Mit Vorgänger-DSL-Firmware wieder »standesgemäßer« Sync jenseits der 100 MBit/sec.Okay, das ist nur die halbe Wahrheit; im Grunde wollte ich meine ›überwiegend geschätzte‹ 7490 am Telekom-VDSL, und auch die 7362SL am 1&1-VDSL, schon länger ersetzen, die 7362SL durch eine 7412, die 7490 durch »etwas, was G.vector und ISDN kann« (und da bleibt dann nur die 7390 — oder horrend teure neuere Modelle als die 7490). Aber vor der Hardwareschlacht galt es, den Kommentar von Swen auszuprobieren, nämlich einfach mal »vorige DSL-Version verwenden« zu aktivieren. Und, in der Tat, statt mit 96154/41434 synchronisierte die 7490 nun mit 103593/41997.
Bei der 7390 ist die alte DSL-Firmware noch schlechter als die neue.Die aus der Bucht gefischten 7390 (45,–) und 7412 (43,–) kamen Montag an, und haben am frühen Mittwoch ihren Einsatz gehabt.
Ein Einsatz, der im Falle der 7390 leider nur von kurzer Dauer war. Denn mit dem aktuellsten Fritz!OS, 6.83, waren die Werte vonm Start weg nicht gut, mit der Vorgänger-DSL-Version geradezu mau: 102110/34920 kBit/sec up/down — da dreht die 7490 mit angezogener Handbremse (jene 96154/41434) Kreise drum. Die ca. 6,5 MBit/sec weniger im Upstream schmerzen latent mehr als die ebenfalls ca. 6 MBit/sec, die im Downstream fehlen.Aber auch die latest and greatest Fritz!OS-DSL-Firmware-Kombination reißt es nicht raus: die 7390 ist auch bei VDSL eine taube Nuß.Allein, auch mit dem aktuellen Treiber für die 7390 ist diese Box das Schlußlicht: 102110/37432 kBit/sec ist viel zu wenig an dieser Leitung.
Ich bin ja ein langjähriger Anti-Fan der 7390, und bei dieser Aktion wurden alle meine Vorurteile mehr als bestätigt: die 7390 liegt im Durchsatz deutlich unter der 7490 — und ist somit keine Option.
Mit Fritz!OS 6.83 ist der Downstream wieder chic, beim Upstream werden 0,5 MBit/sec verschenkt.Daher erneuter HW-Tausch, und die 7490 mit Beta-Firmware hängt wieder am VDSL100-Link. Und nun war ich dann doch neugierig, wie sich das denn mit Fritz!OS 6.83 auf der 7490 entwicklen würde, also flugs noch das Update manuell eingespielt. SIP-Telefone scheine ich nicht verloren zu haben, obwohl ich mir eher sicher bin, bestenfalls 6stellige Passwörter vergeben zu haben … aber ich will mich dann auch nicht beschweren ;)
Nettes neues Feature: Ausgabe der Line-ID.Was den Sync angeht, war das generelle Upgrade der Fritz-Firmware ein voller Erfolg: mit 109.342 zu 41.452 kbit/s down/up liegt die 7490 nun auf dem Niveau der 7362SL an der 1&1-Leitung (109.344/41.999)! Nun steht abzuwarten, ob die Leitung weiterhin zu Re-Syncs neigt — oder wieder so stabil sein wird, wie monatelang zuvor.
Als letzter Test wurde dann noch die 7362SL durch eine 7412 abgelöst, hier gab es keine großen Überraschungen: 109.341 zu 41.999 kbit/s down/up ist ziemlich genau der Wert, den die 7362SL an der 1&1-Leitung zuvor lieferte — na, wer sagt’s denn? ;)
Letzlich ist der HW-Tausch (und Rücktausch) wie erwartet – eher: befürchtet – gelaufen: die 7390 ist und bleibt ein problematisches Gerät, kommt auch bei Vectoring-VDSL nicht an die Leistungen der, auf anderen Chipsatzfamilien basierenden, Nachfolger (und zumindest bei ADSL, auch ihren Vorgängern) heran.
