GNU Nacht der Fledermäuse?

Samstag abend am Parkbad: Ankündigung der »Nacht der Fledermäuse« — per se erst einmal nicht sooo spannend vielleicht, stünde da nicht mehrfach »GNU«.
»GNU Public License«, ok. »GNU’s Not Unix«, might be. »GNU/Hurd« tut nicht weh. Aber »GNU Nacht der Fledermäuse«?
As usual hat Google dann die Lösung parat: Dieses GNU steht für »Gemeinschaft für Natur- und Umweltschutz im Kreis Gütersloh e.V.«. Und veranstaltet wurde dort:

Zur Gütersloher Nacht der Fledermäuse lädt die GNU am Samstag, den 11. August in den Gütersloher Stadtpark ein.Treffpunkt dieser für jeden offenen und kostenlosen Veranstaltung ist der Eingang des Parkbades (Parkbadstraße) um 20 Uhr (nicht 19 Uhr wie im Veranstaltungskalender gennant!).
Zunächst zeigt der Fledermausfreund Thomas Bierbaum einen Fledermausfilm und eine lebende Fledermaus (Pflegetier). Danach sollen die nächtlichen Insektenjäger während eines Spazierganges im Stadtpark beobachtet werden. Wer hat, sollte einen Fledermausdetektor oder eine Taschenlampe mitbringen.
Die Veranstaltung ist besonders für Kinder geeignet, die an diesem Abend Fledermausdetektiv spielen können. Schließlich ist jede Fledermaus, die an diesem Abend festgestellt wird sehr viel wert, weil viele dieser nützlichen Flattertiere witterungsbedingt in diesem Jahr gestorben sind.

 
Ein Hoch den wenigbuchstabigen Abkürzungen ;)

Das Ende der »unendlichen Geschichte«?

Neat.
»SCO vs. Linux: Die unendliche Geschichte« nähert sich scheinbar doch einem Ende — und mit ein bißchen Glück markiert jenes Ende auch gleich das der klagefreudigen umtriebigen neuen SCO. Ich jedenfalls hätte nichts dagegen, für den Linux-Markt ist TCFKAC (The Company Formerly Known As Caldera) meines Erachtens mehr als flüssig, die Umsätze sind denn auch seit Jahren eher rückläufig.
Fare well, SCO, and do give my greetings to CBM.

Flash considered harmful

 HUAWEI E220 Statistics [q]uit
Uptime : 1826s
SpeedUp : 2kB/s
SpeedDn : 45kB/s
|| Trnsfd : 3.0MB
|||| Recvd : 37.2MB
STRENGTH Mode: (?)

Hmm, heftig, ein bißchen blogdoch-surfen und schon sind 40 MB futsch. Und das noch relativ langsam, in Gütersloh verfügt o2 offensichtlich nicht über HSDPA — 45 kByte/sec entspricht UMTS’ 384 kBit/sec, in etwa.
Gegenversuch mit D2, mit N95 via Bluetooth angebunden. Zuerst fällt die geringe Latenz auf:

traceroute to 192.251.226.30 (192.251.226.30), 64 hops max, 40 byte packets
1 * * *
2 * * *
3 10.210.19.146 104 ms 88 ms 93 ms
4 172.16.5.244 91 ms 172.16.5.243 76 ms 172.16.5.244 102 ms
[...]
9 145.254.16.66 88 ms 88 ms 100 ms
10 62.53.239.117 104 ms 100 ms 96 ms
11 195.71.12.59 112 ms 113 ms 111 ms
12 195.71.109.220 92 ms 105 ms 95 ms
13 192.251.226.30 112 ms 92 ms 104 ms 

