Kurze Info — längerer Eintrag folgt später ;)
Ab sofort ist das »Gezwitscher« erst einmal Geschichte (to be replaced by an offline solution) — die Wartezeiten auf den Content von Twitter.com waren einfach zu lang.
Suckzessive werden auch andere Bereiche, die derzeit life vom entsprechenden verma[t]sc[h]ten Service geholt werden, durch statische, offline aktualisierte Schnipsel ersetzte. Vorbild sei die für sietland.net realisierte Overlay-Grafik …
Ich hoffe, daß macht blogdoch.net wieder etwas besser lesbar — wen’s tröstet: auch ich durchlief beim Posten und jeder Vorschau dieses twitter-Jammertal ;)
Inhaltslöschung?
Nicht lustig.
Nachdem ich ja schon über die Säuberung von Webseiten mich wunderte, habe nun auch ich in dem Kontext eine direkte Aufforderung zur Entfernung von Inhalten bekommen. Meine Zweite insgesamt.
Nun will ich niemanden – trotz des latent agressiven Blogtitels – »fertigmachen«, insofern berührt mich ja die Story vom Neubeginn und der Unvorteilhaftigkeit von Berichten über die Vergangenheit natürlich …
Wenn’s denn stimmt, ist’s sicher tragisch; aber darf man unbestrittene und -bestreitbare Tatsachen – für die man Zeugen und Zeugnisse hat –, die mit »ungewöhnlichem« Geschäftsgebaren zu tun haben, einfach so löschen oder auch nur unkenntlich machen? Muß man an eine Konvertierung vom Saulus zum Paulus glauben, die vielleicht bislang nur angekündigt ist? Muß man – erneut – Vorschußlorbeeren verteilen oder darf man nicht beim zweiten Anlauf erst das Ergebnis abwarten, bevor man in dessen Lichte die Vergangenheit ggf. relativiert?
Ich tendiere hinsichtlich der Lösung/Unkenntlichmachung von Inhalten hier zu einem entschiedenen »Nein«; die berichteten Dinge haben stattgefunden, ich habe weitgehend objektiv berichtet, persönliche Interessen waren nicht berührt (wenn man vom Gerechtigkeitssinn absieht) — nein, ich sehe keinen Grund zur Löschung oder Verschleierung der Namen.
Der Auftritt erfolgte jeweils Namens der Ltd., deren Background durch die Erfolgsstory[sup]*[/sup] mit »Connexion by BOEING« und das Mitwirken des Unternehmers dort, so ist wohl anzunehmen, aufgepeppt werden sollte.
Zwar hoffe ich, nicht ähnliche Probleme wie Stefan Niggemeier zu bekommen (verglichen mit seinem Streß müßte ich wohl nicht mal schwitzen), aber zur guten Nachtruhe trägt sowas nicht bei. Jedenfalls noch nicht, vielleicht ändert sich das ja über die Zeit noch …
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(Open)Solaris++
Gut, man hätte es wissen können. Aber immer wieder nett, es schwarz auf grau zu bekommen:
Bug ID 4780936 Synopsis Solaris9 sendmail compiled with milter but no libmilter.a nor include files State 11-Closed:Duplicate (Closed) Duplicate Of 4616508 Description Solaris 9 currently ships with sendmail 8.12.2 and is compiled with the Milter interface (new in Solaris 9). However, the corresponding libmilter.a and include files are not part of the sendmail package or any other package, and are needed as well in order to use this new functionality. Could you please include these in future Sun sendmail releases? Work Around N/A
Bug ID 4616508 Synopsis include MILTER (mail filter api) functionality to sendmail State 10-Fix Delivered (Fix available in build) Commit to Fix s10_53 Fixed In s10_53 Release Fixed solaris_10(s10_53) Related Bugs 6368555 , 4780936 , 4987472 Submit Date 20-DEC-2001 Last Update Date 21-FEB-2006 Description The sendmail Mail Filter API (Milter) is designed to allow third-party programs access to mail messages as they are being processed in order to filter meta-information and content.The sendmail Mail Filter API (Milter) is designed to allow third-party programs access to mail messages as they are being processed in order to filter meta-information and content. Sendmail from sendmail org gives the possiblity to include this feature to versions 8.11.x and 8.12.x which might be very useful. see eg. ./sendmail-8.12.1/libmilter/README in the sources from sendmail.org Work Around compile your own sendmail from sendmail.org
… wobei ein solcher sendmail dann natürlich aus der Sun-Support-Matrix (beim Non-Open-Solaris) fällt. (Für’s normale Solaris gelten wohl ähnliche Aussagen, die sind aber leider nicht per direktem Link zugänglich.)
