Nachtrag: Scheinbar gibt’s für Europäer Entwarnung, was unterschiedliche Hardwareausstattung bei MSIs WIND in Abhängigkeit des gekauften OS angeht.
Das sind doch mal good news ;)
Äpfel und Pinguine
Vielleicht habe ich in meiner Sturm- und Drang-Zeit als Amiga-Jünger doch mehr gelitten, als es den Anschein hatte; jedenfalls bin ich bislang, was ich erstaunlich finde, von jeglichem Apple-Hype unberührt geblieben.
Ah, halt, nicht ganz; einen Nachmittag lang war das iPhone bei seiner Vorstellung für mich ein MUST HAVE — das hielt dann allerdings auch nur bis zum Studium der technischen Features an. Denn für ein überholtes Radio (2G only – innovativ geht anders), Hardware mit Knebelvertrag und Netzbindung (D1 ist nun einmal (zu) oft für mich das falsche Netz) und uegeknöpfter Software mit erlesenen Minderleistungen (kein MMS? Wieder: innovativ geht anders) zahle ich schon lange keinen saftigen hipper-Hersteller-Aufschlag mehr.
Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht – mehr? – Apple-kompatibel … Jedenfalls fällt es mir schwer, mich mit neuen Softwarezwängen abzufinden – zumal, wenn der Hersteller mir ungefragt Software unterjubeln würde, deren Installation ich gar nicht bestellt habe. Letzteres ist für mich schlicht digitaler Hausfriedensbruch. Schlimm finde ich dabei insbesondere, daß Apples Prinzip der Kundennnötigung zu Safari aufgeht. Über einen ins OS integrierten, kostenlosen Browser regte die Politik sich noch auf und zerrte Microsoft nach Jahren – das Kind war im Brunnen schon zur Unkenntlichkeit verwest – vor den Kadi; Apple (und Adobe und viele andere) läßt man mit der Unsitte, Softwarebundles zu installieren, auch wenn der Kunde nur ein bestimmtes Subset der Anwendungen haben will, gewähren. Apples Zwangsinstallation von Safari – anfäglich gar noch in Widerspruch zu Apples eigenen Lizenzbedingungen – erscheint mir besonders perfide: Erst mit Apples iTunes wird das iBrick zum iPhone — und diese potentiellen Millionen von Windows-Nutzern, die zwangsweise iTunes installieren müssen, mißbraucht Apple auch noch zur Aufhübschung des Marktanteils des Apple-eigenen Browsers. Die Versuchung war wohl zu groß, was, Steve?
Unverständlich wird mir wohl auf Dauer bleiben, warum Apple-Nutzer für Dinge, die es als Open-Source gibt, …
root@brick:~# apt-get install curlftpfs [...] 0 upgraded, 1 newly installed, 0 to remove and 57 not upgraded. Need to get 24.7kB of archives. After this operation, 98.3kB of additional disk space will be used. Get:1 http://archive.ubuntu.com hardy/universe curlftpfs 0.9.1-2 [24.7kB] [...] Setting up curlftpfs (0.9.1-2) ...
… wie selbstverständlich bereit sind, Geld zu bezahlen. Mal abgesehen davon, daß sich die sshfs-Befehlszeile zum Mounten meines Repositories für blogdoch auch als Gnome-Launcher verikonifizieren ließe und der sshfs-Mount natürlich auf dem Desktop erscheint — warum muß für alles und jedes eine GUI da sein? Meine Bilder für blogdoch erstelle ich mit Gimp (Zuschnitt, ggf. Ausblendungen) und einer Kommandozeile für ImageMagick — »convert«, um genau zu sein. Und auch dieses könnte ich GUIfizieren, doch wozu?
