Es gibt wirklich Details, von denen ich als Betroffener eigentlich verschont bleiben möchte … *sigh*
Alice bei o2: Nepper, Schlepper, ..?
Vorgeschichte: für meine Zweitwohnung in Berlin habe ich mir DSL von Alice legen lassen, aus falschem Geiz nur DSL mit Analog (naja; bin a) eh’ nie da und b) wenn, dann im einzigen Zimmer alleine – und für Selbstgespräche reicht VoIP :)). Allerdings, das wußte ich vorher nicht, schaltet Alice dort in Berlin-Mitte echte Telefonie wie die Telekom; und so habe ich auch bei Alice einen Splitter und ‘nur’ ein DSL-Modem bekommen, keinen IAD wie in der Praxis in GT … Und diese analoge Leitung rauscht. Richtig dolle, aber nur in meine Richtug (was doof ist für den Supportanruf; verstünde man mich nicht, wären wir ggf. schon weiter).
Anyway; da ISDN nur 2 EUR/Monat Aufpreis kosten soll, wollte ich es jetzt zubuchen – in der Hoffnung, das Rauschen loszuwerden (ISDN kann nicht rauschen) und auch CLIP wieder zu bekommen, das klappt am Anschluß nämlich auch nicht (und das ist so richtig Telefonie-Mittelalter für jemanden, der seit ca. 20 Jahren (nur) ISDN nutzt …).
Gedacht, online probiert, no go. Ginge schon, soll aber 10,– statt (lt. Tarif-PDF) 5,– Euro einmalig kosten und statt monatlich 19,99 wieder 29,99 als Basis. Danke, passe; das ist Abzocke, liebe Leute, aber nicht mit mir.
Nachdem ich hier in Gütersloh krankheitsbedingten Zwangsaufenthalt habe, bin ich kurz bei o2 rein, denn: ‘Alice ist jetzt bei o2’. Nach tapferem Abwarten, bis der Kunde vor mir augenscheinlich Altrechnungen mit mehreren grünen Euro-Scheinen bar bezahlt hat, komme ich endlich ran:
Ich: ‘Ich möchte gerne meinen Alice-Anschluß von analog auf ISDN umstellen…’
o2-Shop-Angestellte: ‘Uh. Ja, da schreibe ich Ihnen mal eine Nummer auf… Ah, hier steht eigentlich alles drauf. Rufen Sie diese [01805] Nummer an…’
I: ‘Äh, ja, aber die kostet pro Minute‽’
o2: ‘Ja, aber ich kann von hier leider nicht auf Bestandsdaten zugreifen…’
Mit verächtlichem Schnaufen zog ich, das Schaufenster fotografierend, von dannen.
Dann halt per Einschreiben Reklamation der Leitung in Berlin; auf jene per Webformular hat Alice ja nur mit einer Mail ‘Alice: Ihre Meinung ist uns wichtig! [%DE08154711%]’ geantwortet … Ich finde es un-glaub-lich, was sich die o2-Tochter Alice/Hansenet erdreistet — und es wahrlich bezeichnend, daß es o2 in 10 Monaten, trotz anderslautender Werbung, nicht geschafft hat, Alice-Kunden im o2-Shop zu betreuen. Die anderes suggerierende Werbung empfinde ich als klar irreführend …
Ob Alice auch nach einem Wohnungswechsel ‘mein’ Anbieter bleibt? Wenn sich nichts ändert bei dem Chaosverein, als der Hansenet/Alice sich mir bislang dargeboten hat (siehe auch die Alice-induzierte einmonatige »Kein Anschkuß unter dieser Nummer«-Arie vor gut einem Jahr) wohl eher nicht. Zumal ich dort VDSL50 als Basisgeschwindigkeit voraussetze …
Was nützt der billigste Zugang, wenn er nicht sauber funktioniert und entsprechende Supportfälle, die über eine kostenpflichtige Callcenter-Nummer gemeldet werden müssen, als erfolgreich geschlossen werden, weil Alice nur einen 3-Tage-Horizont für Technikerbuchungen hat (der Kunde aber nicht wiederholt ganze Arbeitstage auf den Telekom-Techniker zu warten in der Lage ist und einzig der Samstag »paßt«)‽
Spätsommervesper
Irgendwann bombe ich bahn.de aus dem Netz, das geht so mal gar nicht …
Ich glaub’ das jetzt nicht. Erst verarschen mich diese [censored] mit Sparangeboten 1. Klasse oder Normalpreise (muß die besondere Art der Bummelbahn sein, die Einheit zu feiern), obwohl klar 3. Personen mit 1x Bahncard 25% 2. Klasse angegeben wurde, dann endlich werden korrekte Vorschläge unterbreitet – um dann bei der Reservierung zu zicken. Wieder Redo from Scratch – Benutzerführung a la Bahn halt, so modern wie die Züge pünktlich -, und dann das Finale: bahn.de sagt nach gefühlten zwei Stunden rumärgerns ‘Fuck you, Kontingent alle’ … Bahn.de ist eine Zumutung, quasi softwaremäßige Körperverletzung aus meiner Sicht.
