Nachdem nun auch K2 auf der weiterführenden Schule ist, mit all den lustigen Unterrichtsausfällen und anderen Unwägbarkeiten, steht mal wieder der Erwerb einer SIM samt Smartphone-tauglichem Tarif an. Und während ich so nach Tarifen surfe, frage ich mich, warum ich eigenlich noch o2-Kunde bin …
Für 9,99 alles drin, alles dran bei congster … leider auch mit VoIP-AusschlußFür K2 dachte ich daran, »congster Smart M« zu nehmen, auch wenn wir sonst alle im o2-Netz sind (ich, meine Frau: o2-(Kurz-)Laufzeitverträge; K1: LIDL mobile) — so richtig überzeugend ist das o2-Netz, wenn man ehrlich ist, doch nicht, es kommt doch viel zu häufig vor, daß ich meinen Hotspot mit einem anderen Netz anwerfen muß, damit wir nutzbares mobiles Internet haben. congster als Versuchsballon, quasi. Allerdings: D1 ist in unserer »Homebase« faktisch nicht nutzbar, Datenverbindungen klappen nur in Fensternähe, und wenn, dann auch nur mit EDGE; Telefonie ist für das Gegenüber nicht immer angenehm. Dann vielleicht doch eine Karte im o2-Netz für K2 und für mich congster im D1-Netz?
Nun, ich bin seit meinem Abschied — vor einem Jahr, in Unfrieden nach rd. 14 Jahren als Postpaid-Kunde — von Vodafone D2 mit der mir wichtigen Rufnummer bei o2; »O2 o« heißt der Postpaid-Tarif ohne Grundgebühr und jahrelangen Vertragsfesseln, aber eben auch ohne aktive Inklusivleistungen. Zum Surfen habe ich daher den kleinsten Surf-Tarif (200(?) MB, 9,99/Monat) hinzugebucht, jede SMS, jede Minute Telefonat kosten mich weitere 15 Cent. Tendentiell ok, aber das Volumen reicht bei mir typischerweise nur für gut zwei der vier Wochen des Monats, und 15 Cent/Minute bzw. SMS sind auch lange nicht mehr zeitgemäß.
14,98 statt 9,99 bei 1 statt 24 Monaten Laufzeit … satter Aufschlag bei o2Als ich allerdings ein zum congster-Angebot vergleichbares bei o2.de suchte, fiel ich doch fast vom Glauben ab: zwar bietet o2 ein grob ähnliches Angebot (mit Flatrate statt Freiminuten ins o2-Mobilfunknetz, dafür nur halbsovielen Freiminuten in alle sonstigen Netze) — aber nur mit 24 Monate Laufzeit. Klickt man auf monatliche Kündigung, werden rd. 50% Aufschlag fällig: 14,98 statt 9,99. Im Monat, wohlgemerkt. Mit der 24-Monats-Fessel spart man also satte 119 Euro — oder man spart sich o2 gleich, denn bei congster kommen die 200 Inklusiv-MB immerhin mit »bis zu« 7,2 MBit/sec und damit doppelt so schnell wie bei o2.
An sich geht es auch günstig im o2-Netz — nur eben nicht als o2-KundeUm so verwunderlicher ist es, daß FONIC, o2s Billigheimer, über die Marke LIDLmobil durchaus interessante Smartphone-Tarife anbietet: 7,99 für 300 Telefonminuten/SMS in beliebiger Kombination sowie 300 MB Inklusivvolumen — welches für 3,99/Monat auf 500 MB (und damit in Größenordnungen, wie ich sie typischerweise benötige) erhöht werden kann. Eigentlich ziemlich genau das, was ich suchen würde, würde ich für mich gucken … oh, das tue ich ja grade.
Und so frage ich mich als (Postpaid-) o2-Bestandskunde wieder einmal, was o2 eigentlich gegen mich hat. Für K2 werde ich, wie für K1 schon, eine LIDL-SIM bestellen, und für mich wohl mal eine congster-SIM zum testen — was mittelfristig heißt, o2 direkt den Rücken zu kehren, da sie einfach unverschämt teuer sind.
Für die Akten: D2 ist aus Kostengründen hier nicht erwähnt — die sehen ja offensichtlich nur noch rot, und das in für mich unbrauchbaren Tarifkombinationen zu indiskutablen Preisen.
e-Plus-Kunde war ich vor D2 und ich habe mir geschworen, mit denen nie wieder Geschäfte zu machen — wozu mangels HSPA- und LTE-Ausbau ja bislang auch keine Notwendigkeit bestand. Allerdings teste ich für mich die simquadrat-SIM, die im e-Plus-Netz läuft. Bisherige Vergleiche bestätigten mir, daß ich ohne e-Plus nichts verpaßt habe.
2 Replies to “o2 langt zu. Kräftig.”
Das heißt congstAr :-)
Hast recht, die haben sich mit ihren Namensspielchen zumindest bei mir keinen Gefallen getan — ich verwechsele die Namen dauernd, falle oft auf die Erstfirmierung zurück: http://de.wikipedia.org/wiki/Congstar
Congstar ist eine Tochtergesellschaft der Deutsche Telekom AG, die seit dem 17. Juli 2007 Mobilfunk- und Internet-Tarife anbietet und rund 2,7 Millionen Kunden betreut. Zuvor vertrieb das Unternehmen unter dem Namen Congster bereits seit Ende 2004 Internet-Zugänge auf Basis von T-DSL.
Das heißt congstAr :-)
Hast recht, die haben sich mit ihren Namensspielchen zumindest bei mir keinen Gefallen getan — ich verwechsele die Namen dauernd, falle oft auf die Erstfirmierung zurück: http://de.wikipedia.org/wiki/Congstar