Linux-diskriminierende Produktpolitik bei UMPCs
Schade. Das One A110, linux-getriebenes Schwesternotebook des A120 ist leider – anders als von heise online suggeriert – zusätzlich zu den 2 GB weniger Flashspeicher auch um die Webcam erleichtert worden (A120 entspricht also A110 + Webcam + 2 GB Flash + Windows XP Home u. Open Office – Linux). Ich hatte den Bestellknopf schon selektiert, als mir das Fehlen der Webcam in den heise-online-Kommentaren auffiel – One, was soll das‽ Baut ‘ne rottige VGA-UVC-Kamera ein (die werden für 1,95 USD mittlerweile verhökert — zzgl. Versand aus Fernost ;)), und ihr müßt Eich nicht einmal um (Linux-)Treiber kümmern …
Leider ist One mit dieser blöden Produktpolitik nicht alleine — blöd finde ich diese, weil die Käufer dadurch meiner Meinung nach dazu getrieben werden, die hardwareseitig besser ausgestattete Windows-Variante zu nehmen, denn integriertes Bluetooth oder integrierte Webcams kann man nun einmal als Endverbraucher nicht so eben nachrüsten. Siehe z. B. MSIs WIND-Plattform (lokate Hervorhebung):
Nachdem nun also geklärt ist daß es zwei verschiedene Akkus gibt, verrät Tung auch direkt wieso. Es ist ja bereits vermutet worden daß das MSI Wind sowohl mit Windows XP Home als auch mit Linux angeboten wird:
Die Linux Version wird lediglich mit dem 3-Cell Akku ausgeliefert, die 6-Cell Akkus scheinen den Käufern der Windows Version vorbehalten zu sein. Aufgrund des 6-Cell Akkus ist das Windows Modell (2.6 lbs, 1.180 Gramm) ein bißchen schwerer als die Linux Variante (2.2 lbs, 999 Gramm).
Gleiches gilt übrigens für die Bluetooth Schnittstelle, auch diese wird es nur in Geräten mit vorinstalliertem Windows geben.
Außerdem wird das Linux Modell nur mit 512MB RAM statt 1GB ausgeliefert, diese sollen sich aufrüsten lassen (ein freier Steckplatz). Ob in dem Windows Modell lediglich bereits 512MB in dem Erweiterungssteckplatz eingesetzt sind oder dieser noch frei ist, also 1GB onboard sind, bleibt leider ein Geheimnis.
Liebe MSI, aus welchem – dringend neu zu justierendem – Automaten klauen sich Eure Produktmanager eigentlich diese unsäglichen Ausstattungsvarianten in Abhängigkeit des OS? (Also, ich hoffe zumindest, daß dafür niemand etwas bezahlt hat …) Wieso hat ein Eurer kranken beschränkten kleinen Welt ein Linux-Anwender keinen Bedarf für Bluetooth? Oder angenehm lange Akkulaufzeiten?
Warum darf den Luxus der mobilen Kommunikation – mit Hilfe von BT und einem aktuellen (UMTS-) Mobiltelefon – ein Anwender von Linux bei Euch nicht genießen?
Das Fehlen von BT ist für mich ein Hauptmanko der aktuellen Eee-PC-Klasse — BT ist nicht nur unheimlich praktisch zum drahtlosen Dateiaustausch, z. B. von mit dem 5 MPix-Telefon geschossenen Bildern, sondern auch unerläßlich für einen ortsunabhängigen Internetzugang. Denn der nächste Hotspot ist erfahrungsgemäß weit weg — anders als wenigstens GPRS-fähige Mubilfunknetze, die fast flächendeckend verfügbar sind in Mitteleuropa.
Natürlich kann ich über USB mir einen wirklich mobilen Internetzugang nachrüsten — aber dies geht, neben den Zusatzkosten für eine zweite SIM, ganz klar zu Lasten der Mobilität, denn ein USB-UMTS-Stick oder -Kästchen wie das Huawei E220 bieten am USB-Stecker grandiose Hebel, um die doch fragilen Schnittstellen beim Transport des Ultra Mobile PCs nachhaltig zu zerstören.
Daß ich Dank der raubritterischen EULA von Microsoft dann die, aufgrund der kranken Produktpolitik der Hardwarehersteller zwangsweise mitgekaufte, Windows-Lizenz natürlich nicht auf einem anderen meiner PCs einsetzen darf oder diesen Haufen Binärmüll mangels Nutzungsintention wenigstens weiterveräußern. ist dann noch einmal ein ganz anderes Thema …
Darum: bitte, MSI, überdenkt Eure Produktpolitik noch mal – bietet die HW mit Linux für X und mit Windows für X+MS-Obulus an. Zumal BT-Hardware nun wirklich kein Kostenfaktor mehr sein kann …
Zugangskosten
Der Bitstromzugang kostet zwischen 19,05 und 20,05 EUR im Monat — für eine diesen Dienst anbieten wollende Telco. Verglichen mit den 10,50 EUR/Monat für die nackte Kupferdoppelader zum Teilnehmer (TAL, aka »Letzte Meile«) schon recht happig; andererseits spart sich der Anbieter verschiedene Gerätschaften (DSLAM, Router, …) aufzubauen.
