Wie heise online schon am Freitag meldete – warum findet man auf golem.de derlei eigentlich nicht? –, wird Sun weiteren bis zu 6000 Mitarbeitern den Weg zu neuen Herausforderungen – allerdings außerhalb der Firma Sun Microsystems – eröffnen.
“Today, we have taken decisive actions to align Sun’s business with global economic realities and accelerate our delivery of key open source platform innovations – from MySQL to Sun’s latest Open Storage offerings,” explained Schwartz in a statement announcing the layoffs and the company restructuring.
Quelle: The Register
Tja, für Software, die die Community weiterprogrammiert, braucht’s weniger eigene, interne Coder; Projekt- und Community-Steuerungsfunktionen, würde ich erwarten, partizipieren denn auch relativ gesehen weniger an diesem Kehraus?
Interessant finde ich in dem Zusammenhang einen aktuellen (Sun-)Blogeintrag, der sich mit der VirtualBox-Zukunft beschäftigt. Man erinnere sich, erst im Februar übernahm Sun Innotek, die (deutsche) Firma hinter VirtualBox.
The layoff news sent tremors down the VirtualBox open source and user community […]
However, I believe that with the open source community behind it, the users and community shouldn’t be concerned. Its a products driven and backed up by the open source community and hence the community should be able to continue to drive the innovations in the product.
Mit Verlaub, aber das klingt ein bißchen nach Heuschrecke. »Wir haben, was wir (von Innotek/VirtualBox) wollten nun in unserem xVM VirtualBox-Produkt drin, aber wir lassen Euch, der Community, ja den 08/15-Code. Have fun, Eure Sun« — steht zwar nirgends, aber das lese ich da leider raus …
Andererseits, so what; die Open Source-Community hat ja schon viele spannende Dinge auf die Beine gestellt und verschiedene Projekte befruchten sich ggf. gegenseitig — insofern, vielleicht wirklich mal abwarten, was passierte, zöge sich Sun mehr und mehr aus VirtualBox zurück.