76 ms kommt schon fast an ISDN (ca. 60 ms) und ADSL-ohne-FastPath (64 ms) ran! Respekt, da verbessert scheinbar die modernste UMTS-Variante nochmals signifikant die Latenz — wenn man bedenkt, daß CSD/GRPS bei 500 bis 700 ms liegt, UMTS immerhin noch bei 200 bis 400 ms, dann sind unter 100 ms schon eine wirklich gute Leistung.
Ok, wo Licht ist, ist auch Schatten: diese Geschwindigkeit (1050+ kBit/sec — ggf. limitiert durch den Bluetooth-Link zum Modem Telefon?) steht mir leider an meinem Wohnort nicht im o2-Netz zur Verfügung, auch am Arbeitsplatz steht »nur« UMTS von o2 zur Verfügung (kein HSDPA) — aber anders als E+ baut o2 immerhin HSDPA aus …
Da Vodafone dem Vernehmen nach schon ihr gesamtes deutsches Netz mit HSDPA überzogen haben (gleiches soll für T-wieauchimmersiegradeheißen gelten), geht der Punkt für Geschwindigkeit als auch Latenz ganz klar in Richtung der Platzhirsche T-D1 und Vodafone D2 …
Surfen/Arbeiten über die HSDPA-Verbindung machte erstaunlich viel Spaß, selbst für mich als DSL-16000-Junkie war das mehr als nur erträglich; HSDPA-Netze könnte man durchaus als DSL-Ersatz sehen (nur werden sie in der Regel genau dort nicht aufgebaut werden, wo sich schon niemand DSL zu legen traut :() — allerdings dürfte ich auch, zur Testzeit zumindest, in der mit DSL gut versorgten Kleinstadt Gütersloh (DSL-Infrastruktur von, mindestens, Telekom, Arcor, QSC (inkl. SHDSL), Telefónica, BiTel, … vorhanden) der einzige HSDPA-Surfer gewesen sein. Die nächsten Ausbaustufen (3,6 MBIt/sec Downstream, 7,2 MBit/sec Downstream) andererseits stehen ja schon auf der Roadmap.
Das könnte noch richtig spannend werden, ein gut ausgebautes Mobilfunknetz, klevere Paketpreis-Gestaltung (HSDPA-basierender »DSL-Zugang«, mit 2 UMTS/GSM-Funkmodulen ausgestattete DECT-Basisstation (=> ISDN-Komfort der zwei »Leitungen«) oder eien andere Lösung für »stationäre« Sprachtelefonie in der »Homezone«, Option für zweite SIM für mobile Nutzung, verschiedene Flat-Packages (Sprache wie Daten), …) — für den Gelegenheitssurfer könnte das attraktiv sein. Allerdings geht derzeit ja eher der Trend dahin, daß auch die Mobilfunker ihre Kunden an die (DSL-Leitungs-) Leine nehmen — und die T-Com Telekom bindet, durch massive Aktionen unterstützt, derzeit ihre verbliebenen Kunden möglichst an 24-Monatsverträge.
Wie auch immer: HSDPA r0x0r!

Wetter, das.

In Gütersloh hat’s heute mal wieder richtig geschüttet. Nicht ein schaurig-schöner Sommerregen, nein, das war schon mehr der Versuch, all das Elend zu ertränken.
Hat nicht geklappt, zumindest nicht dort, wo ich war. Aber die aktuellen Wasserstandsmeldungen gibt man ja gerne an Kollegen weiter, die sich nach Süden zur Sonne abgesetzt haben — gesagt, getan.
Was dann allerdings MMS-wendend zurück kam, hatte einen hohen Neidfaktor — Bilder vom (fast) wolkenlosen Himmel in den Cinque Terre, Strand und Leute und blaues Wasser inklusive!
1:1 für Ralf würde ich mal sagen. Der Wunsch nach einem Lottogewinn wurde unbändig.
Aber jeder Arbeitstag hat einmal ein Ende und am Freitag heißt das auch Wochenende (außer vielleicht für geldgeile Spacken, die am Wochenende Bereitschaft machen …)! Und, wie sollte es anders sein, pünkltlich zum Feierabend brachen die Wolken abermals. Aber so richtig nochmal, mit stehendem Wasser auf der Straße und allem Drum und Dran.
Und was kommt als Antwort wieder per MMS?
Natürlich ein Foto von der untergehenden Sonne am Mittelmeer, die wenigen Wölkchen von letzten Tageslicht eindruckvoll iluminiert.
2:0, okok, Ralf, ich gebe auf.