Damp 2000 2G
Tja. So kann es einem ergehen. Über Pfingsten ist war diesmal Damp 2000 angesagt, Das Ostseebad Damp, wie Damp 2000 heute heißt, wurde in den frühen Siebzigern aus dem Boden gestampft und scheint sich nach der Jahrtausendwende vom Ziel der Massen- zum Ziel der Wellness-Touristen gewandelt zu haben.
Vor Ort kursieren Geschichten vom Niedergang des Tourismus und dem Klinikbetrieb als strahlendem Retter — die Damp Gruppe beschreibt es so:
Damp – die Kompetenzadresse für Gesundheit und Erholung
Am 15. Juni 1973 wurde das Ostseeheilbad “Damp 2000” mit Ferienanlagen und Ostseeklinik eröffnet.
Kontinuierlich wurde über die vergangenen drei Jahrzehnte auch die medizinische Kompetenz der Unternehmensgruppe ausgebaut. Neben der Ostseeklinik Damp und der Reha-Klinik Damp gehören die im März 1993 eröffnete Reha-Klinik Ahrenshoop auf der mecklenburgischen […]
Mit dem neuen Geschäftsfeld “Damp Vital” hat die Unternehmensgruppe ihr Leistungsspektrum um Präventivmedizin, Wellness und Fitness ergänzt und damit ihr Profil als die Kompetenzadresse für Gesundheit und Erholung weiter gestärkt.
Wie es nun auch immer gewesen sein mag – recherchieren läßt sich der Startschuß für »Damp 2000«, daß offensichtlich die Damp Gruppe mit der Gründung von »Damp 2000« etwas zu tun hatte und daß kurz vor der Jahrtausenwende Ort und Unternehmen umbenannt wurden –, nachprüfbar ist, daß augenscheinlich ein Teil (genauer ein ganzer Flügel) des Ostseehotel-Gebäudes, welcher jetzt Teil der Reha-Klinik Damp ist, früher wohl eher eine Appartmentanlage war; die Einbauküche ist zumindest teilweise noch vorhanden, bis auf den Siemens-Kühlschrank (mit einem S-förmigen Logo) allerdings ohne Funktion.![]()
Aber genug zur Geschichte von Damp — es ist noch da und dabei können wir’s ja auch belassen … Wir hatten uns also über Pfingsten dort ein »Ferienhaus klein« – keines der Nur-Dach-Häuser – gemietet. Nett, zwei Schlafzimmer, Wohn-/Esszimmer mit Küchenzeile, Terrasse – was braucht man im Sommer mehr? Sogar ein kleiner Fernseher stand drin – ich habe ihn aber nicht eingeschaltet und habe daher keine Ahnung, ob’s da mehr als drei Programme zu sehen gab ;)
Schlimm allerdings war die Netzabdeckung mit moderner Technologie, sprich ab 3G aufwärts. Die Netzqualität – bei GSM – war gut, was aber bei einem Sendeturm in ca. 50m Entfernung nicht überraschen darf. Sehr überraschend, da so noch nirgendwo anders gesehen, aber wie gesagt der Netzausbau: alle vier deutschen Anbieter vertreten, aber nur Vodafone mit 3G.![]()
Aus dem Hotelkomplex war immerhin ein dänisches 3G-Netz zu empfangen — aber weder D1 noch o2, und nur für diese Netze hatte ich Datentarif-SIMs dabei, sendeten wenigstens UMTS. Ein ziemlich schwaches Bild für ein Touristikzentrum, wie ich finde … Leider strahlte auch das Public-WLAN, welches das Ostseehotel für seine Gäste sowie den Yachthafen betreibt, nicht bis in die Ferienhaussiedlung. Oder auch nur bis in den fünften Stock des Reha-Trakts, von wo aus ich eine Funkbrücke mit 2x Fonera hätte aufbauen können …
GPRS ist zwar noch immer besser als gar kein Netz, aber überzeugend ist die Mobilfunkabdeckung in Damp nicht.