Die 7412 basiert AFAIK auf dem gleichen DSL-Modem wie 7360/7362/7490, insofern an dieser Stelle keine Überraschung — bis auf, daß der DSL-Treiber der 7490-Beta-Firmware offensichtlich schlechter mit meiner Leitungssituation zurecht kam als die offiziellen Versionen.
8 Replies to “VDSL-Modem-Shootout”
das die 7390 keine guten DSL Chipsatz hat, ist ja schon lange bekannt.
da war die 7360 immer besser
interessant wären andere hersteller:
allnet, tp Link, Asus, Draytek – jeweils Router inkl. VDSL Modem
ich hab auch eine 7490, allnet, und einen Vigor 130 getestet
Vigor ging gleich zurück, der vdsl Treiber war unterirdisch
das allnet hab ich noch – ca. 80/30mbit
die 7490 hat 109/39mbit sync
da ich eine Sophos UTM nutze, hätte ich auch lieber ein reines Modem,
das ging mit dem Allnet ganz gut, aber leider hat das keine DSL Statistiken und der sync dann doch um einiges schlechter als die 7490
und die O2 Voip Telefonie hinter der UTM war nicht ganz perfekt
daher nun wieder dei 7490 am anschluss und doppelnat
Ein reines Modem/VDSL Bridge von AVM wäre toll
WAN/LAN – nur die DSL GUI ink. der Statistik – wäre ideal für Leute, die richtige Router dahinter haben
aber von AVM ist da nix geplant
event. kann man eine 7412 im Bridge Modus laufen lassen ?
LMGTFY ;) Hilft das weiter? (Antwort gerne hier; ich habe den Anwendungsfall aktuell nicht, aber wer weiß, was die Zukunft bringt?)
wäre ideal für Leute, die richtige Router dahinter haben
Naja, das ist glaube ich nicht die Klientel, die AVM im Blick hat. Ferner: die Technik hat schein’s jede FB seit Urzeiten an Bord, s. Link.
Und schließlich ist die 7412 – die man für um 50,– käuflich erwerben kann (auch bei Händler, also aus Käufersicht legal) – eigentlich genau das. Naja, statt nur einem 100-MBit/sec-Interface wäre GBit wünschenswert, aber irgendwas ist ja immer ;)
danke
werde ich mal testen…bei ca. 40,- für die Fritze wäre das wirklich gut.
Vermutl. aber erst nach dem Umzug (bis Ende des Jahres)
Im Netz findet man immer wieder andere Anleitungen dazu.
aber diese sieht recht einfach aus.
Allerdings kann sich so etwas mit jedem FW Update wieder ändern.
Mal schauen, was sich in der neuen Wohnung ergibt
VDSL oder Kabel, am liebsten wäre mir WilhelmTel mit ONU im Keller und Ethernet in der Wohnung.
finde VDSL ist nicht mehr zeitgemäß, allein der Stromverbrauch der vielen Modems
Ich will die Sophos irgnedwann noch in einer VM laufen lassen, muss aber dann mit VLANs über ein Kabel arbeiten…
/me seufzt. Fritze als Bridge, ok. Doofer weise ist dann DECT auch weg, und Madames Wunsch nach “Festnetz” overruled meinen nach IPv6 HE Tunnel. (UNd nein, den auf der Fritz zu terminieren führt nur wieder zu Verrenkungen hinter der pfsense…
Meine terminieren mittlerweile auf VMs, per BGP und L2TP nach Hause auf ‘nen exposed host. FB macht »außen« Telefonie und Faxen, nach innen per ISDN & SIP. Bin soweit zufrieden ;) Muß nur noch gucken, wie ich die Einwahl-/56 sinnvoll intern nutze, PI darf ja nicht für WLAN benutzt werden (daher derzeit PA dafür).
