nicht erst einmal als linke Mehrheit (SPD, Grüne, Linke) Gesetze einbringen und beschließen können — Regierung auf Probe, sozusagen?
Nunja. Die nächste Herausforderung wartet ja schon: werden die Grünen nun doch mit, gar unter, dem verhaßten Koch zusammen regieren wollen? Hamburg hat es gezeigt — Farben sind mischbar.
Die Würfel sind – vielleicht – gefallen.
Tja, also, nachdem Ohio – vielleicht – an Obama gefallen ist, kührt gegen 3:25 die ARD Obama schon mal zum – möglichen – Sieger:
Das ZDF ist nicht ganz so euphorisch; man wartet mal ab, was denn CNN nun den Amerikanern erzählt und erzählt derweil mal dem deutschen Publikum viel, wenn der Wahlabend noch lang ist. Vielleicht hätte man »Uwe« wirklich mal unterbrechen sollen. Und man wartet auf Ohio, welches »offenbar in eindeutiger Führung« für Obama entschieden hat. »Aber man darf immer noch nicht zu zuversichtlich zu sein … Vielleicht gibt es noch irgendwelche ganz überraschende Entscheidungen … Aber Obama scheint Ohio gewonnen zu haben und damit die Barriere durchbrochen zu haben …« Ja, das sind journalistische Höhepunkte im deutschen Fernsehen!
Und im Jahre 2008 läßt man dann den Zuschauer, nachts gegen 4 Uhr 15, auch an der redaktionellen Absprache teilhaben. Nicht teilnehmen, aber immerhin teilhaben:
Schon spannend, neben dem Reporter steht der zu interviewende, aber greifbar ist jener dann doch erst ein drei bis vier Minuten. Muß ein besonderer Reporter-Code sein, den sie da benutzen …
Ich gratuliere einfach mal Obama, prophylaktisch. Im Zweifel werden in den USA sowieso, auch im Jahre 2008 wie in den Vorjahren, die Gerichte entscheiden, wer denn nun eigentlich gewählt wurde — soviel Zeit habe dann auch ich nicht ;)
Die Nachtschwärmer von Spiegel Online vermelden bislang einen unüberraschenden Wahlablauf, damit dürfte Obama der erste, äh, sagt man noch »farbige«? nächste Präsident der Unfreien Staaten von Amerika sein:
[04.23 Uhr] Virginia…
…könnte allerdings knapper werden als gedacht. In den letzten Umfragen führte Obama noch mit etwa 5 Prozent Vorsprung.
Aber ansonsten verläuft die Nacht ziemlich genau nach den Umfragen.
Plan B
B. Wie »Bahn« oder »Börsengang«. Oder auch »Bullshit« …
Nachdem ich gestern ja, beruflich motiviert, Bummelbahn Live erleben durfte mußte, lese ich grade – die Amis haben ja noch nicht fertig mit der Wahl – bißchen Hintergrund zum ICE-Desaster auf tagesschau.de. Bislang tangierte mich das je eher weniger, für die meisten Strecken nehme ich – aus Überzeugung und aufgrund der Inkompetenz der Bundesbahn – lieber den PKW. Und ich glaube, ich storniere meine Bahncard lieber schnell wieder — wer ernsthaft solche Vorschläge macht, dem möchte ich mein eigen Leib und Leben, geschweige denn das meiner Lieben, anvertrauen:
Zulassungsnormen werden überschritten
An Laufradachsen in 17 ICE-3-Zügen der Baureihe 406 werden die vorgeschriebenen europäischen Zulassungsnormen nicht eingehalten. Das geht aus diesem Schreiben der Bahn vom 5. August dieses Jahres hervor, das der Redaktion vorliegt: “Für diesen Laufradsatz (…) wird die Dauerfestigkeit nicht nachgewiesen.” […]
Fragwürdige Maßnahmen zur Achsentlastung
Doch die Bahn will mit diesen Achsen weiterhin mit 300 Kilometern in der Stunde über die Schienen rasen. Sie schlägt vor, die betroffenen Achsen an den 17 Zügen häufiger, nämlich alle 120.000 Kilometer per Ultraschall überprüfen zu lassen. Vorgeschlagen wurde, die Toiletten über den Achsen zu schließen und die Wassertanks der Toiletten in den Wagen abzupumpen, um die Last zu reduzieren. […]
Vielleicht solten sie auch den Speisewagen mit entfernen, konsequenterweise. Und Personen über 85 kg Körpergewicht den Zugang zum ICE verwehren …
Privatisierung der Bahn — Dauerthema der letzten Monate und vielleicht ja doch auch ein Thema für die Sicherheit der Bahnfahrenden:
Wartungsintervalle wurden größer
Doch laut “Monitor” sparte die Bahn in der Vergangenheit bei der Wartung ihrer Züge kräftig ein. […] Seien die ICE-3 im Jahr 2003 noch nach 72.000 gefahrenen Kilometer zum Sicherheitscheck in die Werkstatt gerufen worden, geschah das im Jahre 2005 nur noch nach gefahrenen 144.000 Kilometern – eine Verdopplung der Intervalle.
