Möchtegern-Netzwarte

Das ist ja mal [un-]lustig:

Hello Abuse-Team,
your Server with the IP: 192.251.226.205 has attacked one of our server/partner on the service:
"rfi-attack" on Time: Wed, 03 Nov 2010 01:21:21 +0100.
[...]
We found your address in the Contact-Database abusix.org, because we could not parse any
abuse/security-Address (no abuse-mailbox, abuse@....) in the Whois or get a limit. [...]

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil — was ich auch unmißverständlich in meinem 1. Reply kommuniziert habe:

% Information related to ‘192.251.226.200 – 192.251.226.207’
inetnum: 192.251.226.200 – 192.251.226.207
netname: BLUTMAGIE
descr: Olaf Selke
remarks: Inquiries/Abuse: abuse@blutmagie.de
remarks: Inquiries/Abuse: for contact details see OS835-RIPE
country: DE
admin-c: OS835-RIPE
tech-c: OS835-RIPE
status: ASSIGNED PA
mnt-by: MNT-WUSEL
source: RIPE # Filtered

 
Mal ernsthaft, ich mache mir doch nicht die Mühe, die Daten korrekt in die RIPE-DB einzupflegen, um dann von so einem ollen Netzsherriff blöd (und fälschlich) von der Seite angemacht zu werden. Aber was schreibt man mir zurück?

Wie Sie unsere E-Mail entnehmen konnten, konnten wir zu der IP-Adresse keine Abuse-Adresse finden, daher haben wir die Adresse von der Abuse-Contact-Datenbank von abusix.org verwendet:

 
Zu blöd, whois zu verwenden? I’m pretty pissed; die Antwort fiel entsprechend aus:

Dann ist das System fehlerhaft und gehört nicht ans Netz.
Alle Daten sind in der einzig relevanten Datenbank, der RIPE-DB, hinterlegt. Eine Abfrage auf die in Rede stehende IP ergibt nachweisbar, selbst wenn man fälschlich ARIN befragt, die zitierten Informationen.
[…]
WTF ist abusix.org? Jedenfalls keine netzwerkrelevante Datenbank. Und insofern, sofern dort meine persönlichen Daten gespeichert sind, geschieht dies ohne rechtliche Grundlage. Sie bestätigen mir bitte die Löschung aller meiner Daten, die Sie aus dieser illegalen Quelle erhalten haben, mit Ihrer nächsten eMail bis Donnerstag, 04. November 2010, 14 Uhr MEZ.
[…]
Tja, schade, was wird denn “in the Whois” befragt? Offensichtlich kein whois-Server einer RIR, denn sowohl ARIN, LACNIC als auch RIPE liefern direkt die Daten, APNIC immerhin den Hinweis auf ERX (AfriNIC leider mehr so Müll, der aber auch klar macht, daß AfriNIC nicht zuständig ist).
Die Behauptung, die relevanten Daten stünden *nicht* “im Whois”, ist nachweislich falsch. Sie werden diese Behauptung für diesen Netzbereich zukünftig nicht wiederholen.
[…]
Sie haben keine Berechtigung, meine eMail-Adresse “[censored]” in *irgendeine* Datenbank/elektronische Datenverarbeitungseinrichtung einzutragen. Sie werden dementsprechend jene eMail-Adresse *nirgendwo* auf einem von Ihnen kontrollierten System speichern oder elektronisch verarbeiten (IMAP-Server für diese eMails natürlich ausgenommen). Auch dieses bestätigen Sie mir rechtsverbindlich mit Ihrer nächsten eMail bis Donnerstag, 04. November 2010, 14 Uhr MEZ.
Sie werden weiterhin dafür Sorge tragen, daß ich keinerlei Belästigung für korrekt im Whois als delegiert eingetragene Netzbereiche mehr erhalte – ohne daß Sie widerrechtlich Daten über mich speichern.
Befragen Sie einfach die authoritativen Quellen und wir werden friedlich koexistieren.

 
Netzterrorismus ist das, IMHO … Zero-Tolerance ist die einzig valide Strategie. (Für die kleinen Hände: das ist, nachvollziehbar, kein System von mir. Daß der Kollege, dem ich die IP-Adressen gegeben habe, dort einen Tor-Knoten betreibt, ist per se nicht strafbar, ggf. sogar lobenswert. Die Pest hier sind diese unfähigen C0der, die irgendwelche – illegalen – Datensammlungen befragen anstelle der relevanten whois-Server von RIRs. Man belästigt wissentlich unbeteiligte Dritte und wähnt sich noch im Recht … Ausgeräuchtert gehört diese Brut, IMHO.)

Unbricking my GoFlex Net

(Blogged via flickr)

Richtig ‘bricked’ ist er ja nicht, mein GoFlex Net, aber ohne SATA-Platte oder USB-Stick bootet’s ins Nirvana, und während beim Bootvorgang USB Vorrang vor SATA hat, ist es im Linux-Kernel andersrum => sda ist die 1. SATA-Platte oder das erste USB-Speichermedium …

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Bricking the GoFlex Net … and unbricking it again

Es wäre ja auch zu einfach gewesen; ich habe meinen GoFlex Net nach Jeff Doozans Methode mit einem neuen uBoot versorgt, da dort nun auch der GoFlex Net genannt wird …