(Mein Trost ist: ab Montag ist auch sein Urlaub wieder vorbei ;-> Und irgendwann ziehe ich runter ans Mittelmeer. Oder doch eher nach Porta, an die zukünftige Nordseeküste?)

»Herzlich Willkommen bei o2.«

Ok, ich habe es nun doch getan. Nach reiflicher Überlegung, dem Wälzen von etlichen – leider teilweise nicht wirklich aktuellen – Tarifvergleichsseiten, habe ich heute einen Genion S-Vertrag abgeschlossen und dazu ein Internet-Pack-L bestellt. Abgerundet wurde die Anschaffung durch den Kauf einer »o[sub]2[/sub] Surf Box mini«, was nichts anderes ist als eine o[sub]2[/sub]-gelabelte Huawai E220:

ati
Manufacturer: huawei
Model: E220
Revision: 11.110.05.00.00
IMEI: 35508301.......
+GCAP: +CGSM,+DS,+ES

Richtig spielen damit darf ich leider erst ab morgen (hmm, das heißt ab in einer Stunde – safe ;)), aber die Vorbereitungen zum Abschluß der »o2 Surf Box mini« aka Huawai E220 an mein Ubuntu-driven Laptop konnte man ja schon mal anstoßen …
Dank gilt der exzellenten Einrichtungsbeschreibung auf frankenberger.at — hiermit war die Erstinbetriebnahme ein Klacks, naja, zumindest fast:

Aug 9 20:38:57 brick kernel: [88455.652000] usb 1-1: new full speed USB device using uhci_hcd and address 3
Aug 9 20:38:57 brick kernel: [88455.812000] usb 1-1: configuration #1 chosen from 1 choice
Aug 9 20:38:57 brick kernel: [88455.816000] option 1-1:1.0: GSM modem (1-port) converter detected
Aug 9 20:38:57 brick kernel: [88455.816000] usb 1-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB3

Dies war das allererste Einstecken — noch ohne irgendwas vorbereitet zu haben; die Hoffnung stirbt ja zuletzt, daß ein Windows-Gadget unter Linux mal ohne Zicken läuft ;) (Wobei es schon viiiiel besser geworden ist, etliche Gadgets aus vergangenen Jahren funktionieren mit 2007er Distributionen und Kerneln einfach!)
Gut, dann also doch huaweiAktBb durchkompilieren. Ging – nach Hinzufügen von libusb-dev wie bei frankenberger.at beschrieben – auch, nur leider tat’s nicht mit den udev-Skripten …

Aug 9 22:49:49 brick kernel: [96307.808000] usb 1-1: new full speed USB device using uhci_hcd and address 6
Aug 9 22:49:49 brick kernel: [96307.968000] usb 1-1: configuration #1 chosen from 1 choice
Aug 9 22:49:49 brick kernel: [96307.972000] option 1-1:1.0: GSM modem (1-port) converter detected
Aug 9 22:49:49 brick kernel: [96307.972000] usb 1-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
Aug 9 22:49:50 brick udevd-event[24550]: run_program: '/sbin/huaweiAktBbo' abnormal exit
Aug 9 22:49:55 brick udevd-event[24566]: run_program: '/sbin/huaweiAktBbo' abnormal exit

Kommandozeile — ebenso Fehlanzeige:

root@brick:~# /sbin/huaweiAktBbo
Hladam HUAWEI E220 a prepnem na modem - bbo 06
4 set feature request returned 0

»Damnit, war ja klar!« schoß es mir durch den Kopf — und ob die freundlichen O2-Shop-Damen mir die Box wohl doch noch gegen die Option GT Max-PC-Card tauschen würden?
Warum ich mir diesen UMTS-USB-Adapter überhaupt geholt habe, wo ich doch schon seit mehreren Jahren mit einer GT Fusion (UMTS+WLAN) oder meinem Nokia 6630 ins Netz gehe und auch ein N95 grade gekauft habe, also eigentlich wirklich kein UMTS-Endgerät bräuchte?
Naja, die Box kann halt HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/sec (statt 384 kBIt/sec bei UMTS), das kann sonst nur mein N95, für 29,– bei Vertragsneuabschluß schien das die sinnvollere Alternative zu sein — zumal das initiale Ansinnen, auf ein subventioniertes Endgerät gänzlich zu verzichten, auf ehrliches Unverständnis bei den O2-Shopperinnnen stieß.
Apropros GT Fusion — jene steckte natürlich noch im Laptop, daher auch ttyUSB3 ganz am Anfang. Samt usbserial-Modul … Also raus mit der Option und …

