Leise rieselt’s wieder. Ich find’s schön.
Es regnet iPads
Höhere Mathematik, oder: Wer viel mißt …
Ich sag’ mal so: irgendwas stimmt hier nicht.
Ich wollte mal ermitteln, wieviel Watt (-stunden) denn so ein FSC Scenic Xs wirklich auf die Uhr bringt, denn die angegebenen Werte klingen doch recht verlockend:
Stromversorgung Gerätetyp Stromversorgung Erforderliche Netzspannung Wechselstrom 110/220 V ± 10% ( 50/60 Hz ) Gestellte Leistung 80 Watt Leistungsaufnahme im Betrieb 27 Watt Stromverbrauch Standby/Ruhezustand 24 Watt Produktzertifizierungen EPA Energy Star
Nun, »im Betrieb« ist das Schätzchen seit ca. 16:03, …
root@vdr-2:~# w 16:57:51 up 54 min, 1 user, load average: 0.00, 0.00, 0.00 USER TTY FROM LOGIN@ IDLE JCPU PCPU WHAT root pts/0 greebo.uu.org 16:57 1.00s 0.02s 0.00s w
… aber den Werten des EM-Systems von ELV/Conrad zufolge, ist der Verbrauch von 160 auf 220 Watt angestiegen mit dem Einschalten des Scenic Xs. Also braucht dieser Scenic Xs 60 Watt »im Betrieb«, schlapp das 2,222fache dessen, was avisiert wird.
Ich habe nun gegen 17:18 einen weiteren Scenic Xs auf dem Meßpfad eingeschaltet, der erste und der zweite Meßwert zeigen einen Anstieg der Last von 220 auf 250 Watt an (Meßwert 3: 240 Watt; Intervall 5 Minuten), was vollkommen im Rahmen läge; sofern sich das hält, muß der Mehrverbrauch des ersten Xs sich ergeben durch Unterschiede bei Hauptspeicher (gleich: 128 MB), Platte (vdr-2: zwei Jahre alte 500 GB-IDE; anderer Xs: irgendeine alte 40er oder 80er IDE), Mainboard (D1171 jeweils) oder … den beiden DVB-S1-Karten in vdr-2.
Da wäre mal ein deutliches »Whow!« fällig, denn je 15 Watt Energieverbrauch pro Technotrend-DVB-S-Budget-Karte – mithin 50% ders Grundverbrauchs des PC-Systems on top –, das ist schon ein Wort:
01:09.0 Multimedia controller: Philips Semiconductors SAA7146 (rev 01) Subsystem: Technotrend Systemtechnik GmbH Device 100f Flags: bus master, fast Back2Back, medium devsel, latency 123, IRQ 18 Memory at f4101000 (32-bit, non-prefetchable) [size=512] Kernel driver in use: budget_ci dvb Kernel modules: budget-ci 01:0b.0 Multimedia controller: Philips Semiconductors SAA7146 (rev 01) Subsystem: Technotrend Systemtechnik GmbH Device 100f Flags: bus master, fast Back2Back, medium devsel, latency 123, IRQ 19 Memory at f4101400 (32-bit, non-prefetchable) [size=512] Kernel driver in use: budget_ci dvb Kernel modules: budget-ci
Nein, es läuft keine Anwendung und nicht einmal die ZF-Eingänge sind derzeit beschaltet … Da ich noch andere, »billigere« DVB-S-Karten habe, werde ich wohl mal einsteigen in einen lustigen Hardware-Umbau-und-Energieverbrauchsmeßzyklus. Wünscht mir Glück ;)
There goes my #Milestone upgrade …
Schneemann entschmolzen …
Wahre Worte
Aus einem Memo des (mittlerweile: Ex-) CEOs von Sun zur Übernahme durch Oracle:
[…] I’ve also led, and been a part of many, many acquisitions at Sun, both large and small. From those experiences, I’ve learned one very clear lesson–the single most important driver of a successful acquisition are the people involved–and how committed they are to the new owner’s mission.
And the most effective mechanism I’ve seen for driving that commitment begins with a simple, but emotionally difficult step.
Upon change in control, every employee needs to emotionally resign from Sun. Go home, light a candle, and let go of the expectations and assumptions that defined Sun as a workplace. Honor and remember them, but let them go.
For those that ultimately won’t become a part of Oracle, this will be the first step in a new adventure. […]
Da ist was wahres dran …
Marketing. Bei der GEZ?
Kommt nur mir das spanisch vor? Zitat aus einem Artikel bei heise online:
[…] versichert Adalbert von Cramm, Leiter der Abteilung Gebühreneinzug, Teilnehmerbetreuung und Marketing der GEZ.
