Lange nicht mehr so breit geschmunzelt wie bei Hirnlöffels iPhone Experience …
Gut, ich meine, wer Apples verdongelte Produkte mit Microsofts Experimentaslsoftware zu benutzten versucht, muß schon relativ nah der Selbstaufgabe sein. Vista als Basis zu nehmen für Software eines Drittherstellers – hier: Apple – ist meines Erachtens auch Ende 2008 noch »mutig«. Aber die Einblicke in die Gründlichkeit der Gängelung der User durch den Konzern mit dem angebissenen Apfel sind nett; das hätte ich mir so schlimm nicht voirgestellt.
Gut, bei den Preisen für Apple-Hardware … ist das »Problem«, mehr als einen Computer als iBrick-Paarungspartner zu haben, wohl wirklich singulär im Apple-Kosmos. Und, let’s face it, bei Windows Mobile hat Microsoft ein sinnvolles syncen eines Mobilgeräts an mehreren PCs auch nie wirklich hinbekommen (kann man denn eigentlich Altgeräte – d. h. Geräte mit nicht der letzten oder vorletzten Windows Mobile-Version, also z. B. jenen mit PocketPC 2002 oder Windows Mobile 2003 – unter dem Seh-OS mittlerweile betreiben? Man beachte bei der Frage, daß Microsoft selbst keine neuen Windows Mobile-Versionen herausgibt und das Gros der Hersteller Produktpflege hier auch nicht kennt :().
Wie dem auch sei; reine Apple-Nutzer werden wohl eine andere Sicht der Dinge haben. Jenseits von DTP und sonstiger Grafik- kreativer Arbeit sind die exklusiven Apfelbüchsen aber IMHO dünner gestreut, da darf man eigentlich eine bessere Integration in die real existierende, leider Windows-dominierte, Desktop-Welt erwarten.
Surfverhalten
| Monat | MB¹ | KB/Tag² | Kosten³ | EUR/MB¹ |
|---|---|---|---|---|
| Juni 2008 | 427,36 | 145873,33 | 25,00 | 0,06 |
| Juli 2008 | 10,18 | 5210,00 | 54,96 | 5,40 |
| Aug. 2008 | 666,67 | 113778,33 | 39,98 | 0,06 |
| Sep. 2008 | 0,00 | 0,00 | 25,00 | 25,00 |
| Okt. 2008 | 195,14 | 49955,00 | 25,00 | 0,12 |
| Nov. 2008 | 302,22 | 18204,12 | 25,00 | 0,08 |
Ich war mal neugierig, was mich meine o2-Datenflatrate denn so gekostet hat bzw. wieviel Traffic ich denn für mein Geld abgegriffen habe. Das hat einerseits mit der möglichen Runterstufung auf ein Volumenkontingent zu tun, zum anderem damit, daß es ein günstigeres Angebot von Tchibo geben wird (ebenfalls im o2-Netz, wo, anders als bei eplus, EDGE und HSPA ausgebaut sind und werden) – »nur« 19,95 EUR/Monat für 10 GB (und hernach Drosselung auf GPRS) statt 25,00 EUR/Monat für 5 GB (und hernach MB-Berechnung).
Interessanterweise soll man – lt. neuerdings.com – bei der Tchibo-Datenflatrate auch monatsweise aussetzen können; bei o2 kann man zwar alle paar Monate den Tarif wechseln, für aber nur einen Monat, in dem man z. B. sowieso überwiegend nicht in Deutschland weilt, rechnet sich dies eher nicht (naja, jedenfalls nicht bei meinen Volumina).
BTW, kann mir jemand mal verraten, wie man an die sagenumwobenen Excel-Listen beim Einzelverbindungsnachweis kommen kann?
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Rote Medienkompetenz
Die Obamanie hat auch die SPD Marburg offensichtlich im Griff; oder ist das »YO ISCH KANN« samt »Schäfer-Gümbel’09« ein geschicktes Defacement, wurden die Seiten übernommen?
Mal ernsthaft, das (Deeplink direkt auf’s Logo; falls nicht mehr verfügbar, vgl. Screenshot) ist so direkt dem Obama-Biden-Logo »nachempfunden«, daß man eigentlich nur hoffen kann, daß der SPD Stadtverband Marburg (nicht zu verwechseln mit dem SPD Unterbezirk Marburg-Biedenkopf …) relevante Marken-/Zeichenrechte eingeholt hat; nach der PleYte sollte die SPD in Hessen mit Wunden lecken mehr als beschäftigt sein.
