i-Blue GPS 747 A+

(Blogged via locr)

Heute ist mein ‘A+ GPS Recorder’ angekom. und der 1. Eindruck bestät. die Meldungen über die gute Empfangsleistung dieses Chipsets. Fix im Wohnzimmer, funzt mit N95 und E71 …

Kamera: Nokia E71 (Brennweite 4.9mm, f/3.2)

Peek 'n Poke

Ts, geht doch glatt ein Hype an mir im (fast) netzlosen Urlaub an mir vorbei? Oswald, danke für die Infos zu Poken; generell bin ich ja ein Freund des erst-anschauen-dann-verreissens, da aber schon die Bestellung eines Pokens heute am + in der Mailadresse scheiterte, werde ich das wohl aus der Ferne kommentieren müssen. (Es sei denn, missionpoken ändert da tatsächlich noch was.)
Generell finde ich die Idee ja interessant – wenn sie auch nicht neu ist, auf »e« wurde schon hingewiesen und IIRC haben die VNC-Entwickler in den ehemaligen Olivetti Research Labs schon vor zig Jahren ähnliche Ansätze – Active Badge – verfolgt. Was mich an Poken erst einmal als Visitenkartenersatz störte, wären die gar grauslichen Designs; ich kann mir nur wenige Entscheider vorstellen, denen ich ernsthaft einen Panda, eine Biene oder ein Alien auf ihre Pokemons, Verzeihung, Pokens drücken würde. Das mag ein Gimmick für SuperRTLs Kinder(werbungs)fernsehen oder Panfu sein, aber als Visitenkartenersatz gefällt mir keines der Designs (weshalb ich den Alien bestellt hätte, wenn man mich gelassen hätte).
Weitaus sinniger wäre meines Erachtens anstelle dieses zusätzlichen Gadgets eine Wireless-Business-Card-Anwendung für all die BT-fähigen Telefone da draußen – denn anders als einen Schlüsselanhänger, der wie vom eigenen minderjährigen Kind geklaut aussieht, hat mein Bilderbuchmanager seinen Blackberry, sein i- oder sonstiges Smartphone immer dabei.
Ach halt, das gibt’s ja schon, in Form des vCard-Standards. Zumindest von älteren zu neueren Nokia-Telefonen klappt das auch schon ganz gut – und drahtlos, sei es per Blauzahn, Infrarot oder, notfalls, über SMS …
Aber Poken bietet natürlich einen deutlich höheren Spaßfaktor:

Anmerkung zur Kameraführung: der Eine oder Andere hat gelegentlich zum Ausdruck gebracht, daß er/sie/es nicht zwingend erkannt werden möchte — insofern habe ich versucht, so gut wie möglich die Gesichter zu meiden. BTW, wer eine Videoberabeitungssoftware für Linux i386 kennt, die mit mindestens MPEG2- und MPEG4-SD-Videos klar kommt und mit der man Gesichter und anderes blurren kann, bitte melden!

Mobiles twittern mit Bildupload …

Twittern ist ja heute eher ein Muß, und gelegentlich überkommt es mich, mobil auch mal was twittern zu wollen; bislang mache ich das per twibble über mein E71 (und der »Fair«-Flat von o2). Vor einiger Zeit klappte das Hochladen von Bildern via twibble nicht mehr, augenscheinlich ein Problem zwischen twibble und Twitpic — doof nur, daß die komplette Nachricht im Nirvana verschwand, nicht nur das Bild.
Heute, zum wöchentlichen Treffen der unanonymen Koffeiniker, habe ich beim twibble-Start den Hinweis bekommen, mein twibble wäre outdated; und wenngleich die twibble-Homepage nicht grade Vertrauen zu erwecken vermochte, ich führte das Update durch.
Und, siehe da, nun geht auch wieder der Bildupload — dafür fällt mir auf, daß – dies war allerdings auch schon bei Twitpic so – meine Updates mit Bildupload nicht vom twibble-Client kommen sondern vom Bilderdienst, jetzt also Mobypicture.
Warum beschleicht mich das dumme Gefühl, daß eine Handvoll externer Dienste nun schon meine twitter-Credentials kennt? Die Website von Mobypicture verleitet auch zum munteren Credential-Versand:

From now on, if you already have a Twitter account, you don’t have to have an account at Moby to start using it ! How does that work?
You just send an email or MMS containing a photo, a title (subject) and optional a text (body) to:

(so for example: johndoe.jane@mobypicture.com)
In the background we process the message and semi register your Mobypicture account. And we post the update to Twitter for you. We will also send you a direct message on Twitter with a link and instructions to complete your registration. Completing the registration is optional but very useful if you also want to post your pictures directly to other services.
Start sharing your adventures today!