wusel@mail:~$ traceroute -6 fr1.dn42.uu.org -s 2001:678:2c0:1::42
traceroute to fr1.dn42.uu.org (2001:41d0:e:a37::1), 30 hops max, 80 byte packets
1 0000000000000001.gto.uu.org (2001:678:2c0:1::1) 0.200 ms 0.202 ms 0.218 ms
2 2001:678:2c0::64:6530 (2001:678:2c0::64:6530) 15.315 ms 15.347 ms 15.377 ms
3 uusix-5.tunnel.tserv18.fra1.ipv6.he.net (2001:470:12:1ab::1) 32.396 ms 32.377 ms 32.349 ms
4 10ge11-8.core1.fra1.he.net (2001:470:0:3b2::1) 23.579 ms 23.552 ms 26.792 ms
5 * * *
6 be10-1200.gra-g2-a9.fr.eu (2001:41d0::29a) 26.702 ms 25.824 ms 26.111 ms
7 vl21.gra-g2-a75.fr.eu (2001:41d0::32f) 25.761 ms 26.060 ms 26.039 ms
8 * * *
9 victor.uu.org (2001:41d0:e:a37::1) 26.141 ms 26.120 ms 26.105 ms
wusel@ysabell:~$ ssh root@fr1.dn42.uu.org traceroute -6 mail.uu.org
traceroute to mail.uu.org (2001:678:2c0:1::42), 30 hops max, 80 byte packets
1 * * *
2 po101.gra-g1-a75.fr.eu (2001:41d0::1eb) 0.337 ms 0.537 ms 0.516 ms
3 2001:41d0::1102 (2001:41d0::1102) 38.373 ms 2001:41d0::42c (2001:41d0::42c) 38.572 ms 2001:41d0::1102 (2001:41d0::1102) 1.406 ms
4 2001:41d0::435 (2001:41d0::435) 9.251 ms 9.217 ms 9.180 ms
5 be100-2.fra-5-a9.de.eu (2001:41d0::8c2) 9.022 ms 8.999 ms 9.175 ms
6 corebb.fra-5-a9.de.eu (2001:41d0::c8e) 8.616 ms 8.781 ms 8.692 ms
7 2a01:4a0:0:2025::4 (2a01:4a0:0:2025::4) 9.024 ms 8.948 ms 9.105 ms
8 po2-33891.edge1.ffm3.combahton.net (2a01:4a0:1338:3a::3) 14.291 ms 14.474 ms 14.287 ms
9 ae0-edge1.core1.ffm3.ipv6.combahton.net (2a01:367:cccc:ecf3::2) 9.902 ms 10.109 ms 10.076 ms
10 ae1-ffm31.core1.ffm2.ipv6.combahton.net (2a01:367:cccc:f2f3::2) 10.032 ms 9.986 ms 9.893 ms
11 2a06:e881:1704::64:6535 (2a06:e881:1704::64:6535) 15.991 ms 15.852 ms 15.782 ms
12 2001:678:2c0::6777:2d67:7574 (2001:678:2c0::6777:2d67:7574) 25.794 ms 25.762 ms 26.084 ms
13 mail.uu.org (2001:678:2c0:1::42) 26.052 ms 26.007 ms 25.725 ms
Oh, muß mal wieder DNS nachtragen ;-)
“PI darf ja nicht für WLAN benutzt werden”
Sag mal, ist das eine offizielle ripe Richtlinie?
Es ist eine Auslegung der Bestimmung, daß PI-Adressraum nur von der Entity, der die PI-Adressen zugeteilt wurden, genutzt werden darf. D. h. niemals nicht durch Dritte. Aus jenm Grund wurden Freifunk-Vereinen v6-PI-IPs schon verweigert; aber ob nun 1000 Endgeräte oder auch nur 10 Gäste im WLAN surfn, Dritter bleibt Dritter. Gab’ Ende letzten Jahres dazu auf der Policy-Liste eine Diskussion dazu. Mir ist’s im Grunde egal. das /47 und das /48 nutze ich für Servergedöns, ein /48 PA für die Clients, und alles ist gut ;-)
das die 7390 keine guten DSL Chipsatz hat, ist ja schon lange bekannt.