root@brick:~# rmmod usbserial
ERROR: Module usbserial is in use by option
root@brick:~# rmmod option
root@brick:~# rmmod usbserial
(Huawei-Box anklemmen, warten)
root@brick:~# /sbin/huaweiAktBbo
Hladam HUAWEI E220 a prepnem na modem - bbo 06
4 set feature request returned 0
Prepnute-OK, Mas ttyUSB0 ttyUSB1 (cez usbserial vendor=0x12d1 product=0x1003)
pozri /proc/bus/usb/devices

Mit dem udev-Skript von frankenberger.at gibt’s hier noch Probleme (»udevd-event[28242]: run_program: ‘/sbin/huaweiAktBbo’ abnormal exit«), aber das sind Details. Vielleicht ist’s nur ein Timingproblem bei den Hardware-Initialisierungsskripten.
Wichtig ist, daß nach der korrekten Einrichtung der »Surf Box mini« auch die Option wieder funktioniert:

Aug 10 00:32:04 brick kernel: [102442.028000] usb 6-1: new full speed USB device using ohci_hcd and address 2
Aug 10 00:32:04 brick kernel: [102442.212000] usb 6-1: device descriptor read/64, error -62
Aug 10 00:32:04 brick kernel: [102442.500000] usb 6-1: device descriptor read/64, error -62
Aug 10 00:32:04 brick kernel: [102442.780000] usb 6-1: new full speed USB device using ohci_hcd and address 3
Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102442.996000] usb 6-1: configuration #1 chosen from 1 choice
Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.000000] option 6-1:1.0: GSM modem (1-port) converter detected
Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.000000] usb 6-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB3
Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.004000] option 6-1:1.1: GSM modem (1-port) converter detected
Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.004000] usb 6-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB4
Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.004000] option 6-1:1.2: GSM modem (1-port) converter detected
Aug 10 00:32:05 brick kernel: [102443.004000] usb 6-1: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB5

Warum ausgerechnet o2?


Tja, gute Frage; wer mich kennt weiß, daß ich nach sehr schlechten Erfahrungen mit (der Netzabdeckung von als auch dem Kundenhandling durch) E+ vor über zehn Jahren einerseits jenes Netz meide wie der Teufel das Weihwasser und andererseits auch für die E-Netze per se nicht so aufgeschlossen bin: Die Netzabdeckung in jenem Frequenzband ist nun einmal aufwendiger herzustellen und Marktspäteintreter tendieren zur initialen Fokussierung auf lukrative Gebiete — eine günstige SIM nützt mir nichts, wenn die einzigen Gespräche, die ich an von mir aufgesuchten Orten führen kann die mit dem einhetlichen GSM-Notruf sind, sprich: »mein« Netz meinen Aufenthaltsort nicht abdeckt.
Echte UMTS-Flat für 25,– im Monat (BASE), ja, gerne. Doch wenn ich diese nur in Ballungsgebieten nutzen kann und auch dort ggf. nur mit einem Bruchteil der aktuellen Bandbreiten, lohnt sich das Angebot dann?
Kurz: das günstigste Angebot, umgerechnet auf €/MB, gibt es sicherlich – auf den ersten Blick – bei der E+-Marke BASE: 25,00 €/Monat für Datenkommunikation flat, IIRC. Dafür könnte man mit Netz-Höchstgeschwindigkeit (384 kBit/sec theoretisch) maximal ca. 119 GB im Monat aus dem Netz ziehen, falls ich mich nicht verrechnet habe.
o2 hat einen preislich ähnlichen Tarif mit 5-GB-Inklusivvolumen, D2 mit MoobiCent einen um 50% teureren als echt Flatrate — in beiden Netzen wären unter optimalen Bedingungen (UMTS-HSDPA mit 1,8 oder bei D2 gar bis zu 7,2 MBit/sec) wenigstens rd. 5mal soviele Daten in der gleichen Zeit zu ziehen — insofern erscheint mir das o2-Angebot trotz der Limitierung auf 5 GB als das attraktivere. Als Bonbon gibt es vielerort das sich auch auf die Datenkommunikation beziehende nationale Roaming mit D1 noch — die Gefahr von Funklöchern sehe ich bei o2 deutlich geringer als bei E+. (Solange o2 jedenfalls nicht vorschnell das Roaming abstellt. Es gibt natürlich auch Orte, wo es mindestens mit D1, D2 und o2 »schwierig« ist, zu telefonieren.)
Abschließend der Verweis auf Details zu den »UMTS-Flatrates«, von Onlinekosten.de zusammengetragen. Ich werde nun die nächsten drei Monate exzessiv dem Onlinesein fröhnen und mal die Trafficentwicklung beobachten. Ob es dann am Ende doch eine MoobiCent-D2-Flat wird oder ich mich mit 10,00 € für 200 MB/Monat bei o2 bescheiden kann — man wird sehen ;) Ich gebe ja die Hoffnung auch massentaugliche Tarife nicht auf — dies »Handy2.0-Flatrate« von Vodafone ist, finde ich, schon ein richtiger Schritt in die richtige Richtung.

