Ich stelle das Titel-Schema mal um; der 5. Juli 2016 war der 33. Tag, seit dem ich die Störung des VDSL-Anschlusses 1&1 gemeldet habe. Heute tat sich mal wieder was …
Montag abend hatte ich ja der 1&1 eine Nachricht zukommen lassen, daß ich Gutschriften für Mai (Rechnungszeitraum 11.05. bis 11.06.) und Juni (11.06. bis 11.07 — hmm, wird da nicht der 11. jenen Monat doppelt berechnet?) bis Freitag erwarte, anderenfalls ich die Juni-Buchung schon mal stornieren würde.
Dienstag vormittag kam prompt ein Anruf, hachja, klar, alles doof gelaufen, und »ganz sicher« würden mir die Zeiträume, wo die Leitung nicht funktionierte, gutgeschrieben. Aber da man ja noch nicht wisse, wie lange die Störung dauern würde, ginge das eben noch nicht und ich möge doch Geduld haben.
Was zu beweisen war: geht es ums Geld, ist 1&1 flott. Leider ganz und gar nicht flott ist man bei der Störungsbehebung. Mein Ticket diesbezüglich, mit Technikerforderung für Mittwoch, spätestens Donnerstag, schimmelt noch immer unbearbeitet und unbeantwortet in der Queue — der gleichen Queue, in die ich auch die Rückforderung gestellt habe … Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
1&1 möchte mich wohl am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Falscher Endgegner, Jungs, aber: Challenge accepted.
1&1 Service (@1und1service) has sent you a Direct Message on Twitter!
Ebenfalls gestern abend meckerte ich dann noch mal auf twitter; das immerhin bewirkt (noch) eine Reaktion:
Das tut mir sehr leid. Ich werde dir gleich eine DM mit den neuesten Informationen schicken. Viele Grüße Katja, 1&1
— 1&1 Service (@1und1service) July 5, 2016
In der DM schrieb mir Katja, daß man durchaus noch an der Störungsbehebung arbeite:
[…] Ich habe gerade direkt Rücksprache mit dem Entstörungsdienst gehalten. Dort ist der Fall immer noch in der Klärung, aber bisher leider ohne neue Informationen. Ein Termin muss bislang nicht mehr mit dir vereinbart werden. Dieses kann sich aber noch ändern. Dann bekommst du von den Kollegen aber rechtzeitig Bescheid. […]

Am Montag, 20.6. dann Terminvereinbarung für Donnerstag, den 23.6. — frühester Termin(!). Also nehme ich einen Tag Urlaub und warte am 23.6. auf den VDSL-restaurierenden Techniker von 1&1. Der sagt nach 5 Stunden des 6-Stunden-Fensters (8:00 bis 14:00) ab — da ich ab Freitag, 17 Uhr, nicht mehr in Berlin bin, ist jene Woche damit gelaufen (1&1 benötigt mindestens 2 Tage Vorlauf für einen neuen Technikertermin).
Da ich nun keine Kompromisse mehr eingehe, mehr als einen Urlaubstag zu verschwenden ist kein DSL-Anschluß wert, wird am Montag, dem 27.6. ein Termin für Mittwoch, den 29.6. vereinbart, 16:30 bis 20:00 sollte 1&1 reinschreiben … Am Dienstag vormittag meldet 1&1 plötzlich, die Telekom habe die Störung als behoben gemeldet. Stimmt nicht, moniere ich telefonisch aus der Mittagspause. Und ja, 1&1 kann meine Fritz!Box auch nicht erreichen. Aber der Form halber muß ich von zu Hause bestätigen, daß die DSL-LED noch blinkt und der Anschluß weiter gestört sei. Abends dann getan, Technikertermin für Mittwoch sei jetzt hinfällig, ein neuer nicht zu vereinbaren. Ich würde Mittwoch von 1&1 hören. Tat ich bis 14 Uhr nicht, ergo Anruf. Eine Rückmeldung der Telekom scheint bis heute nicht erfolgt zu sein — und 1&1 auch nicht wirklich daran interessiert …
Seit dem 28.6. verweigert 1&1 die Vereinbarung eines neuen, dann dritten, Technikertermins – ich bin extra das Wochenende in B geblieben, damit am Samstag endlich die Kuh vom Eis geholt hätte werden können –, mit Ausreden wie »die Telekom müsse sich erst zurückmelden« (29. und 30.6.). Nicht meine Baustelle.
Daß ich ab Donnerstag, 18 Uhr, für längere Zeit (»kalenderbedingt« könnte man sagen) nicht in Berlin sein werde, habe ich 1&1 via Twitter und Ticketsystem mitgeteilt. Rückmeldung Social Media Team:
[…] Du schreibst, dass du dann eine Weile nicht mehr vor Ort bist. Bist du denn weiterhin telefonisch für uns erreichbar, um gegebenenfalls weitere Schritte zu besprechen? Wäre es möglich, falls noch eine Terminanforderung bei uns eintrifft, dass jemand anders den Techniker in Empfang nehmen kann? […]
Seriöslich jetzt? Seit dem 28.6. verweigert man mir den 3. Technikertermin, und dann fragt man, ob ich vielleicht für 1&1 Himmel und Hölle in Bewegung setzen könnte, damit in meiner Abwesenheit wildfremde Menschen an meiner IT rumbasteln?! Schuß. Nicht gehört.
Ich denke, ich werde die rückholbaren Abbuchungen doch rückbuchen, warum soll nur ich Kosten erleiden (25,– für 4 zus. GB bei 1&1, 20,– für 5 GB bei Tchibo, 40,– für 10 GB bei simquadrat, 5-GB-Gutschein von lidl connect, …)? (Kompensation war bislang kein Thema (ich hab’s nun via DM mal angerissen); interessant, in der Vorvertragsphase prasseln die Rabatte ja nur so.)

Also nur das ich das richtig verstehe. Da sie noch nicht wissen, wie lange die Störung noch dauert, können Sie dir aktuell die Rechnung nicht erlassen?
Sprich du sollst darauf hoffen, dass sie, sofern es irgendwann wieder läuft dir eine Gutschrift freigeben? Krass…
Warum nimmst du nicht den Weg der Sonderkündigung. In einem Schreiben haben Sie dir doch die Bestätigung gegeben das du jetzt, nach 30 Tagen Störung, eine Sonderkündigung durchführen kannst?
Schönen Gruß und weiterhin viel Erfolg und starke Nerven.
Ja, ich finde es z. B. für Mai auch nicht mehr nachvollziehbar, mal gucken, ob die noch rückholbar ist.
Sie wollten ja keine Sonderkündigung, obwohl der Zeitrahmen ‘ein Monat’ erreicht war (keine Aktionen vorgesehen, ergo keine Lösung wahrscheinlich …). Vielleicht sucht 1&1 nach Rückbuchung ja den Dialog und erkennt, daß sie im Monat 10,nochwas an die Telekom zahlen, von mir aber nix mehr kommt, da keine Leistung …