Marketing? Bei einer Gebühreneinzugszentrale, einem Konstrukt, welches sich zentral gibt, seine Häscher Klinkenputzer aber aus »Beauftragten« der lokalen, öffentlich-rechtlichen, Rundfunkanstalten rekrutiert?
24. Weshalb besucht mich ein Rundfunkgebührenbeauftragter?
Wir möchten Ihnen das Gebührenzahlen so einfach wie möglich machen.
Deswegen sind Rundfunkgebührenbeauftragte im Auftrag der Landesrundfunkanstalten in Deutschland unterwegs und kommen auch direkt auf Sie zu.
Die Beauftragten klären Sie über Ihre Gebührenpflicht auf, nehmen Ihre An- und Änderungsmeldungen entgegen, treffen Feststellungen (im Sinne des § 3 Abs. 2 Rundfunkgebührenstaatsvertrag) – z.B. zu Name, Anschrift, Geburtsdatum und berechnen für bisher nicht angemeldete Geräte die Rundfunkgebühren nach.
Sie erkennen die Rundfunkgebührenbeauftragten immer daran, dass sie einen Dienstausweis der jeweiligen Landesrundfunkanstalt bei sich tragen. Als Rundfunkteilnehmer sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, dem Beauftragten Auskunft zu erteilen. Rundfunkgebührenbeauftragte nehmen niemals Bargeld oder Schecks entgegen. Die Gebührenzahlung erfolgt per Lastschrift, Überweisung oder Bareinzahlung an die GEZ.
Schick; nicht nur, daß generell mal unterstellt wird, man sei »Rundfunkteilnehmer« und mit »dem Gesetz« als Legitimation gewedelt wird: rückwärtsgewand berechnen, das geht – aber tagesaktuell abmelden, das geht natürlich nicht:
3. Kann ich auch rückwirkend abmelden?
Nein. Eine Abmeldung wird zum Ende des Monats wirksam, in dem diese bei der GEZ oder der Landesrundfunkanstalt eingeht. Im Zweifel muss nachgewiesen werden, dass die Abmeldung der GEZ oder der Landesrundfunkanstalt zugegangen ist.
(Das fette »Nein« ist schon im Orginal so.) Ein Schelm, wer in der nicht einfachen Abmeldung Methode wittert …
Sicherlich: vieles, was an Spott, Haß und Häme in Richtung GEZ geht, ist dort deplatziert; die Regeln macht nicht die GEZ, sondern noch immer die – vom Volk gewählten – Politiker; jene brachten uns auch so perfide Ideen wie den Zwang zur Abgabe gewerblicher, steuerlicher Anzeigen per Internet und die Zwangsradiogebühr für internetfähige PCs … Dennoch: daß bei der GEZ jemand für »Marketing« bezahlt wird, erscheint mir hochgradig widersinnig. Die GEZ muß niemand lieben, sie hat auch – per Definition – keine neuen Einnahmefelder zu erschließen; und auch Imagekampagnen sind nichts weiter als rausgeworfene, zweckentfremdete Rundfunkgebühren aus meiner Sicht. Damit wird man abGEZockt; mag es auch alles rechtlich in Ordnung sein (IANAL): in meinen Augen ist das, wie auch der Relauch der Website mit lustigen Web-2.0-Elementen, Verschwendung von Rundfunkgebühren. Eine Gebühreneinzugszentrale hat Gebühren so effizient wie möglich einzuziehen – und dann ohne Abzug weiterzuleiten, das ergibt sich schon aus dem Namen der Institution; alles andere ist eine faktische Verschwendung von Rundfunkgebühren. So wie auch die »GEZ-Mitarbeiterblogs« meines Erachtens absolut eine Gebührenverschwendung darstellen; wenn sich ein privatwirtschaftliches Unternehmen Mitarbeiterblogs leistet, dann schmälert die aufgewendete Arbeitszeit entweder die Gewinne des Unternehmens oder die Kunden zahlen diese Aufwände intransparent eben mit. Aber GEZ-Produkte kann man nicht wahlfrei erwerben; das GEZ-Produkt ist die Gebühr, zu deren Entrichtung man gesetzlich verdonnert wird. Da lt. GEZ-Webpräsenz die »Kosten des Gebühreneinzugs […] die Landesrundfunkanstalten, das ZDF, das Deutschlandradio und die Landesmedienanstalten entsprechend ihren Anteilen« tragen, ist jeder nicht direkt für den Gebühreneinzug verrechenbarer Cent ein verschwendeter … Aber, wie immer: wo kein Kläger, da kein Richter; ein Prozeßkostenrisiko tragen ja weder GEZ noch Rundfunkanstalten, denn ihre Finanzierung ist ja gesichert — wieder ein Schelm, …