Spartenkanäle

Toll, was man so alles beim Durchzappen findet. Unter den mehr als 1000(!) TV- und Radiosendern, die ich mittlerweile über die Astra 1- sowie den Astra 2B-Satelliten empfange, gibt’s offensichtlich auch sehr spezielle Spartenkanäle:

Quelle: DVB-S-Kanal »AudiChannel«, Astra 2B

Obigen Zusammenschnitt mag man auf den ersten Blick nicht begreifen — es lief heute Nacht dort erst ein Bericht (»leicht« fokussiert auf Audi) über Le Mans 2007, direkt danach kam ein Werbespot, der Audi-Fahrern das Angebot machte, sollten sie zum diesjährigen(!) Rennen kommen, gäb’s Verköstigung an der Audi-Box: »If your making your way to this year’s Le Mans, you can take advantage of the Audi pit stop, […]« Daß viele Audi-Fahrer zu Audi kamen und dort verköstigt wurden, war zuvor im Bericht natürlich auch zu sehen …
Gretchenfrage: ist in den 2008er Modellen eine Zeitmaschine eingebaut oder wie soll das funktionieren?

Wenn Cola-Automaten träumen …

… dann ist das immer ein erhabener Moment. Unser treuer, die D-Mark noch erlebt habender, bedarf wohl einer gründlichen Gehirnwäsche, denn er hält sich für Onkel Dagobert und zählt seine Fastilliarden.
(Wobei, ein Realitätbezug ist ja vorhanden, satte 90 Cent verlangt der Dienstleister für einen halben Liter Coke, kredenzt seit Monaten in klebriger Flasche … Hrmpft.)

Das bittere Ende, primär derzeit für den Dienstleister, ist, daß unser verträumter Automat vor lauter Zähleifer wohl das Durchzählen der herauszugebenden Flaschen vergißt und sich hier schon mal um ein, drei, bis-Schacht-leer-Flaschen vertut. Mit leerenden Folgen …
(Das rote Licht sollte eigentlich anzeigen, daß der Schacht leer ist und nicht gewählt werden sollte — auf dem recht Foto kann man aber nun auch automatsich erahnen, was besser, und was nun gar nicht geht …)
Eine neue Geldprüfeinheit bräuchte der betagte Eckensteher dann auch einmal. Drei Minuten Spaß wegen der zufälligen Nichtannahme des Geldes? Nein, das ist keine Seltenheit — und bei weitem nicht lusitg …

