Nachtrag: Alice

Zu meinem – aus meiner Sicht nach wie vor viel zu milden – Alice-Bashing noch ein Nachtrag, wat mut, dat mut: Donnerstag Nachmittag rief die Alice-(Kriesen-?)Kundenbetreuung an, um mit den Auftraggeberinnen zu sprechen. Quintessenz war dann wohl, daß das Einschreiben doch schon durch die Alice-internen Abläufe nach oben gespühlt wurde (ich glaube, die Frist war da zwei(?) Wochen abgelaufen?) und man sich für den Ablauf zu entschuldigen suchte. (Einsehend, daß man einen Monat Unerreichbarkeit schwerlich ungeschehen machen könne; immerhin.) Mit kleinen Erlaß-Gesten und einer »beschleunigten« Alice-Mobile-Bestellungs-Ausführung möchte man die Wogen glätten.
Kommentar: ich finde es erschreckend, wie langsam diese Mühlen mahlen, insbesondere, wenn ich bedenke, daß ich seit Abschaltung des Analog- und Nichtschaltung des Alice-Anschlusses in der ersten Woche fast täglich, in der zweiten schriflich und müdlich im Wechsel keinen Hehl aus der Unzumutbarkeit des Verhaltens von Alice seinem Kunden gegenüber gemacht habe. Und ich muß leider davon ausgehen, daß ohne das Einschreiben mit Rückschein es nicht einmal diesen Anruf – der ja auch nichts ungeschehen machen kann; immerhin schien man das verstanden zu haben – gekommen wäre. Nunja. Mitte nächster Woche sind zwei Wochen rum, ich bin gespannt, ob die angeblich automatische Schaltung des ADSL2+-16-MBit-Profils auch wirklich stattfindet (und wie; das Modem trennt die DSL-Verbindung ja nicht von sich aus, und da am DSL die NGN-Telefonie hängt, würde ich ja schon erwarten, daß man die Schaltung mit dem Anschlußinhaber koordiniert, damit keine telefonische Unerreichbarkeit aufgrund von DSL-Problemen resultiert. Aber auch hier fokussiere ich wahrscheinlich zu sehr auf die Kundeninteressen …).