Paketgeschwindigkeit
Verglichen mit dem Kollegen vom pottblog sind meine Zustellungsprobleme eher so langweilig. Die DHL-Fahrerin
versteckt Paketsendungen unauffällig auf der Terrasse und verzichtet, damit niemand auf dumme Gedanken kommt, konsequent auf den Einwurf von Hinweiszetteln — sofern ich denn eine Trackingnummer vorab erhalten habe, gucke ich, wenn dort »ausgeliefert« gemeldet wird, also abends mal auf die Terrasse nach auffällig unauffälligen Kartons. Habe ich keine Trackingnummer erhalten … fluche ich still in mich hinein. GLS, UPS, DPD oder auch Hermes allerdings geben Pakete gerne in der Nachbarschaft ab, gewährt ihnen auf das summarische Klingeln bei allen Parteien niemand Einlaß — letzteres klappt glücklicherweise meistens, so daß ich auch hier keine Zettel, wohl aber mein Paket vor der Wohnungstür abends vorfinde.
Nur verstanden, warum mein Garten bei DHL »Lieselotte« heißt, das habe ich noch nicht. Wäre es nicht einfacher für DHL, das Paket im Garten zu deponieren und einen Benachrichtigungszettel in den Briefkasten zu werfen, anstatt jemanden mit hiesiger Anschrift zu erfinden, der dann, mit kindsgleicher Unterschrift, den Empfang quittiert — hier in der Straße aber gar nicht gemeldet ist?
Aber eigentlich bin ich ja ein zufriedener DHL-Kunde; der Transport ist – sofern der Absender das Paket wirklich auf die Reise schickt und dies nicht nur in seiner EDV plant – flott, selten über einen Tag quer durch die Republik — Destination Sietland eingeschlossen. Die Auslieferung erfolgt, wie beschrieben, fast immer problemlos und direkt, auch wenn hier grade persönlich niemand anwesend ist — und durch die Überwachungskameras im Garten kann ich zumindest nachvollziehen, sollte ein Dritter mir meine Pakete mopsen. Nur was in dem Fall wäre – »Lieselotte« unterschreibt, aber ich finde kein Paket –, das herauszufinden dürfte nicht erstrebenswert sein …
Vom Nachteil von Monokulturen
Gut. Fehler können ja mal passieren. Ob das nun wegen lustiger Warnungen hyperwichtiger Tools war oder nicht — der aktuelle epochale Patzer bei Debians openssl-Implementation zeigt, zumindest für mich, wieder einmal, daß eine Monokultur nicht wirklich erstrebenswert ist.
Diese »Lesson learned« ist hinsichtlich Windows und Viren ein alter Hut. Wer ein Rechenzentrum voller (Debian-) Linux-Kisten hat – oder auch nur (hier:) Debian (oder Debian-based Ubuntu) für die Administration benutzt –, der dürfte grade richtig Spaß haben.
Nun habe ich heute gut Lachen, meine ssh-Keys stammen von RedHat-basierten Maschinen — aber das, was den Debian-Entwicklern passiert ist, könnte prinzipiell auch Novell/SuSE oder RedHat unterlaufen. (Für die Anwälte: Rein hypothetisch, natürlich.) Aber was ist die Alternative? Solaris 10 – Suns Bastelsystem, um Linux Paroli zu bieten – sicher nicht. *sigh*
Bitstrom, bzw. -rinnsal
Da isser nun, der Bitstromzugang über das Netz der DTAG.
Da hier die Rede ist von 50 kBit/sec bzw. 75 kBit/sec durchschnittlicher Bandbreite je Bitstromzugang, habe ich mir mal den ppp0-Graphen meines VDSL-25-Upstreams angesehen — ich weiß ja nicht, was andere mit ihrem DSL-Anschluß machen, aber mit durschnittlich ISDN-Geschwindigkeit komme ich augenscheinlich nicht aus …
Gut, im Inbound sind auch bis zu 400 kBit/sec Grundlast für IPTV drin — aber selbst der durchschnittliche Outbound liegt im Monatsmittel bei rd. 300 kBit/sec, Faktor 4 bis 6 des angenommenen Bitstrom-Durchschnittes.
Ist dies ein neues Flatrate-Desaster in-the-making oder liegen die Durchschnittswerte in der Praxis wirklich so niedrig? Dann könnte es zur Primetime zu Leitungssättigungen kommen, betrachtete man beim Netzausbau rein die Durchschnittswerte — zum Glück habe ich derlei noch nicht erleben müssen ;)
Glücksspiel Auktion reloaded
Oh, wie ist es schön.
