Zwar habe ich noch keine wirkliche Lösung für den OSD-Zugriff (via vdr-sxfe), aber dank ‘Live’-Plugin ist mein VDR auf dem DockStar sowohl programmierbar also auch recht komfortabel als webgesteuerter TV nutzbar. R0xx0r ;)
Sommerprogramm = Wiederholungsprogramm :(
»Jetzt hör' ich Dich wieder nicht …«
Mit meinem Tweet habe ich es schon angedeutet: nach rd. 12+ Jahren als treuer Mannesmann-D2-Kunde (ja, auch im UMTS-Zeitalter identifiziere ich mich im Netz noch mit der Mannesmann-SIM ;)) habe ich derzeit den Eindruck, daß D2 mich gerne nicht mehr als Kunden hätte.
Das fängt bei der in meinen Augen bescheidenen Tarifpolitik an, die eben keine geldwerten Mobilangebote umfaßt – siehe z. B. die, vom D2-Android-Telefon nicht nutzbaren, »Mobile-TV«-Inklusivleistung in den Android-Tarifen – und gipfelt derzeit für mich in der beschissenen Netzqualität für den Basisdienst »Telefonie«.
Ich möchte gar nicht ausschließen, daß auch andere Telefone, ähnlich wie das iPhone, die Netzabdeckung optimistischer wiedergeben als die tatsächlich ist. Fakt ist allerdings auch, daß ich um 1997 herum das »Wanderwellennetz« e+ verlassen habe (und seit daher aktiv meide wie die Jungfrau das Weihwasser … hmm, na, oder so halt), weil ich beim Telefonieren mit meiner damaligen angehenden Lebensgefährtin, ggf. im Regen auf der Straßen stehend – da die E-Netz-Abdeckung damals in Hamburg-Schnelsen zumindest mehr rechnerischer Natur war –, dem Netz hinterherlaufen mußte: Mitten im Telefonat, im Satz, brach die Verbindung zusammen, 0 Balken zeigte das PT-10 (? IIRC die E-Netzvariante des Nokia 2110) plötzlich an, wenige Sekunden später dann wieder Vollausschlag, erneute Anwahl und in 5-45 Minuten wiederholte sich dies Trauerspiel.
Nun habe ich zwar heute zwischen meiner Frau und mir beim netzinternen Telefonat keine wirklichen Abbrüche mehr; aber zunehmend meldet meine Frau, die meine Nummer kostenlos anrufen kann, daß sie mich nicht mehr verstehen würde — obwohl ich meinen Adonis-Körper seit Minuten nicht deutlich auf oder gar von z. B. der Couch bewegt habe (und der Androide max-1 Balken zeigt).
Bei Monatspreisen von deutlich über 50 Euro ist meine Toleranzschwelle für Qualitäts- oder auch gar Konnektivitätsminderleistung nicht wirklich existent. Ich gehöre noch zur »alten Schule«, lieber mehr zahlen aber dafür auch Qualität bekommen. Vodafone allerdings liefert mir derzeit, jetzt, wo ich es nach meinen Unter-der-Woche-Umzug nach Berlin bräuchte, eher weniger als der Mitbewerb.
Tja, schade eigentlich; aber offensichtlich muß die doppelte, mehr als zehnjährige Kundenbeziehung nun enden, denn, aus meiner Sicht ist das Preis-Leistungsverhältnis massiv negativ mittlerweile. Meine neue Firmen-SIM wird wohl von D1 kommen; da e+ für mich auf Dauer zum Un-Netz geworden ist (ich bin da nachtragend, ja), bleibt die Wahl zwischen D1 (preis-leistungsmäßig leider in der gleichen Liga wie Vodafone; zumindest von den Basispreisen her, und flächendeckende EGDE-Versorgung wegen des 2G-only-iPhones finde ich nicht wirklich interessant, wenn ich 3.5G erwarte ….) und o2, meinem Ex-Brötchengeber. Mal schauen, wohin die D2-Nummern ziehen; für einen Verbleib bei D2 müßte eine Charme- und Preisoffensive kommen sowie das hochpreisige Angebot auch entsprechend qualitätiv funktionieren. Letzteres scheint bei Telefonaten von/nach Berlin für Vodafone problematisch; wobei, je länger ich drüber nachdenke: auch in Gütersloh bekam ich häufiger das audible Feedback, daß man mich grade nicht verstehen könne — vielleicht ist es doch ein Android-Problem und ich krame mein gutes alten Nokia N95 mit 1. Firmware mal wieder raus?
Das einzige, was mich immer wieder abhält, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, ist die drohende Gefahr des Nummernverlustes durch falsche Vorgehensweise; ich möchte meine wohlbekannte Nummer schlicht nicht aufgeben/verlieren beim Providerwechsel …
Fun with Alice – the blogdoch daily soap …
Spaß mit Alice (II)
Nunja, ich war ja eigentlich gewarnt, aber gestern und insbesondere heute suchte ich dann doch wiederholt die versteckte Kamera.
Nicht nur, daß ich nun zu ALICE MOBILE ONLY (Datum: 15.07.10; Eingang: 22.07.10), Alice Überall (Datum: 16.07.10, Eingang: 20.07.10 (Einschreiben, abgeholt 21.07.)) sowie Alice Quickstart (Datum: 15.07.10, Eingang: 21.07.10) begrüßt wurde —
auch die Laufzeiten (3 Monate (Quickstart), 24 Monate (Überall), unbegrenzt (MOBILE ONLY mit »Mobile Internet Flat Laptop«)) variieren marginal.
Der Schenkelklopfer schlechthin ist aber die Auftragsbestätigung zur Mobile Internet Flat Laptop; nachdem die Umsetzung der webbasierten Freischaltung im Mobilfunknetz rund 12 Stunden dauerte, bin ich froh, nicht schon gestern abend auf die Alice-SIM gesetzt zu haben. Denn diese »Flatrate« kostet rund 250 EUR/GB nach dem »Datenvolumen inklusive« von immerhin 30 MB — also dem Zehntel eines typischen OS-Updates …
Großartig finde ich auch den voraussichtlichen Termin der DSL-Schaltung — »bis zum 08.08.10«; das ist schon außerhalb des »Anschlußversprechens«, welches da lautet:
Innerhalb von 3 Wochen werden wir Ihren neuen Alice DSL-Anschluß einrichten. Dieses Anschlußversprechen startet mit dem Datum dieses Briefes.
Der Brief datiert vom 15.07.2010, das Versprechen ist also gebrochen mit dem Ablauf des 04.08.2010 — Versprochen gebrochen mit Ansage?
Nepper, Schlepper, Bauernfänger, kurz: Alice? Nein, bestimmt nicht, bestimmt meint Alice nicht wirklich alles, was sie ihrem Neukunden so schriftlich zukommen läßt, ernst und wahrscheinlich habe ich ein ultraneues Produkt zum nicht optimalen Zeitpunkt bestellt … Sorry, liebe Alice/o2; schon in Gütersloh lief es nicht rund, aber verglichen mit den papiernen Dünnschiß, mit dem Ihr mich jetzt grade zukleistert, war der Monat telefonischer Unerreichbarkeit einer Naturheilpraxis wirklich nur ein »oops«. Nun denn; ich habe Screenshots von dem gemacht, was ich bestellt habe und auf die Rufnummer kann ich zum Glück verzichten; wäre nur doof, wenn Ihr es nicht einmal bis zum vorgesehenen Umzug im September schafftet, überhaupt einmal DSL, Mitte Juli bestellt, zu schalten …