Vier Jahre. Respekt.
Gotcha …
Captchas … Heute haben sie mich mal so richtig dran bekommen beim Versuch, etwas zu kommentieren.
Ich weiß nicht, ob’s am Laptop liegt, vielleicht ist die Farbwahl auch nicht so optimal — jedenfalls klappte es diesmal nicht auf Anhieb und bei manchen der kleinen Abzieh Bilder war ich mir nicht sicher, ob da nicht noch in gelb ein Zeichen fehlte …
Leider sind die einfacheren Rechenaufgaben als Spamschutz evtl. schon ausgehebelt — schön ist’s dennoch nicht mit diesen Ratespielen :(
Not helping.
Danke, Telekom. Medienbrüche sind immer scheiße; und wie geht’s jetzt weiter? Solltet Ihr den Brief tatsächlich verschickt haben, wo ist er geblieben? Ich glaube nicht, daß ich jemals einen solchen bekommen habe. Aber selbst wenn – vielleicht wurde er auch als Werbemüll, fälschlich, entsorgt? –, ich kenne mein Passwort nicht und wie Ihr selbst sagt, gibt’s noch gar keines. Und jetzt? Auf einen ggf. vor Jahren (evtl. registrierte ich mich schon vor geraumer Zeit mal für Euren ollen Onlineservice? Ihr könnt es vielleicht nachschlagen, ich weiß es nicht.) abgeschicken Brief zu warten, da erscheint einfach nur dumm.
Vorschlage, liebe Telekom? After all, it’s your braindead damned process, not mine …
Nachtrag:
Date: Thu, 04 Mar 2004 02:21:38 +0100 (CET)
From: info@telekom.de
Subject: Ihr persönlicher Benutzername
To: XXXXXXXXXXXXXXX@xxxxxxxxxxxxxx.xxx
Message-id: <6487931.1078363298791.JavaMail.isas1@adonis>
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Sie haben sich heute entschieden, in Zukunft die Daten Ihres Telekom-Anschlusses selbst zu verwalten, wann immer Sie es wollen. Wir werden Sie davon überzeugen, dass Ihre Entscheidung goldrichtig ist:
Herzlich willkommen beim T-Punkt im Internet!
Ihr persönlicher Benutzername lautet: XXXXXXXXXX
In wenigen Tagen erhalten Sie Ihr dazugehöriges Passwort mit der Post. Bis dahin verkürzen Sie sich doch die Wartezeit unter www.telekom.de/shop und stöbern Sie in unserem Angebot. Auch wenn Sie gerade nichts kaufen möchten, informativ ist es allemal.
Mit freundlichen Grüßen aus Bonn
Ihr Internet-Team der Deutschen Telekom
Ich sehe schon Stunden von Spaß mit der Hotline vor mir. Bei der die Überzeugung bestimmt reift, daß es eine gute Idee war, mich der Onlinewillkür auszuliefern …
Ohne Worte
Oh, ich kann mir eine Frage selbst beantworten: Platz 15 der deutschen blogcharts.
WestEins – busy not blogging
Hmm. Wieder nur ein Strohfeuer. Das WestEins Projektblog erstarrte vor einem Monat einmal mehr nach kurzer Betriebsamkeit — zwar kann man der Cheffin beim fluchen flüstern über die Leistungsfähigkeit der Bahn zuhören; dem Projektblog nach ist aber wieder Grabesruhe eingekehrt beim Proket WestEins.
Wann sollte doch gleich Starttermin sein?
