Ich habe meine (von Kodak gesponsorte) Zi8 ja meistens dabei, nicht zuletzt, da ich mein treues – Foto- und VGA-Video-taugliches – Nokia N95 zugunsten des Motorola Milestone nun auf’s Altenteil geschickt habe. (Gut, nun habe ich also ein Android-Handy mit eher mäßiger Kamera und nicht wirklich gutem Blitz sowie eine Full-HD-Handkamera, ebenfalls mit Fixfokus aber ohne Blitz, dabei … Aber filmen geht einfach besser mit der Zi8.) So denn auch zum Wochenendseinleitungssushiessen mit @ifranz & @_refugee_ Christian hatte denn auch ein neues Gadget dabei, Alex noch seine Fotoausrüstung (die ja mittlerweile auch filmen kann), und während unser toter, roher Fisch zerhackt und auf Reisbällchen gelegt oder in diesen versteckt wurde, machten wir, was alle erwachsenen Männer in dieser Situation tun:
;)
Und alle so… fsck!
Qik und »HiRes« auf dem #Milestone – ein Test …
Die aktualisierte -Qik-App für Android verspricht, auf dem Droid (und damit, würde ich erwarten, auch auf dem Milestone), »HiRes«-Videos machen (und hochladen) zu können. Gut, also gleich mal bei @frostygeek ausprobiert (keine Gesichter, Privacy, you know?):
Also das abgelegte Qik-Video auf der SD hat die sagenhafte Auflösung von 320×240 Pixeln bei 9-10 fps – nennt mich verrückt, aber was das das mit »HiRes« bzw. »Qualität: Hoch« zu tun?
Sicher, verglichen mit meinem ersten Qik-Test (352×288 Pixel – absolut mehr als 320×240, oder ist mein bc karpott?) mit dem Milestone ist es relativ besser — aber es sind Lichtjahre bis zu guter Qualität; immerhin schreiben wir 2009 und lassen uns von 3.5G-Netzen bestrahlen, Upload nicht unter 384 kBit/sec bis zu ~2 MBit/sec im Falle des Milestone (und VF-D2-Netzes). Doch vergleicht selbst:
Um den Vergleichsreigen abzuschließen mal ein – ebenfalls als .3gp gespeicherter – Clip von der nativen Videoaufzeichnungsfunktion des Milestones; die Videoqualität haut mich jetzt nicht ganz vom Hocker — aber das mag daran liegen, daß ich eigentlich nur noch in 720p aufnehme (TZ7, Zi8). Hier ein kurzer Ausschnitt aus einem Testvideo mit dem Milestone, mittels »mencoder -oac copy -ovc copy -endpos 10« beschnitten und auf YouTube hochgeladen; und ja, die Artefakte sind auch in der Orginaldatei auf dem Milestone sichtbar. Auch ein ziemlich schwaches Bild :(
Nachdem die Qualität bei YouTube nach der Konvertierung dem Orginal meines Erachtens keineswegs gerecht wird, hier noch eine lokale, als Flash-Video reenkodierte Version:
Was bleibt? Nun, ich kann mit Qik – in Briefmarkenqualität – live von meinem Milestone aus Video (samt Audio ;)) streamen. Abgesehen vom fehlenden Sendungsbewußtsein ;) erst einmal eine nette Idee. Nur: wofür? In der real-existierenden Umsetzung?
Sorry, Qik, aber mit 320×240, da möchte ich meinen Namen eigentlich nicht mehr in Verbindung gebracht wissen; dann nehme ich lieber auf und »sende« nicht-live via YouTube — was neckischerweise auch vom (Google-dominierten) Android-Gerät aus abgespielt werden kann. Mein Milestone-Browser jedenfalls konnte mir meine eigene Aufnahme vorhin über HSPA nicht anzeigen (auch wenn »1x angesehen« angezeicht wurde auf meiner Qik-Profilseite) …
Also in GT-Stadt ist nach wie vor nix mit Schnee …
3 Technologien, 1 Hand
Laßt das #Sushi-Massaker mit @ifranz und @_refugee_ beginnen!