In dem Kontext ist bemerkenswert, daß, laut jenem Artikel, das Eisenbahnbundesamt als zuständige Behörde nun einen vorläufigen Bescheid ausstellte, nach dem, Zitat, »die Achsen tatsächlich alle 120.000 Kilometer überprüft werden müssen«. Ob eine effektive Erhöhung des Intervalls um 48.000 Kilometer, ausgehend vom Stand 2003, statt um 72.000 Kilometer jetzt wirklich so ein Sicherheitsgewinn ist?
Zweitklassig
Treffpunkt: Gleis 9
Danke, Hartmut!
Heute bleibt die Küche kalt, denn der ICE endet in Köln. Nach Gütersloh umsteigen muß – und ICE bezahlt habe – ich in bzw. bis Dortmund. Gaaanz großes Kino wieder, typisch Bahn.
Lessons learned: mastering grub
As I was bitten by this during my recent virtualization efforts[sup]¹[/sup] and the error message …
The file /boot/grub/stage1 not read correctly
… caused some grief – with google bringing no relief –, I would like to point to the posting How to install Grub from a live Ubuntu cd at the Ubuntu Forums.
I haven’t tried this yet step by step (I just installed a fresh 8.04.1 on a new shiny .vmdk and then got the old, now virtual, system up and running by using the 8.04.1’s grub to boot my 7.04 system over at root=(hd1,1)), but it sound as if it should work as well from an (Ubuntu) rescue image.
_____
Lessons learned: HowTo virtualize a (Linux) Machine
I got my electricity-bill the other week … Well, statistically, I must be running a hotel somewhere in the basement ;)
So, it’s finally time to finalize the virtualization projects I keep on pushing to some later point in time. I’ll virtualize some Pentium-3-boxes running linux at home, which do the other odd job, onto the AMD X2 box I bought a year ago. While most stuff could as well be re-deployed on that new box, without the runtime overhead by virtualization, I’m simply out of time here, so … they’re virtualized. With VMware, since I have some experience with VMware — I’ve been using their products since about 1999 (VMware Workstation) to cope with the need to run MS Office occasionally ;)
I did some dd-ing to .img, mumble magic words and type a .vmdk for the .img before. But, somehow, right now, I seem to have lost both my wand and my book of spells … Whatever, it just didn’t work and all the funny tips via google, e. g. using qemu-img to convert the dd’ed partition into an VM, only burnt my time and disk space: Unfortunately, only disk space can be reclaimed.
Finally, seeking trough my mail archives, I found a hint I sent me myself over a year ago — as it seems, I may have failed to find a quick solution not for the first time ;)
To give credit where credit’s due – and to find the information quicker the next time I need it –: Imran Nazar wr0ote a nice article about how to generate a .vmdk file for a hard disk image, created by dd.
I’ll sum it up, mainly for myself finding it again, here; »physical« is the installation to be virtualized, »vmware-server« the future host (running e. g. VMware Server). I expect you are familiar with the *IX command line.
First: write down or pipe away the geometry of the partition to virtualize – it’s / at /dev/sdb1 in this case:
root@physical:~# sfdisk -luS /dev/sdb Disk /dev/sdb: 8708 cylinders, 255 heads, 63 sectors/track Units = sectors of 512 bytes, counting from 0 Device Boot Start End #sectors Id System /dev/sdb1 * 63 20980889 20980827 83 Linux /dev/sdb2 20980890 24065369 3084480 82 Linux swap / Solaris /dev/sdb3 0 - 0 0 Empty /dev/sdb4 64243935 139894019 75650085 5 Extended /dev/sdb5 64243998 139894019 75650022 83 Linux
Second: Generate image of boot sector:
root@vmware-server:/data/vmware/Virtual_Machines/new# nc -l -p 1234 >new.mbr root@physical:~# dd if=/dev/sdb bs=512 count=63 | nc vmware-server 1234
Third: Generate image of partition:
root@vmware-server:/data/vmware/Virtual_Machines/new# nc -l -p 1234 >new-sdb1.img root@physical:~# dd if=/dev/sdb1 | nc vmware-server 1234
Forth: generate new.vmdk for the dd’ed .img:
# Disk DescriptorFile version=1 CID=ffffffff parentCID=ffffffff createType="monolithicFlat" # Extent description RW 63 FLAT "new.mbr" 0 RW 20980827 FLAT "new-sdb1.img" 0 RW 118913129 ZERO # The Disk Data Base #DDB ddb.adapterType = "ide" ddb.geometry.sectors = "63" ddb.geometry.heads = "255" ddb.geometry.cylinders = "8708" ddb.virtualHWVersion = "4" ddb.toolsVersion = "0"
The is 118913129 calculated by 139894019–20980890, that is last sector of device minus last sector of our partition minus one.
After booting into the virtual system, you better clean the partition table (fdisk /dev/xxx), as it’s still the copied one from the original drive (new.mbr) and you or Linux might get confused ;)
locr: Europe, Germany, North Rhine-Westphalia, Verl, Hülshorstweg 18
locr: Europe, Germany, North Rhine-Westphalia, Verl, Hülshorstweg 18

http://www.locr.com/photo/photo_sizes.php?id=13550780&size=0&ref=/photo_detail.php&id=13550780 13550780 31 10 2008 19 00 00 [Wachablösung] Am Ende des Tages … übernimmt der Wachsaurier.




