Ernsthaft, Blade-Interface-Chips, die nur offline manipulierbar sind?
Innenansichten
'Radler' in Urform, unten hell … @ Tauro, Berlin
Hackertablet – mein POV Mobii (Tegra2) hat nun 2.3.4 :-)
Dem X11 seine Zukunft
Kristian bebloggt den kommenden X11-Exitus und ich sehe das etwas anders.
Und es ist langsam. Wenn wir einen modernen Bildschirm mit X11 über das Netzwerk raus sharen, dann stirbt X11 den Latenztod – formal ist X11 netzwerktransparent, aber in Wirklichkeit ist nichts an dem Protokoll besonders geeignet oder schlau, wenn es darum geht, Daten über das Netzwerk zu schaufeln. Andere Protokolle sind inzwischen weitaus besser geeignet, Bildschirme über Netz zu exportieren: Selbst das halbtote VNC ist in der Regel schneller und besser als X11, RDP und NX sind sogar richtig gut da drin.
Naja; erst einmal: ‘xwatchwin’ klappte schon um 1995 ‘rum, da war VNC IIRC noch nicht mal ein feuchter Traum bei den Olivetti Research Labs. Und dann ist da ssh -Y my-gw-in-gt.uu.org xnetload vdsl; mag es auch höllisch ineffizient sein, ich habe jetzt ein ‘xnetload’ von meinem Router in Gütersloh hier auf meinem Laptop in Berlin. Ruckelt, zuckelt, aber tut; und es ruckelt primär, weil ein scp die läppischen 2,5 MBit/sec Upstream zu macht …
Ich mag Neues. Ich mag auch vnc. Und wenn ich zukünftig nach einen ‘ssh’ weiterhin X11-, aber dann auch Wayland-, Anwendungen nutzen kann, hat Wayland eine Chance. Genau dann.
Bye, bye, bald ist's vorbei … #Vodafone #D2
Adler, warte!
Äh, #4sq, ich glaube, wir müssen reden …
WTF‽ Seit wann ist DER Spruch samt Sonne ®‽
Point of View Tegra2 10"-Tablet, Teil II
In Teil I habe ich ja schon darauf hingewiesen, daß man dieses WiFi-only (kein GPS, kein WWAN) Tablet mit einem Stückchen Software und einem GPS-Empfänger per Bluetooth GPS-fähig machen kann.
Auf den besonderen Wunsch eines Einzelnen hin, habe ich am Dienstag noch ein paar andere USB-Geräte ausprobiert — vorweg: ohne Erfolg. Es funktionieren also nicht: USB-2-Serial Adapter (weder ‘echte’ noch USB-3G-Sticks), USB-Ethernet-Adapter (zumindest nicht das Belkin GBit-Teilchen, was ich grade zur Hand hatte, ein F5D5055). Beides dürfte an fehlenden Modulen liegen (daß UVC-Cams tun, liegt wohl an der Nutzung von UVC-Video als Kameratreiberbasis) — womit wir zum Thema Modding kommen. Denn mein Tegra2-Mobii ist nur einer mehrerer Handelsnamen gleicher oder sehr ähnlicher Tablets:
Ich hatte mich schon im Vorfeld über die Möglichkeiten den Nvidia Tegra2 Chips zu flashen erkundigt und habe dabei herausgefunden das das
POV Mobii Tegra2
Advent Vega
und das
Malata ZPadT2
die selben Tablets sind.
Das ist insofern von Interesse, da Tegra2 einerseits eine potente Plattform darstellt, auf die auch das so gehypte Xoom setzt, andererseits man von »Herstellern« wie POV, Advent und Co. kaum mehr Produktpflege erwarten kann als sie große Namen schon nicht leisten (Stichwort FroYo oder gar Gingerbread für das Motorola Milestone; Stichwort SD-Support beim Motorola Xoom) — und ohne die »Community« gäbe es kein OpenWRT, und ohne OpenWRT, was würde z. B. auf den Foneras laufen? Ok, ich drifte ins Philosophische …;)
Wenngleich ich nicht denke, daß 250,– EUR, die ich für’s POV gezahlt habe, der wahre Preis der Hardware sind (dazu ist z. B. das LCD zu »schlecht«; sprich: es ist nicht spürbar besser oder auch nur, gefühlt, anders als beim MSI Wind seinerzeit, der vor >2 Jahren schon 299,– EUR kostete (Tablets müßten also deutlich unter 200,– EUR herstellbar sein), aber mit mehr RAM, einem Atom-Herz sowie Keyboard & Festplatte), so viel Marge dürfte gar nicht übrig bleiben. daß 2.3 oder 3.0 nachzuliefern wirtschaftlich wäre …
… und damit bleiben dann mehrere Kameras (ok, nur eine ist eingebaut, aber eine weitere wäre ja per USB ‘nachrüstbar’) oder auch ‘nur’ Videochat per Google auf der Strecke. Es sei denn, »die Community« liefert das nach, und dazu braucht man Hardware, die »Mainstream« ist — das wissen Motorola Milestone-Nutzer nur zu gut; das Droid in USA ist bei Moddern sehr beliebt, sein europäischer Cousin Milestone hingegen ist mehr so das fünfte Rad am Wagen.
Aber zurück zum POV-Tegra2: Es gibt Berichte, daß »offizielles« 3.0 aka Honeycomb kommen soll wie auch Aussagen, derlei käme nicht. Aber das schöne an verbreiteten, baugleichen Geräten ist ja, daß man nicht mehr auf den eigenen Hersteller warten muß: Horden von Entwicklern/begnateten Fricklern kümmern sich darum. Wobei man sich natürlich die Frage stellen muß als Anwender – Google als treibende Kraft hinter Android noch viel mehr –, ob man eigentlich sich Honeycomb wirklich antun will:
@gbrockhaus Na, ja. Einige Apps, die nicht für Honeycomb “optimiert” wurden (für 2.x gebaut wurden) neigen öfters zum Force Close. Leider.
Quelle: @_refugee_ auf twitter
Derzeit scheint mir 3.0, und nicht nur wegen der Nullerversion, wenig attraktiv; Eye-candy, toll — aber was ist mit Funktion vs. Bedienbarkeit? Klar, 3.0 ist ein großer Schritt in die richtige Richtung; vom bislang einzig erhältlichen Tablet mit dieser Version hört man aber nach initialer Begeisterung überwiegend Negatives :-(