 
In Zeiten, wo Zensursula und der bundesinnere Rollstuhlfahrer augenscheinlich die Restasifizierung Deutschlands verfolgen, ist eine derart ungeschütze Weitergabe der Credentials nicht wirklich nach meinem Geschmack … Also doch lieber was Eigenes hochziehen? *sigh*

N810, das Nicht-Ubertool

Als ich vor einem Jahr im Rahmen einer Developer-Promotion ein Nokia N810 Internet-Tablet günstig erstehen konnte, fand ich das Konzept eines Geräts mit noch hosentaschentauglichem Formfaktor, deutlich über VGA liegender Auflösung, Touchscreen, ausziehbarer Tastatur und, nicht zuletzt, GPS, WLAN und Bluetooth eingebaut, sehr charmant.
Wie oft, so hielt auch hier die Realität nicht ganz, was „man“, also konkret ich, sich erhoffte. Tastatur, Display und Touchscreen sind ok; schon bei moderaten JavaScript-Seiten allerdings macht die ARM(e)-CPU schnell schlapp; wenngleich durch das Displayformat (800×480) das Browsen passabel möglich ist, mangelnde CPU-Leistung und fehlende (aktuelle) Plugins lassen doch so manches, was für „ausgewachsene“ Browser angeboten wird, auf dem „Internet Tablet“ unbenutzbar, unbrauchbar werden.
So landete das N810 nach wenigen Monaten doch in der Schublade untauglicher Versuche hinsichtlich der mobilen Internetnutzung — da, wo schon meine PocketPCs mit Windows Mobile 2002 und 2003 und erste Smartphones wie das Nokia 6630 auf einen zweiten Frühling harren …
Zum Urlaub in Tunesien packte ich es dann, neben dem Netbook HP Mininote 2133, mit ein — ich hoffte, es würde mit Kismet oder MaemoMapper ein praktischer GPS-Logger sein können … Handlich ist es ja, GPS und Software sind dabei … Großer Denkfehler!
Das Linux auf dem N810 an sich ist ene feine Sache; leider krankt die „Firmware“ an mittelprächtiger Unausgereiftheit und offensichtlich dem Rotstift beim Komponentenkauf. Beispiel GPS: wo N95 und E71 – unassisted, mangels mobilem Datentarif in/für Tunesien – binnen vielleicht 5 Minuten ‘nen Fix errechnen, stümpert das N810 locker 15 Minuten ergebnislos Daten vom Himmel. Konsequenterweise auch unbeleckt von Positionsdaten von vor 5 Minuten mit jedem (Warm-) Start wieder neu. Und warm-/durchstarten tut mein N810 gerne, wenn MaemoMapper läuft und dann chronisch ca. 50% der CPU-Zyklen verbrät. Es greift dann irgendein dämlicher Wachhund, den die Nokianer in die Firmware gebaut haben — natürlich läuft nach dem Neustart aber keine Tracking- bzw. Mapping-Applikation mehr, so daß der Track unvermittelt früh endet, guckt man nicht alle 5 Minuten auf das – immerhin ausgezeichnete – Display.
Dank des CPU-Bedarfs von MaemoMapper allerdings ist nach rd. 3h sowieso der Akku am Ende — irgendwie hätte ich mir das anders gewünscht. Die Krönung aber ist der gpsd, der – was Wunder – natürlich mit meinem externen Bluetooth-GPS-Empfänger nicht sprechen mag; trotz Anzeige eines Fixes am Empfänger vermelden sämtliche N810-Programme tapfer die Suche nach einem Fix bei 1 Satelliten in Sicht. Gut, das Problem kenne ich ja schon — nur ist der gpsd im N810 augenscheinlich in die GPS-Infrastruktur verwoben und ein Austausch gegen eine normale Linux-Version erscheint „schwierig“.
Zum ExtGPS-Programm auf N95 oder E71 verliert das N810 leider unregelmäßig den Kontakt — und wartet dann hochintelligent mit einem Requester auf, fragend, ob die Verbindung erneut versucht werden solle. Manchmal frage ich wirklich, wo die Coder ihr Hirn versetzt hatten, als sie derlei Dummfug kodeten :(
Nun denn, so wurde es also nichts mit einem kompletten Tracking, welches eigentlich die fehlenden GPS-Möglichkeiten der eingesetzten Digitalknipsen kompensieren sollte, indem später anhand von Trackingpositionen und -zeitspempeln die Bilder nachverortet werden sollten. Technologisch war der Urlaub mithin ein Griff ins Klo, zumal am vorletzten Tag min N95 begann, während Videoaufnahmen kommentarlos zu rebooten — die laufende Aufnahme natürlich nirvanisierend. Nur die noch laufende Vodafone-Gewährleistung bewahrte es vor einen heftigen Zusammenprall mit tunesischer Bausubstanz. (Und ja, eingehende SMS als auch BT-Verbindungen oder defekte SD-Karten wurden in Testreihen ausgeschlossen — das N95 ist einfach im Eimer :()
Bleibt mir also die – nicht neue — Erkenntnis, das nicht alles, wo Linux drin ist, gut ist; Dreckssoftware bleibt Dreckssoftware auch unter Linux, Kackhardware (oder unzureichend unterstützte, kommt hier auf’s selbe raus) bleibt auch Linux-driven Kackhardware. Und es bleibt die Bestellung eines autarken GPS-Loggers, vorzugsweise wäre dieser voll unter Linux (i386; armv6l wäre ein Plus) nutzbar und als i-Tüpfchelchen auch noch parallel zum Datenloggen als USB-, alternativ BT-, -GPS-Empfänger nutzbar … Any ideas?

WiFi

(Blogged via locr)

Man achte, grade außerhalb Kerneuropas, auf dieses Zeichen.

Kamera: Nokia N95 (Brennweite 5.6mm, f/2.8)

Liebe Vodafone,

(Blogged via locr)

eines Tages werde ich Euch beim Wort ‘gratis’ nehmen und im Ausland Euren Spam-Dienstmitteilungslinks folgen. Ihr habt nur Glück, daß ich hier kein 3G-Netz zum roamen finde …