Meine favorisierte Landeslottogesellschaft – als Mehrwohnsitzler bin ich ja nicht auf nur die örtlich überwiegend nächste beschränkt – teilte mir kürzlich folgendes mit:
seit dem 01. Januar 2008 ist in Nordrhein-Westfalen ein neuer Glücksspielstaatsvertrag in Kraft getreten. Damit verbunden ist eine Vielzahl von Änderungen für die Vermittlung von Glücksspielen im Internet. Ein wichtiger Punkt ist der verantwortungsvolle Umgang mit personenbezogenen Daten, deren Legitimation und die damit verbundene Alterskontrolle.
Um diesen Auflagen nachzukommen und eine sichere Identifikation und Authentifizierung* unserer Kunden zu gewährleisten, haben wir uns für die Zusammenarbeit mit der Firma INSIC GmbH zum 22.04.2008 entschieden.
Die Prozesse der INSIC GmbH, Bei der Doppeleiche 3, 22926 Ahrensburg (www.insic.de) sind von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) positiv begutachtet.
Was ändert sich für Sie als Kunde?
Sie melden sich wie gewohnt mit Ihrem Login und Ihrem Passwort bei www.westlotto.de an. Wenn Sie einen Spielschein abgeben wollen, erhalten Sie den Hinweis für die Registrierung bzw. Ihr Login bei der Firma INSIC.
Mit Betätigen des Buttons “Registrierung ausführen” werden Sie zur Registrierungsmaske von INSIC weitergeleitet. Nach erfolgreicher Registrierung verarbeitet die Firma INSIC Ihre angegebenen und bestätigten Daten gemäß der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Eine erneute Identifikation seitens INSIC entfällt für Sie als Kunde von WestNet. Nach der Authentifizierung durch INSIC können Sie Ihren Spielvorgang bei www.westlotto.de fortsetzten.
Für die Authentifizierung durch die INSIC GmbH stehen Ihnen zwei Alternativen zur Auswahl:
* INSIC-Login und INSIC-Passwort + Browser-Plug-in oder**
* INSIC-Login und INSIC-Passwort + SMS
Nachdem Sie sich erfolgreich bei INSIC registriert haben, werden Sie bei jedem Besuch bei www.westlotto.de vor der ersten Spielabgabe lediglich dazu aufgefordert, sich auf dem System der INSIC GmbH einzuloggen.
Nach Ihrer erfolgreichen Authentifizierung durch INSIC sind Sie bis zum nächsten Login direkt zur Spielabgabe bei www.westlotto.de berechtigt.
Durch die Zusammenarbeit mit der unabhängigen Firma INSIC erfüllt die WestNet GmbH die gesetzlichen Anforderungen zum Jugendschutz. Der Authentifizierungsprozess ist gemäß Glücksspielstaatsvertrag die Voraussetzung für die Genehmigung, unser Internet-Spielangebot weiterhin betreiben zu können.
[…]* Authentifizierung
In der Kommunikation stellt die Authentifizierung sicher, dass der Kommunikationspartner auch derjenige ist, für den er sich ausgibt. Das Kernstück der meisten Sicherheitsverfahren ist der Nachweis der Benutzer-Identität und damit auch der Benutzungsberechtigung gegenüber dem System.
** Das Plug-in wird vom Internet Explorer ab Version 6 und vom Mozilla Firefox ab Version 1.5 unterstützt. AOL-Nutzer wählen sich wie gewohnt ins Internet ein, wechseln dann aber bitte auf einen der genannten Browser, da für die AOL-Software zurzeit kein Plug-in zur Verfügung steht. INSIC-Login und INSIC-Passwort können sich von den bei westlotto.de verwendeten Daten unterscheiden, da es sich um zwei getrennte Systeme handelt.
Gut, das Browser-Plugin wird bei mir wohl wieder einmal nicht tun (ich fahre OS-technisch neben der Hauptfahrbahn) und da »INSINC« allerlei Daten von mir wissen wollte, Kontonummer eingeschlossen, die mir für eine simple Lotto-Spielscheinabgabe nicht notwendig erscheinen, suche ich derzeit einen anderen Anbieter. U. a. Hamburg scheint noch keinen solch hinrissigen Staatsvertrag sich ausgedacht zu haben, sodaß ich zukünftig dann wohl privatwirtschaftlichen Vermittlern meine Daten und Spielaufträge übergeben werde …
Aber wieso fallen augenscheinlich sonderbare Plattformen wie Bluebuy oder Telebid nicht unter diesen Staatsvertrag?