Drained

Heute habe ich mein, morgens um 9 Uhr vom Netzgerät getrenntes, N95 mich 2x 45 Minuten »beinahe lotsen« lassen — also mit Nokias »Karten« genannter Anwendung eine Route planen lassen und die aktuelle Position lt. N95-GPS auf der Karte anzeigen. (Echte Navigation kostet für ganz Europa € 89,00 für ein Jahr, € 99,00 für drei Jahre. Auch kürzere Abozeiten sind möglich …)
Außerdem habe ich noch vielleicht ‘ne halbe Stunde einen IM-Client ausprobiert, sagen wir also 2h Dauereinsatz für’s N95. (»Karten« hält eine IP-Verbindung offen, was es damit macht, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht Nokias Antwort auf Plazes beschicken?)
Ok, wie soll ich’s nun sagen? Am besten – ein Film sagt mehr als tausend Worte – mit einem Filmausschnitt:

Quelle: Doctor Who, 1. Staffel, © BBC

Mit anderen Worten: nach dieser »Tortur« – fast hätte ich’s vergessen, drei Telefonate nuckelten auch noch an der Batterie, wobei … es bestand jeweils eine Datenverbindung schon, deutlich mehr Stromverbrauch dürften die Telefonate nicht gebracht haben –, wieder im Büro angekommen, weinte das N95 auch schon bitterlich nach seinem Bettchen Netzteil.
Das war um 16 Uhr. Oder, mit Captain Jacks Worten: »Damnit! It’s the special features! They really drain the battery!«

N95-Überzieher?

Sagt mal, gibt es denn wirklich keine sinnvolle, d. h. einerseits das Gerät schützende und gleichzeitig die Nutzbarkeit nicht massiv einschränkende, Tasche für’s N95?
Nokias CP-191 ist schick, robust, paßgenau und innovativ — nur leider stört mich zumindest der dicke Lederdeckel massiv in der Nutzung des Telefons ein: ich kann das Telefon in dieser Tasche geöffnet nicht mehr sicher in einer Hand halten — und schon zum telefonieren muß man es öffnen (oder als Bluetooth-von-Borg rumlaufen). Schön ist, daß das sliden nach oben und unten in der Tasche funktioniert, aber rechts die Verschlußlasche und insbesondere links der Deckel stören bei der Nutzung in der Tasche enorm. Den stabilen Deckel bekomme ich auch nicht sinnvoll weggeklappt, um das Handy mit einer Hand noch halten oder gar halten und bedienen zu können.
Um es mit den Worten der Kollegen zu sagen: »Sieht schon sehr elegant aus, wie Du Dir das da an den Kopf hälst. Doch, wirklich …«
Die Tasche von Jim Thomson® für das N95 ist ein klassisches Handytäschchen: reinstecken und nutzen. Auch elegant, vor allem nicht so dick auftragend — Aussparungen für die IR-Diode und den SD-Karten-Slot aber gibt’s keine. Und leider läßt sich das N95 nur zu vielleicht 30% nutzen, wenn man den Slider nicht wenigstens nach oben schieben und somit an die Tastatur gelangen kann. Ein Sliding in der Tasche ist aber leider nicht vorgesehen, den Druckknopf-gesicherten Verschluß oben zu öffnen und das Oberteil hochzuschieben ist bestenfalls die halbe Miete, denn an die unten liegenden Tasten muß man dann durch das Sichtfenster und mehrere Zentimenter Luft drücken …
Klar, konstruktionsbedingt ist ein alltagstauglicher Schutz für das N95 eine Herausforderung; komplett ohne irgendwas in die (Hosen-) Tasche geht aber auch nicht, da durch den leisesten Druck nach oben oder nach unten der Slider sich bewegte und damit die Tastensperre aufgehoben würde. Von der Verkratzung des großen Displays gar nicht zu reden …
Darum: Wer Vorschläge, ab besten natürlich basierend auf eigenen Erfahrungen mit dem N95, hat, hinterlasse doch bitte einen Kommentar oder schreibe mir ‘ne Mail. Ich suche eine Tasche zum Schutz des N95 vor Umwelteinflüssen einerseits, die andererseits die Benutzung des Geräts aber nicht groß einschränken soll.