Kurzfassung: Satz mit X. Ohne (USB-) /dev/sda1 mit einem passenden /boot/uImage tut sich mal gar nix, das Doozansche uBoot versucht zwar, den gesicherten orginalen uBoot nachzulagen, an dieser Stelle allerdings hängt sich dann das System auf :( Wer wie ich darüber stolpert: die Belegung der

seriellen Schnittstelle ist im Thread auf mikrocontroller.net hinterlegt; analog Dockstar und auch auf Pin-Header rausgeführt, sehr dankenswert ;)
Damit war ich zumindest schon mal in der Lage zu erkennen, was schief läuft und, mittels eines für den Dockstar präparierten USB-Sticks, meinen GoFlex Net auch wieder zu booten. Für’s debricking ist das ja die halbe Miete, steht dann doch wieder eine Linux-Umgebung zum Bearbeiten des Kistchens zur Verfügung …

Unbricking …

new-dockstar:~# ./fw_setenv arcNumber 3089, wie von Jeff vorgeschlagen ergibt mit meinem Dockstar-Kernel erwartungsgemäß:

Error: unrecognized/unsupported machine ID (r1 = 0x00000c11).
Available machine support:
ID (hex) NAME
00000690 Marvell DB-88F6281-BP Development Board
00000691 Marvell RD-88F6192-NAS Development Board
00000692 Marvell RD-88F6281 Reference Board
0000078c Marvell 88F6281 GTW GE Board
00000831 Seagate DockStar Board
0000085b QNAP TS-119/TS-219
00000915 Marvell OpenRD Base Board
Please check your kernel config and/or bootloader. 

Tcha. Also doch den Compiler anwerfen? Darauf läuft’s hinaus und da ich ja DVB-Geraffel auf dem GoFlex Net laufen lassen will, wird das eine länger dauernde Aktion werden :( Nun ja, ich werde nun also erst einmal dem Pluggapps-Kochbuch folgen, um wieder einen Kernel mit SATA-Support zu bekommen …

Gruselige Entwicklung

Ich gebe zu, etwas in den Popo beiße ich mir ja schon, daß ich bei 25 bis 31 EUR/Dockstar nicht nochmal nachgeordert habe; denn zu dem Preis war der Dockstar genau die eierlegende Plugconputer-Kiste, die, wie ich mir seinerzeit erhoffte, der SheevaPlug werden könnte. Mittlerweile hat der Preis allerdings die Werte von vor einem halben Jahr überschritten und den USB-only Dockstar und seinen 2x SATA-Cousin GoFlex Net trennen nur noch rund 10 EUR …
Wozu ich meine Dockstars einsetze, habe ich ja schon mal aufgelistet; neuester Zugang in der »PlugComputer«-Kategorie ist der

GoFlex Net, eine weitere Abwandlung des SheevaPlug-Designs, diesmal ohne internen USB-Hub, weiterhin mit 1x GBit-Ethernet und, neu, zwei »invertierten« SATA-Anschlüssen, auf die man 2,5″-SATA-Platten direkt draufstöpseln kann (wackelige Angelegenheit; gedacht ist das für Seagates 2,5″-GoFlex-Platten, die ein schützendes Gehäuse drumherum haben).
Meine Kabelage für »invers-SATA-auf-eSATA« ist ja leider in Berlin gestrandet, sodaß ich jetzt erst einmal mit internen, d. h. nakten, 2,5″-SATA-Platten arbeiten werde. Der GoFlex Net wird meinen Dockstar als VDR-Basis zumindest temporär ersetzen, um zu sehen, ob 2 HD-Tuner am USB problemlos(er) laufen, wenn die Aufzeichnung über SATA statt ebenfalls USB weggeschrieben wird.

Hermes …

Danke, Hermes …

Empfänger Sendungs-ID Datum der Paketschein-Erfassung Datum der letzten Bearbeitung Letzter Sendungsstatus
13355 BERLIN 77900………. 27.10.2010 29.10.2010 Die Sendung wurde zugestellt

Datum Uhrzeit Sendungshistorie
29.10.2010 19:46:06 Die Sendung wurde zugestellt
29.10.2010 09:42:21 Die Sendung befindet sich heute in der Zustellung.
29.10.2010 07:07:37 Die Sendung befindet sich heute in der Zustellung.
29.10.2010 04:28:12 Die Sendung ist an der zuständigen Hermes Niederlassung Berlin-Ost eingetroffen und wird für die Zustellung sortiert.
28.10.2010 14:38:51 Die Sendung wurde sortiert und befindet sich auf dem Weg in die zuständige Hermes Niederlassung.
27.10.2010 19:52:38 Die Sendung wurde angekündigt.

Tja, doll. Irgendein Honk klingelte auch kurz vor 20 Uhr, ich war grade nach Hause gekommen, aber da er/sie/es auch bei Nachbars klingelte, war die Gegensprechanlage stumm, ergo habe ich den Öffner nicht betätigt — hatte sich offensichtlich verklingelt. Und in den Briefkasten habe ich natürlich auch nicht mehr geguckt, wer rechnet denn abends um Acht noch mit Post?
Tja, so liegen nun meine genderchangenden SATA-Adapter in meinem Berliner Briefkasten, während die Seagate GoFlex Net nun in GT ist — ergo erst einmal kein Test, ob sich über Adapterkabel eSATA-Geräte zuverlässig anschließen lassen :(

Gut durchgekommen …

(Blogged via flickr)

… trotz langem Stau auf Berliner Ring bzw. dank Umfahrung jenes. Leider gibt’s wohl wieder mal ein teures SW-Foto, bei Hannover schlug die Wegelagerei Blitzdingskiste zu, da, wo zwischen Braunschweig und Hannover mutwillig die (teuer errichtete) elektronische Verkehrsbeeinflussungsanlage flächig mit ‘außer Betrieb’-Schildern versehen wurde und dafür dort 120-Schilder gezüchtet. Hrmpft.

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Radfahrsaison eröffnet

(Blogged via flickr)

Der alte Admin-Sack schwingt sich jetzt, bis zum ersten Glatteis zumindest, morgens und abends auf den Drahtesel :)

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