Brückenfreitag

Wieder mal ein Brückenfreitag.
Besonderer Speiseplan in der Kantine.
Keine Versorgung essentieller Arbeitsmittel – wie zum Beispiel des Süßwarenspenders – durch die Dienstleister.
Aber es gibt auch Vorteile.
Zum einen ist der Parkplatz leerer.
Man hat mal Ruhe, Dinge aufzuarbeiten.

Mentale Notiz: nächstes Jahr zwischen Himmelfahrt und Pfingsten Urlaub nehmen.

OMFG

Und Emacs (»Eight Megabytes And Constantly Swapping«) wird irgendwann doch noch mal ein vollwertiges Betriebssystem …
Es gibt nun eine weitere Einsatzmöglichkeit für den Editor Emacs: direktes, XML‐RPC-basiertes Blogging aus Emacs heraus ist nun möglich.
Zeit also herauszufinden, ob SPHPBLOG solch ein Interface hat ;)

Larry Campbell wird in den fortune-Sammlungen zitiert mit: »The only use I can find for vi is editing the emacs sources while porting them to a new machine.« *seufz* Ich hätte trotzdem lieber DME auch unter *ix …

This just in: WestEins hat fertig …

… renoviert: auf leserbieten.de kann man ab dem 24.05.2007 unter anderem »Gutschein 15l Innenwandfarbe stark getön« (ja, das »t« paßte wohl nicht mehr) ersteigern — näheres zur neuen, ultimativen Auktionsplattform bei WAZsolls.
Das WestEins-Projektblog wird vermutlich kurzfristig aktualisiert werden; zur Stunde unklar ist, ob die angepriesene Innenfarbe Überschuß aus der seit Januar 2007 andauernden Renovierung der WestEins‐Redaktionsräume‐to‐be stammt oder ob mangels eines Renovierungsfortschritts seit Ende Januar – wie das Projektblog andeutet – die schon abgetönten Bestände vor der endgültigen Eintrocknung noch versilbert werden sollen. Aber dieses Geheimnis wird Frau Katharina ‘lyssa’ Borchert sicherlich kurzfristig im Projektblog lüften lassen. Und auch bis dahin hat die WAZ Mediengruppe vorgesorgt: »Bis zum Start des neuen Portals informieren Sie die Tageszeitungen der WAZ Mediengruppe über das aktuelle Geschehen in Ihrer Region.«
WestEins. Das Duke Nukem Forever des deutschen MedienWeb2.0?

Die Rente ist sicher, …

… und niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
Walter Bosbach (CDU/CSU‐Bundestagsfraktion):

Es hat niemand vor, einen Überwachungsstaat, äh, in Deutschland zu errichten. […] Keiner denkt daran, hier einen neuen Überwachungsstaat einzurichten, auch nicht Herr Schäuble.

 
Filmisch, wie ich finde, sehr schön aufbereitet bei pantoffelpunk.de. Die Analogie zwischen Ulbrichts berühmtem Spruch und den Aussagen des stellv. Vorsitzenden der Bundestagfraktion CDU/CSU bzgl. des »Schäuble-Katalogs«, sie drängt sich auf:

Sonderbare Methoden

Ich kämpfe noch immer mit meinem präferierten Mobilfunkanbieter — 10 Jahre bin ich nun D2‐Kunde, aber die Tage scheinen gezählt. Nicht nur, daß Vodafone in Deutschland mir kein attraktives Angebot für’s N95 unterbreiten will – selbst auf Nachfrage im Shop wurden mir rd. 380,– Euronen als Einstiegpreis genannt, wo z. B. O2 rund 100,– niedriger ansetzt –, man lügt mich auch noch an, wenn’s um die Auswahl meines ggf. neuen Tarifs geht (hier am Beispiel den N73):
Wie Vodafone korrekt erkannt hat – und das schaffen sie komischerweise Monat für Monat bei der Abrechnung ohne Nachhilfe immer wieder –, habe ich für den fraglichen Vertrag den Tarif »UMTS MinutenPaket Plus 50« gebucht; der kostet aber mitnichten 0,– EUR/Monat (eher so 25,–) und beinhaltet auch nicht 0 Minuten (eher so 50). Fast schon nett, daß man zu diesem Tarif mir das N73 für schlappe 239,50 einmalig überlassen würde … Ich glaube, dann wäre der Tarifwechsel aus der 25- in die 10-Euro-Region doch mal sinnig, denn mit dem kostete es genauso viel …
Immerhin kostet mich das fragliche Handy (bei gleichem Ausgangstarif und, bis auf wenige Wochen, Erstvertragsschluß) bei meinem älteren Vertrag beim Wechsel vom 25- auf einen 10-Euro-Vertrag 40,– EUR einmalig weniger, unter Beibehaltung meines Vertrages (auch hier »UMTS MinutenPaket Plus 50«, daß ist dem Vodafone‐Computer wohl entfallen) allerdings soll ich mit 469,90 EUR rd. das Doppelte zahlen. Und dies, obwohl auf jenen Vertrag seit >2 Jahren kein neues Handy mehr angefordert wurde …
Interessant ist auch die Aussage Vodafones:

Muss ich kündigen, um ein neues Handy zu bekommen?
Nein. Vodafone bietet seinen Kunden alle zwei Jahre die Option, ein neues vergünstigtes Handy zu erwerben, wenn die Mindestlaufzeit des Mobilfunkvertrages gleichzeitig um weitere 24 Monate verlängert wird.. Das hat u.a. den Vorteil, dass Sie Ihre Rufnummer weiterhin behalten können. Um ein neues Handy zu erhalten, ist es also nicht notwendig, einen neuen Vertrag abzuschließen.

