Erst einmal: Frohes Neues! ;)
Zum Jahresende habe ich mal bei meinen Mobilfunkverträgen aufgeräumt — und bin not amused.
- Bei klarmobil habe ich via Aboalarm zwei Rufnummern/SIMs gekündigt, da schlechte Konditionen und sowieso seit Jahr und Tag nicht mehr benutzt. Kündigungseingang wurde bestätigt — und eine der beiden Rufnummern auch gekündigt. Die zweite Rufnummer – wohlgemerkt auf dem gleichen Formular stehend – hat klarmobil ›freundlicherweise‹ weiterlaufen lassen und auch brav die Gebühren eingezogen. Mal gucken, ob sie die unrechtmäßig abgezockte Kohle fristgerecht wieder rausrücken …
- Den o2-Prepaid-Vertrag habe ich Mitte des Jahres per Webinterface ›kündigungsvorgemerkt‹. o2 erwartet dafür eine telefonische Bestätigung binnen 10 Tagen; ich halte solche Bedingungen für schikanös und auch rechtswidrig. Die Kündigung ist lt. BGB eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung, die die andere Partei nur erhalten, aber nicht ›annehmen‹ muß. o2 hat den Vertrag – natürlich – stillschweigend verlängert, ich habe nun die Portierung eingeleitet (zu 1&1) und meinen Standpunkt – inkl. Screenshot vom Juli, daß ich kündigungswillig war – dargelegt (gekündigter Vertrag, legt Euch ins Gehackte). Schau’n mer mal.
- Ähnlich sieht’s bei 1&1 aus; noch aus meiner DSL-losen Zeit Anfang 2016 hatte ich zwei monatlich kündbare Notebook-Flats, die ich ebenfalls online kündigte/›zur Kündigung vormerkte‹. Dazu vermerkt 1&1:
Sie haben Ihren 1&1 Vertrag zur Kündigung zum 30. Juni 2017 vorgemerkt. Wir verlieren Sie nur ungern als Kunde und bedauern Ihren Entschluss sehr.
Bitte beachten Sie: Um Missbrauch vorzubeugen und Ihre Kündigung zum gewünschten Termin umsetzen zu können, ist ein Anruf innerhalb der nächsten 14 Tage bei unserem Kundenservice erforderlich.
Nunja, ich bin im Kundenkonto angemeldet; wenn ich da Sachen kaufen kann, ohne telefonisch dies bestätigen zu müssen, muß das auch bei einer Kündigung reichen. Ergo auch hier, bestimmte Kommunikation der meiner Ansicht nach widerrechtlichen Handhabung und Rückforderung der meines Erachtens unrechtmäßig eingezogenen Beträge.
- Unitymedia hat augenscheinlich die Rufnummernportierung verkackt, jedenfalls hat mein 1&1 VDSL100-Vertrag ein weiteres Jahr Laufzeit, ist zu dessen Ende aber schon gekündigt — habe somit Unitymedia um Infos ›ersucht‹, ferner eine Klarstellung eingefordert, daß der UM-Anschluß bis zum Ende des neuen 1&1-Vertragsendes kostenfrei bleibt. Außerdem habe ich ein aktuelles Fritz!OS auf der UM-6490 angemahnt, anderenfalls würde ich auf einen eigene wechseln — aber auf die UM-Hotspot-Nutzung nicht verzichten, da die UM-6490 ja auch schon keinen UM-Hotspot ausstrahlt …
Nein, ich mache mir gerade keine Freunde; aber mal ganz ehrlich: was soll der Scheiß?
Vertragsschluß geht per Klick, Vertragskündigung nur nach Anruf bei einem Kack-Callcenter?! Dann kann’s ja wohl nicht sein.
Auch das ignorieren von 50% der aufgeführten Rufnummern bei einer Kündigung darf irgendwie nicht wahr sein. Finde es auch schwer, mir das zu erklären …
Und dann die Farce schlechthin: Unitymedia, die eine popelige Festnetzportierung über zwei Wochen lang nicht hinbekommen — und nicht einmal es für nötig befinden, ihren Kunden zu informieren!? Obschon der Portierungstermin ca. zwei Wochen nach dem eigentlichem Vertragsende lag …
Ich hoffe, 2018 bringt bessere Dienstsleistererfahrungen. Kann ja eigentlich nur besser werden ;-)

Ich hab hier einen gekündigten Telefonica-Mobilfunk-Vertrag (zum 02.11. gekündigt, im September irgendwann bereits die Nummer zu Congstar umgezogen und die SIM-Karte seitdem nicht mehr genutzt).
Dass die da bis November Grundgebühr abbuchen ist klar.
Dass ich allerdings jetzt Anfang Januar eine Abbuchung von 0,30 EUR (WTF?) finde, mit Betreff “siehe Kundenkonto” – was ich nicht mehr einsehen kann, weil längst erloschen – und davon abgesehen hatte ich “Rechnung auf Papier”, das ist schon… erstaunlich.
Für 0,30 EUR ist es mir die Rückbuchung nicht wert (… weil die dann auch nochmal durch die Buchhaltung durch läuft und das teurer ist… *argh*) aber warten wir mal auf Februar…
Alles Verbrecher und Ganoven.
(Und nein, das sind sicher keine Roaming-Restforderungen von der letzten Nutzung im Ausland im *August*… das war Italien, die können das zeitnah)