Rolling my own wireless webcam
Ich erwähnte es ja schon, zum Jahresende 2009 steht in der heimischen IT der Kehraus an, Entsorgung von Altlasten und Konsolidierung, insbesondere unter dem Aspekt der Energieeinsparung — GreenIT@Home, wenn man es verschlagworten wollte ;)
Ein Schritt wird es sein, die im Haus verteilten Pizzaschachtel-PCs, die lokal 1-3 USB-Kameras angeschlossen haben und mittels motion ihre Daten auf ein zentrales NFS-Share schieben, durch »etwas besseres« zu ersetzen.
Habe ich durchaus Erfolgt mit motion auf dem SheevaPlug gehabt (2-3 Bilder/Sekunde wurden bei erkannter Bewegung aufgezeichnet), so bin ich nun über mjpeg-streamer gestolpert – und begeistert. Denn statt bis zu 100% (motion) verbrät mjpeg-streamer auf dem SheevaPlug keine nennenswerte CPU-Leistung, und das bei 12 Bildern/Sekunde in einer Auflösung vom 960×720 Pixeln (die Kamera würde auch 1280×960 machen, aber dies liefert sie leider nur per YUV ab, nicht als MJPEG-Datenstrom; und grade dieses Feature moderner, UVC-kompatibler, Webcams macht sich ja, wie der Name schon andeutet, mjpg-streamer zu nutze: ein aufwendigen Kodieren, die Frames werden einfach von der Cam entgegengenommen und Netzanfragern als MJPEG-Datenstrom gegeben). Ein besonderes Feature aus meiner Sicht: während auf Rechner X motion sich den MJPEG-Stream zwecks Überwachung und Aufzeichnung reinzieht, kann ich auf Rechner Y (in meinem LAN) mit besagten 12 Bildern/Sekunde »aus dem Fenster schauen«. R0xx0r!
Na, und wenn das so super auf ‘nem 1,2 GHz-full-blown-Ubuntu läuft, dann gucken wir doch mal bei OpenWRT nach, ob uvcvideo und mjpg-streamer nicht auch schon zum Repertoire gehören, liegt hier doch noch ein Asus WL-500g Deluxe V mit 2x USB 2.0 rum …
Tja, Denkfehler eins: jene Plattform leidet noch immer unter den Binary-only-Treibern von Broadcom für die entsprechenden Broadcom-Devices; no meat bei 2.6. Und grade die »Portierungen« auf MIPS & Co. sind für 2.6er Geräte viel weiter, umfassender. Kurz: kein mjpg-streamer, kein uvcvideo im brcm-2.4-Repository. Also 2.6 nehmen und auf WLAN verzichten? Aber da, wo der hinsoll, wäre WLAN (als Client) ganz praktisch …![]()
Ach, ich habe ja noch ‘n Fonera 2.0g da, Atheros-basiert und voll unterstützt, dann flashe ich den doch mal eben auf OpenWRT Kamikaze 8.09.2-2RC2, sprich, das aktuelleste, drauf …
Genau: Denkfehler Nummer zwei. Neu heißt nicht unbedingt gut, ich habe mich über das Web-GUI 3x ausgesperrt, sodaß ich neu flaschen mußte – Halleluja!
