Grenzwertig

Tja. Einerseits: Erfolg, mein Projekt wireless Webcam ist um ein Gerät reicher: statt der Creative Optia AF, die einerseits als MJPEG nur motion-untaugliche 800×600 Pixel lieferte und andererseits mit dem pumpenden Autofokus zu kämpfen hat, hängt nun eine Microsoft® LifeCam NX-6000 an meinem zweiten Fonera 2.0g.
Und der/die Fonera 2.0g schafft es recht komfortabel, bei einer Load von 0.75 bis 0.9 ein oder mehrere MJPEG-Streams in 1600×1200, per WLAN wohlgemerkt, rauszuschicken. Gut, die Bildrate ist jetzt nicht so dolle (ein bis fünf Frames/Sekunde würde ich schätzen), andererseits ist ein solches Bild auhch groß. Und das bekommt auch das nachgelagerte motion zu spüren, welches auf dem QuadCore (AMD, 2,3 GHz Core-Maximum) nun zwischen 130 und 190 Prozent CPU-Leistung verbrät (3x 920×720-Cams sowie eine 1600×1200); klar, die Pixelmenge steigt ja auch nur rd. um den Faktor 2,8 an …
Entsprechend werden auch die timelapse sowie die bei erkannter Bewegung aufgenommenen Videos größer, voluminöser. Aber ein Problem manifestiert sich ziemlich ungeniert: wo kann ich 1600×1200-Pixel große Videos unskaliert abspielen? Die LCDs im Arbeitszimmer sind FullHD, also 1920×1080; der Laptop hat 1440×900 — kurz: ich habe einfach kein Display, wo ich die Aufnahmen in Orginalgröße abspielen kann … Sicherlich ein Luxusproblem — mit dem ich nun auch YouTube konfrontieren werde, indem ich einen kurzen Timelapse dort in Orginalgröße hochladen will.
Daß 33 Minuten motion-timelapse-MPEG1 gleich 421 MB ausmachen, macht das Handling dieser Datenmengen auch nicht einfacher ;)
Nachtrag: Tja, auch YouTube vermag damit nichts anzufangen: »Fehlgeschlagen (Videodatei kann nicht konvertiert« …