Huawei E220 & Ubuntu Feisty
In »Herzlich Willkommen bei o2.« schrieb ich über die Erstinbetriebnahme meiner »Suf Box mini« von o2 (aka Huawei E220). Dieses USB-Kästchen unter Linux (hier: Ubuntu Feisty) an den Start zu bekommen, erweist sich mittlerweile als piece of cake:
Einstecken
Aug 13 02:21:15 brick kernel: [213979.280000] usb 3-2: new full speed USB device using uhci_hcd and address 3 ... kernel: [213979.452000] usb 3-2: configuration #1 chosen from 1 choice ... kernel: [213979.456000] hub 3-2:1.0: USB hub found ... kernel: [213979.460000] hub 3-2:1.0: 4 ports detected ... kernel: [214050.868000] usb 3-2.2: new full speed USB device using uhci_hcd and address 4 ... kernel: [214050.988000] usb 3-2.2: configuration #1 chosen from 1 choice ... kernel: [214050.992000] usb-storage: device ignored ... kernel: [214050.992000] option 3-2.2:1.0: GSM modem (1-port) converter detected ... kernel: [214050.992000] usb 3-2.2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
root@host:~# rmmod option
... kernel: [214071.784000] usbcore: deregistering interface driver option ... kernel: [214071.784000] option1 ttyUSB0: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB0 ... kernel: [214071.784000] option 3-2.2:1.0: device disconnected ... kernel: [214071.788000] drivers/usb/serial/usb-serial.c: USB Serial deregistering driver GSM modem (1-port) ... kernel: [214073.824000] usb 3-2.2: USB disconnect, address 4 ... kernel: [214074.120000] usb 3-2.2: new full speed USB device using uhci_hcd and address 5 ... kernel: [214074.244000] usb 3-2.2: configuration #1 chosen from 1 choice ... kernel: [214074.244000] usb-storage: device ignored ... kernel: [214074.352000] usb-storage: device ignored ... kernel: [214074.364000] drivers/usb/serial/usb-serial.c: USB Serial support registered for GSM modem (1-port) ... kernel: [214074.372000] usb-storage: device ignored ... kernel: [214074.412000] option 3-2.2:1.0: GSM modem (1-port) converter detected ... kernel: [214074.412000] usb 3-2.2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0 ... kernel: [214074.412000] option 3-2.2:1.1: GSM modem (1-port) converter detected ... kernel: [214074.412000] usb 3-2.2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1 ... kernel: [214074.412000] option 3-2.2:1.2: GSM modem (1-port) converter detected ... kernel: [214074.412000] usb 3-2.2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB2 ... kernel: [214074.412000] usbcore: registered new interface driver option ... kernel: [214074.412000] drivers/usb/serial/option.c: USB Driver for GSM modems: v0.7.1
Da ich derzeit keine praktische Verwendung für mehr als ein UMTS/HSDPA-Modem habe, soll das erst einmal reichen — wie das nach Suspend und Hibernate sich verhält, wird sich noch zeigen.
Nun bietet o2 allerdings in der Region Ostwestfalen HSDPA nicht an und nennt auch keine Roadmap, daher werde ich wohl statt der USB-Surfbox mein treues 6630 via BT als Modem für meine Pseudo-Flat verwenden. Für 384 kBit/sec reichen die knapp 800 kBit/sec der BT-Strecke dann doch aus – wie, nebenbei, im Urlaub extensiv eruiert ;)
Da ist was faul im Staate …
Ein wahres Wort, gelassen niedergeschrieben:
Aber ein Ermittlungsverfahren eröffnen, Anhörungsbögen verschicken – das geht heute ja fast automatisch. Würde ich nicht davon leben, könnte ich mich über so unnötige Ermittlungsverfahren ein wenig aufregen.
Quelle: lawblog
Womit wir wieder bei den Krähen wären.
HSDPA entblättert
Da ich wissen wollte, warum HSDPA so unglaublich viel besser bei der RTT abschneidet als UMTS (was selbst schon deutlich besser performt als GRPS/GSM) und mich die Erklärung bei o2 nicht vollends befriedigte, suchte ich weiter und fand einen lesenswerten Artikel zu HSDPA bei UMTSlink. Eine kürzere Zusammenfassung liefert das elektronik-kompendium.de.
Quintessenz: die Antwortzeiten (RTT) auf IP-Ebene sind deutlich besser mit HSDPA als ohne, HSDPA bringt neben der höheren Datenrate (die sich insbesondere bei zunehmender Auslastung der Funkzellen wiederum deutlich positiv bemerkbar machen sollte – 384 kBit/sec durch 10 Teilnehmer mach grade mal noch Uralt-Modem-Niveau, 1800/3600 kBit/sec bei 10 Nutzern ergibt rd. doppelte ISDN- oder gar einfache UMTS-Geschwindigkeit, die jedem Nutzer bliebe) also insbesondere eine deutlich bessere Nutzbarkeit bei interaktiven Diensten!
| UMTS+HSDPA | 60 – 70 ms | |
|---|---|---|
| UMTS | 170 – 200 ms | |
| EDGE (EGPRS) | 300 – 400 ms | |
| GPRS | >= 500 ms |