Bei Telebid funktioniert das Ganze so:
Was ist Telebid?
TeleBid ist das spannendste Auktionshaus im Internet.
Täglich werden hier Top-Marken-Produkte zu einem Bruchteil ihres Marktwertes versteigert.
Wie das geht? Ganz einfach!
Suchen Sie sich eine Auktion mit dem Produkt Ihrer Wahl aus.
Erwerben Sie Gebote (Bids) für jeweils 0,50 €, die Sie nun sofort auf Ihre Wunschauktion setzen können. Mit jedem Gebot steigt der Auktionspreis um 0,10 € und die Laufzeit der Auktion steigt um maximal 20 Sekunden.
Der Bieter, der das letzte Gebot abgegeben hat, bevor der Countdown abgelaufen ist, gewinnt die Auktion. Jetzt mitbieten und gewinnen!
Also, wenn man mich mal fragen würde: ein Glücksspiel mit dem Tarnmantel der »Auktion«. Nur zahlt man je abgegebenem Angebot — und dann ggf. zusätzlich den »Auktionsendwert«, sollte man gewonnen haben. Das kann, muß aber nicht, ein Schnäppchen sein.
Bluebuy hat das Prinzip abgewandelt:
Ein Beispiel anhand der Grafik: Hier haben mehrere Personen die Werte 1, 2, 3,30, 4,40 und 5 Euro geboten. Die Beträge 3,30 und 4,40 Euro wurden jeweils nur einmal geboten, wobei 3,30 das niedrigste und alleinige Gebot ist und somit am Ende gewonnen hätte. Bietet nun im Laufe der Auktion ein weiterer Benutzer 3,30 Euro, ist es nicht mehr einzigartig. Jetzt würde in unserem Beispiel der Bieter der 4,40 Euro der Gewinner sein, da nun sein Gebot das niedrigste, alleinige Gebot ist.
[…] Es ist möglich Einzelgebote abzugeben oder ganze Gebotsbereiche abzudecken. Um Chancengleichheit zu gewährleisten, werden jedoch in den letzten fünf Minuten vor Ablaufen der Auktion nur noch Einzelgebote angenommen.
Nach jeder erfolgreichen Gebotsabgabe erfahren Sie sofort, ob Sie ein alleiniges und/oder niedrigstes Gebot abgegeben haben oder nicht. Falls Sie zu einem späteren Zeitpunkt unterboten werden, bekommen Sie natürlich eine Benachrichtigung per E-Mail und können somit wieder mitbieten um Ihre Chancen zu erhöhen.
Hat eine Auktion zum Ablaufdatum kein einmalig abgegebenes Gebot, so hat niemand gewonnen und die Auktion wird wieder neu gestartet. Wenn es zum Ende ein einzigartiges Gebot gibt, wird der Gewinner mit dem niedrigsten alleinigen Gebot ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Der Gewinner kann dann in seinem Mitglieder-Bereich den ersteigerten Artikel abschließend bestellen und bezahlen (Preise verstehen sich inkl. Mehrwertsteuer, zzgl. Versandkosten). Der Versand der Ware erfolgt über die insoweit vom Auktionsportal beauftragte DubLi.com GmbH, an die auch der Kaufpreis zu entrichten ist. Sobald das Geld eingegangen ist, wird die Ware versendet.
Der Eine nennt auch dies eine »Auktionsplattform« — ich sehe hier eigentlich nur eine sonderbare Art der Wette, mit einer Auktion hat dieses Treiben aus meiner Sicht irgendwas zwischen wenig und gar nichts zu tun … Aber, hey, die Medienwächter werden bestimmt irgendwann aufwachen …
PicLens? Pustekuchen!
»na, wurde auch mal Zeit, dass eine der visuell coolsten Anwendungen in der letzten Zeit endlich auch als Plugin auf dem Firefox 3 läuft« schreibt Robert Basic und rät: »[…] cool schauts allemal aus, also anschauen.«
Wenn’s mal so einfach wäre; »PicLens« ist mal wieder nur für den Desktop-Mainstream verfügbar:
* Firefox version currently available for Windows XP, Vista, and Mac OSX.
* Safari version works on Mac OSX only and does not yet support YouTube videos.