 
»Vergünstigt« ist hier das Schlüsselwort. Im Falle meines ältesten Vertrages darf ich bei Vertragsverlängerung (ohne Tarifwechsel) also einen höheren Handypreis bezahlen, als Nokia selbst für das Handy ohne SIM verlangt. Und dies ist eine Definition von »vergünstigt«, die ich weder teile noch nachvollziehen kann.

TeNo: Stellungnahme

Der wohl vorerst, bis zum Eintreffen des versprochenen T-Shirts (XL, bitte in schwarz oder weiß), letzte Beitrag direkt zur TeNo-Aktion: unter der Überschrift TeNo Blog zieht Blogger an (7) – Stellungnahme klärt TeNo über Beweg- und Hintergründe auf:

Wir haben die Adressen aus den Impressen der 620 Blogs, die wir mit unserer Postkarte “beglückt” haben. Die ganze TeNo Blog Shirt Aktion ist hier raus entstanden. Dann hatte ich vor ca. 14 Tagen die Idee, einfach schnell eine schöne Postkarte zu gestalten und diese eben an Blogger zu verschicken. Nicht einmal habe ich daran gedacht, dass wir damit irgendjemanden verärgern würden. Aber aus heutiger Sicht, kann ich auch die Haltung und Meinungen derer nachvollziehen, die sich über Werbepostkarten grundsätzlich aufregen.

 
Die Aktion scheint nicht vorzeitig beendet worden zu sein; Blogger, die nicht in der 620er Auswahl drin waren, können sich also über die Spielregeln informieren und weiterhin partizipieren — gem. Umfrage auf sichelputzer.de ist die Akzeptanz (zumindest bei den 77 bisher abgegebenen Stimmen …) für geschenkte Gäuler ja durchaus vorhanden ;)

Quads, Karts, StVZO

Schon lustig. Ich liebäugele schon länger mit ‘nem Quad als alternativem Transportmittel zum familienbedingten Kombi für die ca. 10 km zur Arbeit, seit der diesjährigen Lohnsteuererhöhung (in Form des Wegfalls der km-Pauschale) mehr denn je. Bislang siegte der Kopf über den Bauch — bis die Anschaffungs- und laufenden Kosten durch Minderverbrauch einspart würden, dauerte es »etwas« …
Aber heute finde ich zufällig auf Spiegel Online einen Artikel über straßenzugelassene Karts in Deutschland — samt Teaser-Video. Und ‘nem Pricetag, 3,5 kEUR.
Ein Kart. Auf der Straße … Hält mich bitte jemand fest?

Verpuffungseffekt?

Ist Postkartenspam doch kein Erfolgsmodell? Die Akton von TeNo jedenfalls hatte, darf man Technorati glauben, keinen nachhaltigen Erfolg: Zwar gab es, als die Karten bei verschiedensten Blog–Inhabern eintrudelten, vermehrt auch Blogeinträge – auch weniger erfreute –, aber augenscheinlich ebbt das Interesse auch wieder ab.
Weiterführende Links gibt’s z. B. auch im Düsiblog, und schoggo-tv hat nachgefragt, woher der Absender die Adressen hat:

Ich telefonierte heute gegen 15:15 Uhr mit dem Geschäftsführer von TeNo, Herrn Jürgen Heinz in Pforzheim. Mein Interesse galt dabei jedoch nicht einem T-Shirt der Kampagne TeNo Blog zieht Blogger an sondern der Frage, woher TeNo meine Adresse hat.

 

Am Telefon erklärte mir Herr Heinz, dass ein Praktikant die Daten für die Kampagne […] gesammelt habe, u.a. wohl auch in den Impressen von Blogs.

 
Und wieder einmal war’s der böse Praktikant …

Viral Marketing

Ist das schon virales Marketing?
Gut, die Postkarte ist also Teil einer größeren Marketingaktion — Ausgangspunkt scheint hier zu sein. Die Aktion brachte denn auch schon erste Blogeinträge hervor — aber es gibt auch schon kritische Töne:

Kommentar von Susanne am 11. Mai 2007 um 18:52 Uhr
Meine Webseite brauch ich Euch ja nicht zu schreiben, denn ihr habt wohl in meinem Impressum geschaut und mir ungefragt eine Postkarte mit Werbung für Euer TShirt geschickt.
Finde ich wirklich nicht prickelnd. Bin heute zum ersten mal auf Euer Seite und nichts auf der Welt könnte mich dazu bewegen mit einem Shirt für Euren Blog Werbung zu machen.
Wenn Werbung, dann nur für meinen eigenen Blog.

 
Okay, so eng sehe ich das nun nicht — aber grade Blogger via Snail‐Mail (und per vorausgegangener Adressen‐Sammlung aus dem jeweiligen Impressum) zu adressieren … Jungs, in Sachen Akzeptanzoptimierung würde ich dies keinen Geniestreich nennen.
Aber – totschweigen wird schwierig, vgl. Google – es bleibt noch die Flucht nach vorne, es gilt nun, die »Schmerzen in die Hälfte des Gegners zu tragen«. Den Slogan »TeNo Blog zieht Blogger an« wörtlich zu nehmen. Sodaß möglichst viele Aktions-T‐Shirts fällig werden. Oder kurz: Ich trage Körbchengröße XL.