Arbeit für CarGlass
Jedem Geruchsmolekül eines Furzes seine eigene IP-Adresse – IPv6 ist da
Ja, er ist ein bißchen unappetitlich, der Titel … aber so kommt es mir halt grade vor, als ich mir den Adressraum meines neuen Hurricane-Electric-IPv6-Tunnels zwecks Aufteilung auf meine drei Standorte mir anzeigen lasse …
wusel@bln:~$ sipcalc 2001:470:1f08:efe::2/64 -[ipv6 : 2001:470:1f08:efe::2/64] - 0 [IPV6 INFO] Expanded Address - 2001:0470:1f08:0efe:0000:0000:0000:0002 Compressed address - 2001:470:1f08:efe::2 Subnet prefix (masked) - 2001:470:1f08:efe:0:0:0:0/64 Address ID (masked) - 0:0:0:0:0:0:0:2/64 Prefix address - ffff:ffff:ffff:ffff:0:0:0:0 Prefix length - 64 Address type - Aggregatable Global Unicast Addresses Network range - 2001:0470:1f08:0efe:0000:0000:0000:0000 - 2001:0470:1f08:0efe:ffff:ffff:ffff:ffff -
Gut, komische Zahlen, aber rechnen wir doch mal, das sind 65536[sup]
[/sup], also alleine schon vier Milliarden mal der gesamte IPv4-Addressraum (4.294.967.296, gut 4 Milliarden Adressen) oder, in Zahlen, 18.446.744.073.709.551.616 Adressen — nur für meinen Router‽
Aber IPv6 ist ja ein großer Adressraum, daher gibt es neben der etwas übertriebenen Adressmenge für den Punkt-zu-Punkt-Link auch die Möglichkeit, ein »echtes« Netz zu bekommen, das wäre also ein /48:
wusel@bln:~$ sipcalc 2001:470:9434::/48 -[ipv6 : 2001:470:9434::/48] - 0 [IPV6 INFO] Expanded Address - 2001:0470:9434:0000:0000:0000:0000:0000 Compressed address - 2001:470:9434:: Subnet prefix (masked) - 2001:470:9434:0:0:0:0:0/48 Address ID (masked) - 0:0:0:0:0:0:0:0/48 Prefix address - ffff:ffff:ffff:0:0:0:0:0 Prefix length - 48 Address type - Aggregatable Global Unicast Addresses Network range - 2001:0470:9434:0000:0000:0000:0000:0000 - 2001:0470:9434:ffff:ffff:ffff:ffff:ffff -
Sofern ich mich also nicht verrechnet habe, habe ich damit nun neben den initialen 18.446.744.073.709.551.616 Adressen nun noch weitere 1.208.925.819.614.629.174.706.176 Adressen zusätzlich für meine Gerätschaften. 1.208.925.819 Billiarden Adressen, sehe ich das richtig‽
Und dabei bin ich noch nicht mal mit meinen zwei klassischen »Class-C« (IPv4 /24, also 256 Adressen jeweils) am Ende, und das, obwohl diverse Ex- wie aktuelle Kollegen Adressbereiche aus meinen PI-Bereichen nutzen …
Das WeTab ist nicht fertig …
… aber für mich ist das Thema nun durch: Spiegel Online hat das WePad WeTab getestet — ein erster Bericht, der meines Erachtens, gemessen am Preis des Gerätes, kaum hätte vernichtender ausfallen können.
Was immer die Macher in den letzten Monaten gebastelt haben – es drängt sich der Verdacht auf, daß der Wechsel des Linux-Unterbaus von Ubuntu auf Meego mehr als einen Manntag schluckte –, das, was initial ausgeliefert wurde, erscheint in etwa so konkurrenzlos grottig, wie es die erste Präsentation – als Film im Windows Mediaplayer – befürchten lies. Schade. Vor allem für all jene, die es tatsächlich unbesehen kauften …
Verlorener Posten
Tja, Sony. Wer hat denn angefangen, seine Kunden wie Kleinkinder zu behandeln und mit Sippenhaft zu belegen, ja, gefühlt zu enteignen? Jetzt juristisch gegen bestimmte Softwareentwickler vorzugehen, ist meines Erachtens kleinlich und peinlich.
Die Hardware ist meine, und ich werde sicher mit Freuden jede Software/Firmware installieren, die die, meines Erachtens widerrechtlich und willkürlich durch Sony entfernten, Funktionen (»OtherOS«) wiederherstellt. Firmware aus dubiosen Quellen, ggf. mit fragwürdigen Zusatzfunktionen, müßte ich nicht ausprobieren, wenn Sony die bei Kauf zugesicherten Eigenschaften nicht mich genötigt hätte, teilweise mit einem Firmware-Pflichtupdate aufzugeben — Sony, you simply get what you asked for. Reenable »OtherOS«, now!