Naja, wie auch immer: ein auf Kamikaze geflashter Fonera 2.0g kann ebenfalls eine (identische) Webcam mit 960×720 Pixeln per mjpg-streamer bedienen – allerdings liegt die Systemlast hier deutlich höher (ok, hier werkelt auch »nur« ein Atheros AR2315 (MIPS 4KEc V6.4) mit, IIRC, 180 MHz; kein Vergleich zum SheevaPlug):
Mem: 17348K used, 12568K free, 0K shrd, 1220K buff, 6308K cached CPU: 6% usr 12% sys 0% nice 31% idle 0% io 9% irq 39% softirq Load average: 0.89 0.88 0.67 PID PPID USER STAT VSZ %MEM %CPU COMMAND 1065 1059 root R 8492 28% 56% mjpg_streamer -i input_uvc.so -f 12 - 1060 1059 root S 8492 28% 3% mjpg_streamer -i input_uvc.so -f 12 - 1064 1023 root R 1960 7% 2% top 980 1 root S 1388 5% 1% /usr/sbin/ntpclient -i 60 -s -l -D -p 1022 860 root S 1996 7% 0% /usr/sbin/dropbear -p 22 1058 1 root S 8492 28% 0% mjpg_streamer -i input_uvc.so -f 12 - 1063 1059 root S 8492 28% 0% mjpg_streamer -i input_uvc.so -f 12 - 1059 1058 root S 8492 28% 0% mjpg_streamer -i input_uvc.so -f 12 - [...]
Ich weiß jetzt nicht, woran dies leigt, evtl. ist das USB-Subsystem nicht wirklich für USB2-Datenraten ausgelegt, keine Ahnung. Siehe Fritz!Box 7170, da scheint ja durchaus das eine oder andere Mal gepfuscht zu werden; grade im Embedded-Bereich bedeutet eine USB-2.0-Schnittstelle nicht zwingend, daß diese auch performant ist :(
Jedenfalls habe ich mir mit der Fonera 2.0g und OpenWRT einen »WLAN-Webcam-Adapter« gebaut; die Fonera verbindet sich drahtlos mit meinem – im Garten nur noch schwachen – WLAN, mjpg-streamer wird von einem auf einem zentralen Mehrkern-Rechner laufenden motion abgefragt und ich brauche außer Strom für die Fonera und einem Platz für die Webcam – schwierig, wenn man so wie ich gerne »das Wetter« filmen möchte, es sind ja Persönlichkeitsrechte der Nachbarn zu beachten usw. – genau nix mehr. Und ich kann mir die Videoqualität – durch die Wahl der USB-Webcam – quasi aussuchen. Und wenn man das Ganze auf die Spitze treiben wollte, evtl. klappte es sogar mit einem 3G-USB-Stick parallel zur Webcam, die Bilder per UMTS/3G zugänglich zu machen. Hier muß ich aber mal gucken, welche Datenmenge das ist ;)
Mir schwebt eigentlich vor, in festen Zeitabständen einen Snapshot zu machen (das kann mjpg-streamer auch, aber dann müßte ich auch noch NFS mounten oder SMB), parallel dazu die Wetterstationsdaten auszulesen, jene per Overlay über das Webcam-Bild zu legen und daraus dann erst dem Zeitraffer-Film zu machen. Letztlich wären ja bei 960×720 noch Pixel frei, wenn man ein HD-Ready-Filmchen daraus machen wollte … Da könnten dan auch noch rrd-Graphen Platz finden … Mal schauen; erst einmal muß ich am Wochenende den Platz optimieren, hinsichtlich Objekt wie auch WLAN-Abdeckung – noch gibt’s gelegentlich leider Dropouts:
#PhotoStitch für #Android – keine Gefahr für's iPhone :(
Keyboardvergleich #N900 vs. #Milestone
Kurzer Shootout #N95 vs. #Milestone
Nachdem ich ja schon mehrfach bitterlich über die ach-so-besch…eidene Kamere im Motorola Milestone gewettert habe, habe ich heute mal Vergleichsphotos gemacht. Einmal morgens aus dem stehenden Auto heraus, und dann abends nochmal, mit Blitz und ohne Blitz (bei eingeschalteter Innebeleuchtung).



(Die Bilder liegen auch bei flickr.) Um es kurz zu machen, so schlecht im Vergleich finde ich die Ergebnisse der Kamera nicht mehr, zumal das N95, wie schon bemängelt, extrem zu Lasten der Qualität die Kompression hochfährt.






