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So, mein Windows 7 ist angekommen. Erster Eindruck: viel Geld für so ein bißchen Ware. Aber bei Software ist das mit der Verpackung ja eh’ so eine Sache … Bemerkenswert finde ich denn auch gleich den Hinweis, daß ich als XP-Nutzer im Regen stehe:

Gut, verstehen kann ich es aus Herstellersicht vielleicht, XP ist »oldoldstable« in Debian-Notation, der Vorgänger – aus Sicht von Microsoft, wenngleich nicht wirklich in der freien Welt da draußen – ist Windows Vista. Dennoch, ob das ein wirklich kluger Schachzug seitens MS war, darf bezweifelt werden — das Gros der Upgrade-Installationen wird aus meiner Sicht nicht ausgehend vom gefloppten Windows Vista passieren sondern eben von der »eXPerience«-Version aus. Vorteil einer Neuinstallation für den Nutzer dürfte immerhin die Vermeidung neuer Altlasten sein; erfahrungsgemäß funktioniert ein sauber neu aufgesetztes System doch besser als eines, welches 3-5 Jahre an konfigurierten Altlasten mit sich herumschleppt.
Nunja; für die heimische Infrastruktur habe ich noch beim »3x Home Premium für 150,– EUR«-Angebot bei Microsoft selbst zugeschlagen, denn neben einem XP-basierten Netbook aus 2008 (sic!) brauche ich ggf. auch für meine Kids Windows — zwangsweise, denn sowohl freie Lernprogramme als auch z. T. über die Schule beziehbare Software setzt – ein Schelm, wer hier wie auch bei der W7-für-35-EUR-Offerte für Studenten an etwas Böses denkt – Windows voraus. Nunja; da viele Software schon mit der Windows XP Professional-Installation auf dem Laptop meiner Ältesten Probleme hatte (offensichtlich für Windows XP Home oder gar Windows 98 geschrieben), bin ich schon gespannt, wie jene auf Windows 7 Home Premium reagieren wird — Painseeker bracing for another episode of »Reloaded« … Ich denke, ich schnalle mein Windows 7 Premium erstmal auf eine virtuelle (VMWare-) Maschine; wird bestimmt lustig, den »XP Mode«, seines Zeichens selbst eine VM, darin laufen zu lassen ;)