Schön anzusehen finde ich in dem Zusammenhang den Trend, daß nicht nur Leute aus der SPD – in NRW – austreten sondern, man lese und staune, sogar wieder jemand in die SPD – in Hessen – eingetreten ist. Wie singulär muß ein solches Ereignis schon sein, daß es einem Unterbezirk einen Blogeintrag wert ist?
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Winterimpressionen II
Winterwunderland
»Und jedes Mal stirbt ein Kätzchen!«
Vorhin gefunden, ein herrlicher Kommentar zur »Sachlichkeit« bei der BKA-Gesetz-Diskussion.
The Blizzard …
Hmm, also bislang ist der angekündigte Blizzard auch in Gütersloh ausgeblieben …
Während auf tagesschau.de Bilderstrecken von mit Schnee bedeckten Obstbäumen veröffentlicht werden, hat sich in Gütersloh der Winter scheinbar noch nicht getraut, einzurücken.
Gut, daß es in Willingen schneeig werden könnte, daß war abzusehen und hatte die Unwetterzentrale ja auch vorhergesagt; aber von winterlichen Straßenverhältnissen, geschweige denn von einem Blizzard, nein, da war bislang nichts zu sehen, es sei denn, dies bißchen Niederschlag zählt schon als Wintereinbruch:
»Floating Phone Data« – D1-Telefone als kostenlose Verkehrssensoren
Über einen Artikel bei heise online stolperte ich grade über die lustige Wortschöpfung »Floating Phone Data«; heise verlinkt leider nicth direkt auf Hintergrundinformationen, aber dazu gibt’s ja die allwissende Müllhalde. Diese spuckte unter anderem einen Wikipedia-Artikel aus, mit dem pikannten Nachsatz:
It is possible that FCD could be used as a surveillance method, although the companies deploying FCD systems give assurances that all data are anonymized in their systems, or kept sufficiently secure to prevent abuses.
Interessanterweise war dies auch mein erster Gedanke; nicht »hey, eigentlich eine sinnvolle Idee, die Daten fallen ja sowieso an, man muß sie nur auswerten«, sondern – ich möchte an dieser Stelle nicht vergessen, den auf-rechten Innenministern Schily und Schäuble zu danken, daß sie mir den Blick für inakzeptable Überwachungsmethoden geschärft haben – »toll, die Bewegung im öffentlichen Raum wird nun nicht nur Stasi-2.0-konform vorratsgespeichert, sondern auch gleich noch monetarisiert« schoß mir durch den Kopf.![]()
In der Tat drängen sich mir bei dieser Nutzung von personenbezogenen Daten – IMEI meines benutzten Telefons (mein Eigentum, BTW) und Identifikationsdaten der SIM-Karte des Betreibers in meinem Telefon – viele Fragen auf. Ganz vorne steht natürlich die Rechtmäßigkeit der Erhebung und Auswertung dieser Daten jenseits des für die technische Funktion des Telefoniedienstes notwendigen Rahmens; gleich danach die Frage, wo ich ggf. einer solchen Nutzung ausdrücklich zugestimmt habe bzw. warum ich dies nicht tun müßte.
Ich denke, es ist ein gravierender Unterschied, ob ich in vollem Bewußtsein meine Positionsdaten veröffentliche oder ob ein Dienstleister meine Bewegungsdaten einfach mal so auswertet und verkauft, angebliche Anonymisierung hin oder her …
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De-Location (cont.)
Leider ist der Platz für Text, den ich beim bloggen via locr nutzen kann, recht begrenzt, daher im Rahmen eines Nachtrages: Elburro und meine Wenigkeit haben derzeit Spaß dabei, Lokalisierungsdienste auszuprobieren. Beim wöchentlichen Treff der digitalen Bohemme heute allerdings verlies uns leider indoor mal wieder der GPS-Empfang, so daß Elburros Position »aktualisiert« wurde auf einen Punkt 10 km vom aktuellen Aufenthaltsort. Da meine letzte erkannte Geoposition in Gütersloh lag, fiel das dann auch auf der locatik-Webseite auf – während Elburro lt. locatik 10 km entfernt sein sollte, saß er keine 2 m entfernt … Tja, wenn einen die Technik so verläßt, sollte man besser schnell noch einen Kaffee trinken ;)



