Der Interimsfahrplan der Deutschen Bahn wird mich noch zwei Wochen — laut Plan — über Magdeburg reisen lassen. Freitags eine schöne Gelegenheit, den Wasserstand im Bewegtbild festzuhalten …
Letzte Woche war es mir leider nicht möglich zu filmen, denn der ICE war hoffnungslos überfüllt (der den 15:48 abfahrenden ICE ersetzen sollende IC hatte über 60 Minuten Verspätung, sodaß sich die wartenden Horden an Menschen auf den nächsten Zug gen Westen stürzten; meinen ICE ab Berlin 16:48 gen Köln). Aber gestern war es mir wieder möglich, und es sieht nochmals trockener als vor zwei Wochen aus:
Aber auch diesen Freitag hat sich die Bahn nicht mit Ruhm beckleckert; der ICE 854/844 wurde erst mit einer Verspätung von 30 Minuten in Berlin Hbf (tief) bereitgestellt, bis Bielefeld hatte er dann, SIgnalstörung vor Braunschweig inklusive, es auf gut 50 Minuten Verspätung gebracht — meine geplante Ankunft in Gütersloh gegen 20:38 wurde so zu einer Planankunft von 22:07 dort. Nun, diesmal werde ich das Erstattungsprocedere durchexzerzieren, denn a) fährt die Bahn ja nach (Interims-) Plan und b) ist keine der Verspätungen auf Hochwasserfolgen zu schieben — die verspätete Bereitstellung nicht, und die Signalstörung ebensowenig. 25% von knapp 60 EUR ist nicht die Welt — aber irgendwann muß auch mal die Bahn leiden, nicht immer nur ihr Fahrgast :-)
Nach den Erfahrungen der letzten Wochen habe ich mich nach dem überraschenden Halt in Berlin-Spandau ins Bordrestaurant gesetzt — der »Service am Platz« in der 1. Klasse findet faktisch seit Wochen Freitag Nachmittags auf der Strecke Berlin-Bielefeld nicht statt.
Und auch diesmal: Salat gab’s keinen, aber ein wenig meinen Hunger stillen konnte ich dennoch. Die Frage aber bleibt: warum muß ich 1.-Klasse-Aufschlag zahlen, wenn wesentliche Bestandteile — Service am Platz — nicht mehr geleistet werden? Aber das ist im Grunde genommen das Thema eines kommenden Beitrages …