da war die 7360 immer besser
interessant wären andere hersteller:
allnet, tp Link, Asus, Draytek – jeweils Router inkl. VDSL Modem
ich hab auch eine 7490, allnet, und einen Vigor 130 getestet
Vigor ging gleich zurück, der vdsl Treiber war unterirdisch
das allnet hab ich noch – ca. 80/30mbit
die 7490 hat 109/39mbit sync
da ich eine Sophos UTM nutze, hätte ich auch lieber ein reines Modem,
das ging mit dem Allnet ganz gut, aber leider hat das keine DSL Statistiken und der sync dann doch um einiges schlechter als die 7490
und die O2 Voip Telefonie hinter der UTM war nicht ganz perfekt
daher nun wieder dei 7490 am anschluss und doppelnat
Ein reines Modem/VDSL Bridge von AVM wäre toll
WAN/LAN – nur die DSL GUI ink. der Statistik – wäre ideal für Leute, die richtige Router dahinter haben
aber von AVM ist da nix geplant
event. kann man eine 7412 im Bridge Modus laufen lassen ?
LMGTFY ;) Hilft das weiter? (Antwort gerne hier; ich habe den Anwendungsfall aktuell nicht, aber wer weiß, was die Zukunft bringt?)
Naja, das ist glaube ich nicht die Klientel, die AVM im Blick hat. Ferner: die Technik hat schein’s jede FB seit Urzeiten an Bord, s. Link.
Und schließlich ist die 7412 – die man für um 50,– käuflich erwerben kann (auch bei Händler, also aus Käufersicht legal) – eigentlich genau das. Naja, statt nur einem 100-MBit/sec-Interface wäre GBit wünschenswert, aber irgendwas ist ja immer ;)
danke
werde ich mal testen…bei ca. 40,- für die Fritze wäre das wirklich gut.
Vermutl. aber erst nach dem Umzug (bis Ende des Jahres)
Im Netz findet man immer wieder andere Anleitungen dazu.
aber diese sieht recht einfach aus.
Allerdings kann sich so etwas mit jedem FW Update wieder ändern.
Mal schauen, was sich in der neuen Wohnung ergibt
VDSL oder Kabel, am liebsten wäre mir WilhelmTel mit ONU im Keller und Ethernet in der Wohnung.
finde VDSL ist nicht mehr zeitgemäß, allein der Stromverbrauch der vielen Modems
Ich will die Sophos irgnedwann noch in einer VM laufen lassen, muss aber dann mit VLANs über ein Kabel arbeiten…
/me seufzt. Fritze als Bridge, ok. Doofer weise ist dann DECT auch weg, und Madames Wunsch nach “Festnetz” overruled meinen nach IPv6 HE Tunnel. (UNd nein, den auf der Fritz zu terminieren führt nur wieder zu Verrenkungen hinter der pfsense…
Meine terminieren mittlerweile auf VMs, per BGP und L2TP nach Hause auf ‘nen exposed host. FB macht »außen« Telefonie und Faxen, nach innen per ISDN & SIP. Bin soweit zufrieden ;) Muß nur noch gucken, wie ich die Einwahl-/56 sinnvoll intern nutze, PI darf ja nicht für WLAN benutzt werden (daher derzeit PA dafür).
Oh, muß mal wieder DNS nachtragen ;-)
“PI darf ja nicht für WLAN benutzt werden”
Sag mal, ist das eine offizielle ripe Richtlinie?
Es ist eine Auslegung der Bestimmung, daß PI-Adressraum nur von der Entity, der die PI-Adressen zugeteilt wurden, genutzt werden darf. D. h. niemals nicht durch Dritte. Aus jenm Grund wurden Freifunk-Vereinen v6-PI-IPs schon verweigert; aber ob nun 1000 Endgeräte oder auch nur 10 Gäste im WLAN surfn, Dritter bleibt Dritter. Gab’ Ende letzten Jahres dazu auf der Policy-Liste eine Diskussion dazu. Mir ist’s im Grunde egal. das /47 und das /48 nutze ich für Servergedöns, ein /48 PA für die Clients, und alles ist gut ;-)